Beiträge von Muehlendrohn

    Hallo Marion,

    ich habe die Warre für die Kinder nebenher laufen. Mit den Guckzargen ist schon toll.

    Vom Prinzip her ist Warre doch sehr viel einfacher wie andere Bertriebsweisen.

    Man muss halt mit den Schwärmen leben können. Wenn das System läuft hat man nicht mehr all zuviel zu tun. Einzig die Varroa lässt sich schlecht bekämpfen und ich muss die Warre besonders behandeln.

    Mal zwischendurch füttern ist da einfach viel zuwenig! Es muss ein beständiger Futterstrom da sein.

    Besser wäre es im Frühjahr mit Kunstschwärmem gegangen, aber nun ist es so wie es ist.

    Setze eine leere Zarge unter und fütter die Völker weiter mit 1:1 Lösung bis sie dir irgendwann nichts mehr abnehmen. Wenn Futter dann auch Brut und es wird auch gebaut.

    Selbst wenn die untere Zarge nicht mehr komplett ausgebaut wird macht das nichts.

    Eine Zarge ist bisschen wenig zum überwintern, kann aber problemlos funktionieren.

    Ich hab im Juni Warre Beuten mit Kunstschwärmem besiedelt und die bauen innerhalb von nicht mal 2 Wochen eine Zarge komplett aus. Musst halt nur beständig dünn füttern.

    Beim Weber Adamsfütterer ist der Spalt zwischen Glocke und Boden zu groß. Ich habe mit dem Imkermeissel etwas ausgeklinkt, sodaß die Glocke in der nun entstandenen Nut etwas tiefer sitzt.


    Liebe Grüße Bernd

    So musst du ja den Fütterer extra noch mal öffnen, um den Dom zu entfernen, damit die Bienen den Fütterer putzen können.

    Der Sinn des Spaltes ist doch gerade der das die Bienen den Fütterer putzen können. Wenn die Beute nicht 100% gerade steht muss der Aufstieg an der tiefsten Ecke sein, ansonsten ertrinken Bienen im Fütterer. Das liegt dann aber nicht an der 'schlechten' Futterzarge sondern am Imker der den Fütterer nicht verstanden hat.


    Ansonsten geh ich bei den Bienen vorbei und entferne die Deckel und gehe dann in Ruhe das Futter anrühren. Wenn Futter fertig geht's zu den Bienen zurück, Futter rein, Deckel wieder drauf und gut. Alles ohne Bienenkontakt. Man könnte auch gleich wieder beim ersten Volk anfangen einzufütter, wenn man das Futter schon fertig hat.

    Das geht auch mit kleinen Mengen und warum sollte man die Völker ständig wieder öffnen um an der Futtertasche zu kleckern oder extra Schüsseln und irgendwelches Gedöns vorhalten.

    In meinen Zargen sind Rähmchen drin und die paar ohne reichen dann nicht für alle Völker.

    Eine Tasche kann man für Ableger verwenden wenn man denn welche macht.

    Zum Notfüttern auch noch zu gebrauchen aber ansonsten eigentlich recht unnütz.


    Nichts doppelt anfassen, auseinander nehmen oder sonst wie verschlimmbessern. Imkern kann so einfach sein!

    Klar mit 2-3 Völkern kann man schon rumspielen aber wenn es dann über 10 geht fällt jeder extra Handgriff schon auf. Der Adamfütterer mit Kunststoffdom funktioniert prima!


    Beste Grüße Stephan

    Wird der fertige Kefir den mit Vollrahm dicker?

    Ich würde es auch mal mit Milch/Schlagsahne testen. Vollrahm bekomme ich so hier nicht.

    Hab mir gestern den Joghurt geholt und muss sagen das es so schon ganz lecker schmeckt. Werde ich mir für die kalte Jahreszeit vormerken und dann noch mit weiteren Zutaten experimentieren. Nüsse und/oder Orange könnte auch noch gut mit rein passen.

    Der Kefir ist halt säuerlich was dann mit der Süße vom Honig sehr gut schmeckt.

    ich habe das eine zeit lang mit Kefir selbst gemacht. Gibt's z.B. in der Bucht. Einfach die Pilzknolle in 3.5er Milch legen und am nächsten Tag hat man einen leckeren Milchkefir. Die Knolle raus und in den nächsten Liter Milch.

    Mit Honig gibt das auch ein leckeres Getränk.

    Morgen wird ein Eimerchen Joghurt geholt....hmmm

    Den Ableger würde ich auch erstmal peppeln zudem das Material ja da ist und du so auch mal die Betriebsweisen vergleichen kannst. Obwohl das leicht gesagt .....um die Völker führen zu können vergehen schon paar Jahre.

    Dein Kamikaze Volk stellst du beiseite und an den alten Standort die Dadantbeute gefüllt mit Mittelwänden.

    Dann nen Absperrgitter drauf und einen Honigraum ohne Rähmchen. Jetzt kannst du in den leeren Honigraum die Rähmchen abstoßen und die Bienen aus der Zanderkiste fegen. Die Kö liegt dann auf dem Absperrgitter. Die Bienen gehen von selbst nach unten ins Dunkle. Also auch Windel bei der Aktion einschieben. Kannst auch mit Rauch die Bienen nach unten treiben.

    Kö abdrücken und paar Stunden oder auch am nächsten Tag hängst du einfach die Neue zum ausfressen rein.

    Bei der Aktion kannst du dann auch gleich OS sprühen.

    Alte Rähmchen verbrennen.

    Dann beständig füttern.

    Viel Spaß mit den Bienen!

    Da stimmt irgendwas mit deiner Gewichtsbestimmung nicht. Wenn meine Kisten mit 12 Rahmen DNM1.5 40kg wiegt dann bin ich fertig mit einfüttern. Das Brutnest soll auch nicht verhonigen! Die müssen auch noch ihre Winterbienen erbrüten und auch im Winter selbst wollen die Bienen NICHT direkt auf dem Futter sitzen.

    Ich mach es so:

    Futterzarge drauf ( ohne Futter)und darauf die HR.

    Also ich ernte morgens ab,fülle die BR mit Rähmchen auf und packe gleich die FZ drauf. Über den Tag wird geschleudert und Abends geh ich dann zu den Bienen und verteile die HR auf die Völker.

    Am nächsten Tag wird das erste Futter angerührt und wieder Abends die leeren HR runter genommen und eingelagert. Dann gibt's gleich für jedes Volk eine halbe Zarge Futter und alle sind erstmal glücklich.

    So die Tracht dieses Jahr scheint durch zu sein. Es gab noch ordentlich Blatthonig von der Linde dieses Jahr! Die Straßen haben richtig geklebt!!! Super Honigjahr hier im Leipziger Auwald! Bin sehr zufrieden!!!!Viel Honig von super Qualität. Nur die Frühtracht ist recht einseitig geworden.....mir fehlt die Obstblüteivon den Kleingärten im Geschmack. .....scheint fast nur Ahorn zu sein.

    Volle Honigtöpfe Euch!

    500ml Wodka 500g Honig oder 500ml Birnenbrand, 500g Honig und 200ml bis 400ml Wasser......

    Einfach testen! Mit Obstler wird es meist was recht Leckeres! Mit Wodka geht's mehr in die neutrale Richtung.

    Einfach mal testen 😉