Beiträge von Daniel!

    Ja, das mit den Honigfarben kann ich voll bestätigen - mit dem Rapido waren die Unterschiede größer und alles dunkler... Vor allem bei der Suppe, die sich nach Phasentrennung oben abgesetzt hatte ;)^^^^<X||

    Der Vorteil beim Rapido war dass ich mit dem Honig rühren schnell fertig war ... und Erfahrungen mit Phasentrennung, Schleim, überrührten und nicht festwerden wollenden Honigen machen durfte. Farblich aber gut zu unterscheiden. Mittlerweile bleibt der Rapido in der Schublade, komm ich irgendwie nicht klar mit.

    Manchmal geht einem ja ein Licht auf - habe gestern bei den unetikettierten Gläsern daneben gegriffen und erst am Geruch erkannt dass es Sommertracht/Linde ist. Sieht tatsächlich deutlich heller aus seitdem ich auf die Temperaturen beim Rühren achte... ich finds großartig hier immer so dazu zu gewinnen ...

    (...), aber Du hat einen feinsteifen Honig mit einem appetitlichen Orange-Ton.

    Kommt auf die Temperatur an beim rühren. Bei 9°c wird der fast weiß ;)

    Hab ich den Witz nicht verstanden oder ist das ernst gemeint? Der Farbton wird durch die Temperatur beim Rühren bestimmt?


    Schon geklärt, Google sei Dank.

    Laves schreibt, dass es nichts mit der Temperatur beim Rühren sondern mit der Zusammensetzung zu tun hat (https://www.laves.niedersachse…-des-honigs-191962.html):


    "Lindenhonig kann beispielsweise in der Farbe von schneeweiß bis dunkelbraun variieren, je nachdem wie das Verhältnis der Rohstoffe Nektar zu Honigtau ist. Reiner Lindennektarhonig ist weiß. Je mehr Honigtauanteil vorliegt, umso dunkler ist der Lindenhonig."

    Meine Fragen: Bisher hab ich mit Hand gerührt und es mehr oder weniger im Gefühl gehabt wann ich abfülle. Wie schnell Überrührt man den Honig mit dem Teil? Wann schaltet ihr die Heizung zu bzw wie lange? Bis jetzt hab ich gewartet, bis er seine Kristalation beginnt, dann 1-2 Tage gerührt und schnell abgefüllt, da ich ohne wärme abfülle und er somit noch fließfeig sein muss.

    Ich finde den "Rührwerk Honig" Thread sehr informativ!

    Im Sommer vll. kleinere Rührintervalle nehmen?

    Ich bin da wirklich nicht der Profi in Sachen Honigbearbeitung aber was ich glaube zu verstehen ist, dass die Temperatur einen großen Einfluss auf die Kristallisation hat. Deswegen geht bei mir "Temperatur runter" vor "kleineres Rührintervall". Aber du kannst auch öfter rühren wenn du magst ;)

    Mit dem Melitherm habe ich aber auch noch keinen richtig klaren Honig bekommen. Woran das liegt, weiß ich nicht. Vielleicht hätte ich ihn noch länger im Warmen stehen lassen müssen bis sich alles geklärt hat :/

    Nach dem Abschäumen ist er immer sehr klar (je nachdem wie ordentlich ich abgeschäumt habe).

    Ich glaube viele Hinweise für deine Fragen finden sich im Melitherm vs. Spitzsieb Thread:


    Verflüssigen kann man auf vielerlei Weise, im Sommer auch im geschlossenen Auto (hat mal wer geschrieben).

    Das Problem an deinem Plan ist vermutlich das immer noch Kristalle im Honig sein werden (zum kompletten Aufschmelzen bräuchte es höhere Temperaturen), die dann ziemlich fix wieder einen neuen Kristallisationsprozess in Gang setzen würden - da bleibt der Honig dann nicht so lange flüssig denke ich.

    Ich kann dich gut verstehen, war vor einem Jahr an der gleichen Stelle und Melitherm kostet echt erstmal Geld aber .... ich möchte es nicht mehr missen und würde dir daher empfehlen dir ein Melitherm oder Nachbau zuzulegen. Irgendwo hier im Forum hab ich auch mal von einem günstigen "Selberbau" gelesen, das war mir dann aber zu viel gebastel.

    Und: je nach Zeitpunkt sind die Umgebungstemperaturen anders. Ich finde der im Herbst im Keller gerührte Honig wird deutlich feinkristalliner als der im Sommer gerührte, gleicher Honig (mit etwas niedrigererem Wassergehalt), gleiche Rührintervalle - nur die Umgebungstemperatur ist eine andere.

    Hat schon jemand Erfahrungen mit dem OxaSteam gesammelt?

    Laut Hersteller erreicht das Gerät nach dem Aufheizen eine Temperatur von etwa 160 bis 190°C. Beim einfüllen der Oxalsäure verringert sich die Temperatur kurzzeitig. Irgendwo hatte ich im Forum was von den optimalen Temperaturen gelesen.

    100 Euro und stromunabhängig fänd ich schon gut.

    Ein Volk - fast fertig eingefüttert - hat den letzten Futterstoß dann durch den Adamfütterer und Leerzarge (DD-Honigraum) auch nochmal oben eingetragen, trotz Platz neben dem Brutnest. Die habens halt lieber über Kopf scheint mir, hoffe die stapeln mir nächstes Jahr den Honig genauso hoch ;)