Beiträge von Daniel!

    Neu für mich dieses Jahr sind zwei Völker an die ich gestern kam und bei denen es beim Öffnen des Deckels schon verdächtig ruhig war.


    Kurz zur Historie: Völker hatten Mitte Juli TBE mit Fangwabe und hinterher OX gesprüht, weiße Königin drin. Völker sind stark gewachsen und waren an dem Stand meine stärksten, Futter wurde gut abgenommen. Windeldiagnose war unaufällig. Vor zwei-drei Wochen fiel mir beim Füttern auf, dass sie etwas kleiner waren als erwartet, habe das aber auf den Abgang der Sommerbienen geschoben. Gestern dann die Erkenntnis, es waren wohl zu viele Varroen im Volk, Bienen deutlich abgeflogen, Königin legt noch große Brutnester an, Brut kann nicht mehr gut gepflegt werden mangels Bienenmassen, Bienen mit verkrüppelten Flügeln gesehen. 4 Dadant Waben sind so auf 20% der Fläche auf jeder Wabenseite mit Bienen besetzt.


    Kurzfristig: Was mache ich jetzt? Hatte bisher nur Völker die schon tot oder leer geflogen waren oder Völker, die hohe Varroazahlen auf der Windel hatten und die ich dann behandelt habe. Was also tun? Nochmal behandeln und eng setzen? Königin mit Restvolk in Mini+? Abschwefeln (hab ich noch nie gemacht)? Ich war gestern auf jeden Fall ratlos und frustriert und hab die Kiste erstmal wieder zugemacht.


    Langfristig: Windeldiagnose war jetzt nicht erfolgreich, entweder ich lerne mit Alkohol auszuwaschen (hab ich mich bisher immer vor gescheut) oder hänge pauschal im September Streifen rein oder gibts noch Alternativen, die ich nicht sehe?

    Hallo, ich stehe vor einem Rätsel mit meinem Sommertrachthonig ...

    So, das "Rätsel" hat sich soweit für mich gelöst. Ich denke die erste Charge war tatsächlich überrührt und konnte sich nicht mehr verbinden. Beim zweiten Versuch traf Berggeist s Hinweis zu: Geduld. Heute (also 6 Tage nach dem Abfüllen) war die Oberfläche matt und fest(er). So wie ich das erwartet hatte. Dank an alle Hinweisgeber!!!

    kann das Rührwerk geheizt werden?

    Ich denke, Du solltest ungeheizt RÜHREN, bis er perlmuttartig/beige wird.

    Danach heize ichein oder zwei Sunden mit Einstellung auf 40 °C, damit erhöht sich die Temp. um etwas 2 Grad, dann fließt der gut und ich habenicht überrührt - geht oft gut so ...

    Der Honig wurde kalt gerührt und ohne Erwärmen abgefüllt. Meine erste Vermutung "überrührt" würde ich mittlerweile ausschließen da die zweite Charge trotz sehr geringem Rührereinsatz (und von Hand) ein quasi identisches Kristallisationsverhalten (oder eben nicht) zeigt.

    Hm, ist das so? Ich hatte das bisher immer anders verstanden bzw. gelesen. Sowohl bei den Honigmachern als auch dem Merkblatt des DIB - man könne durch Impfen sogar Waldhonig kristallisieren lassen. Ich bleibe erstmal ratlos und mache ein Ausrufezeichen hinter das Mysterium!

    Tauhonig hat für gewöhnlich die Eigenschaft nicht so schnell zu kristallisieren. Insbeondere in diesem trockenen Sommer sind wahrscheinlich mehr Völker darauf ausgewichen.

    Ja, ich glaube ich hatte noch nie viel Tauhonig dabei, deshalb fehlt mir die Erfahrgung, ABER wenn der Honig doch (durch den Impfhonig) Kristalle erhält und offensichtlich sich weitere Kristalle bilden (zumindest verstehe ich das so, dass die Farbveränderung im Honig mit der Kristallbildung (und dadurch anderer Lichtbrechung) einhergeht, wieso geht dann die Kristallbildung nach dem Abfüllen ins Glas nicht weiter?! Ich habe immer gedacht dass die Honige deshalb lange flüssig bleiben, weil sie aufgrund der Zuckerzusammensetzung erst sehr sehr spät kristallisieren. Aber in meinem Fall habe ich ja Kristalle hineingegeben....


    wasgau immen : Wassergehalt liegt bei 16,8% - nicht ungewöhnlich finde ich.

    Ich denke, es liegt an der Temperatur. Beim Abfüllen war es sehr heiß, dadurch wahrscheinlich auch im Keller nicht kalt genug. Ich lass den jetzt noch ein paar Tage im Keller und tausch dann mal, mal gucken ob er fest bleibt.

    Hatte ich auch gedacht. Habe einen Karton seit 1 Woche im Kühlschrank - unverändert.

    Hallo, ich stehe vor einem Rätsel mit meinem Sommertrachthonig und hoffe ihr könnt mich vielleicht auf die Spur bringen - ich versteh es nicht.


    Habe den Honig Mitte Juli geerntet, ins Rührwerk gegeben, mit feincremiger Frühtracht geimpft (2KG Impfhonig auf 100KG Sommertracht - das Verhältnis hat bisher gepasst) und bei 11 Grad rühren lassen.

    Nach wenigen Tagen war er deutlich deutlich eingetrübt bzw. homogener "Perlmuttschimmer" sichtbar, habe ihn dann abgefüllt und kühl gestellt (16 Grad). Dieser Honig ist bis heute zähflüssig.


    Ich vermutete, dass es an der Zusammensetzung liegen könnte, evtl. Blatthonig dabei ist (zumindest denke ich, dass das so ist wenn der Honig auch leicht "bittere" Anteile hat - viel Erfahrung habe ich nicht). Allerdings ist die unbehandelte Sommertracht im Eimer mittlerweile auch durchkristallisiert.


    Zweite Vermutung war, dass der Honig evtl. überrührt ist und keine Bindung zwischen den Kristallen mehr entstehen kann - daher habe ich eine kleine Menge erneut durchs Melitherm gegeben, wieder mit Frühtrachthonig geimpft (500g auf 25 Kg), an Tag 1 langsam homogenisierend gerührt und an Tag 3 vor dem Abfüllen erneut langsam und kurz durchgerührt. Da war der Honig aber eigentlich auch schon wieder homogen und optisch so, wie ich bisher geimpfte Honige abgefüllt habe. Er ließ sich auch noch einigermaßen gut abfüllen und steht jetzt seit 3 Tagen bei 16 Grad im Keller. Allerdings ist die Konsistenz so, wie auch die erste Charge (man kann bei 16 Grad erkennen dass er ganz ganz langsam zum Rand hin läuft, bei Zimmertemperatur wäre er "zähflüssig") - bin ich zu ungeduldig? Bisher war der Honig dann nach 2 Tagen eigentlich immer deutlich fest.


    Hat jemand eine Idee woran das liegen kann?

    Ich habe dieses Jahr Ulrichs Zuckerverhältnis (ich meine es waren 75Kg Zucker auf 42 Liter Wasser) mit dem Mörtelrührer (hab ich auch irgendwo hier gelesen) vermischt. Das ging schnell, bildet bisher seit drei Wochen keine Schlieren und die Wespen/Bienen gehen da im nicht-bienendichten Schuppen nicht dran.

    Ich bin damit so zufrieden, dass ich alle Pläne bzgl. Futterautomat von Spiegel verworfen habe.

    Der Reiner wird sich mächtig anstrengen müssen, um wenn er das Niveau seines ersten Buches halten, oder übertreffen will. Bin schon gespannt.

    Ist das eigentlich quasi eine überarbeitet und erweiterte Variante des ersten Buches? Also lohnt sich der Kauf - bezogen auf den inhaltlichen Mehrwert - auch dann wenn man das erste bereits besitzt? Ich konnte das aus den Ankündigungen nicht herauslesen, weiß da schon jemand mehr?