Beiträge von Daniel!

    Ich will ja nicht bei jeder Kontrolle 5HR abräumen und wieder draufpacken? Ist doch erstmal unnötige Arbeit und Kraftaufwand. Oder ist das wirklich das übliche Vorgehen?

    Ich hab nur geschrieben wie ich es mache. Das übliche Vorgehen ist auch vom Rest der Betriebsweise abhängig. Ich habe nur einen Brutraum und gebe den Bienen Platz/Raum durch Honigräume. Sie brauchen ja nach der Ernte nicht weniger Wabenfläche nur weil der Honig weg ist. Sorry, merke gerade ist voll Offtopic.

    Nach der Frühtrachternte setze ich sie einfach wieder drauf, so viele wie sie vorher auch gebraucht haben, von der Bienenmasse her. Ausschlecken lasse ich die nach der Sommerernte über Fütterer oder Folie mit umgeschlagener Ecke oder so. Geht gut - wenn keine Tracht mehr ist... (letztes Jahr war hier ein Feld mit Ölrettich, was ich nicht wusste, da haben die mit den Honigräumen eher das Gegenteil von ausschlecken gemacht!).

    Hm. Die meisten meiner Völker sitzen auf 5 Waben DD, voll bebrütet inkl. Drohnebrut lustig verteilt. Wenige Völker haben in die Futterwabe hinter das Schied gebrütet, die sitzen jetzt auf 6 Waben. Bei 3 -eher schwächeren - Völkern habe ich zu früh erweitert, da sind große Pollenflächen (1/3 der Wabenseite) auf 1-2 Waben im Brutnest, da muss ich jetzt gucken wie ich da eine Brutwabe wieder rausbekomme und die schlüpfenden Bienen behalte (übers ASG hängen vs. hinters Schied?!). Also ich habe irgendwie deutlich weniger Brutwaben als in vielen Beiträgen hier, von den Honigräumen her passt das aber für mich (im Schnitt 3-4 volle DD HR) und der Raps blüht noch etwas... wie viele Honigräume füllen die denn wenn die da unten 10 Waben mit Brut haben? Irgendwie fühle ich mich jedes Jahr wieder als kompletter Anfänger ...

    nur wenn der Beespace nicht stimmt ;)

    ... und gibts dann gar keinen Verbau mehr? Ich habe immer noch ein paar Wachsbrücken zwischen ASG und dem 1. HR mit ausgebauten Waben.


    asg.jpg


    Wenn der Beespace stimmen würde, wären dann da überhaupt keine Wachsbrücken? So ein bisschen was würde ich ihnen ja als Aufstiegshilfe zugestehen, für mich wäre natürlich ohne einfacher ...

    Ging mir auch so als die Völker stärker wurden (oder das was man als ein starkes Volk empfindet sich verschiebt) und ich nur mit einem Brutraum Zander ausprobierte. Ich habe dann im Brutraum eine Wabe entnommen und die Völker auf 9 Waben + einer leeren Futtertasche gelassen. Die Tasche war immer wenig belaufen und konnte ich gut entnehmen - danach war Platz zum arbeiten. Und deutlich besser wurde es nach der Annahme des ersten Honigraums bzw. Aufsetzen des zweiten...


    Ergänzung: Ich hatte Futtertasche mit Deckel die ich komplett dicht machen konnte, ansonsten gäbs da drin wahrscheinlich Wildbau mit Honig...

    Ich hatte letztes Jahr echt Rodeo, wahrscheinlich habe ich mich saudumm angestellt beim Beladen, obwohl ich dachte darauf geachtet zu haben. Werde sie jetzt nochmal mit Schwingungsdämpfern festschrauben und gucken was passiert, kristallisierten Raps krieg ich wohl nicht ganz vermieden...

    Ich bin Metaller/ Werkstoffprüfer. Am Boden fixieren ist nicht gut, da reißen irgendwann die Punktschweißungen oder andere Schweißnähte - ganz sicher! Ich habe Gummipuffer als "Schwingungsverzeherer" an die Füße geschraubt. Am besten mit langsamer Fahrt anfangen, nach kurzer Zeit ist die Unwucht meist raus (Radialschleuder 9W).

    Also wäre deine Empfehlung die Schleuder nur zu puffern und weder auf Palette noch Kanthölzern oder Platte zu fixieren, hab ich das richtig verstanden?