Beiträge von Daniel!

    Ich habe dieses Jahr Ulrichs Zuckerverhältnis (ich meine es waren 75Kg Zucker auf 42 Liter Wasser) mit dem Mörtelrührer (hab ich auch irgendwo hier gelesen) vermischt. Das ging schnell, bildet bisher seit drei Wochen keine Schlieren und die Wespen/Bienen gehen da im nicht-bienendichten Schuppen nicht dran.

    Ich bin damit so zufrieden, dass ich alle Pläne bzgl. Futterautomat von Spiegel verworfen habe.

    Der Reiner wird sich mächtig anstrengen müssen, um wenn er das Niveau seines ersten Buches halten, oder übertreffen will. Bin schon gespannt.

    Ist das eigentlich quasi eine überarbeitet und erweiterte Variante des ersten Buches? Also lohnt sich der Kauf - bezogen auf den inhaltlichen Mehrwert - auch dann wenn man das erste bereits besitzt? Ich konnte das aus den Ankündigungen nicht herauslesen, weiß da schon jemand mehr?

    OT oder nicht - mein Enthusiasmus mir irgendwann mal einen SB-Stand zuzulegen ist gerade drastisch gesunken.

    Ich habe seit 2 Jahren so einen Kasten mit Vertrauenskasten draußen und schon etliche Gläser Honig verkauft, es wurde noch nie etwas geklaut *auf Holz klopfend*.

    Hallo, ich kann deine Kenntnisse nicht einschätzen, aber neben dem Füttern/Futtervorrat wäre um diese Jahreszeit auch die Varroa-Behandlung dran. Wenn ich richtig liege wäre es sinnvoll wenn du dir jmd suchst der - am besten gestern - mit dir in die Völker schaut und dich beim Einwintern unterstützt. Der Vereinskollege vielleicht? Im Winter wäre dann Zeit für Kurse/Literatur/YouTube.


    Es geht jetzt eigentlich um die Balance, dass Futterkränze über und um die Brutnester sind und dennoch genug Platz bleibt, damit genügend Winterbienen erbrütet werden - das ganze unter geringer Milbenlast. Deine Situation ist ohne weitere Kenntnisse über Beuten, Volkszustand etc. aus der Ferne nicht gut zu bewerten und zu unterstützen.

    Nach 10 Tagen habe ich i.d.R. mit dem 100er von Siegerland genau diesen Honig, den Du beschreibst: mit Schlieren ins Glas. Der Rest findet dort statt, z.B. bei kühler Lagerung (< 20 °C).


    Nicht zuviel dran fummeln.

    Genau das ist mein Ziel, nicht zuviel dran fummeln, aber mit Schlieren ins Glas war sehr fummelig beim abfüllen und gibt bei mir bei kalten Temperaturen wieder weiße Kristallmuster, die ich erklären muss, will ich nicht.

    wie füllst du dann ab? Manuell oder mit Abfüllmaschine? Wenn der Honig so kalt und zäh ist, gibt's doch jede Menge Blasen im Glas, die dann auch nicht mehr zerplatzen. Außerdem dauert manuelle Abfüllung dann ewig und du verlierst wieder die Zeit, die du durch das maschinelle Rühren gewonnen hast....oder wie ist das bei dir?

    So ist es bei mir bisher und das will ich verändern...

    An dem Tag, an dem ich den Honig abfüllen will (Perlmuttglanz im Honig), wird die Kühlung aus gemacht und die Heizung angeworfen. Abends ist der bisher runter gekühlte und nun auf knapp 30°C erwärmte Honig gut fließfähig, dass ich den auch mit dem Hanimandl als Beispiel gut abfüllen kann.

    Nach 2 Tagen im Glas ist der Honig streichzart, aber fest.

    Ich rühre übrigens alle 3h etwa 5Min.

    Vielen Dank Hamburger-Jung , Eine Frage noch: Wie lange vorm Abfüllen stellst du den Rührer aus damit die Luft aufsteigen kann oder ist das nicht mehr notwendig wenn der Honig erwärmt wird?

    Nach bei ersten drei Durchgängen mit dem 100KG Siegerland Rührwerk konnte ich schon ein paar Erfahrungen sammeln, der Nachteil ist dass ich weniger merke wie sich der Honig verändert (im Gegensatz zum händischen Rühren) und mich mehr auf die Optik verlassen muss. Die kann an der Oberfläche aber auch schon mal täuschen, daher muss ich wohl weitere Erfahrungen sammeln.

    Trotzdem noch ein paar Fragen an die erfahreneren maschinellen Rührer:

    Ich rühre bisher bei 11 Grad und fülle ab wenn ich denke das er gerade noch so fließfähig ist, gab dann marmorierten Honig im Glas und dauerte ewig. Jetzt kommt der Wärmemantel ins Spiel, aber wann stellt ihr von Kühlen auf Wärmen um? Und in welchen Intervallen rührt ihr dann noch? Und wie lange stellt ihr den Honig dann noch ohne Rühren warm bis ihr abfüllt? Ich würde gerne mal keine Luftblasen drin haben ;)

    Ich habe das mit dem Honig beim von Hand rühren eigentlich ganz gut hinbekommen, jetzt mit Rührwerk ist es irgendwie wie nochmal neu lernen (auch wegen der größeren Gebindemenge etc.).

    Ich arbeite mit Wasserkanistern, wie es sie im Campingbedarf gibt (mit Hahn). Man kann darin die Lösung auch gut anrühren (Zucker rein, Wasser drauf und schütteln).

    Das hat bei mir ewig gedauert bis ich damit die Futtertaschen voll hatte ... und Sirup war zu dick für den kleinen Hahn. Vielleicht hatte ich auch die falsche Camping-Ausrüstung ;)

    Bei verschiedenen Chargen ist mir immer mal wieder aufgefallen, dass die Honigoberfläche im abgefüllten Glas sich sehr unterscheidet. Klar ist mir, dass das bei unterschiedlichen Konsistenzen so ist: flüssiger Honig ist transparenter, durchkristallisierter Honig, der fest im Glas ist, hat eine matte Oberfläche. Jetzt habe ich verschiedene Chargen meiner Frühtracht, alle nach bestem Wissen gerührt und abgefüllt. Einige Chargen sind so matt, wie ich das gewohnt bin, andere auch nach Wochen immer noch eher glänzend. Von der Konsistenz her sind die matten und die glänzenden Honige sehr ähnlich (verlaufen nicht im liegenden Glas bei 17/18 Grad), der matte ist etwas fester als der glänzende. Womit hängt das zusammen? Unterschiedliche Honig-Zusammensetzung? Unterschiedlich lange gerührt? Wärmeeinfluss beim Abfüllen? Könnt ihr mich da etwas auf die Spur bringen?