Beiträge von Uli_bw

    Hallo zusammen,


    Unser erstes komplettes Bienenjahr geht zu Ende...

    Behandlung mit AS abgeschlossen (nur wenige Varroa gefallen, es war aber auch schon vorher kaum natürlicher Fall) und gestern beschlossen einzufüttern...

    Also gestern abend denn den Eimer mit Apiinvert 14 kg geschnappt, Folie abgezogen und direkt auf die Rähmchen aufgesetzt. Da die Bienen etwas letargisch (leider auch angrifflustig) waren haben es einige nicht überlebt...

    Zarge wieder aufgesetzt.

    Folie, Deckel etc

    Heute morgen auf der Windel dann eine Pfütze...

    Wahrscheinlich von dem halben Liter der auslaufen tut wenn ich den Eimer aufsetze...

    Was mache ich mit der Windel? Auswaschen? Wenn ich das so in den Garten stelle gibt das ja eine fette Räuberei.

    Läuft da wirklich nicht noch mehr aus?

    :?:


    Der direkt daneben stehende Ableger wurde mit ca. 4 l gestern gefüttert.

    Alle anderen Ableger werden zum zum ende der Woche (vor unserem Urlaub) mit nochmals 1 - 2 l gefüttert.


    Grüß0e ULI

    Also ich bin ja noch blutiger Anfänger...

    aber warum willst Du ein starkes Volk einzargig überwintern?
    Wo soll das Futter hin? Wo das Brutnest?

    Ich würde den unteren Brutraum Ende August entnehmen, den Honigraum als 2. zukünftigen BR oben aufsetzen und ein füttern.

    Dann bist du fast sicher, dass das Volk genug Futter hat und auch im Winter sich auf den Waben entsprechend bewegen kann, so dass es hoffentlich auch im Frühjahr schnell ein starkes Volk wird.


    Bei einem schwachen Volk oder einem Ableger ist das meiner Meinung nach etwas anderes. Die überwinterst Du einzargig. Die haben ja gar nicht die Masse um entsprechend auszubauen und einzulagern.


    Liege ich ganz falsch?


    ULI

    Uns wurde im Honigkurs gesagt, dass wir das aus den Völkern raustun müssen, weil es im Stock anfängt zu gären.

    Verkaufen dürfte man es eigentlich nur als "Bienenprodukt" und es ist nicht haltbar....

    verlorener Honig...

    Da es bei uns in der Gegend viele Kirschbäume gibt, die vor allem in diesem jahr wenig abgeerntet wurde kann dies ein Problem darstellen.

    Wir haben letzte Woche geschleudert und keine Kirschnote verschmeckt...

    Mal sehen ob das was ich bisher als Honigtau angesehen hatte nicht doch auch Kirsche ist...


    Grüße ULI

    Die Frage wäre für mich eher, wofür lässt sich das noch zusätzlich nutzen?

    Zum Feiern ohne Störung, Auffenthalt in der freien, ungestörten Natur?

    Wir haben ein Wochenend Grundstück auf der schwäbischen Alb (730 m) das wir der Ruhe und abgeschiedenheit wegen gekauft haben. (Wir wohnen in einer Kleinstadt mit 20000 EW, aber irgendetwas hörst du immer...)

    Wenn das Teil wirklich einigermaßen was taugt... Erreichbarkeit und Infrastruktur passt...

    Es ist bei euch wohl nicht so dicht besiedelt wie im mittleren Neckarraum...

    Bei uns auf der Alb nur Mais und getreide - deshalb nicht so unbedingt Bienen tauglich.


    Hast du mal Bilder der Lokalität?


    ULI

    Den Fehler mit dem zuviel füttern habe ich bei meinem Start letztes Jahr auch gemacht. das hatte zur Folge, dass das Volk immer zu wenig Bienen hatte. (Zander ohne Trennschied) Bis ins Frühjahr... Da haben wir dann vom Nachbarvolk 2x verdeckelte Brut umgehängt. (das hat wahrscheinlich nicht ganz so viel Futter abbekommen und war zumindest letztes Jahr besser drauf. (Leider haben wir dieses Jahr die Königin in den Ableger gesetzt und dies erst zu spät gemerkt... Vermutlich 2 x Königin nicht zurück gekommen... Anfängerfehler)

    Grüße

    ULI

    Wir haben letztes jahr auch die sieben Söhne des Himmels gepflanzt. Allerdings auch als Sichtschutz am Pool. (6 m zu den Bienen)

    Auf die andere Seite kam noch eine Kornel Kirsche ins Loch.

    Momentan vergnügen sich die Bienen an der Engelstrompete und machen dabei einen riesen Lärm.

    Grüße aus dem Süden ULI