Beiträge von rall0r

    Das konntest Du nur für dieses Jahr feststellen. Das ist keine allgemeingültige Aussage für alle Jahre.

    Das ist korrekt.

    Ich möchte behaupten, dass sich mit ausreichend Polleneintrag ein anderes Bild gezeigt hätte.

    Weiss ich nicht.

    Nach den kühlen, windigen Märztagen war zwar eine vorrangegangene Brutpause festzustellen (nur Stifte vorhanden), Flugwetter war vier Wochen lang mehr oder weniger Fehlanzeige, aber an den Rändern der Brutnester war noch jeweils ein großzügiger Pollenvorrat feststellbar.
    Ein akuter Pollenmangel kann also ausgeschlossen werden. Richtig ist aber auch, dass fast vier Wochen kaum frischer Pollen reingekommen sein dürfte. Aber vielleicht ist das ja auch schon Signal genug, um das Brüten einzustellen.

    Insofern wäre es vielleicht klüger, nächstes Jahr doch wieder Vergleichsgruppen mit und ohne Schied zu erstellen, und das Wetter zu vergleichen.

    In der Beute ist nicht Peschetztrio, sondern Bernhardduo.

    Wenn ich es richtig erinnere, beansprucht der Bernhard die 2-Königinnenbetriebsweise aber keineswegs als seine Erfindung.
    Er beschreibt auch sehr ausführlich das Für und Wider und die Umstände, unter denen es Sinn macht, als auch jene, unter welchen es keinen Sinn macht, so ein Duo zu starten.


    Man kann zum Bernhard als einen der Schied-Apologeten ja stehen wie man will. Aber er erläutert und begründet sehr ausführlich. Das gibt dem geneigten Zuhörer so viel Kontext, dass er daraufhin auch eigene Überlegungen anstellen kann, bzw. für sich entscheiden kann, ob er das probieren möchte oder nicht.


    Ich habe das Schieden im Februar ja auch probiert.
    Aber mit dem ganzen Kontext, welchen der Heuvel liefert, habe ich jetzt auch verstanden, dass in meiner Region mit meinen Bienen das frühe Schiedsetzen nicht notwendig ist (wenngleich es auch nicht schadet). Keine der Kö's hat im Februar, März einen derart ausschweifenden Legegang hingelegt, dass man da etwas hätte begrenzen müssen.


    Ich habe auch beobachtet, dass ein Wärmebrett keinen größeren, Brutumfang zur Folge hat, Thermoschiede ebensowenig. Vielmehr scheinen externe Faktoren mehr eine Rolle zu spielen (Wetter, Polleneintrag, wasweissich). Trotzdem kann ich dem Heuvel oder dem Binder nicht absprechen, dass das bei denen funktioniert, weil da möglicherweise andere klimatische Verhältnisse herrschen oder andere Genetik in den Kisten ist (und die Genetik macht vermutlich den Unterschied).


    Auf YT habe ich gesehen, wie jemand das Schied testet und bereits jetzt das Schied als Werkzeug verwirft, weil es keinen massiveren Bruteinschlag mit Schied gab. Und dann denke ich mir so, dass das auch albern ist - etwas nach so kurzer Zeit zu verwerfen, wenn es doch ein Tool für fast das ganze Jahr ist.


    Der Heuvel hält einfach gute Vorträge. Man mag ja inhaltlich nicht immer der gleichen Meinung sein oder andere Erfahrungen haben, aber er begründet sehr ausführlich und schlüssig. Und daher wundert es auch nicht, wenn er viele Leute von seiner Herangehensweise überzeugt, und sie zum Nachahmen anregt. Ich kann daran nix Schlechtes finden.


    Aber nächstes Jahr werde ich trotzdem erst Ende März ein Schied setzen :-)

    Na die Bienen in dem Ableger werden zum großen Teil vermutlich anständig alt sein. Bis da eine Kö schlüpft und begattet worden ist, gelegt hat und diese Brut dann schlüpft - da sind die Bienen nicht jünger geworden.

    Und Drohnen werden wohl noch nicht so richtig viele da sein. Vom Ei bis zur Geschlechtsreife sind das 37-40 Tage.

    Aber wer weiß...

    Ich mache es so:

    Die Zarge mit mehr Brut wird die BR Zarge.

    Falls nötig, schaffe ich Platz für die Bruträhmchen der zu entfernenden Zarge - leere FW raus, verschimmelte Waben raus.

    Dann kommen die Bruträhmchen neben das BN der verbleibendenden Zarge.

    Fertig.

    Darauf achten, dass genug Futter verbleibt.


    Jetzt einen Ableger starten, wie von dir beschrieben, wird nicht funktionieren, schätze ich.

    Hier wird wieder deutlich, dass die meisten gar nicht verstanden haben, warum überhaupt geschiedet werden soll.

    Doch, doch, ich glaube, das Warum ist zumeist klar.

    Du gibst ja eine sehr prägnante Zusammenfassung des 2-stündigen Heuvelvortrages. Aber was auch der Heuvel m.E. nicht erklärt hat: Wenn die Königin ihr Potential im Februar, März noch gar nicht hochfährt, aber die Bienen schon Pollen und Futter ins BN um tragen, worin liegt dann der Vorteil des frühen Schieden?


    Anders ausgedrückt: Ich ging bisher (vermutlich irrtümlich) davon aus, dass das Anpassen des BN sich derart positiv auf die Brutpflege auswirkt, dass die Kö durchbrütet und damit einen mehr oder weniger konstanten Brutumfang hinbekommt, weil die Pflegebienen den Platz optimal "bearbeiten" können.

    Jetzt stelle ich fest, dass da offenbar noch externe Faktoren eine Rolle spielen (Wetter?), und das BN wieder massiv eingeschränkt wird.
    Nach bisherigem Brutumfang hätte ich auch bis Ende März warten können und dann schieden, weil das BN auf jeden Fall derzeit wieder (!) kleiner ist als das Potential der Königinnen.

    Deswegen hinterfrage ich nur das Mantra "je eher, desto besser"
    Das Anpassen des BR klingt unabhängig davon immer noch sinnvoll.

    eine frische Königin aus 2018 kann ich noch garnicht einschätzen oder beurteilen

    Das ist ein gutes Argument.
    Ich habe auch nach Bienenmasse geschiedet. Aber man schaut ja dann in absehbarer Zeit doch mal rein und sieht, wie weit das BN ausgedehnt wurde, und kann dann das Schied eins weiter hängen, bei Bedarf.
    Mir stellt sich aber im Moment eher die grundsätzliche Frage, ob das einen Mehrwert erzeugt, das im Februar zu machen. Wenn ich hier lese, dass - egal ob Schied oder nicht - alle eine Brutpause eingelegt haben, dann reicht das Schieden vielleicht wirklich erst Ende März, eben aus den von dir genannten Gründen.

    Ich möchte doch auf die Legeleistung und Fruchtbarkeit der Königin anpassen

    Genau das propagiert ja auch der Bernhardt - nur eben für den Eingriff Mitte Februar, wobei er sagt, dass da auch viel Erfahrung im Spiel ist, diese Legeleistung richtig einzuschätzen.
    Ich habe mir das so nicht zugetraut und deswegen eher konservativ (enger) geschiedet, getreu dem Motto: Raum geben ist leichter als ein verteiltes BN wieder einfangen.


    Die geschiedeten Völker waren genau wie die unangefaßten Völker zwischenzeitlich aus der Brut.

    So siehts bei mir auch aus. Ich bin deswegen jetzt etwas skeptisch, was die Theorien zum Wärmehaushalt, bzw. dessen Verbesserung durchs Schieden angeht. Wenn trotz Schied, welches auf Traubengröße einengt, flächig aus der Brut gegangen wird, dann sieht es für mich so aus, dass die Bienen noch andere Parameter mit in ihre Brutplanung nehmen, als die beuteninterne Wärmeregulierung. Ich weiss nicht, inwieweit da externe Parameter wie Flugwetter etc. eine Rolle spielen.


    Mal schauen - in einem Volk habe ich jetzt einen Wärmesensor hängen. Vielleicht lerne ich da was draus.

    Das ist jetzt wirklich ganz schön OT, aber wir nehmen jetzt echt jenen Trump in Schutz, der aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen ist, der den Atom-Deal mit dem Iran gekündigt hat, der den Atomwaffenvertrag mit Russland aufkündigt, der Frauen an die "Pussy grabben" will und so weiter und so fort..?
    Und mit dieser Knallschote, der seine Verbalinkontinenz auf Twitter null im Griff hat, der gegen Schwule und Lesben, gegen Muslime oder Latinos hetzt, der lügt das sich die Balken biegen, der wird von den Medien schlecht behandelt? Ernsthaft?
    Apropos "demokratisch gewählt": Die Clinton hatte absolut gezählt mehr Stimmen als Grabbel-Donald. Nur dank des kaputten Wahlsystems in den USA wurde der Orange-Guy Präsident.


    Was an diesem Faden echt ein wenig unangenehm riecht, ist diese unterschwellige "Lügenpresse" Stimmung. Aber hier habe ich hoffentlich nur was falsch verstanden. Allein die sehr gewagte Aussage, man dürfe sich anhand von Zeitungsartikeln kein Bild von Leuten machen...
    Ja wie denn dann - beispielsweise bei politischen Entscheidern, die zur Wahl stehen? Die lassen sich ja leider nicht alle von mir persönlich vorher intensiv befragen. Da bin ich eben auf Zeitungsberichte und Interviews angewiesen - natürlich im beste Fall von unterschiedlichen Seiten. So kann man ja mal Die Zeit und die FAZ lesen und sich dann eine Meinung bilden.


    Was das Eingangsposting betrifft: Ich kann die große Skepsis mit der Räuberei gut verstehen. Aber wenn da jetzt die Diskussion aufkommt, wie das möglicherweise im Einzelfall gewesen sein mag - dann kann man auch mal den Redakteur anschreiben und nachfragen. Kostet 5 Minuten Lebenszeit, weniger als das Empören hier im Forum. Das hätte ja möglicherweise auch ein Missverständnis aufklären können.


    Aber stattdessen wird hier Donald Trump bemitleidet, weil alle so furchtbar gemein zu ihm sind... da brauche ich echt mehr Alkohol, und zwar schnell!

    Echt OT deluxe.


    PS: Wisst ihr noch, als wir dachten George W. Bush sei ein krass mieser Präsident? Das waren noch Zeiten!

    Wirklich: Leite nie, wirklich nie, irgendwelche Urteile über Menschen aus Presseberichten ab.

    Nee, mache ich auch nicht. Ich glaube zum Beispiel auch, dass der Trump immer nur falsch zitiert wird. Der ist eigentlich 'n Netter ;)