Beiträge von rall0r

    Ich habe eine Frage über die Legetätigkeit der Königin während und nach der Schwarmstimmung:


    Vor 7 Tagen ein Volk mit Schwarmstimmung gefunden, samt einer bereits verdeckelten Zelle.

    Königin war aber noch da, Bienenmasse stimmte auch noch.

    Also fix einen Zwischenbodenableger gemacht, Brut nach oben, HR nach unten, Königin oben drin.


    Dank Sichtfenster und Flugbetrieb war zu erkennen: Die Flugbienen sind alle nach unten, oben leerte es sich zunächst (bis im Laufe der Woche Jungbienen nachgeschlüpft sind).


    Jetzt eben oben aufgemacht und nachgesehen und erst mal einen Schreck bekommen: Nur verdeckelte Brut und geschlüpfte Zellen mit Nektar drin! Keine Eier, keine Maden! OH GOTT, ALLES UMSONST!


    Dann einmal tief durchgeatmet und noch einmal in Ruhe geschaut und plötzlich: Auf zwei Waben frische Stift und auch die gezeichnete Königin, allerdings noch mit gefühlt kleinem Hinterleib.


    Es sieht so aus, als hätte Madame eine Brutpause von rund 5-6 Tagen eingelegt.

    Schwarmzellen sind jetzt jedenfalls keine mehr vorhanden, soweit ich das beurteilen kann. Und die Bude ist im Vergleich zu unten, wo die Flugbienen drin hocken und gerade nachschaffen, auch relativ leer.


    Sind Brutpausen nach der Schwelle zum Schwarm normal?

    Grüße

    Ralf

    Ich habe am WE bei der Durchsicht geprüft, dass noch alle Reserven in den HRen übrig haben, geerntet wurde noch nicht.

    Allerdings muss ich dringend bei den Ablegern reinschauen, die wenig überraschend ohne HR auskommen müssen und mit FW gestartet sind.


    Die Gewichtsabnahmen auf den Stockwaagen liegen bei rund 1,0 bis 1,25 KG/Woche seit dem 26.04.

    Kann die App die Daten laden und die Grafiken intergrieren?

    Das passiert automatisch, da mache ich nichts dran. Ich entscheide lediglich, ob ich den Graphen einblenden lassen möchte oder nicht. Es gibt auch noch die Daten zur Windstärke, Windrichtung und Bewölkung sowie Taupunkt.


    Werden die direkt an die Funkstation der HiveWatch angeschlossen?

    Ja, werden sie.

    Grüße

    Ralf

    Hallo Jörg,

    die Wetterdaten werden von einem Wetterdienst geladen. Ich habe neben den eigentlichen Wägzellen noch Temperatursensoren im den Völkern sowie eine Temperaturmessung auf der Basisstation.


    Grüße

    Ralf

    Ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte, aber zusammengefasst: Es fing hoffnungsvoll an, um dann stark nachzulassen:



    PS: Man beachte den orangefarbenen Niederschlagsgraphen...

    Die empfohlenen, bzw. verkauften Kunstschwärme hat der noch nicht gesehen, bevor sie bei ihm ankommen, da bin ich mir sehr sicher. Wenn er sie überhaupt zu Gesicht bekommt.

    Er fährt die selber über die Alpen. Zumindest teilweise.

    Ich würde erst einmal eine Auswaschprobe dazwischen schieben.

    Windeln finde ich hinsichtlich der Aussagekraft immer so lala.


    Eine TBE sollte die Milbenlast so weit reduzieren, dass du bis zum Juli, August kommst - erst recht bei Einsatz einer Fangwabe. Kann man dann auch schön mit einer weiteren Auswaschprobe überprüfen und die Zahlen vergleichen. Drei Wochen nach der TBE ist dann allerdings mit einem Knick im Honigertrag zu rechnen.

    Aber besser ein Knick als ein kaputtes Volk.


    Was Ein-/Umweiseln betrifft, antworten mal lieber die Langjährigen.

    Das ist alles subjektiv, gerade der Begriff "Arbeitsaufwand".

    Ich denke, Betriebsweisen, Beuten, Rähmchenmaße etc. sind alles Werkzeuge. Entscheidend bei der Auswahl des Werkzeugs ist am Ende, womit man sich wohl fühlt und gute Ergebnisse produziert. Was "ein gutes Ergebnis" ist, definiert letztlich jeder für sich.


    Deswegen versuche ich bestenfalls meine Eindrücke zu beschreiben, bzw. zu erläutern warum ich mache was ich mache, um den Leser in die Lage zu versetzen, eine eigene Auswahl zu treffen.


    Imkern ist ja auch immer ausprobieren, suchen und finden.

    Dann hängt der Drohnenbau im Boden und du hast eine sehr gute Größe.

    Aus eigener (matschiger) Erfahrung muss ich ausdrücklich von diesem Vorschlag abraten. Der Drohnenbau entsteht leider nicht nur parallel zum Unterträger.


    DN ist 1,5 isr zu groß

    Das ist natürlich subjektiv.
    Ich habe zumindest keinen Unterbau mehr.

    Und Durchsichten gehen signifikant schneller als mit einem BR DNM 1.0.

    Hallo zusammen,

    das ist eine Detailfrage, die ich mir auch mit Recherche nicht beantworten konnte:

    Ich teste nach und nach meine Völker auf den Varroabefall durch (Auswaschmethode).
    Ich habe ein Volk gefunden, welches >3% phoretischen Befall hat.


    Wenn ich die Literatur richtig interpretiere, ist das zu viel.
    Nun sind die Optionen während der Honigsaison ja begrenzt, umfassen aber in der Regel etwas mit TBE.


    Jetzt bekomme ich Ende Mai ein gutes Dutzend unbegatteter Weiseln geschickt, die ich in Begattungsableger im Standmaß stecken möchte.

    Dazu wollte ich in ein paar Tagen meine vorhandenen Völker schröpfen (also so 8 Tage vor Eintreffen des berittenen Eilboten samt kostbarer Fracht).

    Aber da ich jetzt so einen Kandidaten habe, den ich eigentlich mal TBE'en sollte, könnte ich ja auch dessen BW auf die Begattungsableger aufteilen

    Allerdings: Ich kann mangels Erfahrung nicht beurteilen, ob das eine dumme Idee ist.

    Ich habe letztes Jahr die Erfahrung gemacht, das die Brutscheunen bei der TBE viel Bienenmasse erzeugen, die schnell wieder zusammenschmilzt. Aber ich kann mir aus dieser Erfahrung keinen Reim machen, ob es für eine Begattung reichen würde, und ob sonstige Nachteile zu erwarten wären.

    Bis die Begattung durch ist und die erste eigene verdeckelte Brut vorhanden, müsste eine OXS Behandlung im brutfreien Zustand ja noch drin sein. Entmilbung wäre also eingeplant.


    Von daher die Frage: Kann ich die TBE Waben für Begattungsableger nutzen?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Ralf

    Gestern im Imkerverein hat jemand erforene und stark unterentwickelte Robinienblüten mitgebracht, die er am Morgen mal abgepflückt hatte.

    Er sagte, dass nach der satten letztjährigen Blüte die Robinien jetzt "verausgabt" wären - mit viel Honig sei da nicht mehr zu rechnen.