Beiträge von Thanaidh

    Du würdest doch auch erst mal eine Grund-Ausbildung als KFZ-Mechaniker absolvieren, bevor Du Dich daran machst, einen Formel-1-Wagen zu konstruieren.

    ...ich würde die Ausbildung aber nicht bei den Nutzfahrzeugen machen, wenn ich Rennwagen konstruieren möchte. Man sollte sein Handwerk solide lernen und zwar in dem Bereich, in dem man arbeiten möchte, nicht in irgendeinem anderen...


    Grüße Thanaidh

    Wie so oft, wird leider mal wieder mit der Interpretation von Statistik und anderen Zahlen Stimmung gemacht. Man sollte bedenken, dass sich Windkraftanlagen nur auf ein bis zwei Prozent der Fläche Deutschlands befinden, d.h. alles prozentuale muss durch 100 bzw. durch 50 geteilt werden. Die absoluten Zahlen sind gar nicht vergleichbar, da keine Referenz angegeben.


    Und damit dann die Atomkraft in den Rahmen von Akzeptanz zu rücken, ist traurig... Deutschland produziert im niederen dreistelligen Bereich hochradioaktiven Atommüll, u.a. mit Plutonium 239, das eine Halbwertszeit von ca. 24 000 Jahren hat. Eine sichere Lagerung über diesen Zeitraum kann aus heutiger Sicht gar nicht stattfinden. Unverantwortlich...


    Wir alle wollen, dass Strom aus der Steckdose kommt, aber nichts mit der Erzeugung zu tun haben. Das funktioniert nicht. Ich schaue übrigens lieber auf eine Windkraftanlage als auf ein Atomkraftwerk.


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    Ich habe den Eindruck, Schottergärten und Steingärten werden hier in einen Topf geworfen... das ist etwas völlig anderes. Erstes gleicht ökologisch einer Katastrophe, zweites ist ökologisch wertvoll. Auch im Nachbarort von Bühl (#60) wurde im Gemeinderat ein Antrag für das Verbot von Schottergärten gestellt...


    Beste Grüße,
    Thanaidh

    Kurzer Nachtrag zu #22: Ich habe das von der ersten Minute an gemacht... und es ist nichts schlimmes passiert. Für mich ist nicht verständlich, warum ich mir erst mit viel Mühe Wissen aneignen soll, das ich später wieder über den Haufen werfe. Eine klare Linie muss sein, aber es gibt eben unterschiedliche davon...

    rase : Euer Kölner Humor scheint echt ein anderer zu sein als unserer, das ging mir schon öfter durch den Kopf... Und nein, wir lachen nicht im Keller, nur über andere Dinge... und ja, es ist für meine zarten Nerven zuviel... Danke für den Tipp mit der „Ignorieren-Funktion“.


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    vielleicht auch tatsächlich, um mal auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden

    Zum Wohle der Bienen sind klare Ansagen immer noch für einen Anfänger gut geeignet


    gibt es keine Varianten dazwischen

    Als Beginner wohl nicht, da sollte eine klare Linie die mangelnde Erfahrung kompensieren

    ...auf den Boden der Tatsachen holen und beschämen ist ein großer Unterschied, ersteres geht auch mit respektvoller Wortwahl.


    Wenn man auf Ertrag imkert, sind die Möglichkeiten vielleicht etwas eingeschränkter, wenn ich das nicht möchte, gibt es viele Varianten dazwischen. Ich imkere in der Einraumbeute, mit Rähmchen und ausschließlich Naturbau, Honig wird gepresst. Die Bienen überwintern auf eigenem Honig, ganz normale Schwarmkontrolle, Vermehrung normalerweise mit Ablegern, nicht mit Schwärmen (der Nachbarn wegen). Varroabehandlung und -kontrolle erfolgt recht konventionell ohne große Experimente. Das würde ich sagen, ist eine gemäßigte alternative Variante. Hier kann ich an ganz vielen Stellschrauben drehen... Und es funktioniert prima.


    Zum Glück habe ich mich erst in diesem Forum angemeldet, als das alles funktioniert hat, vorher hatte ich Paten, die mich bestärkt und gut beraten haben, MEINEN Weg zu finden, und nicht versucht haben, mich durch Niedermachen davon abzubringen... Wenn man den Weg eines anderen geht, hinter dem man selbst nicht vollständig steht, das ist dann sicher eher zum Scheitern verurteilt.


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    Gib ihnen ein kerniges Müsli, was für Dich gesund ist, kann für die Bienen nicht falsch sein. Dann klappt es auch mit wenig Honig.


    ;)

    ...echt unterirdisch und das schlimme ist, noch eine Menge Daumen hoch. In welcher Welt lebe ich eigentlich, bzw. In was für einem Forum bin ich hier gelandet?


    Ihr vereint wirklich eine geballte Kompetenz, aber Euer Umgang mit Anfängern und Andersdenkenden ist fürchterlich, dabei sind es gerade die Anfänger, die Eure Hilfe brauchen, vielleicht auch tatsächlich, um mal auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden. Muss es immer nur Schwarz-Weiß-Denken geben, gibt es keine Varianten dazwischen. Und muss das auf diese unschöne Art und Weise sein.


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    Hallo Sumsumtom,


    Es ist traurig, aber in diesem Forum wird jeder, der nicht konventionell auf Ertrag imkern möchte, erst mal angegangen. Leider sind es auch noch genau die Menschen, von denen Du sehr viel lernen kannst. Also durchhalten, mit der Zeit legt sich das.


    Und natürlich, Bienen können auf ihrem Honig überwintern, meine tun das und denen geht es wunderbar. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nicht schlecht sein kann, da die Vorgänge in der Natur sich normalerweise in der Entwicklung optimieren und da saugen die Bienen nun mal nicht an Zuckerrüben, sondern ernähren sich von ihrem Honig. Erstaunlich, dass bei Zuckerfütterung immer wieder dieser Freudenstein zitiert wird, dessen Vater wohl Aktionär einer Zuckefabrik war.


    Zu Deinen Fragen, Du musst tatsächlich einiges beachten. In diesem ersten Jahr musst Du zufüttern, generell müssen nach meiner Erfahrung Ableger zugefüttert werden, die schaffen das normalerweise nicht ohne. Bei Wirtschaftsvölkern klappt das Überwintern auf ihrem Honig gut. Aber auch hier muss man in Jahren, in denen wenig reinkommt, vorsichtig sein. Dazu findest Du in den unterschiedlichen Foren eine ganze Menge Informationen.


    Ansonsten gehe in diesem Jahr vor, wie Hans und Finvara das oben beschreiben und sauge bis zum nächsten Jahr alles auf, was Du an Informationen bekommen kannst.


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

    Ich wundere mich gerade über die Mengen Drohnenzellen, die wohl noch vorhanden sind. Ich schneide keine Drohnenzellen und habe inzwischen nur noch ganz vereinzelt welche.


    Das Ausschneiden von Drohnenzellen müsste ja den verstärkten Bau von ihnen nach sich ziehen... die Natur versucht auszugleichen... Nun frage ich mich, was hat das für Auswirkungen auf die Varroa. Züchtet man damit mehr Milben, da sie in den Drohnenzellen mehr Generationen anlegen können bevor sie sich neue Zellen suchen müssen? Natürlich sind sie nicht im Volk, da sie ausgeschnitten werden. Aber welche Auswirkung hat das auf die Entwicklung der Varroa generell. Könnte es sein, dass sie dadurch gestärkt hervorgeht?


    Herzliche Grüße,
    Thanaidh

    Diana???


    Es sind Einraumbeuten, ich trage nur einzelne Rähmchen vom Garten in die Küche. Ist sicher nicht das optimale Konzept für größere Honigmengen, aber für mich passt es...


    Eigenartige Umfrage, die Frage nach Flach- und Halbzargen im Honigraum würde sicher mehr hergeben als nach 1,5.


    Grüße Thanaidh