Beiträge von Thanaidh

    Da muss nicht jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln... Raps raus machen, kristallisierte Honige müssen von den Bienen zuerst verflüssigt werden, das ist nicht gut. Blatthonige, Waldhonig (und damit natürlich Melezitose) und Heide geht nicht, da zu ballaststoffreich. Blütenhonige sind sehr gut. Etwas von diesen "unguten" Honigen in einer großen Menge Blütenhonig ist auch kein Problem. Spät eingetragener Honig wird weiter weg vom Brutnest eingelagert. Ansonsten gibt es keinen Grund in früh oder spät eingetragene Honige zu unterscheiden, auf die Sorte kommt es an...

    Die Bienen auf ihrem eigenen Honig überwintern zu lassen, ist weder unsinnig und auch nicht problematisch oder gar gefährlich, wenn man darauf achtet, dass es sich nicht um Honig handelt, den sie nicht vertragen. Was sie vertragen und was nicht und wie man am besten vorgeht, ist an vielen Stellen nachzulesen. Honig entnehmen und wieder einfüttern, klingt für mich nach unnötiger Arbeit... drin lassen, aber das sollte von Anfang an geplant sein. Das müsste doch auch in Dadant funktionieren. Georgie hat recht, wenn die Betriebsweise dazu passt, ist es wahrscheinlich einfacher.


    Es ist sicher nicht beratungsresistent, wenn jemand etwas machen möchte, was ohne Probleme funktioniert und er sich nicht davon abbringen lässt. Es funktioniert wunderbar... ich mache das seit Jahren...


    Herzliche Grüße,
    Thanaidh

    Menschen mit unterschiedlichen Meinungen scheinen nicht für ein friedliches und respektvolles Miteinander gemacht zu sein.


    Wie schön wäre es, wenn der Bienenkistenimker, nachdem er seine ersten Bienen in der Kiste (mangels besseren Wissens) gekillt hat, bei einer Vereinssitzung auftaucht, seine Geschichte erzählt, keiner ihn deswegen fertig macht, sondern der Vorsitzenden sagt: "Nächste Woche bringe ich Dir zwei Völker auf Zander, mit denen machst Du erst mal weiter... aber die Bienenkiste schauen wir auch nochmal an, das muss doch auch funktionieren." Dann gibt es noch einen Paten, dass nicht wieder was schief läuft. Und das alles in einem Verein, in dem viele Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und völlig unterschiedlichen Betriebsweisen, die meisten davon immer auch an dem anderen interessiert, sich regelmäßig und gewinnbringend für alle austauschen.


    Klingt nach Traum... ist aber so passiert... und das spannende ist...


    ES LIEGT AN UNS SELBST!


    Herzliche Grüße,
    Thanaidh

    ...ein Vorteil beim Königinnenableger dürften die mitgegebenen Waben und die Brut sein, die die Bienen vom Wiederauszug abhalten. Ohne dies und mit gefüllten Honigmagen sitzen die natürlich eher auf gepackten Koffern. Aber wie Du sagst, vielleicht einen Versuch wert... Vielleicht schreibt hier noch jemand mit Erfahrungen dazu.

    Das es bisher gut ging, muss nicht heißen, dass es so bleibt.

    Das ist natürlich richtig, es bleibt immer ein Restrisiko. Allerdings passiert es meiner Erfahrung nach eher nicht als dass es passiert. Ich breche ja auch alle Schwarmzellen, die ich finde, nur möchte ich eben diese eine Wabe, mit der Schwarmzelle, die stehen bleibt, nicht abschütteln und damit kann natürlich eher eine weitere Zelle übersehen werden.

    Wer steht denn schon den ganzen Tag neben den Beuten?

    Mein Nachbar, Rentner, beobachtet alles und jeden und wartet nur darauf, anderen an den Karren fahren zu können, ein Schwarm wäre ein gefundenes Fressen. Dem entgeht das nicht und spätestens am Abend wüsste ich dann auch Bescheid. Natürlich würde ich selbst das eher nicht mitbekommen.


    Danke für die Infos. Ich hatte bei der Schwarmvorwegnahme irgendwas mit geschleuderten Waben in Erinnerung. Keine Ahnung, wo ich das nun wieder her habe.


    Was ist beim Königinnenableger einfacher und schneller? Ich vermute, die Kellerruhe und die Tätigkeiten im Anschluss. Wie hoch wäre das Risiko, dass die Bienen wieder abhauen, wenn ich die Schwarmvorwegnahme ohne Kellerruhe durchführen würde? Dazu kommt, dass ich am gleichen Stand bleibe. Das hat mit den Ablegern mit einem Hindernis vor dem Flugloch immer wunderbar funktioniert.


    Gibt es sonst noch einen Nachteil bei der Schwarmvorwegnahme gegenüber dem Königinnenableger, den ich gerade übersehe?


    Beste Grüße,

    Thanaidh


    ...

    Besser wäre eigentlich nur noch die Vermehrung über den Naturschwarm. Da ich aber zu selten vor Ort bin, wären die in den meisten Fällen über alle Berge.

    ...ich handhabe das bisher genauso wie von Dir beschrieben. Den abgehenden Schwarm möchte ich verhindern, trotzdem würde ich dem gerne ein bisschen näher kommen. Spricht etwas dagegen, Rauch in das Volk zu geben, dass die Bienen ihre Honigmagen füllen, dann die Königin mit ausreichend Bienen zu entnehmen und nach einer Kellerruhe, wie den Naturschwarm in eine Kiste nur mit Anfangsstreifen einzuschlagen und am dritten Tag (nach Entnahme aus dem Volk) dünnflüssig zu füttern?


    Einen kleinen Unterschied gibt es zu Deinem Vorgehen: Ich mache die Kiste nicht mehr auf, um nochmals neu angelegte Zellen zu brechen, habe trotzdem keine Nachschwärme. Die Wabe, auf der die Schwarmzelle stehen bleibt, schüttle ich nicht ab, um Erschütterung zu vermeiden. Ich vermute, dass ich deswegen immer wieder weitere Schwarmzellen übersehe. Auch hier habe ich keine Nachschwärme, zumindest bisher nicht.


    Beste Grüße,

    Thanaidh


    Wie viele davon kennst Du? Und damit meine ich wirklich kennen. Also mit wie vielen hast Du schon gesprochen und Antworten erhalten... Ich bin der Meinung, die Anzahl ist verschwindend gering im Vergleich zu den anderen. Und trotzdem wird so viel Energie aufgewendet, um sich über sie aufzuregen...


    Grüße Thanaidh

    Wie viele kennt Ihr eigentlich von denen, über die hier geredet wird. Nicht aus Erzählungen, Zeitungsartikeln, Internet u.s.w., ich meine wirklich kennen. In meinem Umfeld ist die Zahl verschwindend gering. Einen gab‘s, um den haben sich ein paar im Verein rührend gekümmert, langsam fängt er an die Dinge zu verstehen und auch gewissenhaft zu betreiben... also alles gut.


    Oder meint Ihr Leute, die z.B. die Bienen im Garten stehen haben, es als reines Hobby betreiben, in einer eigenartigen Kiste Naturbau betreiben und nur wenig Honig ernten wollen? Auch das machen die wenigen, die ich kenne, mit der notwendigen Verantwortung und Professionalität. Die meisten sind ganz unspektakulär Nebenerwebsimker und betreiben die Imkerei klassisch, alte mit viel Erfahrung, junge, die sich gewissenhaft einarbeiten...


    Interessant ist, dass der einzige Imker, über den man sich hier in der Gegend aufregt, ein jedes Jahr von weit her zuwandernder Bestäubungsimker mit mehreren hundert Völkern (Berufsimker) ist, dem, wenn er sein Geld hat, die Bienen erst mal egal sind... sagt man... keine Ahnung, ob das wahr ist...


    Die Guten und die Bösen und alle anderen dazwischen gibt es doch immer und überall. Welchen Sinn hat dieses ewige und immer wiederkehrende abwertende Gerede über Menschen, die die Dinge anders machen. Diese Energie ist besser angelegt, wenn man raus geht und den Menschen hilft... sofern man sie tatsächlich kennt...


    Was wäre das für eine langweilige Welt, in der wir alle das gleiche machen würden...


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

    Du würdest doch auch erst mal eine Grund-Ausbildung als KFZ-Mechaniker absolvieren, bevor Du Dich daran machst, einen Formel-1-Wagen zu konstruieren.

    ...ich würde die Ausbildung aber nicht bei den Nutzfahrzeugen machen, wenn ich Rennwagen konstruieren möchte. Man sollte sein Handwerk solide lernen und zwar in dem Bereich, in dem man arbeiten möchte, nicht in irgendeinem anderen...


    Grüße Thanaidh

    Wie so oft, wird leider mal wieder mit der Interpretation von Statistik und anderen Zahlen Stimmung gemacht. Man sollte bedenken, dass sich Windkraftanlagen nur auf ein bis zwei Prozent der Fläche Deutschlands befinden, d.h. alles prozentuale muss durch 100 bzw. durch 50 geteilt werden. Die absoluten Zahlen sind gar nicht vergleichbar, da keine Referenz angegeben.


    Und damit dann die Atomkraft in den Rahmen von Akzeptanz zu rücken, ist traurig... Deutschland produziert im niederen dreistelligen Bereich hochradioaktiven Atommüll, u.a. mit Plutonium 239, das eine Halbwertszeit von ca. 24 000 Jahren hat. Eine sichere Lagerung über diesen Zeitraum kann aus heutiger Sicht gar nicht stattfinden. Unverantwortlich...


    Wir alle wollen, dass Strom aus der Steckdose kommt, aber nichts mit der Erzeugung zu tun haben. Das funktioniert nicht. Ich schaue übrigens lieber auf eine Windkraftanlage als auf ein Atomkraftwerk.


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    Ich habe den Eindruck, Schottergärten und Steingärten werden hier in einen Topf geworfen... das ist etwas völlig anderes. Erstes gleicht ökologisch einer Katastrophe, zweites ist ökologisch wertvoll. Auch im Nachbarort von Bühl (#60) wurde im Gemeinderat ein Antrag für das Verbot von Schottergärten gestellt...


    Beste Grüße,
    Thanaidh