Beiträge von Thanaidh

    Ich habe Warmbau und das Flugloch vorne, nicht seitlich. Normalerweise ist die erste Wabe am Flugloch eine Wabe mit Honig und Pollen, auf Wabe 2 beginnt das Brutnest… Die Waben in diese Richtung wandern zu lassen, ist kein Problem, sie werden dort aber nie leer. Deswegen dann das Umhängen nach hinten, um die Brut auslaufen zu lassen und dieser Schritt widerstrebt mir… ich habe aber nach wie vor keine bessere Idee.


    Die Umsortierung habe ich bisher immer im Juli gemacht, werde das in Zukunft vor dem 21. Juni machen… Fühlt sich besser an :-)


    Grüße Thanaidh

    Ich glaube, mich zu erinnern, dass ich schon reine Honigwaben als Abschluss hatte, im Honigbereich erweitert habe und die Bienen anschließend durch die Abschlusswabe ihr Nest erweitert haben. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich nicht ein paar Brutzellen auf der Abschlusswabe toleriert habe. Ich werde in Zukunft genauer darauf achten. Das erklärt natürlich auch, warum das Problem beim Überwintern auf 12 Waben nicht entsteht, da ist das Brutnestes eher durch eine reine Honigwabe vom Honigbereich getrennt. Danke…


    Grüße Thanaidh

    Wabenerneuerung in der Einraumbeute ist für mich ein ewiges Rätsel. Wenn ich Sulz richtig verstanden habe, mache ich das genauso. Was mich daran stört, ist das damit verbundene Auseinandernehmen des Brutnestes. Mein Wunsch wäre, die Waben rücken in eine Richtung, laufen dort aus und man kann sie entnehmen… Das geht aber nicht. Entweder rücken sie nach hinten in den Bereich der neuen Waben oder nach vorne, Richtung Flugloch, da ist das Brutnest… Bin dankbar für jeden Tipp dazu…


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    Hallo Sulz,


    auch beim Setzen der Rähmchen hinter die Abschlusswabe hatte ich bei wenig Tracht schon das von Lachnide beschriebene Problem. Das Brutnest wird erweitert und in die Länge gezogen, Honigwaben werden zu Brutwaben.


    Meine Bienen überwintern normalerweise auf 8 bis 12 Waben. Ich habe beobachtet, dass das Problem weniger/nicht auftritt, wenn mit mehr Waben überwintert wird, d.h. je mehr Waben im Frühjahr bereits vorhanden waren, die ich auch nicht entnommen habe. Ich arbeite ausschließlich mit neuem Naturbau, also kein Einhängen vorhandener Waben und keine Mittelwände. Siehst Du hier einen Zusammenhang?


    Beste Grüße,

    Thanaidh

    Ich werde ein Glas aufheben und beobachten, hatte auch noch nie Kristalle am Boden, zumindest keine sichtbaren oder spürbaren…


    Ok, dass jeder Honig irgendwann kristallisiert, kann ich mir vorstellen. Aber es könnte doch sein, dass geschleuderter Honig das schneller tut. Beim Schleudern ist der Honig einer ganz anderen mechanischen Belastung ausgesetzt und es werden Unmengen Luftblasen erzeugt. Kann das nicht zu einer schnelleren Kristallisation beitragen?


    Grüße Thanaidh

    aha… ist klar… das ist doch mal Blödsinn.

    Was hast du denn für ne Tracht? Aber am pressen liegt das 100%ig nicht.

    Dann habe ich damals Blödsinn gelesen und gedacht, dass es wahr ist, weil es auf meinen Honig zutrifft. Ich habe Blütenhonig, oft gemischt mit Kastanie, manchmal dazu noch Wald. Es gibt keinen Raps in der Umgebung. Normalerweise wird mein Honig abgefüllt 1 bis 1,5 Jahre alt, in dieser Zeit ist er noch nie kristallisiert, er sieht dann noch genauso aus wie beim Abfüllen.


    BaarImker: Liegt das an der Tracht? Kristallisiert Honig dieser Tracht nie, unabhängig davon, wie er aus den Waben kommt?


    Grüße Thanaidh

    Hallo Monika,


    ich habe eine kleine mechanische Presse, gebe die Waben rein, zerschneide sie und lasse sie ein paar Stunden auslaufen, dann beginne ich mit wenig Druck zu pressen und erhöhe den Druck ungefähr jede Stunde. Wenn ich die Waben morgens geerntet habe, ist am Abend alles fertig und in Gläser abgefüllt. Schön ist, dass der gepresste Honig nicht fest wird… habe ich irgendwo gelesen, auf meinen trifft es zu.


    Ich habe bei den Einraumbeuten den Nassenheider Verdunster in den Rähmchen, gefällt mir aber nicht, da die Bienen das Flies zerfleddern. Bei meinen Ablegerkisten ist er mit einem Aufsatz in der Schale auf den Rähmchen. Das möchte ich bei den Einraumbeuten genauso handhaben, hatte nur noch keine Zeit den Aufsatz zu bauen. Der Vorteil ist kein Zerfleddern und auch viel weniger Störung der Bienen.


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

    Meine Schiede waren mal bienendicht, habe aber keinen Sinn darin gesehen, und sie unten soweit abgehobelt, dass die Bienen durch können. Damit kann man den leeren Raum flexibler nutzen, z.B. füttern oder auch im Frühjahr fast leere Waben noch ausschlecken lassen o.ä.


    Bienendicht macht Sinn, wenn, wie bienenfred schreibt, mehrere Ableger in einer Kiste (mit mehreren Fluglöchern) gebildet werden sollen. Dafür ist die Einraumbeute, meiner Meinung nach, aber zu schwer und zu unhandlich, ich nehme dafür Abkegerkisten. Es gibt noch bienendichte Wärmeschiede, die haben aber eine andere Funktion, diese nutze ich nicht.


    Eine weitere Funktion für bienendichte Schiede fällt mir nicht ein…


    Grüße Thanaidh

    Hallo Max,


    ich schleudere nicht, ich presse die Waben und arbeite deswegen mit ungedrahteten Rähmchen. Bei größeren Mengen ist Schleudern sicher sinnvoller, dann natürlich gedrahtet. Wie bei Martin ist auch bei mir das Verdeckeln kein Problem, ich entnehme die Honigwaben allerdings immer erst Ende Juli. Bei Sortenhonigen kann ich mir vorstellen, dass kleinere Waben Vorteile haben, da sie schneller voll und verdeckelt sind.


    Wenn Du die Einraumbeuten selbst baust, mache sie groß genug, bei Zadant würde ich sagen, mindestens für 22 Rähmchen. Begrenzt wird der genutzte Raum dann durch ein Schied.


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

    Ja, z.B. ich und ich hatte mich direkt gefragt wie man dazu kommen kann, auf diese Pflanze so eine Hexenjagd zu veranstalten...

    Umgekehrt, oder? Hier schlagen sich die Springkraut-Befürworter miteinander die Köpfe ein, ohne wirklich einen Grund zu haben…

    Hallo Max112,


    ich habe Zander 1,5 in der Einraumbeute, die Rähmchen sind also breiter als hoch. Wichtig ist, dass nach oben hin genügend Platz ist für das Brutnest mit Pollen- und Honigkranz. Anscheinend soll sich das Brutnest nicht so weit in den Honigbereich ausdehnen, wenn die Waben höher sind. Ich vermute aber, dass das der Fall ist, wenn nach oben nicht genügend Platz ist. Die Höhe von Zadant ist, glaube ich, Zander x 1,33, nicht wesentlich kleiner als meine. Mein Brutnest ist nicht ganz so kompakt, wie ich es mir wünsche, da aber genügend unbebrütete Honigwaben vorhanden sind, ist das für mich ok. Für die Zander-Rähmchen 0,5 sehe ich keine Verwendung in der Einraumbeute, höchstens in einem abgetrennten Honigbereich, das gibt es aber sicher nicht von der Stange und widerspricht auch der Idee der Einraumbeute.


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh