Beiträge von Bienen Ede

    Der Meinung schließe ich mich an.

    Das die Ablegerbildung bzw der Völkerverkauf ein Nebengeschäft ist, ist vollkommen klar. Hier regelt Angebot und Nachfrage den Markt. Das die Imkerei gerade Boomt erkennt man daran, dass sich der Transport von Bienen aus anderen Ländern lohnt.

    Eigentlich kann man über eine vernünftige Ablegerbildung den eigenen Bedarf im Land decken. Mir ist es persönlich lieber vom Imker um die Ecke zu kaufen, als irgendwelche Importe. Die Bienen sind dem Klima angepasst. Wenn ich dann experimentieren möchte hole ich mir eine Königin von einem Anbieter. Die Völker um die Ecke sind meist dann auch noch preiswerter.

    Hallo Zusammen,

    Vielleicht gibt es jetzt einen ehrlichen Erfahrungsbericht zum Gigant.

    Meine Frage richtet sich speziell auf den Wachsauslauf. Kommt das geschmolzene Wachs direkt aus dem Gerät oder sammelt es sich erst im Gerät um erst ab einen gewissen Füllstand nach außen zu fließen? Alles Andere wzB Ladezeit, Handhabung etc interessiert mich auch.

    Danke im Voraus.

    Als kfm. Controller und Bilanzbuchhalter bin ich etwas verwundert. Meine beste Investitionsrechnung die ich gemacht habe, hatte eine Amortisationszeit von 2 Jahren. Ergo könnte man daraus schließen, dass die Völker zu billig angeboten werden. Das Ganze relativiert sich in dem Moment, wo man Zahlen zugrunde legt, die für einen Berufimker gelten, der von seiner Tätigkeit leben muss. Um seine Mengen an Honig auf dem Markt zu bringen, benötigt er Absatzstellen. Ein Hausverkauf an sich bringt nicht die Masse. Demnach muss er Märkte bedienen, die Ihre Absatzflächen nicht umsonst hergeben. So wird Honig im Supermarkt für 7 Euro verkauft, verdient der Imker nur noch 3,5 Euro pro 500 gr Glas. Zieht er hiervon noch seine direkten und indirekten Kosten ab, bleiben von den 350 Euro bei 50 Kg Honigertrag verdammt wenig übrig. Ein Berufsimker wird daher immer darauf achten, dass er genug Völker hat und nicht zu kaufen muss. Würde sich mancher Imker mal mit spitzem Bleistift hinsetzen, die Abschreibungen für seine Maschinen, den Schleuderraum und seine echten Arbeitsstunden aufschreiben, stellt er mit hoher Wahrscheinlichkeit fest, dass er ein Hobby betreibt. Ansonsten wäre das Finanzamt schon längst auf die Idee gekommen, hier Steuern zu erheben, auch wenn mir klar ist, dass es manche Möglichkeit in der Grauzone gibt.