Beiträge von Bienen Ede

    Warum nicht?

    Meine Bienen fliegen auf gegorenem Honig. Allerdings wird der bei der momentanen Situation Räuberei auslösen. Ferner sollte das kein melizidosehaltiger Honig sein. Den vertragen die Bienen angeblich nicht.

    Ich würde halb Honig und halb flüssig Futter geben. Dadurch wird der Geruch verdeckt und die Bienen brauchen nicht so lange für die Verarbeitung.

    Hallo Morlu,


    Kein Grund zur Besorgnis. Der Nassenheimer Professionell funktioniert bis 35 Grad.

    Ich hatte es oft, dass die Ameisensäure innerhalb von einer Woche verdunstet war.

    Wie du selbst geahnt hast, jetzt mit den Füttern beginnen

    und nach einer Woche kontrollieren ob Eier im Volk sind. Hin und wieder springt mal eine Königin über die Klinge, aber für gewöhnlich passiert nichts.

    Den größten Fehler den man jetzt machen kann, ist das gestresste Volk mit Mitteln weiter zu traktieren.

    Von Thymovar halte ich nichts, da es sich im Honig und Wachs anreichert. TuB ist mir zu arbeiitsintensiv.

    Viele meiner Imkerkollegen haben aufgrund des niedrigen Milbenfalls noch gar nicht behandelt. Ich halte das für falsch. Lieber weiter kontrollieren, ob sich nicht der Milbenfall plötzlich erhöht. Wenn nicht, die Behandlung im Dezember mit Oxalsäure abschließen.

    Meine Begründung für die schnelle Behandlung mit Ameisensäure ist, dass jede Milbe zu viel ist und auch die Übertragung von Krankheiten gestoppt werden muss.

    Ferner kann das Volk jetzt Milben und krankheitsfrei die Winterbienen bilden. Jetzt nicht knausern mit dem Einfüttern und die Bienen haben einen guten Start ins neue Jahr. Das ganze gilt natürlich nicht für Ableger aus diesem Jahr.

    Hallo Herrmann,


    Ich gebe dir die einfache Empfehlung:


    Halte die Biene die dir am besten gefällt und wo du am meisten Spaß dran hast.

    Ich habe Carnica, Buckfast, Bienen aus der Sahara und alles dazwischen.

    Es hieß immer, Buckfast kannst du nicht in Trogbeuten halten, das geht nicht und jenes auch nicht.

    Bienen ist es sch... egal wo sie her kommen. Sie brauchen entsprechenden Raum damit ihre Grundbedürfnisse erfüllt werden. Da darf man keine Kompromisse machen. Rähmchenmaß, Beutentyp etc sind denen Bienen egal. Varroabehandlung, genug Futter, Schwarmkontrolle, Erweiterung etc sind das Maß aller Dinge.

    Die Intoleranz steht immer hinter der Kiste. Wer reinrassige Bienen haben will, muss den Weg über künstliche Besamung oder Belegstelle gehen. Anders geht es sowieso nicht.

    Ich würde nur die Finger von all zu exotischen halten. Da findet man als Anfänger wenig Unterstützung und es hat oft einen Grund, warum die breite Masse so etwas meidet.

    Bienen halten ist ein schönes Hobby. Ich wünsche dir viel Spass dabei.

    ich habe meine T120 Beuten mit Gitter ausgestattet. Seit dem habe ich so gut wie keinen Schimmel mehr.

    Meine selbstgebauten 11Waben DNM Beuten und die Segeberger sind alle mit offenem Boden ausgestattet. Hier entsteht auch sehr wenig Schimmel.

    Auch ich habe dieses Jahr versucht die Folie aufgrund eines Artikels in einer Bienenzeitschrift an einem Stand weg zu lassen. Das Ergebnis war extreme Räuberei.

    Ohne Folie imker ich nicht mehr. Es muss allerdings für eine gute Belüftung von unten bzw von hinten gesorgt werden. Die Beuten sollten daher nicht auf einem geschlossenen Untergrund stehen. Beutenbock und offene Paletten sind da geignet.

    Bei Mini Plus habe ich auch unten ein offenen Gitterboden und nicht die Variante mit dem Futterteil.

    ich habe am 27.07 den Nassenheimer Professionell mit 300ml bei 6 Völkern mit großem Dort aufgesetzt. Bei der heutigen Nachkontrolle erfreuten sich die behandelten Völker bester Gesundheit. Natürlich fallen die Völker durch einen großen Bienenbart auf. Ich wollte ursprünglich auch warten, aber der Bienenstand viel durch den starken Befall von Drohnenbrut auf. Ferner stehen die Bienen Zaun an Zaun zu einem Imkernachbarn. Ich habe Heute mit der Behandlung von weiteren 4 Völkern begonnen. Natürlich ist Ameisensäure ein aggressives Mittel, aber die Milbe selbst und die damit verbundene Überträgerfunktion von anderen Krankheiten ist das größere Risiko. Also werde ich nächstes Wochenende die Behandlung der Wirtschaftsvölker abschließen. Die Ableger werden bei mit wesentlich später behandelt.

    Hallo SK Honig,


    Endlich mal realistische Zahlen. Auch wenn ich einiges mehr an Honig geerntet habe, kann man nicht immer und überall riesigen Honigertrag erwarten. Gerade als Anfänger mit vielen aus Ablegern geschaffenen Völkern ist vor allem im Raps eben nicht mit Höchsterträgen zu rechnen. Fehlt der Raps, den wir hier am Niederrhein reichlich haben, gehen die Zahlen im Frühjahr drastisch nach unten. Dennoch hatte ich im Frühjahr 2017 15 kg pro Volk und im Sommer 20 kg. Wer nur mit alten Wirtschaftsvölkern operiert kommt im Durchschnitt auf 50 kg pro Volk p.a.. Auch müssen bei mir die Bienen im Honigraum erst die Mittelwände erst ausziehen, da ich nicht über so viele ausgebaute Waben verfüge. Entsprechend sinkt der Ertrag. Das Wandern an die entsprechenden Standorte kann dann zusätzlich einiges einbringen.

    Es gibt allerdings auch Experten die hier die Tracht nutzen und dann die Bienen in die Eifel transportieren um dann die selbe Blüte nochmal mit zunehmen. Ökonomischer und ökologischer Wahnsinn.

    Viele der Zahlen die so von sich gegeben werden, halt ich für unrealistisch.

    Hier ist der Raps mehr oder weniger durch. Gestern stand die Akazie in voller Blüte. Leider wird der Nektar nach dem Rapseintrag gerne ins Brutnest eingetragen.

    Ein Schleudern des Rapses ist aufgrund des Wassergehaltes nicht möglich.


    Also auch hier wird es also ein Mischhonig. Da ich eh nur zwei Sorten Honig anbiete, ist es mir aber auch egal.


    Schwarmzellen und Schwärme wurden hier auch gesichtet. Wer jetzt nicht kontrolliert ist selber .....


    Wenige starke Völker habe ich schon geschröpft. Der Rest kommt in ca. 2 Wochen nach dem Schleudern dran.

    Hallo, bei mir war einer Völker kaufen, der redet in der Gegend um Aachen von 80% Verlusten bei vielen.

    Ich habe jetzt auch schon 20%, leider.

    Bis bald

    Marcus


    Hallo Manne,

    Ich habe auf die obig genannten Zeilen reagiert.

    Meine persönlichen Winterverluste liegen bei 12%. Selbst sehr schwache Ableger haben den Winter überlebt. Leider hat der letzte Kälteeinbruch eben diesen zugesetzt, aber nicht getötet. Gut eingewinterte Völker sind in der Region Aachen lt. meinen Imkerkollegen nicht das Problem. Dafür hatten wir einen sehr schwierigen Herbst. Ich rechne aufgrund der Wetterprognose jetzt nicht mehr mit weiteren Verlusten. In den Wirtschaftvölkern herrscht kein Futtermangel. Die haben teilweise über fünf volle Futterwaben. Bei den Ablegern sieht die Sache anders aus. Die haben Futter und Futterwaben aus den Altvölkern erhalten müssen.

    Meine persönliche Meinung ist, dass Winterverluste von 10 bis 20% als normal sind.

    Wintervarroabehandlung, Futterabriss und sonstiges treten mehr oder weniger immer auf. Dementsprechend werden bei mir immer die 20% Verlust bei der Ablegerbildung einkalkuliert. Was zuviel ist, geht an die Kollegen, die weniger Glück hatten.

    Da sieht man mal wieder. Aus der Region Aachen ganz wenige Verluste. Allerdings darf jetzt für die Ableger aus dem letzten Jahr kein Kälteeinbruch mehr kommen. Ich habe heute ein Volk durch aufsetzen verstärkt. Die Bienen flogen Heute und haben viel Pollen eingetragen. Wir brauchen jetzt ein paar Tage um die 10 Grad mit Flugwetter. Ich kenne bisher keinen, der seit Januar hohe Verluste zu verzeichnen hat. Hier hat es allerdings einige im Herbst bzw. Anfang Winter aus den unterschiedlichsten Gründen erwischt.

    Hallo Bienerich,


    Nutze die Zeit, ein paar gute Bücher zu lesen.

    Ferner kann man mit ein wenig handwerklich Geschick seine Beuten selber herstellen. Fichte/Tanne Bretter gibt es in jedem Baumarkt. Allen Unkenrufen zum trotz halten die Beuten und kosten nur die Hälfte. Wichtig ist das man wasserfesten Leim und vernünftige Schrauben verwendet. Die Schraubenlöcher müssen vorgebohrt werden und gut gestrichen werden. Ansonsten Kontakte knüpfen. Mein Imkervater ist mit mir zum Fachhandel gefahren. Da braucht man keine 400 Euro ausgeben. Viele Vereine verfügen über Leihgerät was man nutzen kann. Allerdings kostet Imkern Zeit und Geld. Das sollte man nicht vergessen.

    Tja, so ist das wirklich. Es gehen die Meinungen und Methoden auseinander.

    Das ist auch gut so. Natürlich bedingt das auch, dass der Honigraum über dem Absperrgitter wieder früh gesetzt wird. Das nach oben hängen von Honigwaben sollte durchgeführt werden, damit immer Platz für die Brut vorhanden ist. Die Bienen lagern den Honig meist über den Brutnest ein. Deutlich zu sehen bei den T120 Beuten. Ich habe im Frühjahr keine Probleme mit dem Schwärmen wollen. Die Damen haben nach unten Platz für das Brutnest und nach oben für den Honig. Die Gefahr das die Kiste voll wird, ist eben nicht gegeben. Jeder weiss aber was passiert, wenn die Erweiterung zu spät kommt. Dann eben steigt die Schwarmstimmung. Wie heisst es so schön: Einen Tod muss man sterben.

    Bei uns am Niederrhein ist eine ähnliche Situation. Ab dem Wochenende gehen dauerhaft die Temperaturen in den zweistelligen Plus Bereich.

    Ich werde dann meine Völker von ein- auf zweizargig durch untersetzen erweitern.

    Bei meinen letzten Durchsichten der Völker waren fast alle schon im Brutmodus und sehr fidel, bevor die Kältewelle kam. Ich persönlich halte von Schiede setzen bei DNM und Zander nichts. Entweder werden die Völker ein- oder Zeiräumig überwintert und dann erweitert. Auffällig war das Überwintern in meinen T120 Beuten. Hier hatte ich früher Ableger mit Schied oder mit 22 Waben überwintert.

    Resultat: Ich konnte keinen Nennenswerten Unterschied feststelle. Seit dem lasse ich die 22 Waben in den Beuten. Da die T120 einen Varoaboden haben, schimmelt da auch nichts. Ferner sind die alten Brutwaben hier entfernt, ansonsten hat meine Mottenzuchtanstalt. Meiner Meinung nach ist die Diskussion über die Brutnesttemperatur müßig, da die von den Damen selber gesteuert wird. Da hilft auch kein Schied. Was anderes ist die Konstruktion der Gesamtbeute?