Beiträge von Bienen Ede

    wie gut das Sarah, Marco und ich gemäßigten Klimazonen leben, weil in anderen Gegenden im Februar nix mit Futterabnahme ist, da.dann dort Dauerfrost herrscht.
    Nur was ist, wenn wir auch mal einen der seltenen Winter haben. Dann verhungern und erfrieren die Bienen gleichzeitig.
    Deswegen verlasse ich mich nicht darauf. Ganz im Gegenteil. Ich habe eigentlich zu viel eingefüttert. Ich will in 2019 Ableger machen und dafür nutze ich dann die übrig gebliebenen Futterwaben.

    :u_idea_bulb02:


    Sch...,

    Mein Gedankengang war immer, dass die Seitenwände aus Holz diffusionsoffen sind.
    Eigentlich hätte ich mal selber darauf kommen können, da ich ja genug Beuten ausgeflammt habe. Das Holz ist nach ein paar Jahren derart mit Wachs getränkt, dass da nix mehr mit diffusionsoffen sein kann. Umso wichtiger ist es, dass der Aussenanstrich aus Lasur besteht, sonst fault das Holz von innen.

    Umso wichtiger ist damit der offene Gitterboden. Der Deckel und die Seitenwände lassen ja keine Feuchtigkeit raus und der einzige Weg ist dann noch nach unten. Damit habe ich, trotz der falschen Denkweise, alles richtig gemacht.
    Auch das ich ausser zur Behandlung mit Ameisen- und Oxalsäure den Bodenschieber raus lasse.

    Ja, sofort mit Apiinvert füttern. Das ist vielleicht deine letzte Chance. Wenn es in zwei Wochen um die 10 Grad hat nehmen die kein Futter mehr ab. Zudem wenn vorhanden die Zarge mit ausgebauten Waben füllen. Das ausbauen der Waben braucht zu lange und kostet den Bienen zusätzlich Energie. Das Brutnest ungestört lassen.

    Meine Völker sind alle eimgefüttert. Bei einigen Ablegern hatte ich schon Probleme mit Futterabnahme.
    Viel Glück von der deutschen Seite der Niederländischen Grenze.

    Michael vielen Dank,

    Besser hätte ich das nicht ausdrücken können.

    Schaut doch mal im Winter bei Bruder Adam rein, was er über die Imkerei nach dem Krieg geschrieben hat. Die Bienen wurden in Sperrholz Kisten gehalten, weil kein Material da war. Die haben auch bei entsprechender Volksstärke und Futter überlebt.

    Das war für ihn der Startschuss der Magazinimkerei. Ferner glaube ich nicht, dass ein Schied von wenigen mm den Temperaturunterschied bringt. Es führt nur dazu, dass die Feuchtigkeit nicht heraus kann und damit zu dem oft in diesem Forum beschriebenen Schimmel.
    Zudem habe ich gelernt, dass die Varroa sich bei Feuchtigkeit besser vermehrt.

    Wir haben hier im Laufe der Woche 25 Grad gemeldet. Habe Heute nochmal meine letzten Wackel Kandidaten kontrolliert. Einen habe ich jetzt auf einen anderen schwachen Ableger aufgesetzt. Somit müssen die Bienen selbst entscheiden welche Königin sie nehmen. Damit ist jetzt in diesen Jahr definitiv das füttern beendet.
    Passend dazu blüht jetzt der Senf. Für das nächste Jahr muss ich Futtertaschen und Fütterer bauen.

    Ich habe im Landwarenhandel immer die Weisheit gehört, dass wo Geflügel ist,

    auch immer Rattenn sind. Das ist auch so.

    Als jemand der den Pflanzenschutzabgabeschein vor 30 Jahren gemacht habe, kenne ich die Problematik von Rattengift nur zu gut. Auf dem neuesten Stand bin ich aber seit Jahren nicht mehr.

    Die Rattengifte bestehen in den meisten Fällen aus Cumarin Derivaten. Es ist tatsächlich so, dass das Zeug wie Blutverdünner wirkt und die Ratte innerlich verblutet.

    Leider passen sich Ratten, den Wirkstoffen sehr schnell an und bilden Resistenzen.

    Hinzu kommt, dass die Sozialstruktur der Rattenfamilie, immer im Zweifel die rangniederen Tiere vorschickt.
    Also war immer die Parole,.möglichst oft den Wirkstoff zu wechseln.
    Leider hat der Gesetzgeber aber immer mehr an der Schraube gedreht.
    Am Anfang habe ich noch das Pulver verkauft, womit man selber die Köder vergiften konnte. Das hat anscheinend zu vielen Kollateralschäden geführt z.B. bei Katzen, Ehefrauen und -Männern, Vögel etc.

    Danach gabe es nur noch die Fertigpacks. Auch hier war der Umgang leider nicht immer Sachgerecht. Die Köder durften ja nicht offen ausgelegt werden, sondern mussten so ausgelegt werden, dass keine anderen Tiere zu schaden kommen.

    Ich könnte da ein paar Storys erzählen.

    Auch das hat dann wieder unter dem Einfluss der Veggie Fraktion zur Reduzierung der Konzentration der Wirkstoffe geführt.

    Als Sohn eines Tiefbauingeneurs habe ich dann die ersten Kanalkameras der Gegend life sehen dürfen. Mensch, da liefen Ratten rum. Eine schöner als.die Andere. Das Ganze damalige auslegen von Giftködern hatte alles nichts gebracht.
    Ich habe meine Bienen an Bauernhöfen, Schafs- und Geflügelställen stehen. Ds gibt es Ratten ohne Ende. Bisher habe ich nur einmal Ärger mit Frassspuren gehabt. Das war nie im leben eine Ratte. Solange lass ich die auch in Ruhe.

    Meine beste Rattenabwehr ist mein Kater. Der schleppt in regelmäßigen Abständen

    Ratten an. Dafür dürfen wir ihn auch ein oder zweimal im Jahr zur Behandlung zum Tierarzt fahren.

    Ich hatte selbst drei Stück davon. Eine davon steht jetzt ca. 1.500 km in südöstlicher Richtung. Ich hoffe der Kollege hat noch viel Spass damit. Ich finde es einfach zu schade die weg zu werfen.

    Ich behalte sie einfach bis zur nächsten Banken- und Immobilien Krise. 🍔:daumen:

    Sorry, sitze lächelnd vorm Tablett und lese die Kommentare.

    Ich gehöre zu der Fraktion Schreibtischtäter.

    Ich bauche nur eine gescheite Kreissäge aus dem Baumarkt, mit der man einen Winkel schneiden kann. Ich baue damit 11er DNM Beuten mit den Maßen 44,5 x 44,5 cm. Auch werden Fichte/Tanne Bretter aus Leimholz vom Baumarkt verwendet.

    Das Prinzip der Bauart.ist die Hohenheimer mit Rutschleiste und ohne Pfalz.

    Jetzt zum Thema:

    Die Beuten müssen von Außen zweimal mit Lasur gestrichen werden. Damit bleiben sie atmungsaktiv.

    Die Bretter müssen vorgebohrt werden, da das Holz spröde ist und schnell reisst. Die Löcher für die Schraubenköpfe.werden auch vorgebohrt mit dem Ding, dessen Namen ich nie behalte. Als.Leim wird der.D3 verwendet.Der ist wasserfest und überbrückt auch mal einen Spalt. Als Schrauben verwende ich nur Edelstahlschrauben und keine billigen Spax.

    Die Beuten halten nun schon seit 4 Jahren. Da bricht nix auseinander. Das.Holz reisst nicht. Da habe ich gekaufte Beuten gesehen, die haben in der Zeit schon Schrottreife erreicht.
    Natürlich ist da mal der eine oder andere optische Mangel drin. Meine Bienen fühlen sich anscheinend wohl darin und schimmel gibt es auch keinen. Innen wird von den Bienen eh alles propolisiert. Astlöcher sind eh zugekittet und samtliche Fugen abgedichtet. Eine Zarge kann man aus einem Brett bauen, was im Baumarkt unter 7 Euro kostet. Für mich ist das ein Hobby und im Winter kann ich nicht an den Bienen arbeiten. So nutze ich die Zeit im Winter für den Bau der Beuten.

    Wer die Zeit lieber für etwas anderes nutzt, den kann ich allerdings auch verstehen.

    Auch haben meine Beuten immer den Nachteil, dass ich sie nie verkaufen kann.

    Also wenn ich das als.nicht Handwerker kann, könnt ihr das auch.

    Weichfaserplatten direkt auf dem Volk ist, ist für mich ein no go.

    Die Bienen zerfressen die Platten sofort.

    Die Platten kleben auf der Zarge und den Rähmchen sofort fest. Beim abmachen hat man die Reste dann überall.
    Die Platten saugen sich voll Honig, Wachs und Propolis.

    Nach wenigen Jahren werden die Brett hart. Die sind dann auch nicht mehr diffusionsoffen.

    Ich habe T120 Beuten die älter sind als ich. Bei der Aufarbeitung wanderten diese Platten dann direkt in den Mülleimer.
    Ich habe noch nichts besseres gefunden als Folie.
    Sorry.

    Nigh Shadow,
    Wir sind hier in einem Forum und das ist dazu da, um Meinungen auszutauschen. Wenn dann die Kritk so ausfällt, dann kann ich damit mehr als Leben.

    Auch sind wir gar nicht so weit auseinander.
    Zwei der Leute, die hier die AFB Sanierung durchgeführt haben kenne ich persönlich.

    Beide haben etliche Stunden und persönliches Equipment in die Sanierung der befallenen Völker gesteckt. Es wurden die Völker der unteren Kategorie gerettet.
    Leider waren aber auch Völker mit Befallsstufen dabei, dessen Sanierung eben nicht mehr möglich war. Zudem wurde dafür gesorgt,.dass diejenigen einen entsprechenden Ausgleich und mit neuen Völkern ausgestattet wurden.

    Hier muss auch abgewogen werden, ob eine Sanierung sinnvoll ist und angemessen ist. Das liegt im Ermessen des Veterinäramtes.

    Gerade da es ein Gemeinschaftsproblem ist, muss abgewogen werden, ob das a uch der Gemwinschaft zugemutet werden kann. Das hat sich niemand einfach gemacht.

    Ejnfach den Schwarz Weiß Sensor hier zu Grunde zu legen, ist auch zu kurz gesprungen.
    Das mit dem jeder für sich ist leider ein Fehler in der Imkerschaft, der hier sehr ausgeprägt ist. Man könnte wesentlich mehr erreichen, wenn man in grundsätzlichen Dingen mal zusammen halten würde.
    Solange das so ist, bin ich stolz darauf Bienenhalter zu sein und nicht Imker.

    Ups, mich wundert das noch kein Aufschrei gegen Blütenbienes Kommentar gekommen ist.
    Natürlich entwickeln sich keine Symptome bei der AFB der Stufe 1.
    Genau das war auch das Argument was ein örtlicher Züchter brachte.

    Bei dem Kauf ich nichts mehr. Auch stimmt das Argument, dass nur wenige Sporen im Labor nachweisbar sind.
    Allerdings handelt es.sich um eine hoch ansteckende Krankheit und jede Gefahr eines Ausbruchs sollte im Keim erstickt werden. Eine Sanierung in dem Stadium ist noch recht einfach.

    Wir hatten die AFB hier im Kreisgebiet und ich möchte das nicht nochmal erleben. Eine Pandemie kann ganze Bestände ausrotten und Gegenden kontaminieren.

    Ist die Krankheit erstmal ausgebrochen, ist nur noch das Abschwefeln und verbrennen die einzig richtige Lösung. Ich gehöre bestimmt nicht zu den Hygiene fanatikern. Leider ist der Umgang einiger weniger hier mehr als fahrlässig und verstehe nicht wie es Leute gibt, die Ihre Völker so verwahrlosen lassen.

    Das schlimme ist, wenn man ein schwarzes Schaf irgendwo stehen hat, wird man die AFB nicht los, bis dann manchmal per Zufall der Krankheitsherd gefunden wird.

    Dabei hat die AFB noch nicht mal was damit direkt zu tun. Jeder kann sie in seinen Völkern bekommen. Entscheidend ist wie man damit umgeht.

    Vielen Dank für die Info,

    Die Zahlen sehen etwas anders aus, als das was man mir gesagt hat. Allerdings hatten die Auskunftgeber noch andere Landwirtschaftliche Dinge angemeldet w.z.B Viehhaltung und landwirtschaftliche Flächen. Hinzu kommt dann noch die Pauschalversteuerung. Das werde ich dann in einer ruhigen Minute mal kalkulieren.

    Meiner Meinung nach kann die Luft auf einem Holz Beutenständer mit offenen Gitternetzboden besser zirkulieren. Eine Kollegin hatte die Bienenbeuten direkt auf eine gepflasterte Fläche stehen und beklagte die Schimmelbildung in ihren Beuten.

    Damit habe ich nie Probleme gehabt, da meine Beuten ca. 15-20 cm über den Boden stehen. Besonders auffällig war dieses Thema bei meinen T120 Beuten. Die galten immer als besonders Schimmelanfällig. Seitdem ich diese umgerüstet habe mit Gitterboden ist das Thema vorbei. Gegenargument ist gerade bei denen, dass sie auch auf einen Boden direkt stehen. Dafür haben die jetzt eine doppelt so große Gitterfläche. Ich glaube nicht, dass das was mit Kälte direkt zu tun hat, sondern das die Feuchtigkeit besser aus den Beuten raus transportiert wird. Insbesonder hier im Rheinland hat man häufig diese Wetterwechsel, da wir selten lange Frost an einem Stück haben.