Beiträge von Bienen Ede

    Ja, da klebt die Imkerin.

    Das mit dem Wirrbau bekommt man deutlich reduziert, wenn man einen Fütterer hat, der die Zarge wesentlich mehr ausfüllt.
    Das mit der Folie umschlagen oder zurück ziehen, motiviert die Damen meiner Erfahrung nach nur zum Hochbau.

    Gut für den Wachsschmelzer, schlecht für alles was man anfasst.

    Ich schneide den Wirrbau meistens raus und werfe es dann wieder in den Fütterer.

    Die Damen holen das Futter dann meist raus und lagern es in den Waben ein.

    Willkommen im Club.

    Lektion eins gelernt. Immer schön understatement betreiben.

    Ich habe kein Problem damit einen Schleier zu tragen, auch wenn ich lieber ohne arbeite.
    Trotzdem muss ich immer lächeln, wenn mein Bienennachbar mit Imkeranzug auf seinen Rasenmähertraktor an mir vorbei fährt.


    Ich gehe mit meinem Rasenmäher an meine Bienenvölker unverschleiert vorbei und werde nicht gestochen. Ich achte nur darauf, dass der Auspuff nicht gerade die Abgase ins Flugloch bläst.

    Das ist dann der Unterschied zwischen Landrasse und einem Stechervolk.

    Bei einem Stechervolk rennt man nicht ungestraft am Flugloch vorbei.

    Damit ist an dem kleinen Beispiel der Unterschied erklärt.


    Ich habe auch schon ein Bienenvolk gesehen, dass ein Pferd über die Weide gejagt hat. Wenn nach dem öffnen des Volkes große Teile der weißen Imkerkleidung nicht mehr zu sehen sind, ja dann spätestens kommt die Einsicht, dass die Königin ausgetauscht werden muss. Das kommt selten vor, aber gibt es immer wieder, auch bei sogenannten Zuchtköniginnen.

    Das ist immer eine Frage der Betrachtung.
    Ich habe Kuschelbienen und quasi eines erwas wehrhaftere Landrasse.
    Ich tendiere mittlerweile mehr zu der Landrasse. Gerade in diesem Jahr mit viel Wespen erkennt man deutlich den Unterschied. Räuber haben hier keine Chance.

    Stechervölker dagegen kann ich nicht gebrauchen. Die werden von mir aussortiert.


    Die Entscheidung wieviel Völker sich jeder hält muss man mit sich selbst ausmachen.
    Hat man eine gewisse Völkerzahl überschritten, muss man auch ungeeigneten Tagen ran, d.h. auch bei leichten Regen werden dieVölker bearbeitet. Das hat den schönen Vorteil, dass man dann häufig effektiver arbeitet als bei Sonnenschein.


    Zudem habe ich meine Stände so gewählt, dass sie teilweise Überdacht sind.
    So ein Bienenhaus bietet da durchaus riesen Vorteile.


    Ferner muss ich berufsbedingt hin und wieder darauf achten, dass ich nicht ganz zerstochen ein Thema präsentiere. Daher habe ich immer ein Schleier im Auto.

    Hallo Zusammen,

    Hat jemand Erfahrung mit der Bedampfung mit Oxalsäure in der T120 Beute.

    Ich würde ja 2 Gramm Oxalsäure verwenden, da das Volumen der Trogbeute exakt der eines Zweizargigen DNM Beute entspricht.

    Das zweite Problem ist, den Pfannenverdampfer eines Eidgenössischen Herstellers in das Flugloch zu bugsieren.
    Hier würde ich dann noch eine Holzplatte unterlegen.

    Vielen Dank im Voraus für Erfahrungsberichte und konstruktive Vorschläge.

    Ich arbeit im Sommer meist ohne Schleier. Habe mir aber auch einen Tropenhelm mit Überwurfschleier gekauft, da ich diesen Sommer auch an einen wunderschönen sonnigen Sommertag die Kampftechnik meiner Damen bewundern durfte.

    Nach einer halben Stunde kam dann der Grund in Form eines Gewitters.

    Da ich ja meiner normalen Arbeit nachgehen muss, habe ich dann keine Zeit auf bessere Stimmung zu warten und muss die Völker kontrollieren.

    Jetzt schon bedampfen und das bei den Temperaturen???

    Wir hatten heute 28 Grad und überall blüht der Senf. Meine Damen waren völlig aus dem Häuschen.

    Wie ich an anderer Stelle im Forum schon geschrieben habe, sind die meisten meiner Völker Ende September aufgefüttert gewesen. Da ich immer so viel Futter gebe, dass ich für meine Ableger im April zwei Futterwaben übrig habe, können die noch Brüten und Futter verbrauchen. Auch der Eintrag von Springkrau, Efeu Riesenknöterisch und Senf lässt mich ruhig schlafen. Ich bin immer großzügig mit dem zweiten Bruraum bin, haben die noch Platz satt für die Futtereinlagerung.
    Am Montag sind hier 13 Grad und Regen gemeldet. Dann ist es vorbei mit der Futterannahme in größeren Mengen.

    Im Winter einfach mal über ein Konzept für das nächste Jahr machen.

    8)

    Damit habe ich ja hier für Aufregung gesorgt.
    Dr.Liebig ist ja für einige Lord Voldemord.
    Ich bin so erzogen worden, dass ich mir selber meine Meinung bilde. Ferner bin ich kein Jünger von beiden. Dennoch bleibt die Aussage bestehen, dass ich einiges brauchbare gelernt habe. Ich würde beispielsweise nie über Dadant Imker herziehen.

    Leider ist es so, dass ich auch auf diesen Kusen viele Anfänger getroffen habe, die entweder keinen oder einen sehr schlechten Imkerpaten hatten. Ich hatte das Glück als kleiner Junge meinen Opa beim Imkern zusehen zu können. Ferner konnte ich im Verein einige vernünftige Leute um Rat fragen.
    Leider mussten wir auch im Verein feststellen, dass ein Imkerkurs alleine vielen Anfängern nicht weiter.hilft. Es wird eine Betreuung durch einen vernünftigen Imkerpaten benötigt und zwar über zwei bis drei Jahre.

    Daher gebe ich jeden Anfänger den Tipp, sprecht einfach Imker der euch vernünftig erscheint an. Es.sollte nicht gerade derjenige sein, der schon die Kurse gibt. Der hat meistens keine Zeit Es geht nur darum, die Grundprinzipien zu lernen. Oft bekommt man auch kostenlos mal einen Ableger. Die Landrasse ist oft besser für Anfänger als die gekauften vom Edelzüchter.

    Genau das ist der Unterschied:

    Wenn dem Bienenhalter die Völker im Winter eingehen, kauft er sich neue und gibt zu, dass er einen Fehler gemacht hat.

    So mancher Imker, dem im Winter die Völker eingehen, kauft neue und behauptet nie Probleme mit dem Einwintern gehabt zu haben.

    Damit sind diejenigen Imker gemeint, die an meinen Verpächter rangetreten sind und behaupten es wären nur Carnica erlaubt.

    Es sind diejenigen, die als Nachbarimker sogar drohen, wenn hier Bienen hingestellt werden, gibt es Ärger.

    Der Kollege der sich aufregt, dass noch mehr Imker im Dorf sind und dann seine eigenen Bienen weil das Rapsfeld neben meinem Stand ist mir vor die Nase stellt.

    Von dem aktuellen Fall möchte ich nicht reden, weil ich dann .....:cursing:

    Das sind alle unterschiedliche Personen.

    Mein Opa hat mir beigebracht, sich von dieser Spezies fern zu halten.

    Das tue ich auch und zwar mit einer Null Toleranz Politik.


    Ansonsten gestehe ich jeden eine andere Meinung und Fehler zu. Gerade im Eifer des Geflechts, womöglich nach Feierabend oder weil wieder mal gerade etwas benötige fehlt, passieren solche Dinge. Ein Forum ist dazu da, Meinungen und Argumente auszutauschen. Dazu gehört auch, seine eigene Meinung zu überdenken und dem Gegenüber auch mal mitzuteilen, dass er die besseren Argumente hat.

    Das habe ich hier auch schon gemacht.

    Das war jetzt das Wort zum Freitag.:*

    Ja,

    Eine solche Spezies sind der Grund, warum ich Bienenhalter bin und kein Imker werden will.

    Natürlich muss man gewisse Kommentare als DNM Imker bei der Schulung ertragen, der dann auch noch nicht mit Schwammtuch behandelt.
    Aber im Prinzip funktioniert die Vorgestellte Methode und ich konnte einiges mitnehmen und anschließend anwenden.
    Da habe ich in über 20 Jahren Fortbildung im beruflichen Bereich weitaus schlimmeres erlebt.

    Das Problem beim Imkern ist, dass es viele Wege nach Rom gibt und jeder meint er hätte den Besten weg genommen.
    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass über den Anderen dann Urteile gefällt werden, auch wenn der Weg funktioniert.

    Gerade als Jungimker unterliegt man einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
    Der beinhaltet ja gerade, dass Fehler gemacht werden. Auch unterliegt man einem anderen Druck, da man meist nur ein paar Völker hat.
    Aus dem Grund schrieb ich auch Freaknose, nimm die Königin aus dem starken Volk und nicht aus dem schwachen. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Ich habe gerade nach demselben Prinzip gehandelt. Auch wenn es mir nicht so weh tut, wenn ich ein Volk mehr oder weniger habe, habe ich gelernt das meist nichts bringt, ein solches Volk durch zu schleppen. Natürlich habe ich es auch schon erlebt, dass ein Volk mit einer Handfläche voll Bienen nach dem Winter eines meiner stärksten Völker wurde. Das bleibt leider aber die Ausnahme.
    Genau so verhält es sich mit dem Einfüttern. Meisten funktioniert es bis Mitte oder sogar Ende Oktober. Sollte es aber dann zu Störungen kommen, hat man die A...Karte gezogen. Ich kann mich da noch an einem Oktober erinnern, wo mir der Beton kaputt gefroren ist. Auch hatte ich dieses Jahr wieder 3-4 Völker die irgendwie das Futter nicht genommen haben. Die haben es erst im Nachgang geschafft. Ursachen gab es hierfür einige. Manchmal nehmen die drei Wochen nix und dann sind auf einmal in 3 Tagen 9 kg verschwunden. Warum? Frag die Bienen.
    Also gebe ich Tipps, deren Erfüllung am wahrscheinlichsten ist. Eine Garantie gibt es natürlich auch nicht von mir.
    Wer anders handelt, soll es bitte tun. Nur wer dann die A... Karte zieht soll dann auch bitte nicht jammern.

    Dennoch bin ich der Meinung, einfach imkern geht, wenn man sich an die Grundprinzipien hält.

    Ich habe bei Herrn Dr. Liebig und bei Frau Aumeier jeweils einen Kurs besucht.
    Bei beiden habe ich einiges mit nach Hause genommen, was ich sehr gut brauchen konnte, wobei mir die Pia von der Art her wesentlich besser gefällt.

    Ein paar wenige Dinge würde ich nicht so machen.
    Auch dieses Jahr habe ich wieder ein Waben Ableger gemacht und die meisten davon gehen jetzt zweizargig in den Winter. Voraussetzung dafür ist aber, dass diese Ableger immer mit genug Futter bedacht werden müssen. Das lasse ich als Kritikpunkt gelten.
    Freaknose:

    Ich würde die Königin aus dem starken Volk nehen. Das das andere Volk so schwach ist, hat seinen Grund.

    Um mal zum Thema zurück zu kommen.


    Ich habe eine 6 Waben Selbstwendeschleuder von Königin. Für 25-50 Völker ist die ausreichend. Für über 50 Völker wird es aber schwierig. Das hängt aber wie hier beschrieben von verschiedenen Bedingungen ab. Ich arbeite weitgehend mit Heißluftfön und nutze die Entdeckelungsgabel nur zum aufritzen, da ich das Endeckelungswachs nicht nutze. Alleine schaffe ich es nicht, die Schleuder in der Zeit bis sie fertig ist, mit neuen entdeckelten Waben zu bestücken. Deshalb lasse ich sie oft zwei mal laufen.
    Für Fetischisten ist die Schleuder nichts, aber ich bin sehr zu frieden damit. Das Preis Leistungsverhältnis ist Klasse.

    Also ausreichend starke Völker und Futter nicht zu knapp. Dann passiert n ix im Winter.


    Da sind wir uns absolut einig. Alles Andere ist Murks.

    Ja, erfrieren tun die Bienen und zwar in dem moment wo kein Futter mehr im Volk ist.

    In dem Moment haben die Damen keine Möglichkeit mehr zu heizen. Ob die dann zuerst verhundern oder erfrieren ist dann Haarspalterei. Da möge sich jeder seine eigen Meinung bilden.