Beiträge von Bienen Ede

    Das Phänomen mit den beschriebenen Schaum habe ich mit dem letztjährigen Sommerhonig. Es ist aber an anderer Stelle ebenfalls so ähnlich beschrieben worden.

    Auch ein Abfüllen des Honigs mit minimalen Abstand zwischen Glas und Hahn bringt keine Besserung. Nach zwei, drei Tagen hat man eiinfach den Schaum auf den Gläsern.

    Nach dem Abfüllen habe ich Gläser in den Kühlschrank gestellt. Auch das brachte nichts. Kürzere Autauzeiten des Hobbog waren ebenso eine Fehlanzeige.

    Leider hat ein Imkerkollege das auch Mangel ausgelegt.

    Seine Erklärung war, dass zu viele Teile im Honig waren, an denen die Luftblässchen sich binden können. Nachdem ich zum Jahreswechsel einen Siebkübel besitze, habe ich den Honig nochmal gesiebt. Keine Besserung.
    Ich bin froh, dass er mir den Honig zurück gegeben hat. Der größte Teil ging an einen Kollegen in der Eifel, der mir jetzt dauerhaft Honig abnehmen will. Ich taue heute vermutlich den letzten Eimer auf, dann ist auch der Sommerhonig von 2019 ausverkauft.

    Letztendlich kann ich mir nicht erklären, warum dieser Honig so schäumt.

    Meine Vermutung ist einfach, dass die Damen letztes Jahr einfach was eingetragen haben, was zu der Schaumbildung führt.

    Georgie da stimmt was nicht bei deiner Schilderung.

    Ich habe schon etliche Drohnenbrütige Völker aufgelöst. Das dabei aber 1.000 Bienen sitzen geblieben sind, hatte ich noch nie. Üblich ist, dass immer ein kleiner Haufen Bienen übrig bleibt, den ich dann mit Rauch auseinander treibe. Ein kleiner Teil bleibt dann übrig. RIP


    Bei 1.000 Bienen würde ich darauf schliessen, dass da doch noch eine Königin drin war. Ansonsten gehe ich genau so vor, wie du es geschildert hast.

    Aber die Bienen halten sich ja oft nicht ans Lehrbuch. :saint:

    Mancher imker hängt eine Brutwabe in den Honigraum, damit die Bienen diesen annehmen.

    Ich nehme meist Randwaben mit frisch eingetragenen Nektar und hänge sie in den Honigraum.

    Mancher lässt einfach erstmmal das Absperrgitter weg.

    4 oder 5 ausgebaute Waben im Honigraum über dem Brutnest erleichtert die Annahme enorm.

    Da fällt mir nur der Satz ein: Ein zu Früh gibt es nicht für das aufsetzen der Honigräume. Bei mir ist schon seit zwei Wochen der zweite Honigraum auf den Völkern. Damit hatten die Damen was zum putzen und die Waben sind jetzt für den Raps einsatzbereit.

    Auch das die starken Völker auf einen Satz schlupfreifer Brutwaben sitzt, kann ich nur bestätigen. In dem Moment wo die schlüpfen und keinen Platz haben, fängt spätestens das Leiterimkern an.

    Danke auch für die Schilderung und Bestätigung meiner Meinung, dass das Schieden nichts für Anfänger ist, da eben das genannte Wissen fehlt.

    Der Einwand hier im Forum kam aber zu recht, dass man zuerst ohne Schied arbeiten kann.

    Also weiterhin viel Erfolg.

    Zu Dadant kann ich natürlich nichts sagen.

    Ich habe etliche meiner Trogbeuten 120 umgebaut und mit Gitterböden versehen.


    Richtig ist die Schilderung, dass im Frühjahr durch die hohen Temperaturunterschiede eben das Kondenzwasser entsteht.

    Bei den Trogbeuten, die ich aufgrund der Maße nicht umzubauen waren, steht dann das Wasser in den Beuten. Insbesondere in dem hinteren Raum, der nicht Bienen besetzt ist, entsteht dann Schimmel. Einen ähnlichen Effekt könnte ich mir bei Dadant hinter dem Schied vorstellen.

    Selbiges entsteht ja auch bei schwachen Völkern in den Magazinbeuten.

    Der Raps steht am Nierhein in voller Blüre.


    Im Umkreis von 1km stehen jetzt mindestens 8 Imker. Von den zu gewanderten Imkern hat keiner ein Schild hängen. Soviel zum Thema. Mein Nachbar kam schon Fragen, ob ich meine Bienen an seinen Zaun gestellt habe. Die Dummheit mancher Imker kennt keine Grenzen, da es 50 meter weiter keinen gestört hätte.

    So langsam verstehe ich gewisse Spritmittelschäden auch bei denjenigen, die ihre Bienen wieder direkt ans Rapsfeld stehen haben. Wir müssen uns nicht wundern, wenn die Landwirte dann auf andere Feldfrüchte umstellen, wenn sie dann noch angeschissen werden.

    Also nix Neues.


    Nach rase Einwand habe ich an einem Stand bei 5 Völkern für einen Tag die Fluglöcher geschlossen. Alle Völker sind wohl auf. Da ist nichts verbraust. Wie immer!

    Ich imker in 11Waben DNM in Hohenheimer Bauweise auf einen 41x41cm offenen Boden. Die Bienen stehen bei mir allerdings auch immer an einer Hecke, Gebäude sowie unter Bäumen und stehen nie den ganzen Tag in der prallen Sonne.

    Für mich persönlich ist die Aussage somit wiederlegt.


    Ich habe Heute 23 Völker kontrolliert. Der Eintrag von Nektar ist massiv und die Bruträume verhonigen. Allerdings teile ich auch für unsere mit Feuchtigkeit gesegneter Region die Sorge, dass es viel zu trocken ist.

    Meine Rapshonigvorräte sind längst Verbraucht.


    Ansonsten eine wunderschöner Imkertag. Kein Schleier, keine Handschuhe und zufriedene Bienen.

    Das man Stecher hat, passiert halt in den besten Häusern.

    Den Anteil von 50/50 sehe ich als viel zu hoch an.

    Ich würde jetzt erstmal von der gutmütigen Königin nachziehen, da ich dieser Aussage keiner grossen Bedeutung zukommen lassen kann.


    Anfängern kann ich leider nicht mehr den Ratschlag geben, dass man bei einigen Imkern oder Vereinen oft kostenlos umlarven kann.


    Ansonsten bekomme ich wieder die Mitteilung, dass da Strafen bis zu 30.000 Euro drohen. ;)

    Die Futterwabe sieht ideal aus, um sie für Ableger zur verwenden. Ich habe heute ca 30 Stück davon eingesammelt. Aufgrund des Winters der keiner war, habe ich halt einen massiven Überschuss davon.

    Gelagert.werden die in einer dunklen kühlen Ecke.

    Wichtig ist das die Waben Pollenfrei und Mäusesicher gesichert werden.

    Selbstverständlich ist das Ganze Bienensicher gelagert werden, ansonsten schwindet der Vorrat schnell.Im Gegensatz zu anderen Aussagen nehmen meine Ableger gerne die Futterwaben an.

    Lange brauchen die nicht gelagert werden, da ich schon die ersten Drohnen gesehen habe und die starken Völker voll verdeckelte Drohnenwaben haben.



    Ein Berufsimker hat mir mal den Tipp gegen, dass er die Futterwaben links und rechts im unteren Brutraum sortiert, wo er sie meist im Herbst wieder findet.

    Das habe ich aber nie selbst gemacht.

    Das ist ja das schöne.

    Man kann mit der Italienerbiene imkern und sagen, dass ist Buckfast.

    Die Saharabiene sieht aus wie Carnica und wiedersprechen den Aussagen derjenigen, die Behaupten es kommen nur Stecher aus Afrika. Wer genauer hinsieht, erkennt dass sie kleiner sind als die nordischen Schwestern.

    Das klassische Bild der Italienerbiene ist die Goldbiene. Jeder der sich die Fotos im Internet ansieht, wird da Abweichungen finden.


    Jetzt mal zu den Fakten


    Import aus Italien + 10% VAT wenn man keine UST-Id hat.

    Traces kostet ca 40 Euro

    Transportkosten ca 30 Euro

    Preise für die Königinnen variieren je nach den üblichen Selektionen.

    Sie sind auch nicht viel billiger als in Deutschland.


    Leider gibt es bei den guten Händlern Wartelisten. Das wiederspricht den Aussagen hier im Forum, dass die Massenware liefern. Wer kann fragt einen Landsmann der die Heimatsprache kann. Ein riesen Vorteil. Die grossen Imkerein haben aber oft englische Internetseiten.


    Viel Erfolg mit der Weltbiene.

    Weit gefehlt. Ich hatte dieses Jahr etliche Angebote in einem Verein einzutreten.

    Allerdings möchte ich nichts mehr mit diesem Verband zu tun haben.

    Meine ethischen und moralischen Werte wiedersprechen dem.

    Selbst Beiträge als passives Mitglied gehen teilweise in die Kasse des Verbandes und nicht in die des Vereins.

    Zeige mir einen Verein hier in der Gegend der nicht angeschlossen ist??

    Vor ein paar Wochen klagte mir ein BSV sein Leid, dass viele Imker nicht mehr in die Vereine wollen und es etliche gib, die Ihre Völker nirgends melden.

    Selbst Schuld und Schade das die Arbeit dieses BSV so ins leere geht.


    Zurück zum Thema. Was will der arme Fragesteller den machen?

    Ein Gesundheitszeugnis wird nicht ausgestellt. Der Wille war ja da.

    Eben solche Androhungen von Zwangsgeldern halte ich da als völlig überzogen und bedient nur noch mehr meine Meinung.

    Da wird dann lieber dem Anfänger die Freude ans imkern genommen.

    Das Ganze für ein Volk. Da sollte man die Kirche im Dorf lassen.


    Das ich dem Gesundheitszeugnis in der jetzigen Form kritisch gegenüber stehe, ist ja nichts Neues.

    Und bloss nicht das Profil ausfüllen.

    Da hat Heense aber wieder ein Stöckchen geworfen.


    Als böser und schlechter Imker muss ich ja was falsch machen, denn meine Bienen nutzen gerne mal den unteren Brutraum in DNM zum brüten. Allerdings entnehme ich auch selten Pollenwaben aus dem Brutraum. Natürlich wird der untere Brutraum auch nie nur ansatzweise voll bebrütet. Auch muss man sich Ende Mai kurz vor der Rapsernte mal Abends eine Taschenlampe nehmen und mal die Wabengassen durchleuchten, wo sich die Bienen aufketteln.

    Vielleicht einer der Gründe, warum ich keine eigenen Schwärme kenne.


    Aber Brutraumbegrenzer zu sein ist ja Hipp und schaden tut es auch nicht.


    Nur Anfängern würde ich es nicht empfehlen, weil man immer einen Puffer im Rücken hat, um Fehler aufzufangen.

    Ich würde ja einen anderen Beutentyp empfehlen und von den Dickwaben abstand nehmen. Böse Zungen behaupten, dass diese tendenziell einen höheren Wassergehalt haben.

    Aber vorher mal für sich die Frage beantworten, warum so mancher immer 15-16% hat, während viele Mitimker Probleme mit dem Wassergehalt haben.


    Zudem ist es mal eine Überlegung wert, warum die Honigtrockner in jedem Fachgeschäft steht, wenn sie doch keiner kauft.


    Der Wassergehalt von leicht über 18% ist gut. Hier mal die Überlegung anstellen, ob das DIB Glas beim Aldi noch für den kleinen Imker einen Mehrwehrt bringt.


    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass zwischen Trogbeuten mit geschlossen und offenen Boden sowie Magazinbeuten in DNM keinen gravieren Unterschied bezüglich des Wassergehaltes gibt.


    Da das letzte Jahr auch hier in der Todeszone Heinsberg häufig mit hohen Wassergehalt im Honig verbunden war, kann ich nur zusammenfassen, du hast nichts falsch gemacht.


    Das mit den Dickwaben am Anfang war natürlich nur für meine Follower. ;)

    Hallo Qeen Bee,

    Ich habe mir auch schon die Finger wund gesucht.

    Nutze die Suchfunktion auf englisch im Internet und du wirdt etliche Anbieter von Ligustica im Ausland finden. Die Bienen sind nicht besser, aber auch nicht schlechter als Buckfast und Carnica.

    Zudem passt oft das klassische Bild nicht mehr zur Realität.

    Neuseelands aber auch italienische Ligustica sehen teilweise aus wie Buckfast und sind kaum zu unterscheiden.

    Leider sind die Kosten für den Transport, Gesundheitszeugnis (Traces) etc nicht zu unterschätzen.


    Bei einer Sammelbestellung oder einer Ligusticagruppe würde ich gerne mit machen.

    Nur Bienentransporte in Form von kompletten Völker oder Feglingen etc lehne ich ab, weil sie unnötig sind. Bienen habe ich genug und werden bei mir von alleine irgendwie immer mehr. :/