Beiträge von Bienen Ede

    Früher hätte ich geschrieben:

    Ich hol mir ein Bier und eine Tüte Chips.


    Bei Rassefragen wurde sich dann gestritten wie die Kesselflicker. Brauchte man keinen Fernseher mehr. Auch wird immer noch darauf verwiesen, dass ein F3 Ableger schon nichts mehr bringt.

    Einer hat dem Ganzen eine Krönung aufgesetzt und sprach sogar von degenerierten Bienen.

    Dabei habe ich schon öfter geschrieben, dass mir die Rasse egal ist.

    Sie müssen nur meinen Vorstellungen entsprechen und mir Honig bringen, Schwarmträge und nicht Agro sein.

    Da können die auch rosa Ringelchen haben.


    So bin ich halt auf die Ligustica gekommen. Das ist die Welt weit verbreiteste Biene und die Imkern ja dort nicht damit, weil sie so schlecht ist.

    Da die Ligustica den Ruf hat grosse Völker aufzubauen, ware sie für die Rapstracht sehr interessant.

    So würde ich dann bei Eignung meine Promenadenmischungen damit aufpeppen.

    Nehme einfach mal ein Prospekt eiines Diskounters in der Hand.

    Wenn die Baterrie nach 5 Jahren kaputt ist, habe ich 15 Euro pro Jahr investiert.

    Danach gebe ich die wieder beim Fachhandel ab. Fertig.


    Viel länger halten die bei einem Kleinwagen auch nicht, wenn er nur immer mal zum Einkaufen bewegt wird.

    Hab ich Anspruch auf Schadenersatz, wenn Nachbars Kater meine Katze schwängert?

    Bekomme ich Geld, wenn mein reinrassiger Kater Nachbars Promenadenmischung schwängert?


    Warum kommen Imker auf die Idee, dass nur ihre Drohnen zum Zug kommen können?


    Zum Glück tragen die Bienen keine Ohrmarken, so dass auch nicht ermittelt werden kann, von wem sie sind.


    Also wer reinrassige Bienen haben will, muss entweder künstlich besamen oder zu einer Belegstelle gehen.


    Auf alles Andere hat er keinen Anspruch.

    Ich sehe ds eher ein anderes Problem.

    Das gesagte ist ja alles richtig, nur würde ich einen absoluten Anfänger nicht gerade zu einem Start mit Naturbau empfehlen.

    So ist es besser sich Wachs bei den besagten Leuten zu holen und zu starten, bis du das kleine 1x1 der Imkerei beherschst. So kann man dann später seinen eigenen Wachskreislauf aufbauen. Ich habe 5 Jahre dafür gebraucht und bin immer noch nicht fertig. Auch musst dir klar sein, dass permanentes ausbauen der Mittelwände Honig kostet. Mit der Gabe von Leerrähmchen zum falschen Zeitpunkt und am falschen Ort kann man viel verkehrt machen.

    So braucht ein Anfänger eben keine zusätzliche Baustelle, wo ihm gerade so viel abverlangt wird.

    Viel Erfollg.

    Das Buckfast keine "natürlich" entstandene Rasse ist, dürfte klar sein.

    Obwohl ich mit so manchen Buckfastler hadere, würde ich aber nie behaupten es wäre keine.

    Dann wären Dackel, Pudel, Schäferhund etc ja auch keine Rasse.

    Bitte hierzu mal Bruder Adam lesen. Kann ich nur empfehlen.


    So überraschen mich auch Aussagen, dass Neuseeland und Australien keine angepassten Bienen für Deutschland hätten.

    So ist Neuseeland dafür bekannt, dass es durch fast alle Kimazonen geht.

    So haben beide Länder sogar Skigebiete.


    Dss Problem ist nur, die entsprechende Biene aus der Klimazone nach hier zu bekommen.

    Da kann es sogar schlechter sein, die dänische Ligustica nach Bayern zu bringen.

    Zudem hat es die Ligustica ja geschafft sich eben an fast alle dieser Klimazonen anzupasen. Das hat keine andere Rasse geschafft.

    Danke Wes

    Zwischen 18 und 22% sind total andere Werte als 50%. Damit bewegen wir uns im realistischen Rahmen.

    Ich traue meinen Bekanntenkreis da mehr. Fast jeder hat schonmal in die .... gegriffen und oft konnte man auch die vermutliche Ursache ermitteln.

    Als Imker muss man Entscheidungen treffen und damit ist immer ein Risiko verbunden. Doch bleibe ich bei meiner vorherigen Aussage, dass ich die Zahlen aus einem anderen Blickwinkel betrachte.

    Ich habe immer eine Autobatterie dabei.

    Nach und vor jeder Benutzung wird die Batterie an ein Ladegerät gehangen.

    Über Nacht hat die wieder die volle Leistung. Kein Problem.

    Damit bin ich immer flexibel und nicht auf Strom angewiesen.

    Waldfrau mir ist ja bekannt, dass du gerne Dr. Otten zitierst.


    Nur die Erhebungen basieren auf die freiwilligen Rüchmeldungen der einzelnen Imker.

    Ob diese dann das tatsächliche Verhältnis der Verlustquote darstellt, möge jeder selbst einschätzen. Ohne einer Überprüfung einer repräsentativen Menge sind sie das sicher nicht.

    In meinen Augen sind sie zu hoch dargestellt. Ergo tauchen immer wieder Zahlen in der Presse auf die ja das Bienensterben untermauern.

    Ich erwarte immer Winterverluste in Höhe von 10% und habe deswegen möchlichst mit 20% Ablegern operiert. Damit hatte ich glücklicherweise immer einen Überschuss.

    Auch gibt es immer wieder Fälle, wo die Verlustrate einzelner Imker weit darüber liegt.

    Ergo habe ich im Forum immer auch so Argumentiert, dass es mich morgen auch treffen kann.

    Ich halte dies Darstellung der hohen Verluste aus dem Grund schon als sehr gefährlich, da gerade Anfänger dann davon ausgehen,.dass sie normal sind.

    Was die Zahlen von Dr. Otten sehr wohl sind, ist das Aufzeigen eines Trends.

    Sie zeigen einen schönen Wellenförmigen Verlauf an, dass es immer wieder Jahre dazwischen gibt, die mit hohen Verlusten einhergehen. Das sind die sogenannten Varroajahre. Eine wichtige Information. So kann jeder selber das Jahr nachvollziehen und auch die Gründe herausfinden, ob es an der Varroa oder beispielsweise am Wetter lag. Natürlich ist auch interessant, warum sich Varroa in dem Jahr so wohl gefühlt hat.

    So ist diese Auswertung ein wichtiger Mosaikstein der keinesfalls abgeschafft werden sollte. Allerdings bedarf es einer Interpretation.

    Macht euch das Leben nicht so schwer.

    In vielen Gegenden gibt es öffentlich einsehbare Stockwaagen.

    Hier in der Gegend kann man sich auf der Homepage Kreis Imker Verein Heinsberg die Verbräuche ansehen. Allerings sollte man sich die Zahlen genau ansehen,.denn da scheinen zwei Waagen nicht zu funktionieren.

    So lag der Verbrauch hier bei 1,5 kg im Januar.

    Wer es genau wissen will, kann von Aussen ja nochmal die Völker nachwiegen.


    Zu der Bienentraube:


    Die meisten Völker sitzen am Ende des Jahres oben, weil sie sich von unten nach oben gefressen haben. Es gibt aber auch Völker die machen es umgekehrt.

    Das sind dann die Völker wo der Puls steigt, wenn man unter der Folie nichts sieht.


    Selbiges habe ich bei den Trogbeuten. Die meisten sitzen am Ende des Frühjahrs vor dem Flugloch. Es.gibt aber immer wieder ein paar Deppen, die dann am anderen Ende der Beute sitzen.


    So ist letztendlich nur das Gewicht der Faktor, ob die Bienen Futter oder nicht brauchen.

    Ich kann dazu noch nichts sagen, da ich seit Dezember (Winterbehandlung) auf meinen Händen sitze und die Finger nicht in die Völker stecke.

    Nur die Wackelkandidaten, die im Nachhinein noch etwas Futter bekommen haben, leben noch Ausnahmslos. Den Rest belästige ich erst Anfang März.

    Auch habe ich hier im Rheinland von 50 % Verlustquote nichts gehört.

    Zudem stimmten die Prognosen eines gewissen Dr. aus Mayen nie mit denen aus meinen Bekanntenkreis überein.

    Das schöne am verdamfen ist ja, dass selbst die Ecken und Kanten der Beute mit erfasst werden.

    Wer das testen will, lege bitte mal Glas- oder Plexiglasplatte anstatt des Deckels auf die Beute. Da sieht man optisch wie gut sich Dampf in der Beute verteilt.

    Bitte nur mit Maske.

    Für mich ist eher die Kernfrage, wie gut kommt der Dampf in die Bienentraube. Mein Gefühl sagt mir, dass sich die kleinen Blutsauger in der Brutfreiheit darin verstecken und deswegen auch keine Chance besteht 100 % Milbenfreiheit herzustellen.

    Aber auch das würde man ja erkennen, wenn nach der x-ten Behandlung immer noch ein paar Milben fallen.

    Ja habe ich. Das Ding habe ich noch nicht mal gekauft. ;(


    Es.wurde mir bei einer Imkereiauflösung geschenkt. Mein Imkerpate hat mir damals schon abgeraten von dem......

    Ich nutze deshalb lieber auch die Frittensiebe, weil sie ein höheres Volumen haben und deswegen nicht so schnell zu sitzen.

    Der nächste Anfänger bekommt das Ding von mir geschenkt, alllerdings mit dem Hinweis das die nur für kleine Mengen Honig zu gebrauchen sind.

    Aber egal welchen Prozess man bei der Honigverarbeitung verbessert.

    Der Flaschenhals an dem es hakt wandert nur von Prozess zu Prozess.

    Vom Heissluftfön, der geleeserten Entdeckelunhsgabel, Siebkübel, der Honigschleuder, dem Entdeckelungsgeschirr usw.

    Wenn man sich dann die tatsächliche Arbeitszeit des Honigschleuderns ansieht, ist das schon Wahnsinn was da ein Geld hinter steckt.

    So hoffe ich, dass mich der Siebkübel wieder ein Schritt weiterbrimgt auch in der Qualitatsverbesserung.