Beiträge von Bienen Ede

    Das kann ich nicht bestätigen.

    Bei mir mussten die Bienen ca 1/3 der Waben im Naturbau bauen.

    Der Ertrag ist bei Völkern mit Waben höher.

    Gerade bei der Massentracht in einem kurzen Zeitraum bei Raps und später bei der Linde, kamen die Bienen mit bauen nicht hinterher.

    Allerdings reden wir hier von 2-4kg pro Volk, wobei ich das bei diesem verflixten Jahr nicht 100% beziffern kann.

    Für mich jedenfalls der beste Weg, die Wabenhygiene mit Eigenwachs aufrecht zu halten.

    Das setzt natürlich voraus,.dass.mein Eigenwachs auch in meine Mittelwände einfliesst.

    2020 werde ich dann die Bienen auf 1/4 Naturbau umstellen.

    Das reicht mir und ist mit Baurahmen ausbauen schneller erfüllt.

    Ich wohne an der holländischen Grenze und hier gibt es etliche Spargelfelder.

    Die Bienen befliegen sogar bevorzugt den Spargel, sogar vor der Linde.

    Erkennen kann man den Spargelpollen an holländischen Nationalfarbe orange.

    Da der eigentümliche Geschmack der Linde alles überdeckt, kann ich zum Spargelhonig nichts sagen.

    Der Pollen ist gerade jetzt eine willkommene Pollenversorgung für die Völker.

    Dieses Jahr ist das so Extrem, dass die sogar den unteren Brutraum voll orangen Pollen knallen.

    Auch bin ich über die Dauer des Polleneintraga verwundert.

    Vielleicht hat hier im Forum einer mehr Infos, ob es verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Blühzeiten gibt.

    ralf_2 brachte den völlig nachvollziehbaren Einwand, dass man konsequenter Weise nicht nur die Rähmchen, sondern auch die Beute dann entsorgen müsste.


    Auf einer meiner Beuten war die Jahreszahl 1968 zu finden.

    Ich kenne sogar einen Imker, der sogar noch das Schweirer Mass verwendet.

    Das stammt noch aus Kaisers Zeiten.

    Demnach müssen wir alle AFB und sonstige Krankheiten im Überfluss haben.

    Letzterer versorgt damit eine Grossküche für über 100 Menschen.

    Da wird Panik verbreitet, die nicht notwendig ist.

    Für mich ist der entscheidende Punkt, dass das Bienenwachs nach einem gewissen Zeitraum von 4-5 Jahren aus den Beuten rwuskommt und nach dem einschmelzen entseucht wird.

    Leider sparen hier einige schon an der falschen Stelle.

    Beutenteile werden in der Winterarbeit mechanisch gereinigt und ggf abgeflemmt.

    Das gilt auch für funktionierende Rähmchen.

    Alles was.gebrochen, zu schwach ist, wird im Kamin entsorgt.

    Zudem redet alles vom nachhaltigen Arbeiten. Hier werden unnötiger Weise Ressourcen und Geld verbrannt. Wegwergesellschaft lässt grüssen.

    Bei ca 1.500 Rähmchen im Einsatz wird dabei noch richtig Geld verbrannt.

    Geld, was an anderer Stelle immer gerne benötigt wird.

    Vielleicht um mal ein Gesundheitszeugnis zu machen....

    Herrje, aber jeder so wie er es mag....

    Nein,

    Die sogenannte Sichtprüfung muss es früher auch in NRW gegeben haben und bin verwundert, dass sie überhaupt noch verwendet wird.

    Robirot hat es treffend beschrieben.

    Das diese nicht bringt, dürfte klar sein.

    Hier hat auch jetzt ein ehemaliger BSV die AFB nicht erkannt.

    Zudem gibt es einen die beschrieben AFB Variante, die keine oder kaum klinische Symtome zeigt.

    Für eine klare Aussage, braucht es eine Laborprüfung.

    Und täglich grüsst das Murmeltier und alle Vorurteile sind wieder da.


    Im Grunde wollen wir alle das Gleiche und zwar imkern.

    Dazu benötigt es eben Hobby- und Berufsimker sowie Züchter gleichermassen, sowie das ganze Spektrum dahinter in einem gewissen Rahmen.


    Das Problem ist Varroa, AFB & Co. Interessiert es nicht, ob es die Bienen vom freien Imker, Berufs- oder Hobbyimker sind.


    So wird das jedenfalls nix.

    Das mit dem Imkerpaten ist eine gute Idee.

    Es gibt bei der Imkerei eine Regel.

    Futter geht vot Brut.

    Zudem beginnt jetzt die Jahreseit, wo die Damen mal gerne aus der Brut gehen.

    Bei manchen Völkern bei der gestrigen Kontrolle und Ernte hatten selbst starke Völker nur ein oder zwei Brutwaben mit Stiften und jüngster Brut.

    Ribes hat alles Top beschrieben.

    Lass den Essig und sonstigen Mist aus den Völkern.

    Satia hat alles erforderliche genannt.

    Bienen sind wahre Putzteufel. Ist das Volk gross.genug, machen die eh sauber.

    Sollte dann noch Schimmel entstehen, stimmt was nicht im Aufbau der Beute.


    Viel Erfolg

    Ich hatte letztes Jahr auch den Nassenheimer pro bei über 30 Grad auf den Völkern.

    Keinerlei Probleme. Dier ersten Völker haben den vor ein paar Tagen erhalten und morgen geht es weiter.

    Der springende Punkt ist hier schon angesprochen worden. Warme Luft steigt nach oben und im Brutnest sind es ja auch mehr als 30 Grad.

    Allerdings würde ich das nie mit einem anderen Ameisenverdunster machen.

    Auch die Spielereien mit Ameisensäuremischungen lasse ich sein.

    Der Rest der Mannschaft bekommt erstmal 6 Liter Futter.

    In der Imkerei sind von der Imkerei von meinem Opa bis Heute viele Dogmen gefallen und es werden noch mehr fallen. Da bin ich mir sicher.

    Vor zwei Jahren hat seine Lebensgefährtin Pia das noch kommuniziert.

    Ich mache das selbst schon seit fünf Jahren, dass ich erst im September die Ableger behandel.

    Irgendwann habe ich mich darüber geärgert, dass die Ableger manchmal nach Bildung und der Michsäurebehandlung auszogen.

    Rechnet man mit der einfachen Faustformel Verdoppelung der Varroazahl pro Monat und abzüglich der Brutfreien Phase in Kombination mit dem stetigen Wachstum bis September, kann kein tödlicher.Befall entwickelt werden.

    Voraussetzung ist,.dass die Ausgangsmilbenlast entsprechend gering ist, kein zusätzlicher Milbeneintrag erfolgt und das Volk wächst.

    Dementsprechend lasse ich jetzt im dritten Jahr die Behandlung weg.

    Meine Kontrollgruppe sind zudem die Wirtschaftsvölker. Mitte nächster Woche habe ich die Fallzahlen der Sommerbehandlung. Sind diese zu hoch, kann ich immer noch entscheiden, ob ich die Ableger behandel.

    Durch das schlechte Jahr würde ich die Hälfte der Ableger verlieren, wenn ich sie jetzt mit Ameisensäure behandel.

    Die benötigen jetzt Zeit und Futter.

    Schau mal im Buch vom Liebig: "Einfach imkern"'

    Hier wird auch eine Behandlung Ende September aus den eben genannten Gründen erwogen.

    Seitdem ich das so handhabe, sind meine Ergebnisse bei den Ablegern wesentlich besser geworden. Nur so funktioniert auch der Einwabenableger, wo so viele hier im Forum Probleme mit haben.

    Allerdings ist die Aussage von Ribes auch nicht ganz so falsch.

    Bei Liebig werden die Ableger nach der Bildung behandelt.

    Mir ist die Milbenlast meiner Völker bekannt, so dass ich sicher sein kann was mich erwartet. Das würde ich nie bei mir unbekannten Völkern machen.

    Da du keinen Milbenfall auf der Windel hattest und die Drohnenbrut entnommen hast,

    Kam daher die vorhergehende Empfehlung von mir, die ich auch weiterhin vertrete.

    Das mit der Behandlungspflicht Ende Juli ist so eine Sache.

    Die Imker in der Waldtracht behandeln alle nicht, ansonsten dürften sie den Honig gar nicht vermarkten.

    Das ist aber alles Haarspalterei. Wir wollen ja behandeln und wollen ja gerade gesunde und starke Völker im nächsten Jahr.

    Auch ist Witterungseinfluss nicht im Münsterland derart gegeben, dass eine frühe Behandlung sein muss.

    Meinen Imkerkollegen auf der Schwäbischen Alb habe ich Empfehlung auch nicht gegeben. Der kann auch nicht so imkern wie ich am Niederrhein.

    Nach September ist es hier vorbei mit der Pollenversorgung. Die Industrielandwirtschaft läst Grüssen. Die zwei Wochen Unterbrechung tut den Völkern richt weh, vorausgesetzt die Milbenzahl stimmt.

    Das ist das Blöde, aber auch der Reiz der Imkerei.

    Viele Methoden führen nach Rom, aber alle bedeuten Arbeit.

    Jeder von uns beiden meint es gut, Entscheidungen musst du selber treffen.

    Abschliessend gebe ich dir den Rat. Frage bei einem vernünftigen Imker aus deiner Umgebung nach Rat.

    Ein pauschale Beurteilung über Internet ist immer suboptimal.


    Viel Erfolg

    Hallo Martin,


    Die Ableger etc die schonmal brutfrei waren und keine riesen Volksstärke haben werden bei mir erst Ende September behandelt.

    Hierzu nehme ich dann Ameisensäure im Nassenheimer Pro.

    Weiterhin Kontrolle mit Windeln ist immer wichtig.

    Ich behandel die Bienen nach der Ablegerbildung nicht mehr und habe keinerlei Probleme bisher.

    Die Völker müssen sich ja noch entwickeln und auf Winterstärke kommen.

    Ableger die im Frühjahr mit vier oder mehr Waben gebildet wurden, sind hiervon ausgenommen sowie Schwärme von fremden Völkern.

    Meine Wirtschaftsvölker werden teilweise jetzt schon mit Ameisensäure behandelt.

    Den Brutableger weiter beobachten. Gewinnt er weiterhin nicht an Masse, sollte die Königin getauscht werden.

    Völker unter 5.000 Bienen gehen bei mir nicht in den Winter und werden aufgelöst.


    Viel Erfolg.

    Schöner Artikel,

    Leider wieder mit dem Seitenhieb auf Stadtimker und fehlender Qualifikation.

    Man wiederspricht sich schon selbst, wenn man mit 30% Völkerverlusten argumentiert.

    Schade

    Gut finde ich den Hinweis auf die Schulungsangebote.

    Ich persönlich werde nächstes Jahr Gesundheitszeugnis anstreben und Ableger abgeben.

    Für mich persönlich die beste Methode den Diebstahl aufgrund der hohen Marktnachfrage zu reduzieren, auch wenn mir klar ist, dass einige nie lernen werden.

    Bei entsprechender Völkerzahl ist es ein leichtes ohne Honigkübelindexverlust Ableger zu ziehen.

    Danke Ribes, ich nehme mal Bezug auf 3.3 Absatz 2:

    .......Entgegen der verschiedentlich vorgetragenen Auffassung ist der Erreger, das ....., nicht allgemein verbreitet und kein Kommensale der Bienenvölker!


    In den letzten fünf Jahren ist kein Jahr vergangen, ohne dass ein Sperrbezirk und oder AFB Fall im Umkreis von 50 km aufgetreten ist. Da bin ich anderer Meinung, was man als nicht weit verbreitet bezeichnet wird. Ferner ist mir persönlich bekannt, dass es viele Imker gibt, die ihre Völker nie beproben lassen. Aber schauen wir mal weiter...


    3.3. Nr. 1:

    Sporen gelangen z.B. über kontamierten Honig oder kontaminierte Waben in gesunde Bienenvölker. Damit die Krankheit zum Ausbruch kommt, ist in der Regel eine relativ grosse Sporenmenge nötig.......


    Ja, was denn nun. Entgegen der hier im Forum vertretenen Meinung, kommt dann doch aus dem belasteten Importhonig was in den Völkern an. Hier offenbart sich für mich der Zwiespalt in der Vorgehensweise. Dem Imker wird auch bei geringer Belastung eine Sanierung auferlegt. Gerade bei den neu eingeführten Analyseverfahren werden ja geringste Menge aufgespürt. Belasteter Honig darf aber importiert werden und ggf die Bienenvölker belasten.

    Ein Schelm wer dabei denkt, dass hier wirtschaftliche Interessen im Vordergrund gestellt werden.


    Aber lesen wir mal weiter...

    "Eine geringe Sporenbelastung kann bei einem wiederstandsfähigen Volk durch geeignete Massnahmen des Imkers oder durch günstige Umweltbedingungen meist wirkungsvoll begrenzt und reduziert werden. "


    Das Wort "kann" steht nicht ohne Grund da. Dieses Jahr hat auch gezeigt, dass die Umweltbedingungen nicht immer gegeben sind.


    Als logische Konsequenz ergibt sich daraus, dass man die leichte Sporenbelastung in Völkern duldet oder den Import mit belasteten Honig verbietet.

    Das System bisher wird also auf dem Rücken der Imker ausgetragen und gleichzeitig ein Freispruch für jeden Imker mit AFB. Die Sporen im Volk kann sich jedes Volk aus der Mülltonne vom Nachbarn geholt haben.

    Gerade bei den labilen gelben Säcken, bietet sich das schon an.

    Ich bin mal gespannt, wann der erste gegen dieses Verfahren Klage erhebt.


    Danke Ribes: Nichts Neues, aber bestätigt von offizieller Seite.

    Raps bescheiden,

    Linde bescheiden,

    Von Waldtracht träumen noch einige.

    Ich mache am linken Niederrhein Schluss mit 2019 und fange mit dem Imkerjahr 2020 an.

    Das mit der Ortsangabe ist jedem selbst überlassen.

    Bei der Anmeldung hatte ich noch einen Standort angegeben.

    Das hatte sich dann schnell erledigt. Höflichkeit muss sich verdient werden und beruht immer auf Gegenseitigkeit.