Beiträge von Bienen Ede

    Ach nee Chris!


    Obwohl es durchaus einige deiner Kollegen mit viel Sachverstand und Expertise gibt, gebe ich eben dieses Kompliment zu 100% zurück. Ich habe mehrfach eingesteut, dass es unnötig war, den jeweiligen Schreiber derart vorm Kopf zu stossen.

    Leute die eben alles in Frage von Anderen stellen, wovon ich aber weiss, das es funktioniert und es so ist.

    Es fängt an mit dem Einwabenableger, den ich x mal erfolgreich durchgeführt habe.

    Da wird abgestritten, was ich sogar schriflich als Link eingestellt habe und genau so gelernt habe.

    Da werden Hobbyimker über dem Kamm des Berufsimkers geschoren.

    Es wird von genetischen "Schrott" gesprochen, nur weil man Landrassen imkert.

    Das.Frage ich mich was absolutistischer ist, da man eine solche Rhetorik ja schonmal verwendet hat.


    Als.ehrlicher Mensch gebe ich offen zu, dass meine Art auch nicht dem .... entspricht, aber es müssen auch langsam generell die Leute mal verstehen, dass auf jede Aktion eine Reaktion erfolgt. So kann man nicht verlangen, wenn man jemanden zum Bauernopfer machen will, dass man von ihm wohlwollen zurück bekommt.

    Ganz im Gegenteil, ich habe meine Wissen,.Geld und auch das Vitamin B eingesetzt, um mein Danke schön zu zeigen.


    Das heisst für mich, dass auch mit einem gewissen Augenzwinkern Wünschelrutengängern und Wasseradern suchern ihre Ansicht lasse, auch wenn ich zu 1000% nichts davon halte. Im Gegensatz zu anderen tun sie keinen Weh damit und wenn es hilft, umso besser.


    Ich gebe dir mein Versprechen, nicht mehr zu sticheln, wenn es die andere Seite nicht auch tut.

    Damit ist nicht gemeint, dass man die Vor- und Nachteile diskutiert.

    Ich kann da Georgie nur Recht geben.

    Wenn der glaube daran, dass Wasseradern, Vollmond, Dadant Beuten, Kreise aus Ziegelpulver, einen glücklicher machen, ja dann, bitte.

    Das soll jeder für sich entscheiden. Solange man mir deren Willen aufdrückt,.sollen sie es tun.

    Mit den Wasseradern habe ich nur ein Problem. Sowohl mein Elternhaus als auch mein jetziges Haus stehen auf riesigen Wasseradern,.was hier in der Gegend aber auch kein Problem ist. Ich kann keinen Unterschied zu den anderen Ständen erkennen.

    Allerdings habe ich selbst schon gesehen wie in Minuten eine Baugrube voll lief und ich wohne in keinem Kaarstgebiet.

    Lass das mit der Ohrfeige.

    Du hast eine sehr gute Grundeinstellung indem du äusserst, dass du Verantwortung für deine Bienen hast.

    Leider reicht unser Wissen immer noch nicht aus, um wirklich alles zu ergründen.

    So hatte ich als einzigen Winterausfall eben die Situation, dass die toten Bienen auf vollen Futteraben sassen. Selbiges hatte ich an einem Stand bereits teilweise im September.

    So.sehe teile ich mittlerweile die Meinung eines Dr aus Bochum, dass da Sterben eine Volkes häufig als Multifaktorenursache zu sehen ist.

    Im Gegensatz zum Dr zähle ich aber alles dazu:

    Milben, Viren, Spritzmittel, Imkerfehler, Nektar- und Pollenmangel, Wetter usw

    Auch wenn eine einzelne Ursache nicht für den Tod des Volkes ausreicht, so setzt das aber eine Spirale in Gang die tödlich enden kann.

    Am Ende war es immer die Varroa, weil der.relative Anteil der befallenen Bienen in einem schrumpfenden Volk immer grösser wird.

    Damit wird der indirekte Einfluss der Varroa wie Übertragung der Viren auch immer grösser.


    Eines ist es aber definitiv nicht. Ein offener Boden. Mein Opa hat früher die Beuten mit Zeitungspapier eingewickelt. Das macht man aus guten Grund nicht mehr.

    Hier im Forum gibt es dazu einen ganz tollen Thread mit Infrarotaufnahmen etc.

    Was macht man beim Wandern?

    Fluglöcher zu.

    Was ist die Gefahr beim Wandern?

    Das Verbrausen der Völker

    Was hört man überdeutlich beim Auf- und Abladen der Völker?

    Die Lautstärke der aufheulenden Völker! Also haben die Bienen Stress der eben zum Verbrausen führen kann.

    Worum ging es in dem Thread?

    Fluglöcher zu bei der Spritzung von Raps.

    Ich habe geschrieben, dass das bei offenen Böden geht.

    Einwand höflich formuliert:

    Verbrausen der Völker führt zum Tod.


    Ich stelle euch mal folgende Frage. Bei der oft durchgefühten Kellerhaft, die ja mindestens.drei Tage dauern sollte, last ihr da die Fluglöcher auf?

    Was ist da schonender: Fluglöcher zu beim Stand oder Fluglöcher zu beim Transport.

    Ich mache da nochmal darauf aufmerksam, dass ich mit offenen Böden imker, die mindestens 40x40 cm Drahtfläche im Boden hat.

    Auch sollte es klar sein, dass man das Ganze nicht bei 30 Grad macht. Die gibt es zur Rapsblüte selten.

    Was hat das mit dem Thread zu tun?

    Hier sollen Bienen zum Raps gefahren werden. Es wurde davon ausgegangen, dass die Völker in einem schwachen Zustand sind und wandern die Bienen stresst.

    Letzteres wurde von Rase verneint. Das wurde in dem anderen Thread anders dargestellt. Meiner Meinung nach wiedersprechen sich diese Aussagen an der Stelle.


    So habe ich durch verbrausen noch nie ein Volk.verloren. So kann ich wie so oft nur mit dem Kopf schütteln, was angeblich bei einer Gruppe nicht funktioniert, was ich selbst schon etliche male durchgeführt habe und sogar in etlichen Büchern empfohlen wird.

    Ja WFLP ,


    Den Raps wirst du dann wirklich vermissen. Viele meiner Kunden wollen Rapshonig und der Honig ist immer beliebt zum Tauschen, weil eben in gewissen Regionen es keinen Raps gibt. Dafür haben wir ja selten Waldhonig.

    Zudem habe ich immer Kontakt zu Imkern aus anderen Regionen.

    Ich spreche da aus Erfahrung. 2019 war kein toller Rapsjahr hier.

    Seit Mitte Januar bin ich ausverkauft und hätte noch an Imkerkollegen verkaufen können.

    War es nicht Rase der mich massgeregelt hat, dass das schliessen der Beute zum Verbrausen der Völker führt.

    Ergo haben Bienen Stress beim wandern.

    Seine Aussage das Pollen- und Nektarmangel ebenso Stress für die Bienen bedeuted, unterschreibe ich aber.

    So gilt hier am Niederrhein der Grundsatz, dass der Raps so manchen Schwächling saniert. So ist abzuwägen was man will. Da eine Ferndiagnose zu stellen, ist kaum möglich.

    Das ein Rase mit 6 Völkern als Berufsimker nicht in den Raps fährt ist klar.

    Allerdings stehen zum Raps etliche Imker mit diesen Völkern in meinem Dorf im Raps.


    Ein Hobbyimker hat den Kostendruck halt nicht. Da ich ja gar nicht mit meinen Bienen wander, ist einfach der Tatsache geschuldet, dass es hier genügend Rapsfelder gibt.

    Lass dich nicht abhalten Landwirte zu fragen. Ich habe durchaus positive Erfahrungen gemacht. Allerdings ist der Ruf der Imker bei vielen nicht mehr der Beste und viele haben wirklich die Schnauze voll als Deppen der Nation dahin gestellt zu werden.

    Also sollte man sich vorher etwas überlegen wie man an die Sache rangeht.

    Mit einem polierten SUV auf dem Hof zu fahren kann da genau so schädlich sein, wie ein Öko Outfit.

    Auch stellt man die Bienen an das Feld und nicht fast aufs Feld.


    Die Erwähnung eines kleinen Bestechungsgeldes in Form von ein paar Gläsern Honig öffnet dann auch so manches Tor.

    So muss ich mittlerweile Standplätze ablehnen, weil ich einfach nicht mehr Bienen halten kann. Das sich Landwirte untereinander kennen, ist die Mund zu Mund Empfehlung Gold wert.

    Nebenbei verkaufe ich meinen Honig auf diesem Weg. Der steht dann neben dem Sack Kartoffeln, den Äpfeln, den Eiern und den sonstigen Produkten die auf dem Hof verkauft werden.

    Die heimischen Hornissen stellen keine Bedrohung für gesunde Völker dar.

    Ich habe an den Ständen oft welche die sich die ein oder andere Biene schnappen. Im Gegensatz zu Wespen haben Hornissenn bei mir noch nie ein komplettes Volk ausgeräubert.

    So hat ein Hornissennest ca 500 Individuen und stellen somit keine Gefahr für unsere Bienen dar. Zudem sehe ich diesen Räubern einfach zu gerne zu.


    Wenn ich mir dagegen die Volksstärken der asiatischen Hornisse ansehe, kann jeder sich die Wirkung auch auf ein starkes Volk ausrechnen.

    Dennoch gilt es erstmal abzuwarten und Ruhe zu bewahren. Es haben sich oft invasive Arten zuerst rasant verbreitet, um sich dann in der heimischen Welt zu etablieren. Auch wenn ich die Chancen dafür selbst als gering einstufe.

    Na ja,

    Für manche bedeuted das Licht am Ende des Tunnels die Nahtoderfahrung.


    Daher kann ich nur dringend Anfängern abraten den Weg zu gehen.

    Hier im Forum gibt es etliche Wahrscheinlichkeitsrechnungen über die Erfolgsaussichten.

    Selbst wenn man dann die nötige Erfahrung und Methodenkompetenz erworben hat,.muss einem klar sein was an Arbeit auf einen zu kommt.

    Nur dann können auch validierbare Ergebnisse erwartet werden.

    Einfach der Natur freien Lauf lassen, bedeuted dann meist nicht nur das Ende der Bienen sondern auch einen frustrierten Imker der womöglich dann auch aufgibt.

    Auch wird sich nicht jeder Imker der Zucht zuwenden. Aber egal für welche Richtung man sich entscheidet, imkern bedeutet immer viel arbeit.

    Ob der ehemalige Anfänger sich das dann antut, soll jeder selbst entscheiden.

    Nur wenn dann bitte richtig und nicht auf kosten der Nachbarimkerschaft.

    Hausecke


    Deine Fotos zeigen mir, dass die Rähmchen nicht richtig zusammen geschoben wurden. Den Spalt haben die Bienen dann gnadenlos zugebaut. Zugegeben, das lässt sich nicht immer vermeiden, da sich Rähmchen auch mal verziehen können.

    Daher meine Anmerkung mit dem extra langen Stockmeissel. Dann kann man von oben die Seiten einfach mal abziehen.


    Die Idee mit dem angesägten Hoffmann Rähmchen gibt es seit Urzeiten.

    Ich hatte noch Rähmchen die oben und unten angenagelte Holzleisten hatten. Auch diese habe ich endlich ausgewechselt und dem Kamin übergeben.


    Ich persönlich bin der Meinung, wenn man sich für Hoffmann entscheidet, muss man seine Arbeitsweise dementsprechend anpassen.

    Wer das nicht will und kann ist sicherlich mit einem der unzähligen anderen Abstandshaltern besser bedient!


    Das Zusammenschieben der Rähmchen nach der Durchsicht ist Plicht und sollte es bei anderen Abstandshaltern auch sein. Auch das Seitwärts einschieben der Rähmchen führt dazu das die Bienen dem leichten Druck weichen und eben nicht eingeklemmt werden. Mit ein bisschen Übung geht das schnell und zügig.

    Wieso, Bienen reagieren auf Alkohol sehr agressiv.

    Kann jeder ausprobieren, wenn er das Bier vor dem Imkern trinkt.


    Ich halte abkehren für die deutlich bessere Alternative. Alles Andere wie aufsetzen mit Zeitungspapier etc birgt immer das Risiko, dass die Königin dabei drauf geht.

    Gerade bei solchen Ferndiagnosen ist die Gefahr gegeben, dass sich die Sache anders gestaltet, als angenommen.

    Ich persönlich habe dabei schonmal Pexh gehabt und kehre seitdem nur noch ab.

    Ich kann den Kommentar von Hornet nur unterschreiben, auch wenn ich gerne auch den Konsens suche.


    Leider haben viele den Respekt vor fremden Eigentum und Rechten verloren und diese Leute verdienen eine Null Toleranz Behandlung.

    Doch davor gibt es den staatlichen Täterschutz. Sich an die Behörden zu wenden bringt gar nichts, weil es sich wenn überhaupt um einen einfachen Diebstahl handelt.

    Aus diesen Grund sind meine Beuten alle eingezäunt und mit betreten Verboten Schild, sowie mit dem Stand-Schild vom Imkerfachhandel mit meiner Telefonnummer, versehen.

    Jedes betreten geht dann sofort zu meinem Anwalt.

    Wer was gezeigt haben will, kann gerne bei mir anrufen!

    Ich habe da nichts zu verbergen und habe schon mehrfach interessierten Besuchern und Spaziergängern meine Bienen gezeigt.

    Daher ist der Hinweis mit dem Zaum von dem Imkerkollegen hier gold richtig.

    Hinzu kommt, dass das Foto aus der Kamera ja nicht rechtssicher angewendet werden kann, wenn Hinweis und Zaun fehlen.

    Bevor man sich da ein Eigentor schiesst, sollte man einen gescheiten Anwalt konsultieren.


    Leider hatten wir hier auch sogenannte Imkersheriffs die meinten an andere Bienenstände gehen zu müssen.

    Früher oder später schlägt dann die Erziehung durch.

    Ich habe mit dem Heissluftföhn ganze Trogbeuten desinfiziert und nebenbei noch etliche Holzwürmer ins Jenseits befördert.

    Es ist nur eine elendige Arbeit und deswegen tue ich mir das nicht mehr an.

    Für ein paar Rähmchen geht das alle mal.