Beiträge von Bienen Ede

    Hallo Rainman,

    Egal was da vorher war.

    Beginners Mind hat an der Stelle recht.

    Als ich dss Bienenhaus von einem Altimker übernommen habe, habe ich micht gewundert warum der Buntglasscheiben darin hatte.

    Richtig kapiert habe ich es erst, als ich dsnn Bienenhaus zwei bezogen habe.

    Obwohl das.Fenster im Nachbarraum der Bienen ohne Tür ist, wählten die Bienen häufig den Weg. Selbst das kippen des Fensters brachte nichts. Die Bienen kamen über den Rahmen nicht nach Aussen.

    Nach wenigen Stunden verendeten die Bienen hinter den Scheiben. Ich habe die Scheibe dann abgeklebt.

    Warum die Bienen von Glasscheiben so magisch angezogen werden, kann ich nicht beurteilen?

    In dem Raum wo die Bienen stehen, ist eine grosse Öffnung und eigentlich sollten die Bienen den Weg des Lichteinfalls folgen. Tun sie aber teilweise nicht.

    Mein Opa hat seine Beuten mit Zeitunspapier eingewickelt und isoliert.

    Bei der Masse an Werbung bedeutend billiger.

    Zu Bienenfred.

    Ich habe meine Trogbeuten T120 mit einem Bienengitter versehen. Damit kommt das schon einem offenen Boden sehr ähnlich. Seitdem imker ich mit diesen Dingern sehr gerne. Gerade bei den Ablegern ist die horizontale Wabenanordnung sehr Rückenschonend. Bei den großen Kisten kann man dann von hinten Füttern ohne Räuberei auszulösen.

    Aber wer verfügt noch über ein Bienenhaus.

    Schade das viele die Beuten wegschmeissen.

    Bitte erstmal zu Ende lesen, bevor man mich mit .... bewirft.


    Ich habe eine eigene Meinung was den Begriff "Züchter" betrifft.

    Jeder der in seiner Bienenhaltung nach welchen Kriterien auch immer selektiert greift in die Genetik ein und betätigt sich somit züchterisch.

    Alles Andere würde die vielen Haustierrassen der letzten 5.000 Jahre nicht erklären.

    Somit hat sich auch die Biene über diesen Zeitraum verändert, auch wenn sie eben nicht durch den brennenden Reifen auf Kommando springt.


    Daneben gibt es noch "Züchter" die sich eben dieser Aufgabe gezielt widmen.

    Sie können diesen obig geschriebenen Prozess dadurch beschleunigen. Aufgrund normalerweise besserer Vergleichsmöglichkeiten und erworbener Erfahrung sowie

    spezieller.Methoden können sie das erreichen.

    Können deshalb, weil nicht jeder eingetragener Züchter dazu in der.Lage ist.

    Doch wäre es fatal den Einfluss eben dieser Züchter zu leugnen.

    Ihnen habe ich es zu verdanken, dass ich 90% der Zeit ohne Schleier arbeiten kann und nebenbei ein paar odentliche Kilo Honig ernte.

    Da finde ich es schon fatal in Westeurope von einer Urbiene oder Urgenetik von der Honigbiene zu sprechen. Die gibt es nach so langer Zeit der Bienenhaltung hier nicht mehr. Ferner leben wir von einer von Menschen stark beeinflussten Umwelt.

    Die Träumerei von Urwäldern mit Bären im Ruhrgebiet sind eben nur solche.

    Ebenso das man im Sinne der Varroatoleranz seine Völker nicht mehr behandelt, zeigt in die gleiche Richtung.

    Ebenso das sich eine Varroatolerante Biene sich von alleine verbreitet. Die Masse an Bienen wird hier nicht von Berufsimkern und Züchtern gehalten.

    Viele Imkern seit X Jahren mit ihrer Hausrasse.

    Somit ist erst mal der Selektionsdruck auf der Seite.

    Nach der Zucht der Varroatoleranten Biene wird es die Herausforderung sein, diese an die Frau oder den Mann zu bringen. Diese Aufgaben wird auch nicht gelöst dadurch, dass man keine Drohnen schneidet und über nachbarliche Standbegattung.

    Das geht nur über Aufklärungsarbeit in Verbindung mit entsprechenden Faktoren.

    Auch die Wirtschaftlichkeit spielt eine Rolle.

    Die Einführung der Carnica ist dafür ein Beispiel. Nur über die Vorteile der Bienenrasse gelang die Verbreitung.

    Ich persönlich wäre Froh, wenn ich die Bienen nicht mehr behandeln bzw weniger müsste.

    Es muss also nach Schritt 1 ein langfristiges Konzept her.

    Nur Schritt 1 wäre schon ein riesen Erfolg und ein Meilenstein in der Imkerei.

    Um von 2018/2019 hierauf umzuschwenken:


    Sorry, ich bleibe Saulus, solange ich keine validen Daten habe oder es selber gesehen habe. Leider hat man mit im Leben zu oft was versprochen, was dann nicht gehalten wurde.

    Um den anderen Faden aufzugreifen. Das die Aggressivität mit der Varroatolleranz Hand in Hand geht, hatte ich vermutet.

    Ich erwarte dann mit Spannung die Veröffentlichung dazu.

    Aber auch ich bin immer bereit meinen Irrtum auch öffentlich bekannt zu geben.

    Sollte das wirklich gelungen sein, hätten die Initiatoren auch einen internationalen Preis verdient.

    Egal ob der nächste Schritt gelingt oder nicht.

    Leo

    Südtirol ist eine autonome Provinz in Italien

    Tirol ist ein Bundesland in Österreich.


    In Zeiten wo es in Italien noch Tankgutscheine gab, war es nicht glücklich, zu einem Südtiroler Italiener zu sagen.

    Ich hoffe der Europäische Gedanke verhindert zukünftig eine solche geschichtlich bedingte Konstellation.

    Ich hoffe das Hartmut das auch nicht löscht.

    Um es kurz zu machen. Gelingt es überhaupt eine Varroaresistenz zu erreichen, ist das eine Auszeichnung wert. Das hatten wir diskutiert.

    Wie man eine Reinerbigkeit und Erbstabilität dann erreicht, muss ich mir.dann von einem Biologen den ich kenne erklären lassen. Das ist mir nicht bekannt.

    Das ist eine Aussage mit der ich was anfangen kann.

    Ich kenne die Beschreibung von einem deutschen ausgebildeten Imker der eine Zeit lang in Neuseeland mit der Biene dort gearbeitet hat.

    Sein Kommentar war, dass die Bienen dort.genau so gut sind wie die hier.


    Sie haben halt ein paar Charakteristika. Eine davon ist, dass sie stark auswintern, was in dieser Gegend mit viel Raps von Vorteil ist.Von Schwarmlust etc war nichts zu hören. Nur Neuseeland geht durch fast alle Klimazonen. Auch gibt es hier im Rheinland selten starke Winter..

    Auch ich habe gelernt, dass es nichts bringt, Bienen aus dem Gebirge auf 35 NN zu bringen.

    Da ich ca ein Dutzend mal in Südtirol war, kann ich bestätigen das die dort auf dem Obsthof nicht mit der Italienerbiene Imkern. Das wäre auch undenkbar. :saint:

    Hallo Patrick Johannes,

    Dann können wir gerne die Kaffeerunde falls gewünscht zusammen legen.:saint:


    Waldfrau, versuch es mal mit aufsetzen auf ein starkes Volk. Leider stimmen die Temperaturen dafür noch nicht. Einfach Gitter dazwischen und oben drauf.

    Viel Erfolg :thumbup:



    Georgie, dann verschiebe mal den Faktor nach oben und unten.

    Das führt im Laufe der Zeit zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

    Gerade weil jedes Volk seinen eigenen Charakter hat, ist das sehr schnell erklärt.

    Alleine dadurch das jedes Volk unterschiedlich aus der Brut geht, wirkt auf die Milbenreproduktion anders.

    Leider sind die Ergebnisse nicht reproduzierbar. Völker die ein einem Jahr sehr wenig Milben haben, haben in darauffolgenden plötzlich sehr viele. Selbst Völker mit geringem Befal zeigen in der nachfolgenden Generation diese Eigenschaften nicht mehr. Schade

    Ludger nicht nur das, sondern auch welche Auswirkungen die einzelnen Maßnahmen auf den Brutzyklus haben.

    Nur dann kann man einschätzen inwieweit mein Varrokonzept wirklich funktioniert.

    Daher nimmt man sich einfach mal ein Blatt Papier.

    In den Spaltenbeschriftungen stehen dann die Monate.

    Als Startpunkt nimmt man den Dezember mit der Winterbehandlung.

    Hier gehen wir mal von 400 verbliebenen Milben aus. Danach verdoppelt man mal einfach die Milbenzahl pro unbehandelten Monat. Ende Juli hat man dann eine deutliche Zahl an Milben auf dem Papier stehen.

    Damit kann man jedem Anfänger, wenn auch wissenschaftlich nicht korrekt, deutlich vor Augen führen, was da passiert.

    Als einfaches Beispiel trägt man dann einfach mal das Drohnenschneiden mit einem Wirkungsgrad von 30-35% ein. Damit spart man bis August in etwa eine Verdopplung der Varroamenge für einen Monat.

    Mit hat das Blatt Papier vor ein paar Jahren sehr geholfen.

    Es zeigt auch, warum nach der Ameisensäurebehandlung die Milbe bis Dezember sich so stark vermehrt hat, dass eine weitere Behandlung notwendig ist.

    Natürlich kann man exakt.mit Brut Zyklus und unterschiedlichen Faktoren bei Drohnen und Arbeiterbrut rechnen.

    Ich benutze immer noch die Methode um mir bei Änderungen des Konzepts, Behandlungsergebnissen etc die weitere Entwicklung der Varroa vor Augen zu führen.

    Wer das dann noch in eine Excel Tabelle eingibt, kann dabei unterschiedliche Szenarien simulieren.

    Da sieht man auch warum Bienenjahr und Kalenderjahr unterschiedlich sind.

    Weiss man nicht weiter, kommen solche Hinweise wie Käfer, AFB, Stecher etc.

    Diese Rhetorik kenne ich aus der Politik.


    In Europa werden Bienen von ihren Winterlagern aus den südlichen Gefilden quer durch Europa transportiert. Da werden Bienen von der halben Welt zu Kreuzungszwecke gekauft. Da wurden die eine Bienenrasse mal von einem Despoten eingeführt und bei einer Anderen sogar eine erbfeste Kreuzung herbeigeführt.

    Und ja, ich komme meiner Verpflichtung insoweit nach, dass ich bei einem ausgebildeten Imkermeister bestelle und nur Königinnen.

    Damit ist ein Infektionsrisiko sowie die die Einschleppung von was auch immer gleich Null.

    Wenn man bedenkt, dass Buckfast aus schwarze Biene und Ligustica sowie einigen anderen Rassen besteht, müsste an meinem Stand mit Carnica und Buckfast ja nur Stecher rauskommen.

    Das Problem liegt da wohl eher in den Köpfen einiger Imker.


    Das Argument fehlender Belegstellen ist natürlich ein Argument.

    Nur nicht jeder will direkt eine Zucht aufmachen. Zudem gibt es noch die künstliche Besamung.

    Ich schreib nichts mehr...

    Bitte nicht. Nur weil es Gruppen gibt, die sich gegenseitig unterstützen, bleiben deine Aussagen in meinen Augen zutreffend.


    Mir sind noch nie Völker an Varroa eingegangen, sind Sätze die mir ein gewisses Unbehagen bereiten.

    Derjenige soll sich freuen. Ich bezweifele das die Masse das auch von sich behaupten kann. Warum?

    Varroa Management bedeutet für mich, die Milbe so weit zu reduzieren, dass ein vernunftiges Maß an Belastung erreicht ist und nicht bis die letzte Milbe fällt.

    Das heisst aber auch immer, dass nicht immer zu 100 % Sicherheit besteht.

    Es ist an meiner Praxis vorbei, alles im Wochenendmodus mit x facher Behandlung zu erledigen. Ich rede da nicht von ein paar Völkern. Ferner setzt man den Bienen auch bei zuviel Stress aus, der nicht sein muss.

    Interessant wäre mal die realistische Zahl, wieviel Völker an einer Überbehandlung

    sterben.

    Allerdings bleibe ich auch bei meiner generellen Aussage, wir haben die Mittel die Milbe in ihre Schranken zu halten.

    Gerade von Anfängern ist aber nicht unbedingt zu erwarten, dass sie eben die Vitalität der Milbe richtig einschätzen. Selbst als Fortgeschrittener schafft man das auch nicht immer. Es treten halt nicht immer die typischen Anzeichen auf.

    Riesen Völkern die brüten bis zum umfallen ohne Krüppelbienen können auch ein Hinweis sein auf Varroabefall. Legt meine keine Windel ein zum zählen, brechen solche Völker dann bei der Ameisensäurebehandlung oder schon vorher zusammen.

    Da nicht immer genug Totenfall vorliegt oder dieser gar nicht erst angeschauf wird, wird die Varroa als Verursacher gar nicht erst identifiziert.

    Zu dem ausprobieren neuer Techniken möchte ich noch anmerken.

    Ich probiere andere Varroabehandlungskonzepte erstmal an einer Testgruppe aus, um mir ein Bild zu machen. Da bekommt man schnell ein Bild davon, ob die tollen Konzepte von Leuten mit noch so vielen Titeln praktikabel sind. Dann erst werden die in mein Gesamtkonzept eingebaut. Den Luxus haben nicht alle.

    Ich kann Rases Einwand größtenteils nachvollziehen, aber die von Night Shadow aber auch.

    Die Grundsätze der Imkerei müssen erlernt werden. Daran führt kein Weg vorbei.


    Ja, auch ob die Bienen im Warm- oder Kaltbau, mit oder ohne Varroaboden oder und etc ist eher für das Ego des Imkers. Zudem interessiert die Betriebsweise, die nicht ganz so exotisch sind, die Bienen reichlich wenig. Die machen das, was die Natur den mitgegeben hat. Sie haben halt diverse Vor- und Nachteile.

    Auch von Bücherskopion, Bienensauna oder vielen anderen Schnick Schnack halte ich höflich gesagt gar nichts.


    Allerdings gibt es immer wieder Dinge in der Imkerei, die auch erfahrenen Imkern passieren und worüber häufig anschliessend spekuliert wird.


    Zugegeben sind diese Dinge selten und sollen ausdrücklich nicht dazu dienen, als allgemeine Ausrede zu dienen.

    Reinvasion in ganz besonderen schweren Fällen.

    Wäre der Imkerin nicht aufgefallen, dass die Milbenlast trotz Behandlung viel zu hoch ist, hätte das böse enden können. Damit ist nicht gemeint, dass aus gut geführten Völkern mal die ein oder andere Biene mit Milbe sich verfliegt.

    Zudem gibt auch die Fälle, dass meistens an einem Stand sämtliche Völker eingehen.

    Das eine war ein erfahrener Imker und der andere unter Aufsicht eines Profis.

    Da.gebe ich Night Shadow recht. Da wird nicht gerne drüber gesprochen bzw gar nicht erst erwähnt.

    Allerdings sind das eher die Ausnahme und nicht die Regel.

    Übrigens brachte in beiden Fällen die Untersuchung des Totenfalls keinen Varroa im 7Überfluss zum Vorschein.

    Auch die Meinung von Night Shadow teile ich.

    Die Bekämpfung der Milbe ist in ein Konzept eingebettet und kein Bienenjahr ist wie das Andere. Schätzt man die Lage falsch ein, ist man ziemlich schnell dabei.

    Man kann nur aus Fehlern auch von anderen lernen, wenn die Ursachen hierfür bekannt sind. Fatal ist zudem, dass der Fehler häufig im Vorjahr gemacht wurde.

    Und zuletzt gebe ich auch denjenigen Recht:

    Sollten die Verluste regelmäßig über 10 bis maximal 20% je nach Berechnungsmethode sein, ist da ein Fehler im System.

    Ich als Gott sei Dank nicht Experte schaffe es ja auch unter 10 % zu bleiben.

    Das geht mit 1-2 Ameisensäurebehandlung, Oxalsäure, gut einfüttern und mit ausreichend starken Völkern zum Winterbeginn sehr gut.

    Dennoch bin ich der Meinung, wir wissen noch längst nicht alles und Fehler werden gemacht.

    Danke JCD,

    Du sprichst mir aus der Seele.

    Reinvasion gibt es im massiven Umfang. Ich würde das aber auch eher auf zusammenbrechende Völker reduzieren. Wie in meinem Fall an anderer Stelle.

    Ansonsten hätte ich bei bis zu acht Nachbarimkern im Umkreis von 3km nur noch Milben in den Völkern

    Ob das durch die räubernden eigenen Völker oder durch den Ausflug der zusammenbrechenden Völker passiert, möchten ich nicht diskutieren.

    Es wäre zudem zu einfach auf den bösen Nachbarimker zu zeigen.

    Auch ohne TBE haben sich die Milben bei mir zwischen den Behandlungen ja vermehrt. Das ist wie beschrieben aber von Volk zu Volk unterschiedlich.

    Das mit dem Durchbrüten im Winter muss auch nicht immer was mit Varroa oder Schwächlingen zu tun haben. Generell ist da aber vorsicht geboten.

    Es kann aber auch an den sehr moderaten Temperaturen hier am Niederrhein liegen.