Beiträge von Bienen Ede

    Die Entseuchung des Wachses übernimmt der Wachsumarbeiter.

    Das Verfahren ist bekannt.

    Unter Druck und kurzzeitig hohen Temperaturen werden die AFB-Sporen (Stäbchen) zerstört.

    So kann auch sogenanntes Seuchenwachs umgearbeitet werden.

    Viren erleiden das gleiche Schicksal.

    Hintergrund ist, dass die DNA und/oder DNS degeniert.

    125 Grad für 2 Stunden unter Druck

    Das Verfahren wird auch vom Veterinär anerkannt.

    Die Rähmchen kann man durch abflammen entseuchen.

    Das wird bei Holzbeuten bei der AFB Sanierung auch so empfohlen.

    Dabei reicht es, wenn sich das Holz leicht verfärbt.

    Das mache ich mit einem gescheiten Heissluftfön.

    Ist das Ding erstmal auf Betriebstemperatur geht das sehr schnell.

    Wem das zuviel Aufwand ist, möchte mal selber nachrechnen, wieviel Rähmchen pro Stunde im Winter aufgearbeitet werden können.

    Die hier im Forum diskutierten 10-20 Euro für einen Stundenlohn in der Kalkulation sind schnell erreicht.

    Ferner wollen wir ja weg von der Wegwerfgesellschaft.

    Da seit Ihr echte Vorbilder.

    Das ist auch der Grund warum ich gerade die Völker im Naturbau die Rähmchen ausziehen.

    Das funktioniert auch gut ohne Anfangsstreifen.

    Es gelingt mir aber erst nach vier bis fünf Jahren den Wachs wieder in Mittelwände umarbeiten zu lassen.

    Das Wachs aus den Rähmchen meiner Vorgänger habe ich teilweise entsorgt. Heute würde ich Kerzen daraus machen.

    Somit schaffe ich es Ende des Jahres meinen eigenen Wachskreislauf aufzubauen.

    Da ich nur mit organischen Säuren arbeite, kann sich bei mir auch wenig an Fremdstoffen ablagern. Vieren, AFB Sporen etc werden bei der Entseuchung abgetötet.

    Den Rest schleiche ich so langsam aus, indem ich dann immer Teile meines Wachses in Kerzen verarbeite oder verkaufe. Diese Menge wird dann durch Drohnenbau und Naturbau ersetzt. So der Plan bzw schon die Vorgehensweise.

    Schade das die Wachsumarbeitung mit Eigenwachsrückgabe erst ab so hohen Mengen möglich ist.

    Ansonsten kann ich den Wachsumarbeiter nur zitieren:

    So einen sauberen Wachs sieht man nicht oft.

    Bei dem was da an Wachs in der Gitterbox lag, müssten sich einige Imker schämen.

    Das ist richtig. Aber übertreiben braucht man es auch nicht.

    Zu der Ausgangsfrage zurück.

    Nach zwei Jahren landen die ausgebauten Rähmchen von den HR in den BR.

    Ist der Wachs dunkel bis schwarz, wird er eingeschmolzen.

    Das dürfte nach 4-5 Jahren der Fall sein.

    Rähmchen werden solange verwendet bis sie nicht mehr zu benutzen sind.

    Meine Winterarbeit besteht auch darin, wackelnde Rähmchen mit Nägeln und Tacker zu reparieren.

    Was nicht zu reparieren ist, landet im Kamin!

    Aber vorsicht nicht mehr als zwei auf einmal.

    Hier am Niederrhein sitzen die Bienen nicht auf dem trockenen.

    Dennoch ist der Schwarmtrieb massiv da.

    Dabei fliegen die bei kaltem Wetter aus der mit Honig und Bienen gefüllten Beute direkt ins Jenseits, wenn der Imker nicht den Schwarm fängt.

    So etwas habe ich noch nie erlebt.

    Also das gleiche Bild nur mit genug Futter, auch wenn der Ertrag weit hinter dem Vorjahr liegen wird.

    Nächstes Wochenende wird ausgeschleudert.

    Hallo Jakob,


    Ich habe in den letzten fünf Jahren locker über 70 Ableger gemacht in der unterschiedlichsten Ausgestaltung. Dabei waren die Bedingungen nicht immer optimal.

    Gerade bei den geschlossenen Trogbeuten ist mir nie ein Volk verbraust.

    Das es mir nicht passiert, heisst aber noch lange nicht, dass es nicht möglich ist.

    Dennoch sehe ich die Gefahr als gering an. Sonst würde ich es nicht empfehlen.

    Auch wenn mir beim Transport noch kein Volk verbraust ist, ist mir hier von Kollegen bekannt, dass die Gefahr wesentlich größer ist.

    So bin ich im Hochsommer schon etliche Kilometer mit Beuten durch Deutschland gefahren und habe die um drei Uhr morgens aufgestellt.

    Ich möchte nicht Wissen was die Nachbarn gedacht haben.

    Was tut man doch nicht alles für sein Hobby!


    Zudem verschliesse ich auch die Beuten bei verschiedenen Gelegenheiten wzB Spritzmitteleinsatz, Malerarbeiten, Mäharbeiten etc auch über mehrer Tage.


    Es war nie ein Problem.

    Dem muss ich wiedersprechen ohne jetzt eine Diskussion über ein für und wieder anstossen zu wollen.

    In dem Vermehrungszyklus ist das Drohnenschneiden mit einer Verminderung von 30-35% zu veranschlagen. Basis sind die nach der Winterbehandlung übrig gebliebenen

    Bei einer monatlichen Verdopplung der Milben kann man dadurch den Faktor um o.51 senken.

    Hat man bei der Winterbehandlung odentlich gearbeitet und die Milben auf unter 750-500 Stück reduziert, braucht man keine Drohnenbrut zu schneiden.

    Allerdings ist eine natürliche Reduktion der Milbe und man gewinnt noch erstklassiges Bienenwachs. Daher habe ich das bisher immer getan.

    Die Milbe kann ja nebenbei noch andere Krankheiten übertragen.

    Dieses Jahr lasse ich die Bienen im Naturbau arbeiten.

    Jetzt habe ich in DNM drei-fünf Drohnenwaben in meinen Beuten und es ist alles voller Drohnen.

    Ich nin mal gespannt, wie sich das auf die Milbenpopulation auswirkt.

    Sollte die Tabelle stimmen, müsste ich ja wesentlich mehr Milben haben.

    Das weiss ich aber erst in ein paar Monaten.

    Ja, meine beste Investition war die Selbstwendeschleuder und der passende Schleuderraum dazu.

    Schleuderraum auf 30'Grad erwärmen. Da gibt auch der Rapshonig auf.

    Gerade Rapshonig sollte unter 18% Feuchte haben, da der gerne gährt.

    Das bereitet mir mehr Sorge, als ein parr kristallisierte Zellen.

    Bei mir fährt der Bauer beim mähhen mit dem Traktor am Bienenstand vorbei.

    Natürlich geht das ein andere Bienchen dabei drauf, aber das schadet gesunden Völkern nicht.

    Verbrausen tuen die Bienen aber auf keinen Fall.

    Ich habe gerade auch einen Sammelbrutableger in der Einfahrt stehen.

    Frisch gebildete Ablege, Fluglinge etc stehen bei mir auch drei Tage verschlossen rum, damit die Bienen eine Einheit bilden. Da verbraust nichts.

    Das gilt nicht für Bienen beim Transport. Da ist immer vorsicht geboten.

    Erstmal ist das solange kein Problem, wenn die Bienen nicht durrch den Spalt passen.

    Wie beschrieben kleistern die Bienen den Spalt eh mit Propolis zu.


    Ferner gehe davon aus, dass der Spalt wieder teilweise zurück geht.

    Ich hatte an einer anderen Stelle hier im Forum geschrieben, das bei dem Wetter die Feuchtigkeit unter den Deckel steht.

    Im Brutraum haben wir über 30 Grad und draussen sind es teilweise Nachts Minus Grade. Die Warme Luft steigt in den Honigräumen und kondensiert dort.

    Das habe ich in der Form vorher noch nie gesehen.

    Sobald die Temperaturen wieder hoch gehen, ist der Spuk vorbei.

    Da ich meine Beuten selber baue und kein Schreiner bin, sondern Schreibtischtäter, habe ich manchmal etwas Luft.

    Dafür haben wir ja die Profi Baumeister in der Kiste.

    Ich schleuder erst nächstes Wochenende und nicht dieses.

    BUS-T, da brauchst du dir keine Sorgen machen.

    Der kommende Honig ist nicht so extrem wie der Raos Honig.

    Mit einem bisschen Glück verschwindet der Resthonig beim putzen der Waben im Magen der Bienen.

    Heute bei leichten Nieselregen einen Stand kontrolliert.

    Trotzdem flogen die Bienen.

    Das Wetter fordert von dem Enthusiasmus für die Imkerei einen hohen Tribut.

    Der Schwarmtrieb war wieder da, nachdem ich letztes Wochenende dachte es wäre vorbei.

    Leider verbrauchen die jetzt den Honig aus den Honigraum.

    Vor lauter Grell habe ich jetzt erstmal die Völker geschröpft und jedem ein bis zwei Brutwaben geklaut und einen Sammelbrutableger gebildet.

    So langsam möchte ich mal wieder im T Shirt imkern.

    Das mit dem Königinnen ziehen in Mini Plus klappt hervorragend.

    Es ist das Gleiche wie bei dem Einwabenableger.

    Die entscheidende Frage ist, ob man sich den Arbeitsaufwand antut.

    Beides muss entsprechend gepflegt werden.

    Bei Mini Plus muss man auch darauf achten, dass die Bienenmasse darin gross genug ist. Da ziehe ich lieber die Bildung im Standmass vor.

    Wie bereits erwähnt nutze ich jetzt die Mini Plus zur Aufnahme von Weiselzellen aus den Sammelbrutableger, anstatt diese zu brechen.

    Die Königinnen daraus werden dann verwendet, um Schwächlinge umzuweiseln bzw bei Königinnenverlust schnellen Ersatz zu haben.

    Die Restbienenmasse in der Mini Plus wird dann einem anderen Mini Plus Volk aufgesetzt. Überwintern kann man dann auf drei, vier Mini Plus Zargen.

    Damit halte ich Ersatzköniginnen fürs Frühjahr vor.

    Einen Sammelbrutableger auf der Basis würde ich aufgrund der wenigen Brutwaben nicht machen. Bei mir wird der mit 9 Brutwaben und zwei Futterwaben versehen. DnM

    Es ist aber auch egal.

    Denen kann man mit ruhigem Gewissen ein Tetra Pack, eine durchgeschnittene Plastikflasche, eine Futtertasche zum Füttern geben.

    Das geht mit Flüssigfutter mit Schwirmmkörper, mit Futterteig etc.

    Die Kiste zu öffnen ist kein Problem. Es muss ja nicht jede Wabe gelüftet werden.

    Wichtig ist, dass das Futter möglichst weit weg vom Flugloch kommt, sonst kann es räuberei geben.

    Da ich nach der Definition mit den 5 Jahren gerade nicht mehr als Anfänger gelte, kann ich leider auf die Frage, wieviel ich kenne, leider nur Antworten:

    Viel zu viele.

    Vorweg, der grosse Teil der Imker betreibt ihre Passion mit entsprechender Sorgfalt und sozialer Kompetenz.


    Leider gibt es auch eine Spezies, über die man sich zurecht aufregt.


    So gibt es Leute die sich in Jubiläumsfeier in schönen Reden ereifern und jegliche Unterstützung zusagen, aber nichts und gar nichts danach tun. So etwas sitzt dann in den Vorständen unserer Vertretung.


    Erlebt habe ich Imker, die über den Vereinsvorsitz gemosert haben, dann diesen übernehmen und dann mit ihrer Profilierung nach drei Monaten gescheitert sind.

    Als die Fehler dann Rechtskundig wurden, hat man sich dann mit der Begründung, dass man kranheitsbedingt nicht mehr in der Lage sei, verdrückt.


    Als dieser.dann an den Scherbenhaufen an den restlichen Vorstand abdrücken wollte, war es wieder unsere Vertretung die diesen mit dem Scherbenhaufen alleine lassen wollten. Dabei gabe es laut der Rechtsvertretung des Restvorstandes etliche ander Möglichkeiten.

    Das Ding wird in der Zukunft noch ein juristisches Nachspiel haben.

    Die Satzung ist an der Stelle eindeutig.

    Mal sehen was der Richter dazu sagt.


    Ich habe Imker erlebt, die einem vorschreiben wollten, dass nur Carnica in der Gegend erlaubt sein. Der hat sogar meinen Pächter angesprochen.


    Letztes Jahr habe ich einen Imkerstand abgeräumt und alles Bienendicht verpackt.

    Die Bienen waren bereits im Jenseits. Trotz mehrer Telefonate vom Grundstückseigentümer, wurden die Sachen nicht abgeholt.

    Der entsprechende Imker hatte früher mal Selber Lehrgänge gegeben.


    Einen anderen Imkerstand habe ich aufgelöst. Der Backofen war noch voll alter Waben und stand offen. In der alten Honigschleuder stand das Wasser gemischt mit den Honigresten.

    Nebenan hatte sein Imkerschüler seine Bienen seit Jahren stehen.


    Ja, ich habe auch den Anfänger.erlebt, der sich die Bienen und den Futtersirup hat bringen lassen. Die Bienen haben das nicht überlebt, da ja Hund, Urlaub und sonstiges alles wichtiger war.


    Für mich sind nicht die Anfänger das Problem, sondern diejenigen, die über ihr Hobby die Selbstbestätigung suchen und nur ihre Ideologie zulassen.


    Letztendlich ist das entscheidende, dass es den Bienen gut geht.

    Umso erfreuter bin ich, dass viele ihren eigenen Weg gehen.

    Es wird auf Balkonen, Dächern, mit unterschiedlichsten Bienenrassen geimkert.

    Solange das mit der entsprechenden Sorgfalt passiert, ist das vollkommen in Ordnung.

    Leute die anderen ihre Bienenrasse, den Imkerführerschein, ihre Lobby aufdrücken wollen, sind das Problem.

    Nicht der Anfänger, der naturgemäß auch Fehler macht.

    Eins scheinen einige in ihrer Blindheit nicht zu erkennen.

    Der Hobbyimker ist die tragende Säule der Imkerei in Deutschland und kein Anderer.

    Weil der Hobbyimker ach so schlecht ist, gibt es so viele Bienenvölker in Deutschland.

    Die allermeisten davon haben sogar nur 3 bis 5 Völker.

    Lässt man gerade die Anfänger in einem schlechten Licht erscheinen, züchtet man sich die entsprechende neue Generation von Imkern, die eben solchen Leuten nicht mehr vertrauen.

    Hier sägen einige Langfristig an ihren eigenen Ast.

    Spöttisch könnte ich anmerken, dass das auch gut so ist.

    Die Imkerschaft wird es nur noch mehr aufspalten.