Beiträge von Bienen Ede

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    Mal eine Denkhilfe zum Thema Fakten, wobei ich nicht erwarte das Sie helfen wird.

    Ferner kenne ich etliche Mitimker die so verfahren.

    Nur leider kann ich mit solchen Kominationen von Wet und separaten Desinfektionskessel von Geller oder Teile der Firma Unnigmann nicht aufwarten kann.

    Alles tolle Geräte ohne Zweifel, aber jenseits meiner Preisklasse und Betriebsgrösse.

    Da das Gerät nicht für mich alleine ist, müssten wir ca 700 Rähmchen pro Jahr ersetzen. Nicht nur Finanziell sondern auch aus Gründen der Nachhaltigkeit ein Frevel.

    Das das Gerät nicht zur Entseuchung von Wachs dient, dürfte klar sein.

    Ich kann auch die Kollegen nicht verstehen, die auf der Entseuchung ihres Wachses verzichten, schon gar nicht, um ein paar Cent zu sparen.

    Auch dürfte klar sein, dass Natronlauge und Holzrähmchen /Holzzargen keine gute Kombination ist. Das.Holz leidet nunmal unter der Behandlung. Alleine aus dem Grund sollte man es nicht übertreiben.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass man nach ca 5 Jahren wie Northlight beschrieben hat, eine Reinigung durchgeführt werden sollte.

    Auch bin ich kein Fan davon die Rähmchen aus Hygienegründen zu entsorgen.

    Bei den Rähmchenpreisen lohnt es sich zur Winterzeit diese aufzuarbeiten.

    Zugeben möchte mich auch unabhängig machen und kann dem Amtsvet im Falle eines Falles schon etwas vorweisen.

    Ich habe zugegeben letztes Jahr schon gesucht und mir bei der Messe in Münster diverse Geräte zeigen lassen. Viele liessen in der Verarbeitung zu wünschen und manche waren schlichtweg unbezahlbar.

    Daher wäre ich um Erfahrungsberichte echt dankbar.

    Bienenknecht

    Bis vor kurzem wahr ich absolut deiner Meinung. Leider haben die neuen Analysemethoden zumdindest in NRW dazu geführt, dass auch kleinste Sporenmengen im Bienenvolk zu finden sind. Auch in meinen Kreis treibt sich jetzt die AFB seit Jahren um. In meinem Carport stehen jetzt seit Samstag zwei Gasflaschen und ein neuer Brenner, denn die Winterarbeit wird grösstenteils aus dem ausbrennen meiner Zargen bestehen.

    Das muss jeder aber für sich selbst entscheiden.

    Daher suche ich ebfalls nach einer Lösung, die eben Wachsschmelzen und Desinfizieren in einem kann. Mein alter Wachsschmelzer ist ebenfalls an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gekommen.

    Der Gigant wäre da eine Lösung die nicht ins unbezahlbare geht.

    Ich habe hier ja auch versucht mit der Bergmannschen Regel zu argumentieren.

    Diese gilt ja wie auch richtigerweise erwähnt nur für Säugetiere.

    Nachdem ich per Zufall darauf gestossen bin, richtet sich die Grösse eines Insektes nach mehreren Regeln.

    So waren Insekten zu Zeiten der Dinos wesentlich grösser. Es gab Libellen mit 70 cm Länge. Die Ursache darin war im Sauerstoffgehalt der Luft zu suchen. Der Sauerstoffgehalt war wesentlich höher als Heute und damit war das Tracheenatmungssystem der Insekten klar im Vorteil.

    Theoretisch gilt dann die Regel, je höher die Bienenrasse vorkommt, desto kleiner sollte Sie werden.

    Wer sich dann die Himalaya Biene ansieht, wird mich dann Lügen Strafen. Da kommt einer der grössten Bienenarten vor, die es gibt.

    Also muss es noch andere Faktoren geben.

    Unsere Biene ist ja was ganz besonderes. Die haben es ja nur aus den südlichen Gefilden hier hin geschafft, da sie zur Überwinterung ihr eigenes Klima im Stock schaffen. Das machen sie dann für die Brutpflege nocheinmal.

    Deswegen vergleicht Herr Tautz ja ein Bienenvolk mit dem Organismus eines Säugetiers. Der Mensch ist ja auch an relativ enge Temperaturkonstanten gebunden, ansonsten stirbt er. Die Himalayabiene baut ihre Waben aber ohne schützende Hülle.

    Die Hülle sind nämlich die Bienen selbst.

    Als nächstes sind die Futterquellen ja der limitierende Faktor. Diese indonesische Riesenbiene, die da kürzlich wiederentdeckt wurde, könnte sich in unserem Umfeld gar nicht ernähren. So haben Bestäuber und Bestäubte ja ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis geschaffen. Da muss Rüssellänge und Körpermass schon stimmen.

    Als letztes verstehe nun wirklich die Diskussion hier nicht.

    Wer natürlich imkern will, der sollte auch auf Naturbau setzen. Sollten da 4,9 mm einen wie auch immer gearteten Vorteil haben, würde es sich sehr schnell durchsetzen. So konnte ich schon aus meiner Zeit mit nur geprägten Mittelwänden erkennen, dass die Damen sich nicht immer an die Vorgaben hielten.

    Im Naturbau wird die Sache dann noch verrrückter. Hier gab es je nach Witterung, nach Tracht, nach Standort im Volk viele unterschiedliche Grössen.

    Das erstaunliche ist, wenn man dann die vermeindlich grossen oder kleinen Zellen aus dem Honigraum in den Brutraum gehangen hat, wurde darauf auch gebrütet.


    Die Bienen gehen also viel flexibler und entspannter damit um, als wir Menschen.


    Wie so oft sind sie uns um einiges voraus.


    :oops:

    Jetzt im Winter sind oft diie Autobatterien im Angebot. Ein Ladegerät hatte ich eh noch. Damit kann man locker 24 Völker am Tag schaffen, ohne dass die Batterie schlapp macht. Danach die Batterie über nach aufladen und weiter geht es.

    Damit ist man vom Strom unabhängig und kann dann bei Bedarf auch einen Bienenstand ohne nutzen.

    Für mich war eigentlich immer klar, dass die Drohnen damals für den Siegeszug der Milbe in Deutschland/Europa der entscheidende Faktor waren.

    Die hohe Geschwindigkeit mit der sich die Milbe verbreitet hat, wäre meiner Meinung nach nicht möglich gewesen, wenn die Verbreitung nur über die Damenwelt erfolgt wäre. Drohnen haben einen wesentlichen weiteren Flugradius.

    Hinterfragt habe ich den Gedankengang aber nie.


    Das mit dem Bienenverflug hat Bruder Adam schon beschrieben und zu seiner Aufstellungsmethode erwogen. Das.ist mir aber erst wieder eingefallen, als hier im Forum einige in Frage stellten, dass es eine Reinvasion es nicht gebe oder nur räubernde Völker die Milben einschleppen.

    Die Diskussion erinnert mich jetzt an die berühmten drei Atropin spritzen bei der Bundeswehr, die bei Giftgasvergiftungen gesetzt werden sollen.

    Mit jeder Spritze sinkt die Wahscheinlichkeit der Überlebenrate rapide, dass der behandelnde Kamerad überlebt.

    Nach der dritten Spritze lag das nur noch im einstelligen Prozentbereich und ich würde auch diese Dosis geben, wenn nur noch einer von Hundert überlebt.

    Die Alternative ist schliesslich das Ende.

    So sind Chemotherapie usw oft die einzige Chance zu überleben und im Laufe der letzten Jahre trotz der hochgradigen Schädigung des nicht mit Krebs gefallenen Gewebes ein gutes Mittel geworden zu überleben.

    So wird auch von mir das Bienenvolk so lange behandelt, wenn noch eine Chance zum überleben existiert

    So habe ich bei Bienen ja häufig die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Wie hier beschrieben muss ich immer abwägen zwischen Rückstandsproblematik, Bienenverträglichkeit und Arbeitsaufwand.

    So lehne ich persönlich es ab, mit Amitraz und Thymol zu arbeiten aufgrund der Rückstandsproblematik. Also bleiben nur organische Säuren und/ oder arbeitsaufwendige Methoden übrig.

    Um das kurz zu machen, muss jeder letztendlich für sich entscheiden, welche Wahl er trifft und welche Probleme er in kauf nimmt.

    Letztendlich sollen die Behandlungen ja eine möglichst hohe Überlebenrate garantieren unter Berücksichtigung von den genannten anderen Faktoren.

    Erstmal rallOr viielen Dank für deinen Erfahrungsbericht:.


    Mir hat man immer versucht beizubringen, dass es keine Päpste, Götter oder sonstiges in menschlicher Gestalt gibt.

    Ich bekam immer den Satz zu hören: Bild dir deine eigene Meinung.


    Das Leben hat mit gezeigt, dass man damit nicht immer richtig liegt.


    So habe ich mich gegen Amitraz und Co vor langer Zeit entschieden und dafür AS, MS und OXS als Favoriten bevorzugt. Das mit den Arbeitsspitzen lasse ich auch bei Berufsimker nicht gelten. Eine Behandlung muss nicht zwangsläufig direkt nach der Honigernte erfolgen.


    Am letzten Wochenende sind die Bienen definitiv nach der Behandlung aus der Wintertraube gegangen.

    Wer Folie unter dem Deckel hat, konnte das genau beobachten!

    Das sehe ich nicht als schädlich an, auch wenn mir nicht klar war, dass die Phase so lange dauert.

    Meine Beobachtung geht eher dahin, dass selbst mehrfache Störungen der Wintertraube die Bienen nicht stören.

    Gerade letztes Jahr haben mehrere Sturmschäden, Igel, Ratten Mäuse mir gezeigt, dass gesunde Völker damit umgehen können, auch wenn für mich immer noch der beste Imker der ist, der die Finger im Winter aus den Völkern hält.

    Also für mich keine Begründung.


    Leider klagen meine Imkerkollegen über hohe Varroafallzahlen hier am Niederrhein.

    Gott sei Dank hat es hier auch mal gefroren. Werde am Wochenende mehr wissen.

    Ja, mein Freund der Landwirt war in Bonn.

    Bei ihm auf dem Hof stehen neben Kühen, Hühner, Katzen seit Jahren neben dem Güllebunker meine Bienen.

    Trotz drei männlicher Nachlommen geht der Hof in der x ten Generation unter.

    Zu wenig Fläche, zu wenig Einkommen, zu hohe Pachtpreise, zu viel Arbeit, zu wenig Kapital usw.

    Zitat:"Ich kann es meinen Kindern nicht zumuten, Schulden in enormer Höhe zu machen und nicht zu Wissen, was Morgen die Politik daraus macht."


    Wir wollen alle das nicht vorhandene Minimax Prinzip.

    Möglichst wenig für Nahrungsmittel ausgeben, aber das maximale an Menge bekommen, auch für die Umwelt.


    So habe ich inflationsbereinigt weniger Lohn in der Tasche als vor 20 Jahren als Studienbeginner und habe noch zwei "Meistertitel" oben drauf gelegt.


    Mit Familie können wir uns es nicht leisten, noch höhere Preise zu verkraften.

    Also kauft man beispielsweise nicht mehr beim Metzger sondern nur noch Massenware.

    So stellt man sich die Frage, was war zu erst da. Das Huhn oder das Ei.


    Für mich stellt sich eine ganz andere Frage.

    Warum müssen die Reichen immer reicher werden, obwohl jeder 10 in Deutschland sein Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten kann.

    Auch mein Landwirt würde liebend gerne weniger arbeiten und die Wiese weniger mähen, wenn er davon leben könnte.

    Stattdessen hat er das einträglichste Geschäft mit der niederländischen Gülle, die er auf seine Felder ausbringt und der staatlich geförderten Photovoltaic Anlage bzw den Windkrafträdern.


    Spätestens hier sind jede Zweifel weg, ob da noch die richtige Politik betrieben wird.


    Man macht sich das Leben zu einfach, wenn man nur auf die Anderen schimpft.


    Morgen sind wir Imker dann die Bad Boys, die die Bienen versklaven.


    :u_idea_bulb02:

    Über Schwärme kann ich nichts sagen.


    Allerdings entsteht bei der Ablegerbildung die hier erwähnte Brutpause von ca einen Monat.

    Bei der Berechnung von einem erfolgreich behandelten Volk von dem der Ableger gebildet wurde, kann bei einer Verdopplung der Milbenzahl pro Brutmonat bis zur Winterbehandlung keine Milbenlast entstehen, die dem Ableger gefährlich werden kann, wenn man Viren, Reinvasion etc ausser acht lässt.

    Daher werden bei mir spät gebildete Ableger, die noch nicht die Winterstärke erhalten haben, keiner Sommerbehandlung unterzogen.

    Allerdings ist dann eine erfogreiche Winterbehandlung Pflicht.

    Gerade diese Völker versuchen dann im September durch vermehrtes brüten, noch die erforderliche Winterstärke zu erreichen.

    Starke Völker legen sich da relativ gesehen auf die faule Haut. (Siehe Liebig).


    Aus den hier genannten Argumentationen heraus kann man dann für das abgeschwärmte Volk und dem Schwarm ableiten, dass ein ähnlicher aber geringerer Effekt eintritt. Die Brutpause ist halt nicht so lang.


    Somit hat Schwärmen natürlich einen Einfluss auf die Milbenzahl.

    Allerdings ist der Effekt nicht so stark, dass man Schwärme gar nicht zu behandeln braucht. Das Ableben kommt dann im Sommer des nächsten Jahres.

    Ich nehme jetzt einen Siebkübel für einen 50 kg Hobbog.

    Das Netz ist aus Edelstahl und die Partikel aus dem Honig schwimmen in diesem Siebkübel auf. Hier im Forum mehrfach angepriesen, aber meine Entscheidungsfindung hat jetzt drei Jahre gedauert.

    Darauf kann man besagten Melitherm installieren.

    Letzteren benutze ich nicht, sondern nehme einen umgebauten Kühlschrank als Auftaugerät und habe beim Schleudern den Raum auf 30 Grad erwärmt.

    Nachdem ich meine Völkerzahl auf einem nicht mehr vergrösserbaren Bestand neben der Arbeit gebracht habe, möchte ich andere Prozesse wie Honig- und Wachsgewinnung, Lagerung, Marketing etc optimieren.