Beiträge von 23112020

    ich habe von diesen Beuten etliche im Einsatz.
    Ich als Kaufmann komme nicht aus dem Handwerksbereich und baue mir die Beuten selber nach meinen Bedürfnissen.

    Man braucht eigentlich nur eine gute Tischkreissäge die man im Winkel verstellen kann. Dafür nehme ich D4 Leim, der mal 1-2 mm ungenauigkeit verdeckt, da er ein bisschen aufquillt. Ferner bin ich ein Edelstahlfetischist und nutze nur Schrauben ausdem Material. Bei dem Leimholzplatten muss man zudem beachten, dass man die Schraublöcher vorbohrt, ansonsten kann es passieren, dass das Holz reisst.

    Auch muss das Leimholz mit Lasur gestrichen werden.
    Meine Beuten haben seit Jahren Bestand und stehen das ganze Jahr über Draussen.
    Ferner kosten die ohne Arbeitlohn weit weniger als die Hälfte einer gekauften Beute.

    Da habe ich schon gekaufte Beuten aus Vollholz gesehen, die nach ein paar Jahren schrott waren.

    Der Meinung das Afterweisel sehr wohl fliegen können, teile ich voll und ganz.

    Ich hatte bei mir im Garten Bienen stehen. Als eines der Völker drohnenbrütig war,.habe ich das im Garten abgeschüttet. Bei der Gartenarbeit konnte ich dann langsam beobachten, wie nach und nach die Bienen in die anderen Völker verschwanden. Was am Ende blieb waren ein paar tote Bienen. Die waren aber nicht verklammt. Daraus schliesse ich, dass die sehr wohl fliegen können. 15 Meter weiter war in den verbliebenen Völkern an den Fluglöchern das entsprechende getöse.

    Ich gehe davon aus, dass die Torwache hier die Guten von den schlechten trennt.

    Daher kursieren auch die unterschiedlichen Entfernungsangaben.
    Je weiter man weg geht von den zufliegenden Volk, desto mehr verteilt sich die Bienenmasse und die Torwache wird nicht überrollt. Das hängt naturlich auch von der Größe und der Verteidigungbereitschaft des aufnehmenden Volkes ab.


    Zum Glück sind drohnenbrütige Völker bei mir selten geworden. Wabenabgleger erhalten nach vier Wochen eine neue Brutwabe oder Wirtschaftsvölker nach der dritten Kontrolle ohne Stifte. Den Rest machen meine Damen dann von alleine.

    Hallo Edgrr,


    Allles richtig gemacht. Jetzt erstmal die Finger aus dem Volk und in einer Woche nachsehen ob gescheite Stifte da sind.

    Auf die Weise hast du wenigstens einen Teil der Bienen retten können.

    Es tut einen in der Seele weh, ein Volk so aufgeben zu müssen, gerade wenn man noch in den Anfängen steckt.

    Nicht aufgeben.

    Deine Völker stehen ja sicher nebeneinander.
    Ich würde dann das buckelbrütige Volk schön mit dem Smoker einnebeln, damit die Bienen ihre Honigblase voll schlagen. Danach die Bienen aus diesem Volk im Abstand von 10 Meter abkehren. Die Bienen fliegen dann zurück und betteln sich in das verbliebene Volk ein. Dabei müssen sie an der Torwache vorbei. Die eierlegenden Bienen, sofern sie es überhaubt da hin schaffen, werden spätestens hier abgefangen und abgestochen. Auf diese Weise habe ich noch nie Ärger gehabt.

    Deine vorgeschlagene Methode würde auch gehen, wäre mir aber gerade bei zwei Völkern zu riskant.

    Lass dir nichts einreden. Eine Königin in das buckelbrütige Volk zu setzen hat bei mir noch nie funktioniert. Nur schonmal proaktiv.


    Viel Erfolg.

    Ich habe 11 er DNM Beuten aus Holz ohne Falz mit Rutschleiste Marke Eigenbau.

    Das bauen der Beuten mit Fichte/ Leimholzplatten gelingt selbst mir als Schreibtischtäter. Man braucht nur eine gescheite Kreissäge. Bei dem quadratischen Maß von ca 45x45 cm kann man im Kalt- oder Warmbau imkern. Den Bienen ist es eh egal. Ich habe zwar nur eine Beute mit Falz, aber die geht mit auf die Nerven.

    Das Kippen ist eine Katastrophe und das Aufsetzen ist ohne wesentlich einfacher.

    Die Fichte/Leimholzplatten reissen nicht, wie oft geunkt wird. Ein gescheiter Anstrich und hochwertiger wasserfester Leim sind allerdings Pflicht. Die Beuten kosten mich mit zwischen 70-80 Euro mit 4 Zargen ohne Stundenlohn, obwohl ich nur Edelstahlschrauben und D4 Leim verwende. Nebenbei ist man noch Stolz auf seine Beuten und kann sie nach seinen Wünschen umgestalten. Also viel Spaß dabei.

    Tja,

    Da wird meiner Meinung nach was durcheinander geschmissen. Segeberger Beuten bestehen aus verdichteten Material und da geht kein Wasser rein. Nie und Nimmer.

    Das Material wird ja auch für die Isolierung vom Keller genutzt.

    Die Styroporplatten die man zur Dämmung unter Holzdecken etc verwendet, dürfen keiner Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Die ziehen Wasser und faulen sogar dann weg. Das ist den meisten Dachdeckern bekannt, da diese Platten unter Flachdächern verwendet wurden.

    Ich habe Segeberger Beuten, wovon Teile schon sehr alt sind. Die ziehen keine Feuchtigkeit. Allerdins ist Styropor nicht UV Stabil. Werden die Beuten nicht entsprechend gestrichen, wird das Material relativ schnell spröde und porös.

    Meine Deckel für die Holzbeuten bestehen daher aus 3-5 mm Siebruckplatte. Darunter 1,5'cm Styropor und dann eine Platte für Schrankrückwände mit der glatten Seite zur Folie. Wichtig ist, dass dann Platz zur Folie sein muss.

    Das billige Styropor darf nie direkten Kontakt zu den Bienen haben. Die machen in kürzester Zeit Kleinholz daraus und die Flocken sind überall verteilt.

    Preiswerte leicht einfach Gut...wenn man es richtig macht.

    Zu dem Thema Ausgasungen noch schnell. Wenn meine Beuten im Winter selbst gebaut werden und frisch gestrichen wurden, fliegen die direkt nach draussen.

    Im Carport und unter einem Schleppdach können die in ruhe ausgasen. Bis die zum Einsatz kommen, sind dann Monate vergangen. Auch bei den biologischen Anstrichen müssen die Öle etc sich erstmal setzen.

    Wie Anfangs erwähnt kann ich den Hype über den Schimmel nicht verstehen. Bei einem offenen Boden entsteht bei mir trotz Folie kein Schimmel. Selbst bei den mit Bodengitter nachgerüsteten Trogbeuten entsteht kein Schimmel. Früher waren die Dinger dafür bekannt, dass die extrem anfällig dafür waren. Mein Opa hat ja noch seine Beuten in Zeitungspapier eingewickelt. Die Zeiten sind ja schlicht vorbei. Allen unnötigen Kram weglassen. Das Einzige was ich habe, ist eine Hardfaserplatte als Deckel über der Folie oder bei den Holzbeuten 1,5 cm Styropor Platten im Deckel eingearbeitet. Das dient aber eher der Beruhigung des Typen hinter der Kiste, als für die Bienen. Da ich meine Beuten selber baue, habe ich mal bei Deckeln den Styropor vergessen. Passiert ist nix. Worauf ich alledings achte, das zwischen Deckel und Folie immer ein Spalt von 2 cm ist. Liegt das Holz vom Deckel auf der Folie auf entsteht Schwitzwasser und Schimmel. Deswegen haben die Liebig Beuten auch alle diese kleinen Abstandshalter.

    Dann ist ja alles klar. Ich hab am Freitag auch 5 Stiche kassiert.

    Meine Handschuhe und Schleier lagen zu Hause und normalerweise sind diese Völker sehr friedlich. Bei uns war Wetterwechsel.

    Die Varroaschublade muss mindestens drei Tage drin sein, ansonsten ist die Aussagekraft zu gering

    Einfach in Ruhe abwarten und einfüttern.

    Das mit den unausgebauten Mittelwänden kenne ich nur Gut. Es ist eigentlich alles gesagt. Du musst die Damen jetzt ausbauen zwingen. Das geht am besten über viel Zugabe von Futter. Gleichzeitig prüfe bitte mal den Milbenfall. Bienen sind für gewöhnlich genau so verfressen wie ich. Wenn die ihre Leibspeise liegen lassen stimmt oft was nicht.

    Man kann ein- oder zweizargig überwintern. Kein Problem. Ich tendiere aber eher eher zur zweizargigen Überwinterung, wenn das Volk eine entsprechende Stärke hat.

    Bei einem so stark gebildeten Ableger gehe ich davon aus.

    Viel Erfolg

    Schade, dass mich jetzt niemand laut lachen hört.

    An einem Imkerstand hat.der Nachbarimker einen tierischen Aufstand gemacht. Er wäre der einzige im Ort und ich würde seine Carnica Zucht stören. Also habe ich meine besten Carnica Ableger dort hin gebracht.

    An einem anderen Ort hat man dem Eigentümer der Wiese knall hart gesagt, dass da nur Carnica erlaubt wäre. Also des lieben Friedens auch hier Carnica hingestellt.

    und auch Ableger gebildet.

    Was soll ich sagen, wenn das reine Carnica waren, die dabei rauskamen, bin ich eine Elfe, die jedem hier drei Wünsche erfüllt. :saint::saint::saint:

    Wer reinrassige Bienen haben will, der muss künstlich besamen oder eine Belegstelle aufsuchen. Alles Andere ist Märchenstunde.

    Da ich mich eh gerade als Kätzer betätige und in die Hölle komme.:evil::cursing:


    Ich habe Buckfast von einem anerkannten Züchter. Da ist fast kein Unterschied zur Carnica zu sehen. Auch habe ich Carnica Völker genau so viele Bienen haben wie Buckfast. Natürlich gibt es Unterschiede, aber sie sind nicht so riesig wie immer getan wird. Für mich ist das ganze gezeter Quatsch. Jeder soll seine Bienenrasse halten, die er möchte. Dann muss er die Konsequenzen daraus ziehen und den Nachbarn in Ruhe lassen.


    Ps. Ich hätte noch Spaß an einer schönen gelben aus Italien.

    Das mit der Quote ist eigentlich eine Fangfrage. Es hängt schon stark davon ab, mit welcher Methode zu welcher Jahreszeit gearbeitet wurde. Im letzten Jahr hatte ich bei Sammelbrutableger eine Quote zwichen 3 % und 90 %. Dieses Jahr habe ich Ende Juli noch Feglinge mit einer Brutwabe gebildet. Der Erfolg lag bei ca. 50 %, was mir vorher schon klar war. Das einfachste für Anfänger und auch Fortschrittene ist die Bildung von Waben Ablegern im Mai und Juni, wobei auch hier immer das Wetter ein entscheidender Faktor ist. Hier würde ich die Quote bei ca. 70 % sehen.

    Die Anzahl der verwendeten Brutwaben und die Anzahl der zugesetzten Bienen spielen auch eine Rolle.

    Von einem starken Volk kann ich so etliche Ableger bilden. Die Qualität der Königinen ist meiner Meinung nicht besser oder schlechter, entscheidend ist, dass das Ausgangsvolk gescheit ist.

    Was nach vier Wochen keine Königin hat, bekommt nochmal eine Brutwabe.

    Für mich gilt der Grundsatz: Mach mehr, dann hast du mehr. Anfänger und Imkerkollegen freuen sich immer über ein Volk. Ableger mit schlechter Königin braucht man dann auch nicht verzweifelt durch den Winter schleppen.

    Allerdings habe ich gerade dieses Jahr wieder lernen müssen, dass die starken Völker eben nicht immer den meisten Honig bringen.

    Ja, und manchmal, da weiss Mutter natur allein, was dabei falsch gelaufen ist.

    Ich nehme die Reste aus den Beutenbau und schneide diese in der Kreissäge klein.

    Vorsicht mit den Fingern.

    Vor dem Nachfüllen einmal mit dem Stockmeissel vom Boden lösen und schon schmimmen die wieder. Mir sind die Holzteile noch nicht schimmelig geworden. Wenn die Damen fertig sind mit schlecken, ist das Holz wieder blitz blank.

    Vorher habe ich immer Gras oder Zweige genommen. Leider manchmal mit dem beschriebenen Erfolg. Das passiert bei den Holzwürfeln nicht. Auch knabbern die das nicht klein, wie die Flaschenkorken, die leider fast alle mit plastik versetzt sind.

    Tja, da kann ich morlu nur beipflichten. Auch ich habe durch die Diskussion mal einiges gelernt und überdacht, auch wenn andere Meinungen vertreten wurden. Werde das mit dem TBE probieren.

    Schade das manche Diskussion den guten Ton verlässt und die Fragen von Anfängern mit den Worten weggedrückt wird: Das hatten wir schon oft genug.

    Gerade bei der Varroabehandlung tut sich gerade einiges.