Beiträge von 23112020

    Ich wiederspreche Marion an der Stelle einfach mal an einigen Stellen.

    Ja, in diesem Forum gibt es einige Mitglieder, die aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung und ihrem Wissen sich sicherlich gelangweilt fühlen, Themen zum x'ten mal aufzukochen. Meine Intention ist es nicht, diese Leute zu vergraulen.
    Denen gebe ich einfach den Tipp, dass Stock nicht aufzuheben und sich anderen Feldern zu widmen.

    Nur durchläuft man in einem Hobby verschieden Phasen.

    Da finde ich es nur legitim, dass man sich in einem Forum verschiedene Meinungen einholt und abwägt, was für einem selbst interessant ist und kann von Wissen anderer profitieren. Ich habe etliche Bücher über Imkerei Zuhause und in jedes beschreibt andere Methoden. Das ist sehr verwirrend gerade für Anfänger.

    Das viele mit viel Geldaufwand und technischen Spielerein aufwarten, die auch meiner Meinung nach unnötig sind, dem ist so. Nur wer bin ich, da den Zeigefinger zu heben. Es ist ihr Hobby und wer Spass daran hat, soll es tun.

    Das mit dem bedampfen ist ein bisschen wie mit der Buckfast und der Carnica.
    Keiner gibt zu, dass er die B am Stand hat, um nicht mit den C Anhängern Ärger zu bekommen. Leute als Verbrecher zu titulieren, weil sie in guter Absicht handeln, finde ich geschmacklos.

    Man raubt schließlich keine Bank aus, betrügt Diesel Fahrer, vergreift sich an Kinder oder verschwendet Steuergelder an Bänker.

    Nein ich geh mir kein Bier holen und keine Tüte Chips.

    An der Stelle wiederrum bin ich Meinungsstabil.

    Einen schönen Sonntag noch.

    Ach so, es.fehlt noch das bedampfen in der Wintertraube.
    Ich persönlich sehe da kein Problem drin.

    Den Skeptikern empfehle ich mal eine Glas oder Plexiglasscheibe auf eine Beute ohne Deckel zu legen und dann zu bedampfen. Die Beute ist so mit Dampf ausgefüllt, dass ich dieses Argument nicht nachvollziehen kann. Hinzu kommt, dass die Bienen durch die Wärmeentwicklung kurz aus der Wintertraube rausgehen. Natürlich sollte man das Bedampfen nicht bei minus 10' Grad machen.

    :whistling:

    Hier im Forum sind ja die Ergebnisse der Fischermühle verlinkt worden. Ich habe das Ding verschlungen. Da werden die Methoden Träufeln, Sprühen und Bedampfen gegenüber gestellt und das Ergebnis ist für mich eindeutig.
    Ach so, es kräht kein Hahn danach ob die Behandlung auch am 40. Dezember erfolgt.

    Irgendwo musste man ja eine Grenze setzen und der bei der Bedampfung wird das Produkt schnell abgebaut.

    Hallo,

    Ich wohne hier einen Kilometer von der holländischen Grenze entfernt.

    Hier konnte man früher nicht ins Maisfeld gehen.
    Dafür fliegt jetzt der Hubschrauber über die Felder und im Winter über die Dächer.

    Trotzdem scheint das Gras hier nicht kaputt zu gehen.:oops:

    Leider habe ich schon einige Freunde beerdigt und kann das nicht empfehlen.
    Es ist wie mit dem Alkohol. Es können nicht alle damit umgehen.

    Das bedampfen aber kann ich jedem Österreicher und Schweizer unter Einhaltung der Empfehlungen nur nahe legen.

    Für alle die Honig verkaufen wollen die Regel, dass nach dem 31.12 keine Mittel mehr in die Völker gehören. Das hatte ich nicht mehr erwähnt, weil die Kollegen schon darauf hingewiesen haben. Auch das die Bedampfung und Beträufelung nur in Brutfreiheit funktioniert, hatte ich voraus gesetzt. Deswegen werden die Methoden klassisch auch im Dezember durchgeführt. Wann die Brutfreiheit eintritt, hängt von dem Klima ab in dem man lebt. Wir hier am Niederrhein haben oft damit zu kämpfen, dass die Bienen gar nicht mehr richtig aus der Brut gehen. Nach den ersten Minustempertauren am besten zwei Wochen später das Mittel anwenden. Da hat jeder sein eigenes Rezept. Da meine Tante in der Steiermark ein Haus hatte, wird das bei euch schon Mitte Ende November sein.

    Ferner kann man das Bedampfen wie erwähnt mehrfach durchführen. Wenn ich jetzt bedampfen würde, sterben die auf dem Bienen sitzenden Milben ab, aber die in der Brut sitzenden nicht. Deswegen behandeln einige auch im Block, dh. 3 bis 4 mal in Abstand einer Woche. Damit werden die schlüpfenden Bienen immer mit erwischt und nach zwei Wochen ist die Brut ausgelaufen und behandelt.

    Ich würde dir als Anfänger eine einmalige Behandlung bei Brutfreiheit empfehlen, da ihr auf den blauen Bergen eigentlich keine Probleme mit mangeldem Frost haben dürftet.

    Es gilt der Grundsatz, dass die zweite Beträuflung der Bienen, die letzte Behandlung war, weil die Bienen danach das zeitliche gesegnet haben.
    An diesem Spruch kann man erkennen, dass die Methode sehr belastend für das Bienenvolk ist. Es ist natürlich gerade für den Anfänger die einfachere Methode.

    Das Bedampfen ist für die Bienen die verträglichere Methode, ist aber teurer und erfordert einen höheren Anwenderschutz. Hier gibt es die verschiedesten Gerätschaften in unterschiedlichen Preisklassen.

    Für den Anwender bis 25 Völker würde ich den Varrox Bedampfer empfehlen.

    Der liegt in der unteren Preisklasse und benötigt nicht die höchste Stufe einer Maske.

    Atemmaske, säurefeste Handschuhe und Schutzbrille sind Pflicht.
    Als Sohn einer Bergmannsfamilie sind mir Lungenschäden bekannt. Das braucht keine Mensch.
    Damit ist das Bedampfen keine Hexerei und zudem in der Wirksamkeit und Bienenverträlichkeit unerreicht.
    Gerade in der so einer Sondersituation wie jetzt ein riesen Vorteil.

    Bei der Ameisensäure Behandlung sind kaum Milben gefallen. Dennoch höre ich schon, dass durch das lange Brüten bis jetzt der Milbenbefall stark gestiegen ist.
    Zur Sicherheit kann man jetzt Anfang November und im Dezember die Milbenlast durch Mehrfachanwendung bienenverträglich

    drücken. Das dafür jemand in den Knast gegangen ist, habe ich noch nie gehört.

    Zudem ist die Anwendung in Österreich eh erlaubt.

    Nachdem ich letztes Jahr mit zwei Mini Plus kläglich gescheitert bin, habe ich dieses Jahr wieder mit zwei Stück versucht.
    Nachdem die Damen in der MP aus Styropor die Mittelwände nicht ausgebaut haben,
    Ist das Volk aufgelöst worden.
    In der MP aus Holz sitzen die Damen jetzt auf drei ausgebauten Zargen und oben drauf steht noch eine Zarge mit MW. Sieht aus wie ein Lego Turm von meiner Tochter.

    Irgendwie habe ich keinen Draht zu den MP, möchte aber in 2019 vier oder fünf MP in Reserve halten. Die Holz MP habe ich mir aus resten von dem normalen Beutenbau zusammen gezimmert.
    Wie macht ihr den die Winterbehandlung in den MP?

    Ferner habe ich Probleme mit dem umwohnen in die DNW Beute.

    Habt ihr da einen Tipp!

    Im Voraus Danke

    Hallo Beemax,


    Ich hoffe das Bier und die Brezel haben geschmeckt. Nur das Programm war ja gar nicht so schlimm.
    Für mich kommt bisher nur Milch-, Ameisen- und Oxalsäure zur Varroabehandlung in die Beute.
    Dank der technischen Möglichkeiten kann man mittlerweise fast alles nachweisen.

    Ich mache den Vorgängern auch keinen Vorwurf, insofern das die Erfahrungen und Ergebnisse jetzt auf dem Wissen der Leute von Damals beruhen.
    Allerdings glaube ich nicht an Wunder, sondern mehr an die Weiterentwicklung der vorhandenen Mittel.
    Dafür sind die Problematiken Wachsrückstand, Lebensmittel und Lebewesen Insekt zu vielfältig.

    Das mit dem Experimentieren überlasse ich dann Leuten mit dem entsprechenden Know How.

    Denk daran, was du in dem Volk reingibst, schlägt sich meist im Honig und Wachs nieder.
    Aus dem Grund sind die meisten Mittelchen für Tiere die für die Schlachtung vorgesehn sind, verboten.

    Ob die bei Bienen wirken, bezweifel ich dann stark.

    Viele hier tun alles, um einen unbelasteten Honig zu erzeugen und nehmen einiges in Kauf, ihren eigenen unbelasteten Wachs zu haben..

    Als Mensch jenseits der 30 :eek::confused: ähem, kenne ich auch Einige die es jetzt bereuen, was sie da mal eingeschmissen haben. So ist es auch mit den Wundermitteln bei den Bienen. Es sind jetzt noch Mittel im Wachs nachweisbar, die vor Jahrzehnten benutzt wurden.
    Daher kann ich dir nur den Tipp geben, von dem ganzen Quatsch die Finger weg zu lassen. Nimm lieber das Geld für eine bessere Imkerausrüstung.

    Das ist bei mir von Stand zu Stans unterschiedlich.
    Das wo zwischendurch Pollen zu holen war, hören die gar nicht auf zu brüten. Die Völker sind so stark wie nie. Das bereitet mir schon unbehagen. Einige sind aber aus der Brut gegangen, insbesondere an Ständen ohne Eintrag. Dabei erkenne ich keinen Unterschied zwischen B und C, wobei bei mir ja kaum was reinrassiges habe.

    Solang genug Bienen in der Beute sind, ist das alles kein Problem.
    Die Bienen arbeiten sich auch nicht an der Brutpflege ab.

    Wichtig ist nur genug Futter und Kontrolle des Varroabefalls.

    Sorry,
    Das mit der.Bienensauna halte ich für ein Märchen erster Sahne.
    Ich mutmaße eher das die Milben eher feuchteres Klima benötigen und deswegen nicht in die übliche Vermehrungsrate kamen.
    Allerdings befürchte ich das durch die viele Brüterei jetzt eine höhere Milbenlast entsteht. Da heisst es abwarten und kontrollieren.

    Ich habe mit extra gestern Abend die Waagen des KIV-HS.de angesehen.

    Zwischen nix und -4kg ist alles drin.

    Die Stockwaagen bieten relativ verlässliche Daten und bieten mir ein gute Orientierungshilfe.

    Natürlich hängt das noch von vielen anderen Gegebenheiten ab.
    Welche Rasse, spezielles Trachtangebot, Volksstärke etc spielen da eine Rolle!

    Auch Schleuder ich die Völker nicht bis auf den letzten Tropfen Honig aus.

    Deswegen ist wiegen das beste Mittel.

    Hier geht gerade der Senf auf und die Bienen verhalten sich wie zur Rapsblüte.
    Mit den Winterbienen habe ich kein Problem. Die Völker sind so stark wie noch nie im Oktober. Ich sehe eher das Problem, dass durch die viele Brüterei das Gewicht der Beuten in den letzten Wochen überdurchschnittlich abgenommen hat. Wer jetzt zu knapp eingefüttert hat, kann dann im Frühjahr ein Problem haben.
    Ich persönlich habe reichlich Futter gegeben und sehe das entspannt.

    Ja, da klebt die Imkerin.

    Das mit dem Wirrbau bekommt man deutlich reduziert, wenn man einen Fütterer hat, der die Zarge wesentlich mehr ausfüllt.
    Das mit der Folie umschlagen oder zurück ziehen, motiviert die Damen meiner Erfahrung nach nur zum Hochbau.

    Gut für den Wachsschmelzer, schlecht für alles was man anfasst.

    Ich schneide den Wirrbau meistens raus und werfe es dann wieder in den Fütterer.

    Die Damen holen das Futter dann meist raus und lagern es in den Waben ein.