Beiträge von oleeiner

    Was hattest du erwartet?

    Was haben deine anderen Völker zur Zeit der Himbeerblüte eingetragen?

    Ich habe ehrlich gesagt keine großen Erwartungen gehabt, aber im Vergleich zu den beiden anderen Ständen, ist die Ernte an diesem Stand gering ausgefallen.
    Das kann aber verschiedene Gründe haben: z.B. Völkerstärke, Frühtrachtentwicklung etc....

    Von daher alles gut. Ich bin zufrieden mit meinem Ergebnis und habe dieses Jahr insgesamt auch mehr als genug Honig geerntet (etwas mehr als 600 kg von 15 Völkern).
    Außerdem bin ich froh, dass das mit dem Wandern in den Wald gar nicht so schwer war wie gedacht. Erfordert halt eine gewisse Planung einer jeden Anfahrt.

    Meine Bienen sind vor zwei Wochen wieder an Ihren Heimatstandort zurück gekehrt. So wirklich gelohnt hat sich der Standort im Nachhinein betrachtet nicht wirklich. Die erste Frühtrachthonigernte warObstblüte wie an all meinen Ständen, die zweite Ernte hat zwei drei Eimer in Honig mit (wahrscheinlich) Himbeerblüte gebracht, ist zwar sehr lecker, dafür aber auch recht feucht.
    Und der Sommerhonig ist wie bei allen meinen Stände fast reine Linde. Der einzige Unterschied den ich dort bemerkt habe, dass der Lindenhonig dunkler war und wahrscheinlich mehr Honigtau hatte.

    Ich werde wahrscheinlich trotzdem nächstes Jahr wieder anwandern, aber erst nach der Obstblüte. Evtl. gehts in dem Waldstück auch nochmal einen Kilometer weiter in den Wald rein, mal sehen.

    Ich hatte mal ein paar Kieler etwas zu voll mit Bienen gemacht und zu lange stehen lassen. Ist echt kein Spaß, wenn die Bienen die Waben überall anbauen. Das war dann bei der Könginensuche auch ein ziemliches gematsche :/

    Eine wirkliche Lösung habe ich damals nicht gefunden. Aber die lautet wohl wie bei jedem Bienenvolk: Raum zum bauen geben (und im Fall der Kieler: Völkchen groß genug, aber nicht zu groß bilden)

    Zu klein ist aber auch doof. Dieses Jahr sind meine beiden Völkchen zu klein geraten und leben nur in der Futtertasche 😅

    Wurden heute zum Glück aufgelöst und verwertet.

    Ich find dieses Jahr das Verhalten meiner Bienen komisch. Im Frühjahr Trachpflug auch bei 15 °C, im Sommer bleiben die bei 21 °C in der Beute und warten auf das kommende Regengebiet, obwohl die Linde blüht und wahrscheinlich auch honigt. Sind wohl sehr wetterfühlig....
    Über die Trachtsituation kann ich mich allerdings nicht beschweren, 380 kg Honig gabs dieses Jahr schon von den 9 Wirtschafts-Völkern und den paar Ablegern.

    Warum willst Du einen prinzipiellen Vorteil der TBE (Schlechtestenauswahl statt Bestenauswahl bei "Weiterzucht" der Milben) aufgeben

    Will ich nicht, war nur eine Frage. Also ist mit Fangwabe deutlich besser, da die Milben dann in Richtung "spät in Brut gehen" selektiert werden.

    Und wenn du noch ausreichend Schwefelschnitten da hast, kannst du dir die anderen Ausgaben auch sparen ;)


    Im Ernst, die Oxalsäureist so günstig, da kann ich leider gar nicht nachvollziehen, dass du ihre Vorteile nicht nutzt und stattdessen den Holzhammer AS völlig unnötig raus holst. Wenn du auch nur eine Königin killst hast du doch schon nix mehr gewonnen...

    Okay, Ihr habt mich überzeugt. Dann wandert die AS wieder in den Schrank.
    Mit der Oxalsäure werden nur die Brutscheunen behandelt?
    Oder kann ich die TBE auch bis kurz nach der letzten Honigernte aufschieben und dann mit Oxalsäure auch die Fluglinge behandeln und mir die Fangwabe sozusagen sparen?

    Meine Güte-OS kostet doch fast nix.

    Und doch ist "Fast Nichts" halt auch etwas. Natürlich könnte ich jetzt Online welche bestellen oder in die Apotheke meines Vertrauens gehen und die abholen.

    Aber da noch weitere Einkäufe für die Bienen ins Haus stehen (Futter) ist irgendwann auch mal Schluss. Vor allem wenn ich noch genug von der Ameisensäure da habe. :)

    das würde ich nicht empfehlen. Deine Brutscheunen stecken voller Milben. Diese verteilst du also , frei nach dem Motto " Milben sind für alle da " wieder auf die vorher sanierten Völker.

    Genau das war meine Befürchtung. Ich werde es wohl wie rase gesagt hat halten:
    Meine beiden Lindenstandorte werden an dem mit den besseren Trachterwartungen vereinigt und der Lindenstandort wird zur Brutscheunenstation.
    Nachdem dort die AS Behandlung durch ist, kommen die zurück zum anderen Standort, der gleichzeitig Überwinterungsort ist.

    Hallo zusammen,


    auch wenn es mancher noch nicht wahrhaben will: Das Ende der Bienensaison rückt mit großen Schritten näher und man sollte jetzt idealerweise schon sein Behandlungskonzept für dieses Jahr geplant haben und alles dafür im Lager liegen haben oder sich dringend damit beschäftigen.


    Dieses Jahr wird auch bei mir wiedermal eine TBE gemacht, allerdings hätte ich noch eine Frage dazu:
    Ich habe drei Standorte, welche erst nach Trachtende abgewandert werden. Die Brutscheunen sollen ja nach der Erstellung an einen anderen Standort verbracht werden um eine Reinvasion der Völker zu vermeiden. So wie ich das jetzt verstanden habe, müsste ich mir für meine Brutscheunen idealerweise noch einen vierten Standplatz organisieren, welcher von allen anderen mindestens 3 km entfernt ist. Ist das richtig oder kann ich einfach von jedem meiner Stände eine Brutscheune erstellen und die zyklisch auf dem jeweils nächsten Stand aufstellen?

    Ich hab auch nochmal ein Frage an euch:
    Bei mir ist die Robinie jetzt durch und Brombeeren und Himbeeren eigentlich auch.
    Habe letzten Freitag geschleudert und bin mir jetzt unsicher, ob die Bienen im Wald noch genug finden. Ich überlege, ob ich abwandere und die Völker nochmal in die Linde stelle. Ich werde das jetzt mal eine oder zwei Wochen beobachten. Vielleicht kommt ja doch noch was rein, Läppertracht oder so.
    Was würdet Ihr tun? Auf Waldhonig von Läusen hoffe ich nicht wirklich.

    Du meinst also der Austausch der Rähmchen zwischen den Völkern wäre ein Grund um diese zu desinfizieren......

    Nö. Ich meine man sollte bedenken, dass sich dadurch Krankheiten verschleppen könnten ;)
    Ich selbst habe die diese Saison auch nur ausgekratzt, weil mir das waschen zu viel Arbeit war.
    Waschen würde ich die nur nochmal, wenn ich einen Geschirrspüler dafür hätte und dadurch Zeit spare.

    Übertriebene Hygiene kann beim Menschen zu Allergien und schwächerem Immunsystem führen weil die natürlichen Abwehrkräfte geschwächt werden. Wie ist das bei Bienen?

    Im Baum haben die Waben ja auch Kontakt mit der Außenwand und die ist auch nicht unbedingt sauber, da in der Baumhöhle sicherlich schon mal ein Vogel genistet hat oder sonstige Insekten/Pilze/Bakterien am Holz zugange sind.

    Allerdings besteht dann die Frage, ob die Kontaktflächen im Baum nicht kleiner sind als beim Imker die Kontaktflächen zu den Rähmchen.

    Zudem wird im Baum nicht ein so reger Austausch von Material zwischen Bienenvölkern stattfinden: Damit meine ich, dass ausgeschmolze Rähmchen ja in der Regel willkürlich auf die Völker des Imkers verteilt werden. Im Baum bleibt immer das eine Bienenvolk, bis es schwärmt oder eingeht und dann zieht das nächste ein.