Beiträge von oleeiner

    Ein Stück geschlitzte Pappe hilft den Polsternagel erstmal zu halten, ohne sich auf die Finger zu schlagen.
    Alles andere ist Übung. Mit der Zeit bekommt man sogar verbogene Nägel wieder gerade ins Holz geschlagen. Man muss nur wissen wie und wo man draufhauen muss. Beim Hämmern ist der richtige Hammer übrigens nicht ganz unwichtig. Nicht umsonst gibt es die in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Mein Lieblingshammer für diese Arbeiten ist eher leicht. Ich würde schätzen etwa ein drittel bis ca. die Hälfte des Gewichts von einem Zimmermannshammer.
    Weiterhin beim Hämmern nicht nur mit roher Gewalt drauf los dreschen, sondern die Schläge mit Präzision und etwas Gefühl führen.

    Wie hast Du denn die Balken miteinander befestigt? Liegen die nur auf oder ist da wo noch ne Mutter, die die zusammendrückt?

    Die sind gar nicht miteinander befestigt. Die liegen nur lose auf der Gerüstspindel auf. Das hat den Vorteil, dass ich die Böcke einfach zusammen klappen bzw. das ganze Konstrukt relativ leicht auseinander bauen kann.

    Wenn ich wander wird das Gestell innerhalb von fünf Minuten aufgestellt. Zum Aufstellen ist nur eine Wasserwaage notwendig ein mal auf die Balken klettern und bisschen fest treten.


    Ich überlege aber, ob ich demnächst längere Balken verwende und vier Völker auf einen Bock stelle. Die Gerüstfüße sind nämlich in der Anschaffung ziemlich teuer. Allerdings kann man bei der zweier Aufstellung von der Seite ran und bei Kaltbau lässt sich das richtig gut arbeiten.

    Bisschen übertrieben ist es schon, wahrscheinlich würde eine Europalette auch ausreichen. Aber dafür kann ich mir eine angenehme Arbeitshöhe einstellen.

    Mein Tipp falls du sowas bauen willst: Öle oder Streiche die Balken. Habe ich leider nicht getan... Jetzt reißt das Stirnholz etwas. Ob das durch Farbe oder Öl verhindert worden wäre, weiß ich nicht. Vllt war die Baumarktware auch einfach noch nicht trocken genug.

    Sind die auf der gleichen Höhe? Ich dachte man hat zwei Hähne, damit der untere zu bleibt und der Honig die Unwucht dämpft?

    Ja die sind auf der gleichen Höhe, ca. 20 cm von einander entfernt.
    WIe gesagt, die Schleuder muss in den nächsten Jahren getauscht werden. Ist ne 4-Waben Tangential-Schleuder mit Handantrieb. Die springt bei Unwucht extrem. Da muss ich mir für dieses Jahr auch noch was einfallen lassen. Das mit dem T-Holz klingt da schon ganz gut.

    Warum waren die zwei Hähne eine Fehlentscheidung?

    Wenn ich mir jetzt einen Siebkübel kaufe, der unter die Schleuder passt, kann ich den jeweils nur unter einen Hahn der Schleuder stellen. Dann muss zwischendurch mal den Hahn wechseln oder mir eine "Honigrutsche" von einem Hahn ins erste Sieb bauen - am besten noch gewendelt :D


    die neuen CFM Kübel haben jetzt tiefgezogene Schrägböden. Keinen Falz mehr.

    Ich weiß, ich überlege trotzdem, ob ich mir das ältere Modell im Abverkauf hole.


    urch die Heizung geht das ganz gut, hängt aber natürlich von Tracht ab.

    Hattest du schon mal Tracht die damit nicht gut ging? Bzw. anders gefragt, was hast du denn normalerweise für Trachten? :)

    Ich glaube ich habe jetzt für mich Gedanklich die Lösung gefunden:


    Ich werde mir den 32kg Kübel mit zwei Auslasshähnen von CFM kaufen und dazu zwei oder drei Spitzsiebe mit einer Spitzsiebheizung.
    Der Siebkübel kommt unter einen Ablaufhahn der Schleuder, der andere bleibt zu. (Das mit den zwei Auslaufhähnen war dann damals eine Fehlentscheidung. Auf Dauer wird es sowieso in Richtung Selbstwender oder Radial mit Antrieb gehen.)
    Auf den Siebkübel kommt ein grobes Sieb und unter den Siebkübel ein 12.5 kg Eimer.
    Der lässt relativ schnell und leicht in einen 25 kg Eimer entleeren. (oder halt nochmal durch ein feineres Spitzsieb wenn nötig)


    Wenn ich einen Stand abgeerntet habe, kann ich den Siebkübel höher stellen und ablassen. Das Spitzsieb kommt dann raus und ein neues kommt rein. Somit muss das Wachs nicht noch ein zweites Mal aufsteigen bzw. das Spitzsieb ist beim neuen Durchgang nicht durch das erste Ablassen verstopft.

    Somit sieht mein Arbeitsablauf nur noch so aus:

    Schleudern -> Grobsieb -> Siebkübel mit Heizung -> 12.5 kg Eimer -> 25 kg Lagereimer.

    SuFu..... Da hilft Dir die Suchfunktion!

    Danke guter Tipp, habe ich gestern Abend nicht mehr dran gedacht.. Den Faden dazu habe ich sogar schonmal gelesen und nicht mehr daran gedacht.


    Noch eine Frage an die Spitzsieber: Welche Maschenweite hat euer Sieb?

    Inzwischen ist ja etwas Zeit vergangen. Ich überlege immernoch hin und her und ziehe inzwischen auch wieder die Methode von Drops bzw. Kikibee in Erwägung.


    Ein paar Fragen stellen sich mir noch:


    Welche Vorteile hätte denn der 50kg Behälter gegenüber einem 35 kg Behälter? - Der 35 kg hat ja den Vorteil, dass er unter die Schleuder passt und beim Hochheben vor dem Ablassen ca. 15 kg leichter ist.
    Aber sonst? Mehr Siebfläche okay, damit wahrscheinlich länger durchgehend nutzbar als der kleine.

    Aber es dauert ja auch ewig bis, der mal läuft, man muss ja erstmal 50kg Honig haben. Bei kleineren Ständen stell ich mir das schon schwierig vor, sofern man deren Honig einzeln im Eimer haben möchte.


    Andererseits stellt sich mir dir Frage: Passt ein 25 kg Hobbock unter den 32kg Siebbehälter von CFM? Klingt schwierig, bei einer Gesamthöhe von 33 cm und einer Eimerhöhe von 33 cm. Also wahrscheinlich eher nicht. Das heißt ich muss dass Ding aufbocken oder gleich höher stellen (dann muss es zum Schluss nicht mehr gehoben werden), und bin dann wieder bei meinem Ablauf mit dem vielen Eimer umschütten.

    Zu den Spitzsieben:
    Das klignt gut, aber jedes mal wenn ein Eimer voll ist, habe ich die Panscherei, das Sieb aus dem Eimer zu holen und dann entweder zu warten, bis der Honig durchgelaufen ist und man gefahrlos einen leeren Eimer drunter stellen kann oder das Sieb irgendwie in diesem wackelige Holzgestell zu befestigen. Wenns im Holzgestell ist, möchte man dass ja auch in eine Ecke stellen, bei der man nicht anstößt oder so. Das ist in meinem Schleuderraum aus Platzgründen eher nicht möglich. Ich stolper manchmal schon über die Beine der Schleuder...

    In meiner Vorstellung wirkt das nicht so optimal - bitte belehrt mich des besseren wenn es sich bei euch anders verhält.
    Großer Vorteil des dieser Siebweise ist natürlich der Preis.


    Eine Frage habe ich noch zu den Heizungen von CFM: Auf der Internetseite steht, die können auch verwendet werden um kristallinen Honig aufzutauen. Also sozusagen wie ein Melitherm? Hat da jemand Erfahrungen? Ein Melitherm ist ja doch noch etwas anders gebaut als nur die Heizspirale.

    Deshalb meinte ich, guck, daß sie stabil dastehen. Tarnnetz ist Quatsch. Verein und Versicherung sind besser.

    Also plan ich mal lieber einen Spanngurt pro Volk ein und gut ist :) Da werden die am Beutenbock festgezurrt und meine Steine für die Blechdeckel lass ich lieber zu Hause.



    Volk nicht, aber ne entsprechenden Königin hätte ich bei Bedarf....

    Wird wahrscheinlich anfang Mai frei. Spezielle "Wachhund" Zucht durch Intensiv Kontrollierte Anpaarung der gemeinsten lokalen Drohnen aus 2 Landkreisen mit einer ursprünglichen Buckfast.

    Vorteil: Gute Völkerentwicklung auch bei Trachtlücken. Die haben immer genug in der Kaserne zum Ausrücken.

    Ne, Danke. Ich hatte schonmal ein paar Stecher. Will ich eher nicht nochmal haben.

    Niesky klingt gut. Da sollten die Wälder genug Abwechslung haben, das da ausreichend reinkommt. Gleichzeitig sind die Böden besser und die Wasserversorgung, da wachsen gern auch immer wieder Linden, Ahorn und Eichen im Bestand, sowie Him- und Brombeeren.

    Ich war mich heut in dem Wald nochmal umsehen bei einer netten Fahrradtour. Wahnsinn wie betriebsblind man beim Pilze suchen sein kann. Dort wachsen in direkter Nähe (so ca. 100 m) Massen an Brombeeren, Massen an Blaubeeren und der ganze Hauptwaldweg ist auf mehreren Kilometern Länge gesäumt von Robinien im dichten Abstand (Ich dachte eigentlich die wachsen nur in dem anderen Waldstück, aber so kann man sich täuschen).
    Dank meines Vaters ist auch schon mit dem Waldbesitzer gesprochen worden und der "Jagdmensch" weiß schon Bescheid. Ich muss mich nur nochmal an den Förster wenden, dessen Adresse ich auch schon bekommen habe.


    Der Tip mit dem Waldrand und der Morgensonne ist gut, meine stehen auch so, Und ja, umstürzende Bäume können ein Problem werden, hatte vor 2 Jahren Glück, da ist der Baum 5m neben den Beuten eingeschlagen. Kann man aber schlecht vorhersagen, die Bäume stehen 80J gut und plötzlich kommt ne Böe aus der falschen Richtung und dann wars das. Man könnte noch an den Bäumen sehen, wie die Hauptwindrichtung ist (und entsprechend die Beuten geschützter aufstellen), aber da brauchts ein bisschen Erfahrung, vielleicht kann dir der örtliche Förster weiterhelfen.


    Ganz vermeiden lässt sich die Nähe zu Bäumen im Wald wohl nicht. Aber ich habe einen Platz gefunden, der in einer Schonung liegt, umzäunt ist, morgens und mittags Sonne hat und dann ab ca. 12-14 Uhr etwas schattiger sein dürfte. Einziges Manko, der ist noch im möglichen Fallbereich von drei oder vier momentan gesunden Bäumen, aber ein gewisses Risiko muss man im Wald wohl eingehen.

    Zudem müssen schon komische Windverhältnisse herrschen, dass die Bäume in Richtung Bienenstand fallen, aber es gibt ja nichts was es nicht gibt...

    S.o. - Amape und ich hatten es ja vorgeschlagen...

    Bei uns klappt das bestens (Schleuder - Küchensieb - Siebkübel - Eimer).

    Ah sorry, habe ich etwas übersehen, dass da ja schon was vorgeschlagen wurde.
    Ich denk mir das die Tage nochmal durch.

    Der Vorteil bei der Variante mit dem Kübel unter der Schleuder ist wirklich, dass ich die Eimer nicht heben uns ausleeren brauche. Außerdem spar ich bisschen was an Geld.


    Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass meine Schleuder echt extrem schlecht abläuft, wenn nur einer der beiden Auslaufhähne offen ist und zwei Siebkübel sind dann doch etwas zu viel. Weiterhin muss der Auslass der Schleuder ja auch das Sieb treffen. Bei einem 25kg Eimer ist die Zielfläche etwas größer, wenn die Schleuder anfängt zu tanzen.

    Aber weniger heben tut dem Rücken gut :D

    Hallo zusammen,


    danke für eure Antworten.


    Wenn du also drauf achtest, dass der Honig nicht vor dem Schleudern oder während des Siebens kristallisiert, dann sollte es kein Problem geben.

    Ich schleudere dazu die Waben am Tag der Entnahme oder spätestens am nächsten Tag, aber dann stehen sie bis dahin warm (beheizt) und trocken bis zum Schleudern.

    Genau das war 2020 mein Problem. In den Waben war der Rapshonig bereits kristallisiert. Außerdem habe ich nur die Möglichkeit den Honig in einem relativ kalten Raum bis zum Entdeckeln zu lagern. Dem will ich dieses Jahr schon durch eine Elektroheizung und einen Heizlüfter entgegenwirken.

    Auch dafür durfte der Siebkübel nicht zu groß sein, sonst hätte er nicht unter die Schleuder gepasst. Heizung war bisher nicht nötig. Wenn es denn einmal so wäre, würde ich eher für diesen Fall den Honig aus der Schleuder in den Eimer laufen lassen und vom Eimer durch ein beheiztes Sieb (oder den Melitherm) umgießen als dafür einen beheizten Kübel zu kaufen, den ich sonst nicht brauche.

    Mein Siebkübel soll gar nicht unter die Schleuder. Da ich eine Schleuder mit zwei Ausläufen habe, soll mein Setup so aussehen:


    Schleuder -> Eimer -> Abfüllkanne -> Siebkübel -> Eimer ( -> Spitzsieb -> Eimer (falls nötig))


    DIe Abfüllkanne (momentan schon vorhanden) will ich nutzen um den Siebkübel kontinuierlich zu befüllen. Ich habe gelesen, dass das wichtig sein soll, dort nicht stoßweise rein zuschütten.


    Die Heizung im Kübel wäre dann für das Spitzsieb richtig gut, allerdings ist da eine Spitzsiebheizung wohl deutlich günstiger.


    Fast den gleichen Faden gabs schon mal garnicht so lange her

    must du mal suchen siebkübel "rauf und runter"

    Habe ich schon, hat mir aber zur Entscheidungsfindung noch nicht ausgereicht und ich wollte den alten Thread nicht nochmal hochholen ;)