Beiträge von oleeiner

    Hallo Zusammen,


    in der Allgemeinverfügung steht: "die für die Durchführung der Probenahme erforderlichen Dokumente sind vorzulegen".

    Um welche Dokumente handelt es sich dabei?

    Ich vermute mal Gesundheitszeugnis, wenn die jeweiligen Völker vor kurzem an den neuen Standort gebracht wurden und die Dokumentation der durchgeführeten Varroa-Behandlungen (Stockkarte etc.). Oder ist etwas anderes gemeint?


    Viele Grüße,

    Erik

    Hallo Oli,

    Ich würde morgen erstmal einen Blick in die Völker werfen und ermitteln, wie viele Vorräte die noch haben. Wenn die Völker sehr wenig Vorräte haben, d.h. kaum Honigkränze über dem Brutnest, leere Futterwaben dann sofort mit der Fütterung beginnen.

    Falls viel Futter in den Völkern ist (10 bis 12 Kilo sollten schon drin sein) würde ich direkt mit der Varroabekämpfung beginnen sofern die Außentemperatur es zulässt.

    Die Futtermenge kannst du abschätzen indem du jede Wabenseite gedanklich in acht Teile teilst. Jedes verdeckelte Achtel sind ca. 125 g Futter.


    Ob du nun mit Eimer, Glas, Schale oder Futtergeschirr fütterst ist den Bienen egal ;)


    Den Honig kannst du noch Schleudern solange die Waben ordnetlich und sauber gelagert wurden. Allerdings musst du wegen des Wassergehaltes aufpassen, der ist bei den unverdecktelten Waben sicher über 20 %. Alternativ kannst du die Honigwaben auch den Bienen zurückgeben. Wenn wenig Tracht herrscht dürften die bis zur endgültigen Winterfütterung leer sein.

    Ich habe bei meinem Volk die Bruträume Mitte/Ende Juni getauscht. Letzte Woche war der neue obere Brutraum ausgebaut und bebrütet und der untere Leer somit habe ich den alten Brutraum entnommen und die ausgeschleuderten HR-Waben obendauf gesetzt.

    Hallo, Danke für die Antworten. Heute war von dem Geruch kaum noch etwas wahrnehmbar. Nur der Beton war noch feucht. Aber das gibt sich bei den sommerlichen Temperaturen bald. Da ich diesen Boden definitiv nicht wischen kann (mein "Lager" ist ein alter Hühnerstall, der gründlich geputzt und neu gekalkt wurde), werde ich erstmal nichts weiter machen. Evtl. Wische oder spüle ich das Regal demnächst noch mit Wasser aus.

    Guten Abend zusammen,


    Ich hoffe es gibt ein paar (Hobby)Chemiker unter euch. Mir ist heut Abend was dummes passiert. Nachdem ich meinen Ableger mit Milchsäure (15%) behandelt, und diese anschließend wieder ordnungsgemäß im Regal verstaut hatte, habe ich ca. 1 Stunde später festgestellt, dass der Drucksprüher leckt. Auf dem Betonboden und den unteren Regalbrettern hatte sich eine ziemlich große Milchsäurepfütze gebildet. Ich habe diese dann sofort mit mit Tüchern weggewischt und den Boden, sowie alle betroffenen Utensilien mit reichlich Wasser abgespült. Weiterhin habe ich den Raum gelüftet und über Nacht das Fenster angekippt. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob von der Säure irgendein Rückstand bleibt? Eigentlich müsste die Säure doch restlos verdunsten, oder?

    Hallo zusammen,


    Ich habe mich jetzt entschieden wie folgt vorzugehen:


    Beim starken Volk (saß heute schon auf 9 Wabengassen) wird ein Honigraum aufgesetzt und sobald die Bienen durchhängen oder die Waben unten verbauen kommt ein zweiter Brutraum drunter.


    Das schwache Bolk wird erst so belassen und kann im Sommer evtl. Sommertracht einbringen.


    Grüße

    Oleeiner

    Nein, ich möchte nicht den Brutraum verdreifachen. Entweder ich setze im Laufe der nächste Woche einen zweiten Brutraum auf oder ich warte bis zur Kischblüte und setze einen Brutraum unter und einen Honigraum + Absperrgitter auf.


    Jetzt schon einen Honigraum geben? Finde ich etwas gewagt, da bis auf die Wiede kaum Tracht da ist?!

    Hallo,


    Ich habe vor kurzem zwei Völker erworben, welche auf ca. 6-7 Zander-Wabengassen sitzen. Nun steht demnächst eine Erweiterung an. Dabei stellt sich mir die Frage, ob ich jetzt schon erweitern kann, oder ob ich warte bis alle 10 Rähmchen des 1. Brutraums gut besetzt sind.

    Weiterhin frage ich mich, ob ich nach oben oder nach unten erweitern soll. Meiner Befürchtung nach wird dieses Frühjahr sehr kurz. Die Sal-Weide blüht erst seit Mitte dieser Woche und die hohen Temperaturen lassen die Kirsche schnell austreiben. Von daher denke ich es wäre klug zu warten, bis alle Rähmchen besetzt sind und dann eine Erweiterung von 1 auf 3 durchzuführen. Andererseits ist eine Saalweidenblüte Anfang April eigentlich noch nicht zu spät (meiner Meinung nach) und man könnte einen Brutraum obenauf setzen.

    Wie macht ihr es?


    Viele Grüße,

    oleeiner

    Hallo an alle,


    Danke für die vielen Antworten.


    Re-Mark
    Soweit ich weiß hat mein Imkerverein kein Museum o.ä., weiterhin ist das ganze Zeug rechtlich gesehen nicht mal in meinem Besitz, sondern gehört meinem Onkel. Der hat zwar nichts dagegen, wenn ich mir das nehme, allerdings will ich da lieber nichts verschenken oder ausbauen.

    Das Wachs würde ich auch nicht verbrennen, dass finde ich etwas gefährlich ;)


    Ich finde Zander ganz gut, da es nicht so groß wie Dadant ist, man ein Rähmchenmaß für Honig- und Brutraum hat und man weniger Waben als bei DNM kontrollieren muss.
    Zudem würde ich mir eine Einfachbeute (natürlich in Holz) zulegen, dort kann ich sowohl Zander als auch DNM reinhängen.

    Der Gedanke mich nach dem Großteil der Imkerschaft zu richten schien mir schon vernünftig.
    Aber lieber wäre es mir natürlich ohne Rähmchensalat.

    Jörg

    Die Anschaffung einer Edelstahl-Schleuder erscheint mir auch sehr sinnvoll. Ich habe gestern Abend noch die Idee gehabt, diese in Polen zu kaufen, da ich gehört habe, dass ich dort etwas billiger komme.
    Was spricht denn gegen die Nutzung eines Wabenschrankes? Bringt dies Nachteile für die Waben mit?

    Wiesenimker
    Ich glaub die Rähmchen zu reinigen ist gegenüber dem Nutzen zu aufwendig.

    Wie gesagt, das Zeug gehört mir alles nicht....

    Marcus , Kuden-Imker, ribes
    Also wenn ich mich dazu entscheide, doch Mittelwände aus dem Wachs herstellen zu lassen, werde ich auf jedenfall den Ratschlag von ribes beherzigen. Ist es ausreichend das Wachs als Seuchenwachs zu deklarieren und zu sagen, dass es wahrscheinlich mit Folbex verseucht ist?
    Alternativ wird es wohl als Kerzenwachs verwendet, damit würde ich wahrscheinlich auch ruhiger schlafen. Mittelwände sind sowieso ziemlich weit unten auf meiner Bedarfsliste, da ich der Meinung bin, dass die Bienen auch selbst Ihre Waben bauen können und ich nicht auf jedes Kilogramm Honig angewiesen bin.


    Drobi
    Grüße nach Löbau.
    Die Hinterbehandlungsbeute ist glaube ich nicht die Beute mit der ich Imkern möchte.



    An alle:
    Gibt es denn Betriebe die verseuchtes Wachs zu einem vernünftigen Preis umarbeiten? Wenn ja Wer und Wo?

    und nochmal Danke an alle mit sovielen Antworten habe ich gar nicht gerechnet.

    Viele Grüße,

    oleeiner

    Hallo Robert, Hallo Eisvogel,


    ich habe schon Beuten zu den Rähmchen, allerdings sind dies Hinterbehandlungsbeuten, welche ich nicht verwenden möchte.
    Auf jeden Fall vielen Dank für deine Mühe und die Antworten. Also kann ich das alles in den Schrott bzw. ins Feuer geben.


    Das ganze Material für die Honigbearbeitung ist garantiert aus verzinktem Blech. Sonst würde es ja nicht oxidieren... und so schön glatt wie Edelstahl ist es auch nicht, sondern Rau wie verzinktes Metall...


    Das Wachs ist dann also garantiert verseucht, dieses Folbex lag nämlich auch noch im Bienenhaus rum, und das in nicht zu kleiner Menge.

    Eigentlich sah der Wabenschrank noch relativ gut aus. Von außen blättert die Farbe ab, aber sonst war der noch dicht. Aber werde ich mir auf jeden Fall noch genauer ansehen.

    Naja eigentlich finde ich Zander besser. Aber ein Großteil des Vereins imkert auf DNM...

    Eisvogel Danke für die Hinweise. Feuerwehr halte ich für übertrieben, der Kamin bzw. ein Lagerfeuer tut es auch.

    Viele Grüße,
    oleeiner

    Hallo zusammen,

    ich möchte dieses Jahr mit der Imkerei beginnen. Um am Anfang ein wenig Geld zu sparen, möchte ich auf die Imkersachen meines Opas zurückgreifen. Leider wurden diese Sachen seit 1993 nicht mehr benutzt und befinden sich in einem entsprechend angestaubten Zustand. Ich habe letztens eine kleine Bestandsaufnahme gemacht und möchte euch ein paar Fragen dazu stellen.

    1. Rähmchen
    Es sind noch zwei Mannshohe Stapel Rähmchen in DNM vorhanden. Kann ich die noch verwenden oder wäre es besser diese auszusortieren um mir keine Krankheitserreger in meine Völker zu holen? Ich weiß leider nicht mit, welchen Krankheiten mein Opa bzw. dessen Vöker zu kämpfen hatten und fragen ist nicht mehr möglich. Weiterhin weiß ich nicht, ob auf den Rähmchen Nirosta-Draht gespannt ist, dies könnte zu Problemen bei der Varroabehandlung führen.


    2. Honigschleuder/Entdeckelungsgeschirr
    Sowohl Honigschleuder, Entdeckelungsgeschirr und Honigabfüller haben eine gute Schicht Oxid angesetzt. Ich habe gelesen, dass bei verzinkten Oberflächen eine Reinigung nur Zeitweise hilft, also sind diese Dinge wohl schrottreif?

    3. Wachs/Mittelwände

    Laut meiner Oma sollen noch größere Wachsklumpen auf dem Dachboden des Bienenhauses liegen. Falls diese nach 25 Jahren Dachbodenhitze noch "Klotzförmig" sind, kann ich das Wachs dann noch zur Umarbeitung einschicken?


    4. Säuren und Medikamente

    Ich habe verschiedene Säuren (hauptsächlich AS) und Medikamente (hauptsächlich irgendein Fungizid, wird entsorgt) gefunden. Wie lange hält sich die AS?


    5. Wabenschrank

    Im Bienenhaus meines Opas steht auch noch ein alter Wabenschrank, welchen ich für mich herrichten und evtl. etwas umbauen möchte. Muss ich auf irgendetwas achten, wenn ich den wieder in Betrieb nehme?


    Viele Grüße,

    oleeiner