Beiträge von Andi_Sonne

    Hallo, mal eine andere Frage...

    Warum hast du den Ableger mit der alten Königin gemacht? Du hättest ja einfach eine Königin von den Brutwaben nachziehen lassen können. Dann wäre die Honigernte vom Wirtschaftsvolk nicht beeinträchtigt worden.

    In unserem Garten habe ich dieses Jahr schon einige verschiedene Arten von Hummeln beobachten können. Ein Rückgang ist mir noch nicht aufgefallen. Wie es momentan an unserem Lavendel aussieht, kann ich nicht sagen, da ich seit ner Woche nicht mehr Zuhause war. 😄

    Mir wurde es folgend beigebracht:

    Eine Brutwabe mit mind. zur Hälfte verdeckelter Brut je Wabenseite und mit Stiften bzw. jüngsten Maden, um eine Königin nachziehen zu können. Diese Wabe ganz an den Rand. Daneben eine einfache Mittelwand (nicht ausgebaut) und daneben eine Futterwabe mit ca. 1- 1,5 kg Futter. Das sollte eigentlich reichen, damit die Bienen die ersten Wochen überstehen, bis die neue Königin in Eilage geht. Zuviel füttern ist auch nicht gut, da die Bienen sonst die Waben mit Futter voll packen und dann nicht mehr ausreichend Platz für die Brut ist. Von Futterteig wurde uns abgeraten, weil die Bienen dafür Wasser benötigen, um es zu verarbeiten. Daher vermutlich deine Idee mit dem Wasser-Tetrapack. Wenn die Königin Eier legt, kann mit Sirup oder Zuckerwasser gefüttert werden, aber nur, wenn zu wenig Futter vorhanden ist! Das Flugloch sehr eng am Rand (dort wo die Brutwabe sitzt) halten. Somit kann das junge Volk sein Futter noch gut verteitigen (Stichwort Räuberei).

    Wenn du dieses Vorgehen etwas genauer wissen willst kannst du ja mal "Eine Wabe ergibt ein Volk" googeln oder bei dir Youtube "Ableger bilden aus nur einer Brutwabe" anschauen.

    LG Andi

    Ich bin erst seit kurzem hier im Forum und lese den einen oder anderen Beitrag aus reinem Interesse am Thema. Was mir aber schon sehr schnell aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass hier einige User sowas von überheblich und teils sogar aggressiv agieren, dass dieses Forum dadurch leider keinen Spaß macht. Natürlich gibt es immer wieder Anfänger und demnach auch immer wieder die gleichen Fragen. Aber warum fragt denn die Frau Lehrerin (ich glaube der Beruf stört hier den einen oder anderen) hier? Sie möchte alles richtig machen und weil sie durch ihren scheinbar inkopetenten Imkerpaten keine wirkliche Hilfe erwarten kann, sucht sie diese Hilfe halt hier. Und das ist auch richtig so. Aber scheinbar findet es so mancher verdammt geil, dass er mit seinem Wissen einer Lehrerin einen überbraten kann. Ganz ehrlich schämt euch! Das macht ihr doch nur, weil ihr hier im Netz "anonym" seid. Ich wette im wahren Leben würden diejenigen nie den Mund aufmachen, wenn eine vielleicht sogar junge und hübsche Lehrerin vor Ihnen stehen würde und sie um Hilfe bitten würde.

    Ich hoffe, dass die Moderatoren hier vielleicht mal den einen oder anderen von seinem hohen Ross herunterholt.

    Hallo Gustel,

    Ich habe deine Frage und die Antworten hier mal etwas mitgelesen...

    Auch ich habe in diesem Jahr mit einem weisellosen Ableger gestartet und warte gerade noch ein paar Tage bis zur ersten Behandlung des Ablegers mit Milchsäure. Ich nutze Milchsäure, weil mein Imkerpate noch welche hat und er die Oxalsäure nicht nutzen möchte. Bei meinem Imkerkurs wird aber die Oxalsäure empfohlen, welche ich vermutlich in Zukunft auch nutzen werde, da ein besserer Wirkungsgrad versprochen wird.

    Nun aber zum Hauptgrund, warum ich dir schreibe. Ich habe im Dezember beschlossen Imker zu werden und habe seit dem sehr viel darüber gelesen. Ich möchte auch behaupten, dass ich für einen Anfänger ein bereits recht gutes Wissen über die Arbeiten als Imker habe. Auch ich bin in einem Imkerverein und werde von einem Imkerpaten betreut. Aber ich habe mich sofort für einen Imkerkurs entschieden und bereue es kein Stück. Ich weiß nicht, woher du kommst, aber der hier in den Antworten erwähnte Kurs bei den Ruhrstadtimkern macht echt Spaß und ist vor allen Dingen äußerst lehrreich. Auch wenn so mancher hier über die Dr. Aumeier und Co. schimpfen mag... sie vermittelt nur Wissen, welches sie mit Ihren Völkern (400 glaube ich) wissenschaftlich getestet hat.

    Ich will jetzt auch nicht darauf rumreiten, aber deine Aussage zur Winterbehandlung mit der Ameisensäure hat gezeigt, dass da doch noch Wissenslücken vorhanden sind, die geschlossen werden müssen, wenn man erfolgreich imkern will. Ich kann es dir nur nahelegen einen Kurs zu machen. Die Entscheidung liegt bei dir.

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, besonders für die sehr ausführliche Antwort von Re-Mark.

    Du beschreibst hier genau das, was mich an der quadratischen 11er Beute zweifeln lässt. Nehmen wir mal an, man nimmt 11 Hoffmann-Rähmchen mit einer Breite von 35 mm. Dann hätte man ja schon 385 mm wenn man die Rähmchen exakt rein bekommt. Ich denke mal, dass man da noch einige Millimeter benötigt um vernüftig arbeiten zu können. Wenn jetzt ein Rähmchen längsseitig direkt an die Beutewand rutscht hätten wir 370 mm + 12 mm Ohren (382 mm), was dazu führen würde, dass das Rähmchen abrutscht.

    Man man, gar nicht so einfach... Am Montag steht mein erstes Treffen beim Imkerverein an. Da werde ich die Kollegen mal ausfragen. :)

    Ich habe mich für das DNM entschieden, weil es hier gängig ist und mein zukünfitger Imkerpate auch damit arbeitet. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, imkert er auch mit 10 Rähmchen pro Zarge. Nichtsdesttrotz wollte ich aber mit Hilfe dieses Forums auch noch andere Meinungen hören. Immerhin sind es 20 % mehr Fläche in einer 12er Zarge im Gegensatz zu der 10er Kompaktzarge.

    Ich habe mal einen Screenshot von einer Zarge mit den besagten 10 Rähmchen angehängt. Ich habe mir dieses als 3D-Modell erstellt, um eventuelle Anpassungen schnell anschauen zu können. So habe ich auch die Leisten von 18 auf 21mm Stärke erhöht, weil ich davon noch einige zu Hause habe. Die Seitenwände haben aber immer noch 18mm Wandstärke.

    manu_nr : Genaue Preise kann ich dir noch nicht nennen, da ich die Beute noch nicht gebaut habe. Außerdem bräuchte ich nur die 18mm starken Leimholzplatten, da ich die 21mm starken Leisten noch vorrätig habe. Bei den Leimholzplatten gibt es deutliche Preisunterschiede, was letztendlich auch darüber entscheidet, ob sich ein Selbstbau lohnt. Hier liegen die Preise/m² zwischen ca. 12 - 35 €. Vergleichen lohnt sich also!

    Zunächst einmal vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich wollte hier aber eigentlich nicht nach dem Sinn einer selbstgebauten Beute fragen, sondern ob eine Kompaktbeute zu wenig Platz bietet? Ich hätte die Frage auch so stellen können:

    Soll ich mir eine DNM Kompaktbeute kaufen? ^^

    Gruß

    Andi

    Hallo liebe Imker,


    Ich werde in diesem Jahr mit dem Imkern beginnen und möchte mir gerne meine Beuten selber bauen.

    Ich habe nun eine schöne Anleitung bei Youtube für eine DNM Kompaktbeute gefunden. Hier gehen 10 Rähmchen hinein.

    Beim Stöbern im Internet findet man aber auch DNM für 11 oder 12 Rähmchen. Was ist denn der Standard und ist von einer Kompaktbeute abzuraten, weil sie zu wenig Platz bietet?

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

    Gruß

    Andi_Sonne