Beiträge von Andi_Sonne

    Ich möchte diesen Vorfall gar nicht herunterspielen und verurteile solche Taten zutiefst, aber sofern die Dame über einen Verein versichert ist, bekommt sie den Schaden ja größtenteils ersetzt. Sollte sie nicht versichert sein, ist es ihr eigenes Risiko, welches sie bewusst eingeht. Somit greift ja dann die "Solidarität" über die gemeinsam gezahlten Versicherungsbeiträge. Wenn hier nun einige Leute noch zusätzlich etwas spenden, würde sie ja Gewinn mit einer solchen Misere machen, was ja dann auch nicht Sinn der Sache ist.

    Ich würde an Ihrer Stelle die Täter dazu aufrufen, sich zu stellen, ihr die Sanierung zu bezahlen und sie beim Wiederaufbau tatkräftig zu unterstützen. So würden sie es lernen und sehen, was sie mit solchen Taten anrichten. Im Gegenzug sollte sie dann von einer Strafanzeige absehen.

    Interessant ist aber, dass sie sofort die Abiturienten verurteilt und ihnen unterstellt, heuchlerisch zu handeln... das ist nicht die feine englische Art.

    "Hobby-Imkerei als Schaden für die Bienen"

    wir sind uns doch wohl alle einig, das es ohne Imker, (HOBBYIMKER, was für ein abwertendes UNWORT! Entweder Imker oder nix) Keine Bienen und schon gar keine ausreichende (mehr ist das eh nicht) Bestäubung in der Fläche mehr gäbe...Punkt

    Überpopulationen in den Stätten nutzen nicht in der Fläche (und regelt sich wieder von alleine)


    Bin mal gespannt wann der Letzte bemerkt das wir ne Kulturlandschaft haben (besonders in der Statt).........und die Uhr ist nicht mehr zurück zu drehen.

    Stadt statt Statt... ;)


    nichts für Ungut, konnte es mir nur nicht verkneifen dieses Wortspiel zu posten.

    Hallo,

    wie sieht es denn mit der Temperaturregelung aus? Ich meine, bei so einem Sommer wie diesem kann sich eine Holzkiste doch ganz schön aufheizen wenn die Sonne darauf fällt. Oder ist dein Stand dauerhaft im Schatten?


    LG

    BaarImker & rall0r , so stelle ich mir den Umgang in einem Forum vor. Ihr seid anderer Meinung, habt eure Erfahrung gemacht und teilt diese hier mit anderen. Ob sich dann jemand etwas von der anderen Meinung oder den Empfehlungen etwas annimmt, ist ihm ja dann selbst überlassen.

    Aber ne Schippe nehmen und direkt drauf hauen, weil jemand das böse Wort "Aumeier" in den Mund genommen hat, ist nicht gerade die feine englische Art.

    Nehmen wir beispielsweise die Antwort von wasgau immen ... ich glaube er hat meinen Text überhaupt gar nicht gelesen ansonsten würde er merken, dass er Unsinn schreibt. Habe ich irgendwo anmerken lassen, dass ich mehr Ahnung habe als alle anderen hier? Habe ich irgendwo geschrieben, dass Aumeiers Herangehensweise die einzig richtige ist? Aber Hauptsache erstmal drauf hauen. Respekt! Das nenne ich eine gute Argumentation. ^^

    Ich habe einzig und allein versucht zu helfen, indem ich meine Erfahrung teilen wollte. Blöderweise habe ich dabei diesen furchtbaren Namen genannt, der hier scheinbar für starke allergische Reaktionen führt.

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mir bei manch einem Kursbesucher wünschen würde, dass er lieber Briefmarken sammelt und die Finger von allen Lebewesen lassen sollte.

    Ich hoffe, dass Freaknose hier zwischen den ganzen Kommentaren doch etwas sinnvolles mitnehmen konnte.

    Hausecke , wenn du meinen Text richtig liest, ist meine Aussage dann doch nicht mehr lächerlich! Ich habe geschrieben "in deiner Antwort"... also einzig und allein auf diese eine Antwort bezogen. Mir ist bewusst, dass jemand der seit Jahren schon imkert reichlich Erfahrung gesammelt hat und ich habe auch nicht geshcrieben, dass sie keine hat oder generell nur destruktive Antworten schreibt.

    Ich würde mich sogar freuen, wenn beetic mir hilfreiche Antworten bei eventuell auftretenen Fragen geben wird.

    Wenn jemand die Aumeier nicht mag, ist es seine (oder ihre) Sache. Aber alles verteufeln, was sie sagt und andere als dumm zu bezeichnen, weil sie der "kommerziellen Frau Dr." folgen ist eine ganz andere Sache.

    Ich finde sie persönlich sehr nett und bewundere ihre Begeisterung mit der sie Ihr Wissen vermittelt.

    Vielleicht schaust du ja mal bei einem Kurs von Ihr vorbei, beetic. Witten dürfte ja nicht all zu weit von dir weg sein...

    Es ist gruslig, richtig gruslig hier!

    Mit welcher schieren Freude und Entusiasmus dem kommerzialisiertem (Pseudo)expertentum hinterhergehechelt und hier sogar die Ursachen für Schwäche zwar mit formuliert und beschrieben aber nicht ansatzweise begriffen werden.

    beetic, genau von solchen Leuten wie dir hat uns die werte Frau Dr. Aumeier direkt im Anfang ihres Kurses erzählt und gewarnt. Leute, die sofort schon beinahe aggressiv reagieren, sobald sie den Namen Aumeier hören. :D

    Ich konnte es mir eigentlich nicht vorstellen, aber ich wurde eines besseren belehrt. Wenn ich die Leute dann gefragt habe warum, kamen immer nur, nicht wirklich schlüssige Antworten wie, "Ich kann mit ihrer Betriebsweise nichts anfangen" oder "Ich mag sie einfach nicht".

    Ich selbst habe noch nicht viel Erfahrung und nehme mir daher auch nicht heraus irgendjemanden zu unterstellen, dass er keine Erfahrung hätte. Was ich aber weiß, ist, dass es in der Imkerei zig verschiedene Herangehensweisen gibt, die allesamt mehr oder weniger erfolgreich sind. Und den Erfolg kann man der Aumeier nun wirklich nicht absprechen. Nagelt mich nicht auf die Zahlen fest, aber ich meine sie hätte 300-400 Völker und winterverluste von etwa 4%. Ich denke ganz so falsch kann sie dann mit ihrer Betriebsweise doch nicht liegen. Und selbst wenn... muss man andere Meinungen immer ins lächerliche ziehen (Stichwort Thermomxx)? Was ist daran falsch, sich als Anfänger an jemanden zu halten, der erfolgreich imkert?

    Du hast deine Ansichten, die du auch vertrittst. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung und rege Diskussionen empfinde ich als sehr sinnvoll, aber ich habe in deiner Antwort keine kontruktiven Hinweise über eine bessere Vorgehensweise finden können.

    In diesem Sinne wünsche ich allen hier einen schönen Start ins sonnige Wochenende!

    Super Tips, danke! Ich hätte das auch immer so gemacht, aber die Frau aus der YouTube Serie vom deutschen Bienenmagazin hat mehrfach ausdrücklich Mitte bis Ende Oktober für die Volksstärke und Zusammenführung genannt. Ich war von ihr generell so beeindruckt dass ich da hte, ok, ich probiere es mal.

    Ich vermute mal, dass es Dr. Pia Aumeier war, die du in dem Video gesehen hast. So manch ein Imker mag über sie schimpfen, aber ich sehe sie eigentlich als recht kompetent an. Zumal sie alle Erfolge oder auch Misserfolge wissenschaftlich belegt. Hier ist mal ein Link von ihrer Dropbox bzgl. des Auffütterns von Ablegern:

    https://www.dropbox.com/sh/9qrxnnfa5i1flgb/AAB-mkZ44CRNgaFmszX7glN2a/Tipps%20durchs%20Bienenjahr/Praxis%206%20-%20Sp%C3%A4tsommerpflege%20Ableger%2C%20starke%20V%C3%B6lker%20einwintern?dl=0&preview=G4+-+Ableger+auff%C3%BCttern+2.pdf&subfolder_nav_tracking=1

    Vielleicht hilft dir das etwas weiter.

    Mit dem Auffüttern beginnt sie zwar später als bei Wirstschatsvölkern, aber dennoch schon im September. Einzig die Beurteilung der Volkstärke mit der einhergehenden eventuellen Vereinigung legt sie in den Oktober. Dass das Sinn macht, konnte ich dieses Jahr bei meinen Ablegern beobachten. Anfang September war ein Volk noch relativ schwach und ich hatte die Befürchtung, dass dieses Volk die nötige Einwinterungsstärke nicht mehr erreicht. Glücklicherweise haben die bis jetzt noch einen deutlichen Schub bekommen, sodass nun geügend Bienen zum Einwintern vorhanden sind.

    Das ist nicht auffällig, sondern typisch: Die Bienen gehen aus der Brut, der Milbenfall steigt.

    Es mag ja sein, dass es durchaus öfter vorkommt, aber meines Wissens ist der Befall für September deutlich zu hoch, sodass eine Behandlung notwendig ist. Ich habe gelernt, dass die Schwelle zum Behandeln für Ableger im September bei >1 Milbe /Tag liegt. Abwarten halte ich daher für eher gefährlich. Allerdings bin ich noch ein Anfänger und kann daher nicht aus Erfahrung sprechen.

    Bei mir ist das gleiche Problem auf getreten, wie bei chagall . Im August lag der Befall des Ablegers bei 0 Milben, Anfang/Mitte September dann aber plötzlich bei 7 Milben pro Tag. Die erste AS-Behandlung hat leider nicht zu einem ausreichendem Varroafall geführt, sodass ich am Wochenende eine zweite Behandlung gestartet habe. Ich hatte zunächst Bedenken bzgl. der derzeitigen Temperaturen, aber bei meinem gestrigen Blick auf den Dispenser schien schon ein großer Teil verdunstet zu sein. Ich werde nun Abwarten und dann in einigen Tagen die gefallenen Milben zählen. Wenn auch die Behandlung nicht ausreichend war, könnte man ggf. über den Tipp von honigbanane nachdenken... natürlich nur nachdenken, weil es ja verboten ist!

    Zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

    Ich war letzten Samstag (22.9.) noch beim Imkerkurs und hier haben wir in die Völker geschaut, um ihre Einwinterungsstärke einzuschätzen. Hier haben wir die Anzahl der Bienen, die eingelagerte Futtermenge, sowie die noch vorhandene Brut gezählt, bzw geschätzt. Aus diesem Grund habe ich es ebenfalls an meinen beiden Ablegern durchgeführt. Ich persönlich finde die Methode des Zählens der Futtermenge sicherer als das Wiegen. Als Anfänger verlasse ich mich lieber auf mein Auge, als auf das einseitige Wiegen der Beute. Obwohl derzeit ein Auge aufgrund des Stiches etwas beeinträtigt ist. ;) --> der Smiley sieht aus wie ich ^^

    Naja, und zugegebenermaßen bin ich auch nach wie vor neugierig und schaue gerne in die Völker. Wahrscheinlich muss ich mich da etwas bremsen... das wird ein harter Winter :D

    Also die Königinen sind beide vorhanden. In einem Volk habe ich sie gestern zwar nicht gesehen, weil ich die letzten beiden Waben nicht gezogen habe, aber es war Brut in allen Stadien vorhanden. Im zweiten Volk habe ich die Königin gesichtet. Rauch habe ich auch gegeben und die haben sich anfangs auch relativ normal verhalten, sprich sich in die Wabengassen verzogen. Etwas später, als ich merkte, dass sie unruhig werden waren sie vom Rauch eher unbeeindruckt. Futter ist auch ausreichend vorhanden, da ich die Woche zuvor noch gefüttert habe und die es gut eingelagert haben.

    Ich war übrigens abends um halb 7 da. Wenig Flugbetrieb, da es auch nicht sonderlich warm war.

    Na, dann bin ich ja erstmal beruhigt, da es zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich zu sein scheint, dass die ihren Vorrat so gut verteidigen.

    Wie ist denn eure Erfahrung bzgl. der Stiche? Ich habe dieses Jahr 5-6 Stiche bekommen, welche alle absolut harmlos verlaufen sind (Augenbraue, Finger und Arm). Also gar keine Schwellung oder sonstige Beschwerden. Mein letzter allerdings ist ziemlich angeschwollen und mein Auge sieht aus, wie nach einer Schlägerei. X/

    Fallen die Stiche bei euch auch unterschiedlich stark aus?

    Hallo,

    ich habe dieses Jahr mit 2 Ablegern gestartet. Den ersten habe ich im Mai, den zweiten im Juli bekommen. An beiden Völkern konnte ich bisher immer problemlos ohne jeglichen Schutz, nur mit Rauch, arbeiten. Seit Ende August habe ich zuerst beim zweiten, etwas kleineren Ableger eine gewisse Unruhe bemerkt, welche sich von mal zu mal verstärkt hat. Das erste Volk, war nach wie vor sehr ruhig. Gestern wollte ich kontrollieren, wieviel Futter sich in den Waben befindet und habe dazu die Waben einzeln gezogen. Nach den ersten 3 Waben wurden sie so aggressiv, dass sobald ich meine Hand über der Beute hatte, sofort 5-6 Bienen in den Angriffsmodus geschaltet haben, bis ich ein paar Schritte zurückgegangen bin. Ich habe dann versucht weitere Waben zu ziehen, aber bei den letzten beiden habe ich es bleiben lassen. Zumal ich da einen Stich schön unterhalb der Augenbraue bekommen habe, der zu meiner Freude auch zum ersten mal richtig schön angeschwollen ist.

    Nun zu meiner Frage:

    Ist es normal, dass die Völker zu dieser Jahreszeit aggressiver werden? Meine Theorie ist ja, dass es beim Auffüttern (letzte Woche) eventuell Räubereiversuche gegeben hat und die Bienen daher mehr verteidigen. Außerdem sind ja jetzt schon eher ältere Winterbienen vorhanden, die ja sowieso eher angreifen, als junge Bienen. Ich habe ja die Hoffnung, dass die sich im Frühjahr wieder "normal" verhalten und ich die Königin nicht austauschen muss.


    Gruß

    Andi

    Ableger sollen erst behandelt werden, wenn der natürliche Milbenfall bei über 5 / Tag liegt. In der Regel wird der Ableger in seiner brutfreien Zeit mit Milch- oder Oxalsäure behandelt. Daher kommt es nur selten vor, dass der Milbenfall höher liegt. Eine Behandlung mit Ameisensäure schädigt auch immer die Brut, sodass die Entwicklung des Ablegers unnötig gebremst wird und dies zu einem Schwachen Volk vor dem Winter wird. Daher wird immer geraten, vor der Behandlung eine Gemülldiagnose zu machen und nur bei starkem Befall einzugreifen. Ab September kann dann, nach einer weiteren Gemülldiagnose, mit Ameisensäure behandelt werden. Ich würde also die Behandlung abbrechen, um dein Volk nicht zu schwächen und noch bis September warten!

    Hallo, mal eine andere Frage...

    Warum hast du den Ableger mit der alten Königin gemacht? Du hättest ja einfach eine Königin von den Brutwaben nachziehen lassen können. Dann wäre die Honigernte vom Wirtschaftsvolk nicht beeinträchtigt worden.