Beiträge von Andi_Sonne

    1. Es waren tiefe Astlöcher in den Seitenteilen vorhanden (teilweise ca. 15mm bei 20mm Wandstärke)

    wie ich im Eingangspost geschrieben habe, Holz hat Baumarktqualität, da sind auch die Äste noch drin, wenn sie fest sitzen, ist das auch kein Problem.

    In einem Loch ist nichts drin... sonst wäre es kein Loch!

    Ich habe diese Punkte in einer Mail an Beutenwelt geschickt und nach über einer Woche noch keine Antwort erhalten.

    vielleicht geht es ihnen wie deinem Händler :

    da mein bisheriger Anbieter zur Zeit sehr lange Lieferzeiten hat.


    Ich werde auf jeden Fall auch ein 3. mal dort bestellen, weil es preisgünstig ist. Wenn man nicht in der Hauptsession dort bestellt, sind die auch recht flink mit dem Emails. Ja bei mir war auch von einem Seitenteil 5 cm abgebrochen. Habe es angeklebt und fertig. Wir sind doch Imker und können mit Holz umgehen. Wo gehobelt wird da fallen Späne.

    Lange Lieferzeiten sind das Eine, gar nicht auf Mails antworten das Andere.

    Egal wie teuer ein Produkt letztlich ist, erwarte ich, dass dieses nicht beschädigt oder in einer mangelhaften Qualität bei mir ankommt. Sobald ich etwas nacharbeiten muss, entspricht das nicht dem, was ich bestellt habe und ich denke da habe ich zumindest das Recht, dieses zu erwähnen und eine Entschuldigung zu erwarten. Natürlich kann man die Probleme lösen, aber auf Kosten meiner Zeit. Und davon habe ich leider nicht viel!

    Jeder muss selber wissen, wie er damit umgeht. Wenn eine einfache Entschuldigung gekommen wäre, wär die Geschichte für mich auch erledigt, aber so zeigt mir dieses Unternehmen, dass ich als Kunde nicht wertgeschätzt werde und somit werde ich dort nie wieder bestellen!

    Stammen die Bilder aus einem Wirtschaftsvolk oder einem Jungvolk/Ableger?

    Varroa konnte ich auf die Schnelle nicht erkennen.

    Aber warum machst du das zu dieser Jahreszeit? Ableger behandelst du eh noch nicht, bzw. wenn sie vernünftig gebildet wurden ist eine Behandlung defintiv noch nicht nötig. Ein Wirtschaftsvolk wird auch noch nicht behandelt, weil man ja noch Honig ernten will. Also... entspann dich, mach das ganze noch mal Anfang August und dann schau weiter. Am besten nur behandeln, wenn die jeweilige kritische Schwelle an Varroen im Volk überschritten wurde. Bei manch einem Ableger ist gar keine Behandlung mit Ameisensäure nötig. Oft reicht auch der September zur Behandlung. Aber wie es bei Imkern üblich ist, gibt's dazu auch unterschiedliche Meinungen. Manche Behandeln immer alle Völker am gleichen Termin. Ob das besser ist, muss jeder selber wissen.

    Aber die Windel kannst du noch ruhig einen Monat zur Seite stellen.

    Ich habe vor kurzem meine erste Lieferung von Beutenwelt erhalten. Leider kann ich für diesen Anbieter keine Empfehlung aussprechen. Ich habe mir Zanderzargen, Deckel und Blechdeckel gekauft. Auf den ersten Blick sah es zunächst nach einer guten Qualität aus. Die Teile wurden sauber bearbeitet und die Kanten auch nicht ausgebrochen.

    Nun zu den negativen Punkten:

    1. Es waren tiefe Astlöcher in den Seitenteilen vorhanden (teilweise ca. 15mm bei 20mm Wandstärke)

    2. Die vorgebohrten Löcher fehlten zum Teil

    3. Bei einem Brett war die Bohrung für die Holzdübel ca. 12 mm daneben, sodass sich das ganze nicht montieren lies.

    4. Ich habe diese Punkte in einer Mail an Beutenwelt geschickt und nach über einer Woche noch keine Antwort erhalten.


    Es war mal ein Versuch, dort zu bestellen, da mein bisheriger Anbieter zur Zeit sehr lange Lieferzeiten hat. Jetzt bin ich um eine Erfahrung reicher und werde mich für nächstes Jahr rechtzeitig um das nötige Material kümmern, um nicht wieder in Materialknappheit zu kommen.


    Gruß

    Andi

    =O

    Oh mein Gott... da freuen sich ein paar Hipster, wenn sie den Bienen "helfen".

    Imkerliche Bedenken:

    Wie soll man dort eine Schwarmkontrolle durchführen, wie eine Varroabehandlung? Wie soll man auf Faulbrut testen können? Honigernte scheint hier ja scheinbar nicht erwünscht.

    Bedenken aus Bienensicht:

    Dauerhaft hell und laut. Kindergeschrei, Fernseher, Besuch, Partys... ich denke alles nicht so optimal für die Immen.

    Optische Bedenken:

    Wie lange bleibt die Scheibe denn wohl so durchsichtig, dass man gut hineinschauen kann?

    Was macht ihr eigentlich mit Waben, in denen der Rapshonig bereits kristallisiert ist?

    Hab heute geschleudert und einiges nicht raus bekommen.

    Vielleicht kann rase das am Montag mal in seinen Live Stream als Punkt aufnehmen und ein paar Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen erläutern.

    Ich habe auch Zander und habe mich letztes Jahr auch schon mal verhoben. So ein voller Honigraum wiegt doch schon einiges und wenn man den unbedacht, gebückt hebt, sich dabei dreht und dann in dieser Haltung absetzt... da war erstmal die Couch angesagt. Es gibt aber auch die Möglichkeit einen vertikal getrennten Honigraum zu verwenden. Ich habe mir diesen letztes Jahr gebaut, aber erst zum Ende der Lindentracht aufgesetzt. Die haben etwas ausgebaut, aber dann war die Tracht auch schon vorbei.

    Zumindest wäre das eine Option für Rückengeschädigte und Leute, die sich damit schwer tun.

    Das Buch habe ich mir auch bestellt, da ich größtenteils nach diesem Prinzip imkere. Habe seit 2018 (da habe ich angefangen) noch kein Volk verloren.

    Mir gefällt, dass Dr. Liebig immer sehr wissenschaftlich an die Materie geht und Vor- & Nachteile dann auch belegt. Er hat auch schon jeglichen Imkerquatsch, inkl. der Bienensauna, ausprobiert. Von daher bin ich mal gespannt, wann das Buch bei mir auftaucht. Ich habe nämlich auch keine Bestätigung von ihm erhalten.

    Üblicherweise imkert man bei Zander mit 2 Bruträumen

    Das ist so pauschal nicht richtig.

    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es alle so machen. Wenn jemand meint, dass er mit einem BR besser zurecht kommt, kann er es gerne so machen. Jedem das Seine, solange es den Bienen gut geht. Ich sehe z.B. einen großen Vorteil für die Wabenhygiene, wenn man alle Waben zargenweise tauschen kann... Aber wollen wir mal nicht vom Thema abschweifen.

    Der Fragensteller imkert aber nun mal mit 2 Bruträumen und darauf bezieht sich auch meine Antwort. Ich hoffe, ich konnte ihm damit etwas weiterhelfen.

    Ich habe auch Zander und habe meine erste Beute mit Rähmchen mit dünnem Oberträger erhalten. Diese Rähmchen haben sich mittlerweile zwischen die anderen Rähmchen (modifiziert) gemischt.

    Und siehe da, ich kann bei der Kippkontrolle nach 2 Sekunden sagen, welche Rähmchen einen dünnen Oberträger haben und welche nicht. Der Beespace nach oben ist identisch, aber über den modifizierten ist gar kein oder nur sehr wenig Zwischenbau. Zunächst wirst du erstmal damit leben müssen.

    Ich werde die Rähmchen jetzt nach und nach aussortieren, wenn es die Situation zulässt.


    Ich habe meine ersten Bienen übrigens auch auf DN bekommen und in eine Zanderzarge gehängt. Dafür habe ich für die DN-Rähmchen einen Adapter in die Zarge gebaut und danaben die Zanderrähmchen gehängt. Funktionierte ganz gut.


    Da ich nicht mit Zander arbeite, kann ich nur Fragen stellen:

    1. Braucht das Volk einen zweiten BR?

    Und die 2.: Warum setzt man den 2. BR auf und nicht unter?

    Üblicherweise imkert man bei Zander mit 2 Bruträumen und setzt bei einem einzargig überwintertem Volk den 2. BR zur Salweidenblüte auf den ersten. Bei einem eher schwach überwinterten Volk kann man zur Kirschblüte zuerst den HR auf den ersten BR setzen und dann mit einem zweiten BR nach unten erweitern. Dazu gibt's ganz gute Videos im Netz (z.B. von Simon Hummel).


    LG Andi

    Hallo Werner Egger

    Danke für den Hinweis. Ich habe ehrlich gesagt nicht gewusst, dass es da Probleme geben kann. Ich selber kann meinen Beitrag nicht ändern. Wärst du so nett und nimmst den raus?

    Vielen Dank!

    Andi_Sonne lass dir das nicht versauen, weist dubzu welchem Landwirt der Senf gehört? Sprech mit ihm was er da vorhat, im Optimalfall wird da nix gemäht oder gespritzt, bzw. erst nach der Blüte. Dann sind deine Völker perfekt für den Raps vorbereitet.

    Danke! Ich hoffe man, dass er da nicht spritzen darf, weil das kleine Feld direkt am Ortsrand liegt. Für's Schlegeln wird es da wohl keine Einschränkungen geben. Meine Bienen stehen an dem roten Kreis.

    In beiden Fällen, also wenn bei Bienenflug geschlägelt oder Glyphosphat gespritzt wird, kann man die Polizei kommen lassen. Direkt an den Ort des Geschehens. Habe ich selbst schon so gemacht. Bei mir reichte einmal sogar die Androhung.

    Naja, zunächst einmal kann man ja versuchen, sachlich mit dem Bauern zu reden, dazu muss ich aber erstmal herausfinden, wem das Feld gehört.

    Wie sieht denn die rechtliche Lage aus? Ist es für den Bauern verboten, sein Feld zu "Flugzeiten" zu Pflügen oder zu Spritzen?

    ist natürlich Senf. Überwinterte Gründüngung oder ähnliches.

    Wenn du Glück hast, wird es bald untergepflügt. Wahrscheinlich vorher gemulcht - wenn das mittags bei Bienenflug passiert, wirst du gehörige Bienenverluste haben.

    Worst Case wäre, wenn es demnächst mit Glyphosat niedergespritzt wird...

    Ok, danke dir!

    Warum rechnest du mit gehörigen Bienenverlusten beim Pflügen? Fliegen die nicht weg, wenn ein Trecker kommt?

    Ich hoffe wirklich, dass kein Glyphosat gespritzt wird. Meine Bienen stehen ca. 4m vom Feldrand entfernt. Dann könnte ich die Saison knicken.