Beiträge von Drahtwurm

    Für die "Ausserbayrischen" ;-) :


    Bayrischer Rundfunk BR 20:15 -21:00 Uhr


    Themen:

    Brandanschlag auf Bienenstock: Rassenwahn unter Imkern?; Fluch der Kulisse: Bamberg ächzt unter Zuzug; Heldin oder Egomanin? Der Krimi um Josefa Schmid; Steinwüste statt Grünfläche: Betonterror im Garten; Wie die Axt im Wald: das Drama um den Steigerwald




    Hallo zusammen,


    ist ein 10 cm Loch nicht etwas groß für einen Marder?

    Den Auto/Steinmardern, die ich manchmal sehe würde ich ein eher ein Loch von 5 cm Durchmesser zutrauen.

    Bei einem 10 cm Loch würde ich eher auf einen Waschbär tippen, wenn ich damit auch noch keine persönlichen Erfahrungen habe.


    Viel Freude mit den Damen wünscht


    Hans

    Hallo Drobi,


    mit dem Punkt 15 hast Du sicher Recht, nicht nur im Bezug auf Bienen sondern für alle täglichen Belange.


    Da aber die "Neuerung" in diesem speziellen Fall der Beutenwandstärke schon ein paar Millionen Jahre durch die Natur erfolgreich getestet wurde, fühle ich mich auf einem guten Weg. (siehe u. a. Thomas D. Seeley, Bienendemokratie)

    Mit ist klar, das das Holz eines lebenden, hohlen Baumes noch etwas andere Eigenschaften besitzt, als meine toten 6 cm, aber 10 bis 20 cm Wandstärke haben sogar mich abgeschreckt. ;-)


    In diesem Sinne viel Spaß mit den Mädels wünscht


    Hans

    Hallo Beekloppter,


    mit 50, 100 oder noch mehr Völkern wäre mir sicher auch mein Rücken wichtiger.


    Ich bin aber in der glücklichen Situation, dass ich Bienen als Liebhaberei ansehe.

    Und was nimmt man nicht auf sich, damit es seinen "Lieben" gut geht.


    Und ganz so neu scheinen unsere Ansichten auch nicht zu sein.

    Ich lese gerade von Ferdinand Gerstung, Pfarrer "Der Bien und seine Zucht." 1919.

    (Gibts auch als Pdf im Netz.)

    Dort beschreibt er die von ihm entwickelte "Thüringer Lagerbeute".

    Die gabs für Bienenhäuser in einfacher Ausführung, für Freiaufstellung empfahl er aber seine doppelwandigen Beuten.

    Für das Kondenswasserproblem hatte er atmungsaktive Stirnseiten mit Torffüllung oder Stroh vorgesehen.


    In diesem Sinne, viel Spaß mit den Mädels wünscht


    Hans

    Hallo Bschein,


    die 5 cm dürften schon stimmen. Ich glaube mich zu erinnern, dass er auch schon in anderen Beiträgen von dieser Wandstärke sprach.


    Ganz nebenbei, meine ersten Magazine bekommen sogar Wandstärken von ca. 6 cm. Ich hab da im Netz einen Beitrag gefunden, der mich hoffen lässt, dass ich damit den Taupunkt in die Wand verlagern kann.

    Als zweiten Nutzen sehe ich den Umstand, das durch die Holzmasse kurzfristige Temperaturänderungen die Bienen nicht so schnell erreichen und nicht jeder Sonnenstrahl gleich einen Großflugtag auslöst.

    Allerdings sollen die Bienen im Frühjahr im Durchschnitt etwa 14 Tage in der Entwicklung hinterher hinken.

    Und ein Magazinrahmen wiegt leer ca 10 kg . . .


    Mal sehen, was meine Damen davon halten werden. ;-)


    Viel Freude mit den Mädels wünscht


    Hans

    Hallo Ludger,


    vielen Dank für deinen schnellen und kompetenten Beitrag.

    Ich habe inzwischen den Belegstellenleiter angemailt und auch prompt eine sehr nette und positive Antwort erhalten.

    Es wird anscheinend immer noch nicht so heiß gegessen, wie's gekocht wird . . .

    Dann werde ich mir mal die ersten Guckzargen zusammennageln . . .


    Allen viel Erfolg mit den Damen wünscht


    Hans

    Hallo zusammen,


    Ich lebe in Bayern im Schutzgebiet einer Belegstelle. In den letzten Jahren wurden bei mir einige alte Bäume gefällt, dadurch sind anscheinend die Wohnmöglichkeiten für Schwärme so schlecht geworden, dass ich im Winter schon tote Bienenvölker in Steinkautzröhren entdeckt habe. Diesen Schwärmen würde ich gerne eine bessere Bleibe anbieten und ihnen helfen, leichter zu überleben. Dazu habe ich mich in den letzten Wochen schon ein wenig belesen.


    An vielen Stellen im Internet, von einem Imkervorstand und auch auf der Infoseite dieser Belegstelle ist immer nur von Bienenrasse die Rede.

    Im Bayrischen Tierzuchtgesetz § 13 Bienen und auch in der Verordnung über den Vollzug des Tierzuchtrechts § 4 ist aber von der Zuchtrichtung die Rede.


    Meiner Meinung nach ist die Zuchtrichtung eine größere Einschränkung als die Rasse. In einer Rasse können ja viele Zuchtrichtungen verfolgt werden.

    Nach meinem Verständnis dürfte es nicht reichen, nur die Rasse eines Schwarms festzustellen. Einen Schwarm ohne Information seiner Herkunft müsst im Schutzgebiet immer mit einer Königin aus der Zuchtrichtung umgeweiselt werden.


    Bevor ich irgendwelche schlafenden Hunde durch genaueres Nachfragen wecke, würde ich gerne eure Meinung und Erfahrung zu diesem Thema hören?



    Hans