Beiträge von R0Li84

    Nachdem Ihr mir hier den Tipp gegeben habt mit Ablegern zu starten, habe ich mir nun meine ersten "1-2 Ableger" für Anfang Juni reserviert. Ich bekomme Buckfast Bienen auf Dadant - nachdem ich einiges über Dadant gelesen habe wollte ich das einfach ausprobieren. Parallel liebäugle ich jedoch damit, als zweiten Ableger nicht Buckfast + Dadant, sondern Carnica + Zander zu holen. (Ist bei uns in der Region gebräuchlicher).


    Nun bin ich beim recherchieren auf die Magazinimker / Langstroth Beuten gestoßen. Im Grunde wären die doch ideal, um die Flexibilität zu bewahren - oder sehe ich das falsch? Spricht denn etwas dagegen, mit Langstroth (10er Dadant) und parallel Langstroth Zander zu beginnen. Je mit 1-2 Ablegern. Wenn ich dann selbst Erfahrungen gesammelt habe, dann kann ich mich immer noch auf ein System festlegen - oder ich baue einfach verschieden große Zargen und gebe den Bienen das was Sie gerne möchten. (Honigraum würde ich ganz gerne mit den Dadant Rähmen machen - liebäugle nämlich mit einer kleinen Radialschleuder).

    Danke ribes - die Ableger bekomme ich auf 5 Dadant Waben mit einer "frischen" F1 Königin. Abgegeben wird erst, wenn die Königin ordentlich legt - deswegen auch erst Anfang Juni. Ich werde mich mal nach Mittelwänden beim Verkäufer der Ableger erkundigen, der Naturbau würde mich aber ohnehin fast mehr interessieren. Habe nur Bedenken direkt als Anfänger damit zu starten...

    Hallo zusammen - ich will dieses Jahr mit zwei Ablegern auf Dadant beginnen und bin gerade überlegen, wo ich am besten Mittelwände kaufe. Gibt es denn aktuell zuverlässige Quellen, denen man trauen kann?


    Alternativ überlege ich, ohne fremdes Wachs im Naturwabenbau zu starten und später meinen eigenen Wachskreislauf aufzubauen. Funktioniert das denn bei einem Ableger, den man Anfang Juni bekommt? (Ich möchte vermeiden, dass das Volk zu langsam wächst und dann gegen Winter zu klein ist).

    Die Beuten von Bergwiesenimker sehen gut aus - sind aber wieder ein gutes Stück teurer als die von Wagner. Sind Sie denn den Preisunterschied Wert? Holtermann ist auch teurer als Wagner - tendiere daher aktuell doch sehr dazu, bei Wagner zu kaufen.

    Bin auch gerade auf der Suche nach 12er Dadant - gibt es denn zu Wagner überhaupt gute Alternativen? Bisher habe ich nichts gefunden, dass wirklich besser aussieht... Oft liest man hier aber etwas abfällig über Wagner, kann das als Anfänger nicht ganz nachvollziehen woher das kommt!?

    Danke euch alle für die - unter Imkern - wohl sehr klare Antwort. Dann werde ich mit Buckfast + Dadant beginnen, habe gerade auch einen Imker gefunden der (ca. 60km entfernt) Mitte Juni Ableger verkauft. Da habe ich mir gerade 2 Stück reserviert - hoffe die bekomme ich dann gut über den Winter!

    Hallo zusammen - ich war heute im ersten Teil von einem Anfängerkurs. War sehr interessant, nur eine Sache hat mich etwas verwundert bzw. konnte ich so nicht ganz nachvollziehen.

    Bei uns in der Region ist wohl überwiegend das Zander Maß mit Carnica im Einsatz. Das hatte ich Anfangs auch im Sinne, aber nachdem ich mich informiert habe fand / finde ich die Dadant Beuten eigentlich interessanter. Dementsprechend hätte ich auch überlegt eventuell auf Buckfast Bienen zu gehen.


    Dadant wurde im Kurs als Zarge für Erwerbsimker angepriesen (somit wurde indirekt gesagt, dass es für "Hobbyimker / Vereinsimker" nicht geeignet ist).

    Buckfast wurde als "künstliche Biene" bezeichnet, zudem wurde erwähnt dass man Buckfast Imker nicht gerne sieht, da durch die Mischung "Stecherbienen" entstehen.


    Hier als auch wo anders habe ich jedoch bereits mehrfach Fragen gelesen bzgl. umweiseln einzelner Carnica Völker auf Buckfast als auch "Buckfast + Carnica" an einem Stand.

    Daher hat mich diese Aussage etwas irritiert - kann denn jemand dazu etwas sagen?

    Ich verstehe euch durchaus und kann euch beruhigen - ich will mit den Bienen nicht die Welt verbessern. Vielmehr interessiert mich einfach der "Organismus Bienen" als auch die Produkte, die man damit erzeugen kann. Ich denke, dass mir das einfach Spaß macht und ein schöner Ausgleich zum Alltagsstress ist.


    Da ich Anfangs nicht zu viele Fehler machen will frage ich nach - die Beiträge von 2017 bzw. vergleichbares habe ich teils schon gelesen und kann die Einstellung ja durchaus nachvollziehen. Allerdings dürft Ihr nicht zuviel in einzelne Wörter interpretieren, sonst macht das hier für beide Seiten keinen Spaß mehr.


    Ich werde mich aus dem Beitrag hier ebenfalls zurückziehen. Danke für alle die mir geholfen haben, ich werde ab und an mal berichten wie es mir so ergeht. Fehler werde ich sicher ebenfalls machen - ich hoffe ich werde dafür nicht "erschlagen". ;-)



    LG,

    Roland

    Ralf - deine 4.000 Beiträge sind sicherlich nicht alles Fragen - sondern zahlreiche Hilfestellungen. Ich bin hier nur ehrlich gesagt etwas frustriert von dem Tonfall mit dem man begrüßt wird. Ich kenne es von vielen anderen Vereinen, dass die Jugend gefördert wird. Beim Imkern - das verstehe ich inzwischen - läuft die Welt wohl etwas anders. Irgendwie scheint man ja Anfängern helfen zu wollen - sonst hätten nicht so viele Leute diesen Beitrag gelesen, auf der anderen Seite verstehe ich aber nicht warum man es dann nicht einfach mal gut sein lassen kann und eine Belehrung auf die nächste folgt...


    Ich habe dank euch einige Punkte realisiert und mich damit (auch abseits vom Forum) noch gründlicher auseinander gesetzt. Ich starte mit 1-2 Völkern, besuche so viele Kurse wie möglich und versuche, dass ich einen Austausch mit Kollegen bekomme ohne Ihnen auf die Nerven zu gehen. Trotzdem werde ich es mir nicht verbieten lassen Fragen zu stellen - wer nicht antworten will muss nicht. Deinen zuletzt von mir zitierten Beitrag habe ich jedoch diesbzgl. verstanden - daher auch die vielleicht etwas harsche Antwort.

    Ich denke jeder sollte froh sein, wenn sich Leute neu für dieses Hobby begeistern.

    Warum eigentlich? Ich glaube, das ist ein Mißverständnis. Im Verein, wo dann keiner Bock hat sich um die geworbenen Neuen zu kümmern, und auch bei den Neuen, die ihre Rolle in meinem Leben (und dem der Kollegen) maßlos überschätzen. Frustriert dann alle. Das nur so am Rande ;)


    Beste Grüße,

    Ralf



    Ehre dem, der als Imker geboren wurde und niemals einen der erhabenen, erfahrenen Imker mit seinem Unwissen belästigen musste...


    Wenn ich mich in meinem Beruf so maßlos überschätzen würde und neuen Leuten keine Hilfestellung leisten würde - ich hätte keinen mehr.



    Aber schön, dass es auch anders geht, wie unsere Regionalzeitung oft berichtet:


    http://www.pnp.de/lokales/land…e-Imkerei-begeistert.html

    http://www.pnp.de/lokales/stad…t-sich-um-die-Bienen.html

    Liebe Leute, ich habe den Beitrag eröffnet um zu fragen ob ich denn alles richtig verstanden habe und Ende März / Anfang April noch nicht wirklich viele Arbeiten anstehen. Brutzarge, Honigraum aufsetzen hätte ich ja ggf. schon machen können bevor ich in den Urlaub fahre (je nach Wetterlage). Dann kam konstruktiv der Hinweis, dass es nicht ratsam ist mit einem kompletten Volk zu starten - vielen vielen Dank hiefür. Bis dahin war auch alles perfekt. Seitdem schweift es aber etwas ab, weil ich einmal geäußert habe, dass ich mir zutraue auch einiges "selbst zu lernen" und mich damit auf "dünnes Eis" begeben habe...


    Ich denke jeder sollte froh sein, wenn sich Leute neu für dieses Hobby begeistern. Bei meinen Eltern im Garten steht ein Kirschbaum - seit Jahren habe ich keine Bienen mehr daran gesehen, dementsprechend schlecht wurde der Ertrag. Auch hier bei mir am Dorf - wilde Kirschbäume, Haselnusssträucher - keine Bienen. Die Bäume die ich pflanze werfen daher auch kaum bzw. wenig Ertrag bringen.


    Sollten denn daher nicht Leute ermuntert werden, mit dem Imkern zu beginnen? Tut man dies, indem man zu einem weit entfernten Kurs rät, Hotelübernachtungen incl. weil man sonst in der früh niemals rechtzeitig dort wäre? Hat hier niemand ohne diesen Kurs mit dem Imkern begonnen, bei dem nicht im ersten Jahr alle Völker gestorben sind?


    Ich will nichts verharmlosen - mir ist klar, dass man das Imkern erst nehmen muss und die Bienen mehr Pflege benötigen als ein Wespennest unterm Dach... Trotzdem denke ich sollte man nicht übertreiben und Anfängern die Freude an diesem Hobby damit nehmen, bevor Sie überhaupt damit angefangen haben.



    Danke euch allen - insbesondere für die zahlreichen konstruktiven Tipps und Ratschläge.


    Gruß,

    Roland

    keinimker - genug mit Tieren zu tun gehabt, gekümmert wird sich mit Sicherheit auch. Anfängerfehler sind halt nicht ausgeschlossen - sind Sie aber wohl nie!


    Cuximker - danke für den Zuspruch. Habe gerade mal die Website von dem Kreisverband hier in der Region genauer angeschaut - dort werden zahlreiche Lehrgänge (Schwarmverhinderung, Varroabehandlung etc...). Der Anfängerkurs (vom gleichen Referenten) findet sogar an mehreren verschiedenen Orten statt - kostenfrei! Der Verband / die beteiligten Leute scheinen sich da echt Mühe zu geben. Konzeptionell denke ich macht das sogar mehr Sinn als der Anfängerkurs vom LWG - zeitlich fallen die Termine nämlich so, dass man das dann gleich selbst im Anschluss umsetzen / ausprobieren könnte. Das halt nur, wenn man selbst ein eigenes Volk hat.



    Kurzum - ich werde da Anfang Februar zusammen mit meiner Freundin am Anfängerkurs teilnehmen. Parallel dazu bestelle ich mir mal eine erste Beute und bereite im Garten alles vor. Ende März / Anfang April geht es dann in den Urlaub bevor ich anschließend - vorraussichtlich mit einem Ableger oder Schwarm (je nachdem was ich bekomme) starte. Parallel zu den Erfahrungen die ich dann selbst sammle versuche ich möglichst viele Kurse (übers Jahr verteilt) zu besuchen.



    Rückblickend - echt schade wie hier manche über andere Konzepte denken bzw. darauf reagieren. Kurzzeitig habe ich die letzten beiden Tage tatsächlich überlegt, das mit dem Imkern komplett sein zu lassen...

    Danke euch allen für die zahlreichen Rückmeldungen. Ich kann alles verstehen, werde auch nicht ohne Kurs starten. Nur ob es wirklich Sinn macht am Anfang den intensiven Kurs zu besuchen - darüber bin ich mir noch nicht schlüssig.


    Ich werde dieses Jahr - bevor ich ggf. mit einem Ableger starte - erstmal den Zwei Tages Kurs besuchen. Einen Imker, bei dem ich mal zusehen / Erfahrung sammeln kann wäre super. Anschließend werde ich entscheiden, ob ich mir das Imkern zu traue oder nicht. Ich stehe aktuell ja ganz am Anfang - daher danke euch allen für die Tipps / Gedankenanstöße die Ihr mir hier gegeben habt.

    @ribes - danke für die Info / Links. Ja - die Kurse erscheinen umfangreicher. Allerdings wird leider in meiner Region momentan nichts angeboten. Und zudem - darüber kann man sich jetzt sicher streiten - denke ich dass am Anfang Themen wie "Preisbildung und Vermarktung" oder auch "Zucht" nicht bzw. Anfangs zumindest nicht relevant sind. (Zumal ich nicht vor habe jemals mehr als 5 Bienenstöcke / Völker zu besitzen).


    @Ababab - schöne Aufstellung / Auflistung. Ich habe einige Quellen davon bereits studiert und werde mir die anderen sicher noch ansehen.