Beiträge von R0Li84

    Bin auch gerade auf der Suche nach 12er Dadant - gibt es denn zu Wagner überhaupt gute Alternativen? Bisher habe ich nichts gefunden, dass wirklich besser aussieht... Oft liest man hier aber etwas abfällig über Wagner, kann das als Anfänger nicht ganz nachvollziehen woher das kommt!?

    Danke euch alle für die - unter Imkern - wohl sehr klare Antwort. Dann werde ich mit Buckfast + Dadant beginnen, habe gerade auch einen Imker gefunden der (ca. 60km entfernt) Mitte Juni Ableger verkauft. Da habe ich mir gerade 2 Stück reserviert - hoffe die bekomme ich dann gut über den Winter!

    Hallo zusammen - ich war heute im ersten Teil von einem Anfängerkurs. War sehr interessant, nur eine Sache hat mich etwas verwundert bzw. konnte ich so nicht ganz nachvollziehen.

    Bei uns in der Region ist wohl überwiegend das Zander Maß mit Carnica im Einsatz. Das hatte ich Anfangs auch im Sinne, aber nachdem ich mich informiert habe fand / finde ich die Dadant Beuten eigentlich interessanter. Dementsprechend hätte ich auch überlegt eventuell auf Buckfast Bienen zu gehen.


    Dadant wurde im Kurs als Zarge für Erwerbsimker angepriesen (somit wurde indirekt gesagt, dass es für "Hobbyimker / Vereinsimker" nicht geeignet ist).

    Buckfast wurde als "künstliche Biene" bezeichnet, zudem wurde erwähnt dass man Buckfast Imker nicht gerne sieht, da durch die Mischung "Stecherbienen" entstehen.


    Hier als auch wo anders habe ich jedoch bereits mehrfach Fragen gelesen bzgl. umweiseln einzelner Carnica Völker auf Buckfast als auch "Buckfast + Carnica" an einem Stand.

    Daher hat mich diese Aussage etwas irritiert - kann denn jemand dazu etwas sagen?

    Ich verstehe euch durchaus und kann euch beruhigen - ich will mit den Bienen nicht die Welt verbessern. Vielmehr interessiert mich einfach der "Organismus Bienen" als auch die Produkte, die man damit erzeugen kann. Ich denke, dass mir das einfach Spaß macht und ein schöner Ausgleich zum Alltagsstress ist.


    Da ich Anfangs nicht zu viele Fehler machen will frage ich nach - die Beiträge von 2017 bzw. vergleichbares habe ich teils schon gelesen und kann die Einstellung ja durchaus nachvollziehen. Allerdings dürft Ihr nicht zuviel in einzelne Wörter interpretieren, sonst macht das hier für beide Seiten keinen Spaß mehr.


    Ich werde mich aus dem Beitrag hier ebenfalls zurückziehen. Danke für alle die mir geholfen haben, ich werde ab und an mal berichten wie es mir so ergeht. Fehler werde ich sicher ebenfalls machen - ich hoffe ich werde dafür nicht "erschlagen". ;-)



    LG,

    Roland

    Ralf - deine 4.000 Beiträge sind sicherlich nicht alles Fragen - sondern zahlreiche Hilfestellungen. Ich bin hier nur ehrlich gesagt etwas frustriert von dem Tonfall mit dem man begrüßt wird. Ich kenne es von vielen anderen Vereinen, dass die Jugend gefördert wird. Beim Imkern - das verstehe ich inzwischen - läuft die Welt wohl etwas anders. Irgendwie scheint man ja Anfängern helfen zu wollen - sonst hätten nicht so viele Leute diesen Beitrag gelesen, auf der anderen Seite verstehe ich aber nicht warum man es dann nicht einfach mal gut sein lassen kann und eine Belehrung auf die nächste folgt...


    Ich habe dank euch einige Punkte realisiert und mich damit (auch abseits vom Forum) noch gründlicher auseinander gesetzt. Ich starte mit 1-2 Völkern, besuche so viele Kurse wie möglich und versuche, dass ich einen Austausch mit Kollegen bekomme ohne Ihnen auf die Nerven zu gehen. Trotzdem werde ich es mir nicht verbieten lassen Fragen zu stellen - wer nicht antworten will muss nicht. Deinen zuletzt von mir zitierten Beitrag habe ich jedoch diesbzgl. verstanden - daher auch die vielleicht etwas harsche Antwort.

    Ich denke jeder sollte froh sein, wenn sich Leute neu für dieses Hobby begeistern.

    Warum eigentlich? Ich glaube, das ist ein Mißverständnis. Im Verein, wo dann keiner Bock hat sich um die geworbenen Neuen zu kümmern, und auch bei den Neuen, die ihre Rolle in meinem Leben (und dem der Kollegen) maßlos überschätzen. Frustriert dann alle. Das nur so am Rande ;)


    Beste Grüße,

    Ralf



    Ehre dem, der als Imker geboren wurde und niemals einen der erhabenen, erfahrenen Imker mit seinem Unwissen belästigen musste...


    Wenn ich mich in meinem Beruf so maßlos überschätzen würde und neuen Leuten keine Hilfestellung leisten würde - ich hätte keinen mehr.



    Aber schön, dass es auch anders geht, wie unsere Regionalzeitung oft berichtet:


    http://www.pnp.de/lokales/land…e-Imkerei-begeistert.html

    http://www.pnp.de/lokales/stad…t-sich-um-die-Bienen.html

    Liebe Leute, ich habe den Beitrag eröffnet um zu fragen ob ich denn alles richtig verstanden habe und Ende März / Anfang April noch nicht wirklich viele Arbeiten anstehen. Brutzarge, Honigraum aufsetzen hätte ich ja ggf. schon machen können bevor ich in den Urlaub fahre (je nach Wetterlage). Dann kam konstruktiv der Hinweis, dass es nicht ratsam ist mit einem kompletten Volk zu starten - vielen vielen Dank hiefür. Bis dahin war auch alles perfekt. Seitdem schweift es aber etwas ab, weil ich einmal geäußert habe, dass ich mir zutraue auch einiges "selbst zu lernen" und mich damit auf "dünnes Eis" begeben habe...


    Ich denke jeder sollte froh sein, wenn sich Leute neu für dieses Hobby begeistern. Bei meinen Eltern im Garten steht ein Kirschbaum - seit Jahren habe ich keine Bienen mehr daran gesehen, dementsprechend schlecht wurde der Ertrag. Auch hier bei mir am Dorf - wilde Kirschbäume, Haselnusssträucher - keine Bienen. Die Bäume die ich pflanze werfen daher auch kaum bzw. wenig Ertrag bringen.


    Sollten denn daher nicht Leute ermuntert werden, mit dem Imkern zu beginnen? Tut man dies, indem man zu einem weit entfernten Kurs rät, Hotelübernachtungen incl. weil man sonst in der früh niemals rechtzeitig dort wäre? Hat hier niemand ohne diesen Kurs mit dem Imkern begonnen, bei dem nicht im ersten Jahr alle Völker gestorben sind?


    Ich will nichts verharmlosen - mir ist klar, dass man das Imkern erst nehmen muss und die Bienen mehr Pflege benötigen als ein Wespennest unterm Dach... Trotzdem denke ich sollte man nicht übertreiben und Anfängern die Freude an diesem Hobby damit nehmen, bevor Sie überhaupt damit angefangen haben.



    Danke euch allen - insbesondere für die zahlreichen konstruktiven Tipps und Ratschläge.


    Gruß,

    Roland

    keinimker - genug mit Tieren zu tun gehabt, gekümmert wird sich mit Sicherheit auch. Anfängerfehler sind halt nicht ausgeschlossen - sind Sie aber wohl nie!


    Cuximker - danke für den Zuspruch. Habe gerade mal die Website von dem Kreisverband hier in der Region genauer angeschaut - dort werden zahlreiche Lehrgänge (Schwarmverhinderung, Varroabehandlung etc...). Der Anfängerkurs (vom gleichen Referenten) findet sogar an mehreren verschiedenen Orten statt - kostenfrei! Der Verband / die beteiligten Leute scheinen sich da echt Mühe zu geben. Konzeptionell denke ich macht das sogar mehr Sinn als der Anfängerkurs vom LWG - zeitlich fallen die Termine nämlich so, dass man das dann gleich selbst im Anschluss umsetzen / ausprobieren könnte. Das halt nur, wenn man selbst ein eigenes Volk hat.



    Kurzum - ich werde da Anfang Februar zusammen mit meiner Freundin am Anfängerkurs teilnehmen. Parallel dazu bestelle ich mir mal eine erste Beute und bereite im Garten alles vor. Ende März / Anfang April geht es dann in den Urlaub bevor ich anschließend - vorraussichtlich mit einem Ableger oder Schwarm (je nachdem was ich bekomme) starte. Parallel zu den Erfahrungen die ich dann selbst sammle versuche ich möglichst viele Kurse (übers Jahr verteilt) zu besuchen.



    Rückblickend - echt schade wie hier manche über andere Konzepte denken bzw. darauf reagieren. Kurzzeitig habe ich die letzten beiden Tage tatsächlich überlegt, das mit dem Imkern komplett sein zu lassen...

    Danke euch allen für die zahlreichen Rückmeldungen. Ich kann alles verstehen, werde auch nicht ohne Kurs starten. Nur ob es wirklich Sinn macht am Anfang den intensiven Kurs zu besuchen - darüber bin ich mir noch nicht schlüssig.


    Ich werde dieses Jahr - bevor ich ggf. mit einem Ableger starte - erstmal den Zwei Tages Kurs besuchen. Einen Imker, bei dem ich mal zusehen / Erfahrung sammeln kann wäre super. Anschließend werde ich entscheiden, ob ich mir das Imkern zu traue oder nicht. Ich stehe aktuell ja ganz am Anfang - daher danke euch allen für die Tipps / Gedankenanstöße die Ihr mir hier gegeben habt.

    @ribes - danke für die Info / Links. Ja - die Kurse erscheinen umfangreicher. Allerdings wird leider in meiner Region momentan nichts angeboten. Und zudem - darüber kann man sich jetzt sicher streiten - denke ich dass am Anfang Themen wie "Preisbildung und Vermarktung" oder auch "Zucht" nicht bzw. Anfangs zumindest nicht relevant sind. (Zumal ich nicht vor habe jemals mehr als 5 Bienenstöcke / Völker zu besitzen).


    @Ababab - schöne Aufstellung / Auflistung. Ich habe einige Quellen davon bereits studiert und werde mir die anderen sicher noch ansehen.

    Dünnes Eis?


    Einerseits fordert man mich hier auf, mir Bücher zu besorgen und im Forum zu lesen, andererseits ist es dann aber nicht in Ordnung wenn man schreibt, dass man sich einiges auch bereit ist selbst mit Hilfe Internet / Forum beizubringen. Denke an der Aussage ist so nichts verwerfliches, oder brauche ich einen Kurs um z.B. zu lernen wie man Mittelwände einlötet?


    Kontakte sind denke ich wichtig - damit meine ich jemanden den man Fragen kann, wenn mal etwas nicht so läuft wie erwartet oder auch wie man es gelernt hat. Idealerweise findet man sogar einen Paten, der mal vorbei schaut wenn man gar nicht mehr weiter weis. (Und das wird passieren - auch mit dem besten Kurs! Selbst in meinem Beruf passiert mir das, und da bin ich auch froh um gute Kontakte und einen Austausch mit Kollegen).


    Wenn der Kurs so schlecht ist, dann zeigt mir doch mal einen der besser wäre. Ich habe denke ich fast alle Imker Seiten bei uns in der Region abgeklappert und nichts wirklich anderes / besseres gefunden.


    Laut Website von dem Verein ist eine Anmeldung nicht erforderlich - ich werde trotzdem mal vorab versuchen ob ich telefonisch jemanden erreichen kann.

    Hi Alex,


    ich bin ursprünglich aus dem LK Altötting (aufgewachsen in Garching / Alz). Wohne jetzt etwas nördlich von Mühldorf, an der Grenze zum LK Altötting (arbeite in Burghausen). Imkerkurse werden demnächst ein paar Angeboten - einer davon in Mühldorf (Aham). Da wollte ich mal nachfragen ob noch etwas frei ist. Verkaufst du denn auch Ableger / Schwärme? Wenn ja, dann könnten wir uns diesbzgl. evtl. mal austauschen.


    Bücher habe ich bereits gelesen, auch zahlreiche Videos (Youtube) angesehen. Dass sich die Völkeranzahl schnell vermehren kann ist mir auch bewusst. Die ersten Ableger bekomme ich wohl noch im Garten unter, dann müsste ich mir aber einen anderen Platz suchen. Bevor es soweit ist, muss ich aber erstmal die ersten Völker über den Winter bekommen - Expansion (raus aus dem Garten) wäre wohl frühestens 2020 relevant.


    Die Idee mit einem kompletten Wirtschaftsvolk zu starten habe ich bereits verworfen - mir kommt es zeitlich auch entgegen, wenn ich etwas später mit einem Ableger starten kann. Dann bleibt bis dahin noch genügend Zeit den Garten / Standort vorzubereiten etc... (haben den erst letztes Jahr angelegt). Honigernte im ersten Jahr ist ohnehin nicht unbedingt mein Ziel.



    Hinsichtlich Material wollte ich mir drei komplette Beuten kaufen (bei Apisfarm habe ich für 125€ ein ganz interessantes Angebot gefunden). Mittelwaben, Smoker, Schutzausrüstung, Löttrafo etc... ebenso. Den Verlust der Bienenvölker könnte ich finanziell verkraften - allerdings versuche ich das zu vermeiden. Deswegen habe ich mich ja mitunter auch hier angemeldet.