Beiträge von R0Li84

    Ich bekomme nächste Woche eine belegstellenbegattete Königin. Möchte mir ein Volk aufbauen, von dem ich nächstes Jahr weitere Ableger bilden kann und überlege aktuell wie ich vorgehen soll.


    Folgendes ist vorhanden:


    - 2 sehr starke Ableger von Mitte April (inzwischen auf 7-8 Dadant Rähmchen+ 2 frische Rähmen die etwa halb ausgebaut sind), einen Ableger nutze ich gerade um Honigraumrähmchen (für nächstes Jahr) auszubauen

    - Kollege, der mir mit "Bienenmasse" aushelfen würde (er hat jedoch auch nur 2 Völker und nicht unendlich viele Bienen)


    Ich habe mir nun überlegt, eventuell wie folgt vorzugehen:

    - Neue Beute vorbereiten

    - Bienen vom Kollegen (etwa 0,5 - 1kg) holen und direkt in die Beute einschlagen

    - Beute zuhause "abklopfen", drei halb ausgebaute Rähmchen zugeben sowie zwei frische Mittelwände zugeben (die halb ausgebauten Rähmchen mit den darauf sitzenden Bienen)

    - Honigraum auf die Beute aufsetzen incl. Bienenflucht (um die Bienen von dort ebenfalls in die Beute einzuleiten)

    - Königin im Zusatzkäfig direkt dazu und für 1-2 Nächte in Kellerhaft



    Die Bienen vom Kollegen würde ich noch mit MS oder OS behandeln. (Meine Bienen wurde im Frühjahr behandelt). Ende August / Anfang September würde ich dann mit AS behandeln und im Dezember nochmal mit OS.


    Sollten die Völker nicht so heranwachsen wie ich mir das vorstelle oder sollte etwas schief gehen, würde ich diese ggf. doch wieder auf zwei Völker vereinigen. Ist das Vorgehen denn so in Ordnung? Oder wäre es ggf. besser, doch eine Brutwabe zuzusetzen? (Könnte man die Brutwabe auch noch zusetzen, nachdem die Königin angenommen wurde?).

    Jap, lasse ich - ich werde mal bei der Gemeinde sowie umliegenden Bauern nachfragen ob die nicht etwas haben.


    Habe auch ggf. einen Alterntive - in der Heimatgemeinde meiner Freundin (Oberfpfalz) steht seit Jahren ein größeres Bienenhaus auf einem Gemeindegrundstück leer und Ihrem Bruder gehört zudem der Wald rund herum. Dort könnte ich mal klein Anfangen mit 1-2 Völkern und Ihren Vater begeistern mitzumachen - wenn der zieht, dann könnten wir die Familienbesuche zum Ableger bilden nutzen! ;-)

    Wer nur den Artikel selbst sehen möchte - hier der Link:

    https://www.br.de/mediathek/vi…:5b3f9055ced9110018ad0486


    Bei mir in der Gegend gibt es überwiegend Carnica auf Zander. Ich habe mich selbst (bevor ich meinen Imkerkurs besucht habe) für Dadant entschieden und mir von einem Imker (mit Bienengiftallergie) zwei Ableger reserviert. Das sind Buckfast in dem Sinne, dass Sie nicht auf Rassenmerkmale sondern hauptsächlich auf sanftmut gezüchtet wurden. Die schienen mir für den Anfang einfach am plausibelsten.


    Von der Rassendiskussion musste ich erst im Imkerkurs erfahren und bin ehrlich gesagt erschrocken dass es sowas heute noch gibt. Innerhalb der ersten Minuten wurde geklärt, dass die Buckfast eine Kustbiene ist und agressive Stecher produziert. Auch die Dadant Beute wurde verteufelt (warum auch immer habe ich nicht verstanden). Ein paar Wochen später war ich dann noch bei einem Tag der offenen Türe bei einem Laden der Imkereibedarf vertreibt - auch dort (als gezeigt wurde wie man Ableger bildet) wurde gegen Buckfast gehetzt. Ich habe nichts gesagt, die Veranstaltung dann aber verlassen und meine Ware (übrigens zwei Dadant Beuten mit Rähmchen) zurückgestellt und doch online bestellt...


    Es wird als Freizeitgrundstück angeboten - Feiern etc... könnte man dort wohl auch mal. Allerdings - wir haben 800m² Grundstück in Ortsrandlage (kleines Dorf) und feiern auch nicht viel / groß. Würde ich in der Stadt im 5ten Stock leben wäre es wohl was anderes.


    Ich tendiere aktuell dazu es eher nicht zu nehmen. Die monatlichen Kosten und auch ggf. fällige Renovierungskosten könnte ich mir zwar leisten - aber günstig ist es nicht. (Wobei ich den Preis verstehe - ich würde es selbst auch nicht günstiger hergeben wollen). Handeln wird man wohl nicht mehr können, ist schon ein "Imkerpreis" (soll sonst wohl für 50€ mehr im Monat an irgendwelche Leute aus der Stadt als Partyhütte / Freizeithaus etc... vermietet werden).

    100 €/Monat kommen mir auch nicht unbedingt günstig vor - mit etwa 10 Völkern wohl auch nur schwer zu erwirtschaften. Ich denke ich lass es sein und frag ggf. mal bei einem Bauern etc... in der Gegend nach ob ich nicht dort 5 Völker oder so am Waldrand aufbauen darf und dafür ein bisschen Honig spende...

    Hallo zusammen, ich habe etwa 5km Luftlinie von meinem Wohnort entfernt ein kleines Bienenhaus mit Schleuderraum zur Miete angeboten bekommen.

    Es steht sehr ländlich, etwa 500 Meter von einem kleinen Ort entfernt an einem Südhang. Davor ein Feld (jedes Jahr unterschiedlich bepflanzt) und etwa 10 alte Obstbäume (Äpfel, Birnen etc...). In etwa 100 - 200 Meter Entfernung ist zudem ein Nadelwald.


    Das Haus wurde zuletzt als Partyhaus genutzt - daher Fluglöcher sind vernagelt und von innen wurde es wohl mit OSB Platten oder ähnlichem beplankt. Man müsste also etwas renovieren - würde sich aber vermutlich in Grenzen halten. (Würde ich davor nochmals prüfen).



    Problematisch daran:

    - oberes Fenster lässt sich nicht öffnen (es scheint so als wäre in etwa auf 1,50 Meter Höhe ein Fenster, dass sich öffnen lässt - ist aktuell aber hinter der Beplankung.

    - in direkter Nähe (etwa 300-400 Meter) steht bereits in einem Wald (etwas nördlich) ein Bienenstand mit etwa 10-20 Völkern. Im Näheren Umfeld sind zudem wohl auch noch weitere Imker vertreten.



    Durch die Nähe zu meinem Wohnort wäre das aber ideal - ich könnte dort etwa 10 Völker aufstellen und bei mir zu Hause im Garten nochmals etwa 5 Völker (mehr möchte / brauche ich auch nicht). Zum Ableger bilden etc... wäre das perfekt. Zudem hätte ich dort genügend Platz um das ganze Equipment zu lagern, der Schleuderraum müsste wohl etwas renoviert werden (Ablauf ist vorhanden, ansonsten viel Holz - ggf. könnte man dieses verkleiden und abwischbare Flächen generieren. Strom ist vorhanden, Wasser könnte ich vermutlich beim Hof nebenan bekommen).


    Die Miete soll 100€ / Monat kosten (zzgl. Strom - was relativ vernachlässigbar sein dürfte).

    Was meint Ihr dazu? Zuschlagen? Oder lieber nicht?



    Die Alternative wäre, dass ich bei mir im Kellerraum oder im Gartenhaus meine Schleuder aufbaue. Das ganze Equipment könnte ich dort auch unterbringen (nur nicht ganz so komfortabel wie im Bienenhaus). Zudem müsste ich mich noch nach einem weiteren Standort umsehen, damit ich vernünftig Ableger bilden kann (hätte aber Zeit).

    Ist halt alles schwierig, wenn man erst am Anfang steht - aber ich werde wohl noch einen Ableger aus den beiden Völkern bilden - die Mittelwaben werden nun rasend schnell ausgebaut, alles voll mit Bienen.


    Werde wohl einen Kunstschwarm aus beiden Völkern bilden mit frisch ausgebauten Mittelwänden + begatteter Königin sowie 2-3 Futter / verdeckelten Brutwaben. Den möchte ich aber nächstes Jahr auch als Wirtschaftsvolk aufbauen.

    Um die Verwirrung aufzuklären - ich habe die neuen Mittelwände am Anfang "irgendwo" zwischen die bestehenden Waben gehängt - habe damals gar nicht wirklich drauf geachtet wohin. Allerdings wurden Sie damals recht schnell ausgebaut - dann habe ich gelesen, dass bzgl. der Wabenhygenie die Rähmchen vom Schied weg "durchwandern" sollten - daher die neuen Mittelwände an den Schied kommen und die alten Waben gegenüberliegend entfernt werden.


    Deswegen habe ich dann vor etwa 2 Wochen die Mittelwände an den Schied gesetzt und dabei aber gemerkt, dass nichts bzw. kaum etwas ausgebaut wird. Gestern habe ich Sie dann - so wie von euch auch beschrieben - zwischen die Futterwabe am Rand und die angrenzende Brutwabe gesetzt. Am Schied werde ich wohl auch die dortige Wabe (großteils Futter, ein Teil Brut) an den Rand setzen und nochmal eine Mittelwand dort dazwischen packen. Direkt am Rand erfolgt der Ausbau nur sehr langsam - setzt man sie zwischen existierende Waben geht es deutlich schneller. Ich werde aber vermeiden, den Brutraum zu teilen.