Beiträge von R0Li84

    Hi Marion,


    Honigraum habe ich gegeben, weil der Ableger bereits Weiselzellen gebildet hat. Das Volk ist aktuell sehr stark und es ist sehr viel Brut vorhanden so dass ich denke dass es bis zum Winter kaum einen Unterschied machen wird ob ich nun von jedem Volk noch etwa 1/2 kg Bienen "abzapfe". Momentan überlege ich, eventuell sogar auf die Bienen vom Kollegen zu verzichten.



    Viele Grüße,

    Roland

    Hi Frank - ich lasse mich gerne belehren bzgl. dem Flugling jedoch finde ich dazu relativ wenig Infos bzw. keine konkrete Anleitung mit begatteter Königin (wann z.B. wird diese zugesetzt?).


    Hier mal ein Bild vom stärkeren Ableger - den Honigraum sind Sie ebenfalls gerade am ausbauen, ist aber nicht voll besetzt. Es handelt sich um Dadant Waben, ca. 3-4 Waben voll mit Brut.


    FranzXR - ja, das sind zu wenig Bienen, klar! Den Rest würde ich von meinen Völkern abschröpfen - sind inzwischen sehr stark (3-4 Dadant Bruträhmchen) im Moment.


    Mit einem Flugling müsste ich alles von einem Volk nehmen - das möchte ich nicht riskieren (sind ja keine Wirtschaftsvölker sondern Ableger die sich sehr gut entwickelt haben).


    Ich denk ich werde so vorgehen wie oben - mit dem Unterschied, dass ich die Mittelwände erst nach der Kellerhaft zugebe. (Denke dennoch, dass die Königin gleich stiften können sollte und deswegen die frisch ausgebauten Mittelwände nicht schaden - ggf. nehme ich auch eine frische Futterwabe).

    Wo ist doch letztendlich egal. Nur soviel - bei einem Verein der das ganze kostenlos anbietet und darüber hinaus auch ein sehr interessantes Programm hat. Der Kurs war auch nicht schlecht, mich stört nur grundsätzlich dass man direkt gegen bestimmte Rassen mit falschen Argumenten hetzt. Ich wusste damals aber noch zu wenig bescheid, sonst hätte ich das direkt angesprochen.


    Mein Dackel ist ja auch kein Kunsthund, nur weil er gezüchtet wurde...

    Wenn Neuimker mitunter als erstes gegen die Buckfast "aufgehetzt" werden, noch bevor Sie wissen dass Drohnen nicht stechen können - dann ist eine demographische Lösung weiterhin nicht in Aussicht.


    Ich denke, es hilft nur Aufzuklären - ich selbst bin froh, dass ich mich diesbzgl. unabhängig eingelesen habe. (Und mir ist es auch egal, ob ich nun Buckfast oder Carnica habe, Hauptsache das Volk hat gute Eigenschaften - wozu für mich nicht die Farbe zählt).

    AS erst Ende August / Anfang September. Für den Kunstschwarm nicht ratsam?

    Ich bekomme nächste Woche eine belegstellenbegattete Königin. Möchte mir ein Volk aufbauen, von dem ich nächstes Jahr weitere Ableger bilden kann und überlege aktuell wie ich vorgehen soll.


    Folgendes ist vorhanden:


    - 2 sehr starke Ableger von Mitte April (inzwischen auf 7-8 Dadant Rähmchen+ 2 frische Rähmen die etwa halb ausgebaut sind), einen Ableger nutze ich gerade um Honigraumrähmchen (für nächstes Jahr) auszubauen

    - Kollege, der mir mit "Bienenmasse" aushelfen würde (er hat jedoch auch nur 2 Völker und nicht unendlich viele Bienen)


    Ich habe mir nun überlegt, eventuell wie folgt vorzugehen:

    - Neue Beute vorbereiten

    - Bienen vom Kollegen (etwa 0,5 - 1kg) holen und direkt in die Beute einschlagen

    - Beute zuhause "abklopfen", drei halb ausgebaute Rähmchen zugeben sowie zwei frische Mittelwände zugeben (die halb ausgebauten Rähmchen mit den darauf sitzenden Bienen)

    - Honigraum auf die Beute aufsetzen incl. Bienenflucht (um die Bienen von dort ebenfalls in die Beute einzuleiten)

    - Königin im Zusatzkäfig direkt dazu und für 1-2 Nächte in Kellerhaft



    Die Bienen vom Kollegen würde ich noch mit MS oder OS behandeln. (Meine Bienen wurde im Frühjahr behandelt). Ende August / Anfang September würde ich dann mit AS behandeln und im Dezember nochmal mit OS.


    Sollten die Völker nicht so heranwachsen wie ich mir das vorstelle oder sollte etwas schief gehen, würde ich diese ggf. doch wieder auf zwei Völker vereinigen. Ist das Vorgehen denn so in Ordnung? Oder wäre es ggf. besser, doch eine Brutwabe zuzusetzen? (Könnte man die Brutwabe auch noch zusetzen, nachdem die Königin angenommen wurde?).

    Jap, lasse ich - ich werde mal bei der Gemeinde sowie umliegenden Bauern nachfragen ob die nicht etwas haben.


    Habe auch ggf. einen Alterntive - in der Heimatgemeinde meiner Freundin (Oberfpfalz) steht seit Jahren ein größeres Bienenhaus auf einem Gemeindegrundstück leer und Ihrem Bruder gehört zudem der Wald rund herum. Dort könnte ich mal klein Anfangen mit 1-2 Völkern und Ihren Vater begeistern mitzumachen - wenn der zieht, dann könnten wir die Familienbesuche zum Ableger bilden nutzen! ;-)

    Wer nur den Artikel selbst sehen möchte - hier der Link:

    https://www.br.de/mediathek/vi…:5b3f9055ced9110018ad0486


    Bei mir in der Gegend gibt es überwiegend Carnica auf Zander. Ich habe mich selbst (bevor ich meinen Imkerkurs besucht habe) für Dadant entschieden und mir von einem Imker (mit Bienengiftallergie) zwei Ableger reserviert. Das sind Buckfast in dem Sinne, dass Sie nicht auf Rassenmerkmale sondern hauptsächlich auf sanftmut gezüchtet wurden. Die schienen mir für den Anfang einfach am plausibelsten.


    Von der Rassendiskussion musste ich erst im Imkerkurs erfahren und bin ehrlich gesagt erschrocken dass es sowas heute noch gibt. Innerhalb der ersten Minuten wurde geklärt, dass die Buckfast eine Kustbiene ist und agressive Stecher produziert. Auch die Dadant Beute wurde verteufelt (warum auch immer habe ich nicht verstanden). Ein paar Wochen später war ich dann noch bei einem Tag der offenen Türe bei einem Laden der Imkereibedarf vertreibt - auch dort (als gezeigt wurde wie man Ableger bildet) wurde gegen Buckfast gehetzt. Ich habe nichts gesagt, die Veranstaltung dann aber verlassen und meine Ware (übrigens zwei Dadant Beuten mit Rähmchen) zurückgestellt und doch online bestellt...