Beiträge von R0Li84

    Darfst du dann uneingeschränkt Rechnungen schreiben für deine 0€ Imkerei?

    Die Gewinnermittlung erfolgt nach Durchschnittssätzen. Bis 30 Völkern wird dieser in der Steuererklärung ("13a") pauschal mit 0€ angegeben (dort muss man auch die Anzahl der Völker eintragen). Daher ja - man darf uneingeschränkt Rechnungen schreiben und gibt den Gewinn einfach pauschal mit 0€ an.


    https://www.lwg.bayern.de/mam/…teien/einkommensteuer.pdf

    Danke! Ich habe heute noch mit dem Finanzamt telefoniert. Ich muss den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" (google) ausfüllen und einsenden. Habe dort das bestehende Gewerbe vermerkt, das neue Gewerbe ebenfalls auf Kleinunternehmen, Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen und Durchschnittssatzbesteuerung beantragt.


    Hoffe es geht alles so durch - falls ja, dann läuft der Honig Verkauf sozusagen ganz normal neben dem bestehenden Kleingewerbe, mit Einnahme = 0€ / Jahr (da unter 30 Völker).

    Hallo zusammen - ich greife das Thema hier nochmal auf. Sehe ich das richtig, dass für die Landschaftliche Urproduktion (bis 30 Völker) der Gewinn aus dem Honig Verkauf immer auf "0€" gesetzt werden darf?


    Wenn ich aber nebenbei plane, z.B. noch Met, Kerzen etc... zu verkaufen - dann müsste ich diese über ein (zu beantragendes) Kleinunternehmen laufen lassen? Geht denn beides parallel?

    Hallo miteinander,


    ich habe folgende Situation - ein Bäcker will von mir Honig verkaufen und ich soll eine Rechnung schreiben, idealerweise mit MwSt.

    Soweit an sich eigentlich einfach - denn als Imker gibt es ja die Möglichkeit sich eine Steuernummer zu hohlen, die auf die Rechnung zu packen und 10,7% MwSt auszuweisen (diese aber nicht abzuführen). Steuererklärung mit Anhang 13a "Ermittlung des gewinns aus Land- und Forstwirschaft" sowie einer Umsatzsteuererklärung - fertig.


    Mein Problem: Ich habe ein bestehendes Kleinunternehmen, bin mit damit umsatzsteuerbefreit. Ich schreibe daher Rechnungen mit Bezug auf § 19 Besteuerung der Kleinunternehmer und weise keine MwSt.aus.



    Hat denn jemand von euch eine ähnliche Situation (z.B. PV am Dach / Kleinunternehmen + Imkerei) und könnte mir berichten, wie Ihr damit vorgeht?

    Mal ganz ehrlich - ich lese jetzt aktuell überall in den Facebook Imker Gruppen, dass alle Beginnen einzuschieden, bzw. die Schiede schon gesetzt haben.


    Hier wird man blöd angesprochen, weil man selbes tut wie viele andere. Ich habe so vieles getan, wovon hier abgeraten wurde (Kunstschwärme zu spät gebildet, zu oft kontrolliert etc... etc...). Alles, aber wirklich alles ging gut! Zudem habe ich viel Erfahrung sammeln können, die ich anderweitig nicht bekommen hätte.


    Werde mich hier einfach mal zurückhalten, ist mir bisschen zu eingefahren.

    Hallo zusammen, ich habe letztes Jahr im Frühjahr mit 2 Ablegern ("Kreuzung Carnica Landrasse / Buckfast" auf Dadant) begonnen.

    Im Spätsommer habe ich aus diesen beiden Völkern noch jeweils einen Kunstschwarm gebildet und dafür standbegattete Buckfast Königinnen besorgt.

    Alle 4 Völker stehen am selben Standort, bis zum Herbst 10 Waben Dadant voll ausgebaut. Daher die beiden Kunstschwärme haben sich bestens entwickelt.


    Heute waren die Bienen auf Reinigungsflug. Ich habe zwei Völker durchgesehen und diese geschiedet.

    Ein Volk war ein ehemaliger "Ableger", das zweite Volk war einer der Kunstschwärme mit Buckfast Königin.

    Mir sind bei beiden Völkern signifikante Unterschiede aufgefallen.


    1. Propolis:

    - Die Kunstschwärme haben sehr intensives, gelbes Propolis und kitten zudem sehr stark.

    - Die Ableger haben sehr dunkles Propolis und kitten nur sehr schwach.


    2. Flugbetrieb:

    - Die Kunstschwärme sind recht träge, kaum was los am Flugloch

    - Die Ableger sind deutlich mehr unterwegs


    3. Brutsituation:

    - Die Kunstschwärme haben jeweils fast 3 Waben voll mit Brut (hauptsächlich Larven)

    - Die Ableger haben bisher fast keine Brut.


    4. Friedfertigkeit:

    - Die Kunstschwärme sind etwas verteidigungslustiger, man kann aber gut ohne Schutz daran arbeiten (selbst jetzt wo keine Tracht vorhanden ist).

    - Die Ableger sind "lammfromm" (sind angeblich von einem Imker mit Allergie auf Friedfertigkeit selektiert).


    Frage:

    Habt ihr schon ähliches beobachtet? Liegt es an der "Rasse" oder woran kann man solche doch sehr deutlichen Unterschiede festmachen?

    Evtl. liegt es auch daran, dass die beiden Ableger mit Hauptaugenmerk auf die Friedfertigkeit "gezüchtet" wurden?

    Übertrieben ist sicher so einiges - nur wo zieht man die Grenze? Ist Oxalsäure Verdampfen akzeptabel? Oxalsäure + Thymol in Alkohol gelöst? Flumethrin Strips aus Asien (selber Wirkstoff wie Bayvarol, aber eben hier nicht zugelassen)?


    Andererseits wird im Supermarkt Honig verkauft aus Asien etc... der wohl mit allen möglichen Mittelchen behandelt wurde die man sich nur vorstellen kann. (Wie sonst kommt der Preis zustande).


    Ich verstehe grundsätzlich die Argumente beider Seiten. Oxalsäure verdampfen halte ich auch für unkritsich (Kollegen von mir aus Österreich verdampfen nur, und 10km weiter entfernt darf man das nicht). Andererseits ist es eben nicht zugelassen und es handelt sich um "Medikamente" / Stoffe die in den Lebensmittelkreislauf gelangen können.

    Wir haben Freunde in der Ukraine (Flüchtlinge die zurückgewiesen wurden) und sind kürzlich darauf gekommen dass er inzwischen auch imkert.

    Auf die Varroabehandlung hin angesprochen wurde mir erzählt, dass Sie dort wohl mit einer Lösung von Oxalsäure + Thymol in Alkohol behandeln.


    Angeblich spart man sich so die Sommerbehandlung, da das Thymol lange genug "nachwirkt" um die Varroabelastung bis zum Winter gering zu halten.


    Mir ist klar, dass das bei uns wohl nicht zugelassen ist. Aber mich würde es sehr interessieren was er da macht und ob das wirklich eine solche Wunderwaffe ist wie behauptet.

    Erzählt wird ja vieles...


    Kennt die Methode zufällig jemand, bzw. kann jemand etwas darüber berichten?

    d2dum - der Preisvorteil liegt bei über 20%, da machen 3% mehr Steuern bzw. 3% weniger Netto nicht viel aus. Die förderfähige Summe pro 1000€ liegt dann halt nicht mehr bei 810€ sondern bei 780€ - bei 30% Förderung wären das 243€ zu 234€ die man als Förderung erhält. Daher bei gleichem Einkaufspreis in Slowenien erhält man im Besten Fall 9€ weniger Förderung!


    Dem Gegenüber steht eine Ersparnis von 20%, daher pro 1000€ spare ich 200€. Kurzum - das lohnt sich!