Beiträge von Mike

    Hallo,



    Bei Punkt 2: man nimmt trotzdem alle Waben raus, richtig? Ich verstehe nicht, wo das zeitlich kürzer sein soll (außer dass in der Brutscheune ein Teil der Waben schneller ausgelaufen ist)?

    Was soll denn der zeitliche Abstand zwischen Bannwabe setzen und Brutentnahme sein?

    Wieso sollten hier mehr Ableger anfallen als bei der "anderen" TBE?


    Grüße

    Hallo,


    in der ursprünglichen Frage ging es ja auch darum, wie man mit dem Wildbau umgeht und nicht ob diese Art der Ablegerbildung sinnvoll ist oder nicht. Ich hoffe aber, dass auch in den Büchern, die diese Ablegerbildung erklären, der Beespace mal erklärt wird. Wenn zwischen den Waben, die zusammengeschoben sind, solcher Wildbau entsteht, dann stimmt der Abstand nicht. Wenn an der Letzten Wabe dieser Wildbau entsteht, dann hilft ein Schied, Futtertasche, etc. Das gilt auch unabhängig davon, wie der Ableger gebildet wurde. Alles oben schon geschrieben.


    Zur konkreten Frage:

    Ich schwanke jetzt zwischen dem Vorschlag den Wildbau vorsichtig rauszuschneiden und mit Gummis in ein ungedrahtetes Rähmchen zu hängen und dem Vorschlag es einfach weiterlaufen zu lassen und nächstes Jahr die beiden Rähmchen einzuschmelzen. Bin aber noch für weitere Tipps offen.


    Ich habe keinen neuen Tipp, aber möchte diesen hier nochmal unterstreichen:


    Naja, das einzie was man raten kann ist "Wildbau raus, vernünftige Rähmchen/Waben rein und hoffen das bei der ganzen Sauerei die Königin nicht Schaden nimmt" - und aus der Geschichte das richtige lernen... ;-) - Auch dürfte der Sinn eines Schiedes klar geworden sein! :-)

    Meine Erfahrung mit Bienen und Imkern ist: jedes "ich mach mal kurz", "ich versuche mal", "das ist nicht optimal, aber" ist meist schief gegangen und führt zu mehr Arbeit hinten raus. Daher ist meine klare Empfehlung, schafft jetzt eine saubere Basis!


    Grüße

    Mike

    Rein aus Interesser: Erkennen die Bienen dass es Drohnen sind und die Zellen ausgezogen werden müssen oder wölben sich die Deckel weil die Drohnen keinen Platz mehr haben?

    Kann es sein dass zuerst normal verdeckelt wird und erst später ausgezogen wird bzw. sich die Deckel einfach wegen der Größe der Drohnen wölben ? Hat das mal jemand beobachtet ?

    VG

    Man sieht an der offenen Brut bereits, dass die Zellen weiter ausgezogen werden. Gestern erst ein drohnenbrütiges Volk mit nur offener Brut in der Hand gehabt... das ist eindeutig.


    Grüße

    Mike

    Dieses Jahr im Frühjahr im Steinobst sind mir etliche Völker ausgefallen. Mit denen probiere ich jetzt alles mögliche aus. TBE allein hilft jedenfalls nicht.

    Hallo Ralf,


    was bedeutet „ausgefallen“? Kein nennenswerten Eintrag?


    Der Kärcher nennt außerdem explizit die Carnica. Wie sieht es da aus? Carnica oder waren es Bickfast-Völker? Wie sicher ist die Unterscheidung zu ABPV?


    Grüße

    Mike

    Etwas OT, aber irgendwie passt es doch zu dem Thema:



    Die Beuten vom Stefan Mandl sind sowieso schön anzuschauen. Ab 15:00 sieht man in dem Video auch, wie er eine zusammennagelt.


    Grüße

    Mike

    Spannend auch, wie die einzelnen Chargen auskristallisieren. In Jahren, als der Raps dominant war, hab ich quasi sofort nach dem Schleudern angefangen zu rühren und nach 5 Tagen war der Honig kaum noch in die Gläser zu bringen.


    Ja spannend! So habe ich dieses Jahr auch wieder etwas gelernt...


    Aaaah - hab' ich's geschnallt ? - Du nimmst die verschließbaren Bienenfluchten als Deckel, stellst die Bruträume drauf und öffnest das Flugloch. Richtig ?

    :thumbup:

    Genau so. Die Dinger haben ein verschließbares Flugloch. Ich werde das wohl noch etwas vergößern, die haben ja sonst keine andere Möglichkeit zum Ventilieren

    Hallo,


    machst du mal bitte ein Foto?


    Grüße

    Mike

    Hallo,


    wenn du einen gefangen Schwarm aus dem letzten Jahr als Wirtschaftsvolk in diesem Jahr verkaufst, ohne das dem Käufer mitzuteilen, behaupte ich mal, werden sich mehr als 80% der potenziellen Käufer verarscht vorkommen. Ob das jetzt berechtigt ist oder nicht, sei dahingestellt.


    Die Bezahlung der Arbeit ist sicherlich das eine. Der Stundenlohn ist aber ein anderer, wenn die gleiche Zeit an einem qualitativ hochwertigem Produkt gearbeitet wird, als bei einem "minderwertigen". Auf Deutsch: Ich bin gerne bereit, die Zeit für die Zucht einer entsprechenden Königin zu entlohnen, als die Zeit für Bildung eines "Nachschaffungsablegers" oder für die Leiter zu holen. (Da ist mir das Risiko einfach zu groß)


    Grüße

    Mike