Beiträge von Masterbrauer

    Meine sitzen auf Dadant in Styroporbeuten. Mit geschlossenen Boden. Buckfast. Thermoschied. Am milden Niederrhein.


    Und ich kann dass gleiche bericheten wie ihr. Viele geschlüpfte Jungbienen aus der milden Februar Perioden. Kleine Reste an verdeckelte Brut. Und aktuell nur junge Brut und Eier.

    Danke für die schnelle Antwort. Habe mir gerade auch noch mal die Lyson Kataloge durch geguckt. Die du ausgewählt hast und die 1000er Schwester (4300W2007000) sind ebenfalls meine Favoriten.

    Die größere ist 90€ teurer (nach Liste) und hat den größeren Motor.

    Da überlege ich noch....

    Danke Ludger! Was hat es eigentlich mit dieser Rekombination auf sich? Das sind Gene in einem Allel die sich bei der Befruchtung der Eier neu anordnen und im Kind dann wirken, oder? Und dadurch kann sich die Biene schneller an die Umwelt anpassen. Ich habe mir aber sagen lassen, dass das keine Mutation ist? In jedem Fall könnte ich mir vorstellen dass es Fluch und Segen für die Zucht ist?

    Unter dem Begriff "Crossing-over" findet man einiges über diese Rekombinationen bei der Meiose.

    Ich denke manchen fehlt die einfache Information dass diploide Drohnen eigentlich keine Drohnen werden sollten, sondern befruchtete Eier sind aus denen eigentlich weibliche (Arbeiterinnen, Königinnen) werden sollten und daher in Arbeiterinnenzellen (oder WZ) gelegt worden sind..


    Wenn dass schon gesagt worden ist, Sorry. Überlesen...

    Ich hab gelesen dass Bienen ihre fette selbst aus Kohlehydraten herstellen können. Deshalb sind fette in diesen Teigen vermutlich nicht so wichtig

    Aber keine essenziellen Fettsäuren

    ???

    Nicht alle Fettsäuren können von Menschen aus Kohlenhydraten synthetisiert werden. Fettsäuren sind ein Baustein von Fetten. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Diese nennt man essenziell. Beim Menschen sind es z.B. bestimmte Omega-Fettsäuren. Welche essenziell sind ist bei jedem Lebewesen anders. Je nachdem welche Stoffwechselwege in der DNA verankert sind.

    Ich habe einigen meinen Kunstschwärmen (14 von insgesamt 20) die ich Anfang Juli erstellt habe ca. 500g Eiweißfutterteig nach folgendem Rezept gefüttert:


    1000g Puderzucker

    250g getrocknete Bierhefe (pur, nicht die, die mit Treber gemischt ist)

    100g whey Protein Isolat geschmacksneutral

    80g Sonnenblumenöl

    alles in der Küchenmaschine vermixt und dann gerade so viel Wasser (ca.70g) dazu dass es gerade klumpt.

    Die Hefe hat etwa 50% Protein, das Whey Protein Isolat etwa 80% Protein. Daher im Futterteig etwa 14% Protein.

    Also pro Kunstschwarm 70g Protein und 27g Öl.


    Mit dieser Menge kann rechnerisch eigentlich nicht viel Bienenmasse aufgebaut werden. Es muss ja auch noch die Verwertbarkeit berücksichtigt werden (Verdauung, Aminosäurenprofil)

    Aber diese Kunstschwärme sind deutlich stärker in Brut gegangen als die ohne Futterteig. Und die Kästen sind auch jetzt voller mit Bienen als die, die keinen Eiweißfutterteig bekommen haben.


    Einschätzungen natürlich rein empirisch, nicht wissenschaftlich bestätigt.


    Wäre die Pollenversorgung bei mir im Juli besser gewesen, hätte das Ergebnis vielleicht anders ausgesehen...

    Mit dem Problem der Instabilen Konstruktion hast du recht. Die würde ich stabilisieren/modifizieren.

    Die von mir errechnete Filterfläche fürs Spitzsieb habe ich nur auf den beheizten Bereich kalkuliert.

    Am meisten Praxiserfahrung beim Handling beider Varianten hat da wohl rase...

    Bei mir soll der vorgewärmte Honig komplett aufgelöst werden und in meinen vorhandenen 150kg Edelstahlbehälter laufen. Ist die Charge drin, Impfen, Rührwerk drauf (noch in Planung mit einem gebrauchen Winkelgetriebe und passend zum Behälter gebautem Rührrechen). Wenn fertig entweder mit einer elektrischen Seiwinde oder Hochhubwagen auf Abfüllhöhe bringen und ab ins Glas.

    Projekt soll bis Ende des Jahres fertig sein.

    Bei mir geht´s um etwa 1000kg Honig pro Jahr.

    Ich stehe auch vor der Entscheidung, Melitherm oder Spitzsieb mit Heizung.


    Melitherm:


    ca. 600€

    Heizleistung 500W

    Filterfläche: 707cm2

    Volumen: 21l/30kg



    Spitzsieb mit Stativ und Heizung(45cm Variante):


    ca. 300€

    Heizleistung 1000W

    Filterfläche: ca. 1300cm2 (Annahme h=30cm, als Bereich für genutzter Filterbereich in dem die Heizung Honig schmilzt, gesamt h=50cm)

    Volumen: ca. 25l/35kg (Bereich Heizung 6l/9kg)


    Melitherm:

    +: stabil, robust

    -: weniger Filterfläche, teurer


    Spitzsieb:

    +: bessere Nachtrocknung des Honigs bei Luftstrom des Luftentfeuchters auf das Sieb gerichtet, mehr Oberfläche

    -: instabiel, wackelig (Modifikation/Verstärkung des Gestells vorteilhaft)


    Ist meine theoretische Einschätzung richtig?

    Die Maße sind auch geschätzt/theoretisch...

    Kann man Met eigentlich auch mit einer Flasche Federweißer starten? Ich frage für einen Freund.


    ;)

    Der handelsübliche Federweißer wird normalerweise aus pasteurisiertem Saft und Reinzuchthefe hergestellt. Die Hefe ist daher sauber und natürlich aktiv. Daher auch keine konkrete Alkoholangabe auf dem Etikett da dieser sich durch die Gärung ja ändert. Kalte Lagerung über längere Zeit schadet der Hefe nicht, vor allem nicht da im Federweißer ja noch genügen Nährstoffe vorhanden sind. Bei ca. 4 Grad stellt die Hefe ihren Stoffwechsel fast ein, fährt ihn aber bei hoheren Temp. wieder hoch.