Beiträge von Masterbrauer

    Bei Kälte/Frost finden keine Alterungs, Abbau oder Verderbnissprozesse statt.


    Der Zucker kristallisiert aus. Dadurch Entmischung und Gefahr des mikrobiologischen verderbens da lokal höherer Wassergehalt. Wenn dann osmotolerante Hefen vorhanden sind können die sich vermehren.


    Bei Hitze besteht die Gefahr des Kondenswassers das dann auf die Oberfläche zurück läuft und es so ebenfalls zu lokalen Verdünnungen kommt.


    Invertzucker werden von den Herstellern meist in einem fast sterilen Zustandes ausgeliefert.


    Wenn man darauf achtet das man beim entnehmen sauber arbeitet ist der Zucker sehr lange stabil.

    Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte.

    Also direkt mit Dadant starten.

    Dann braucht ihr euch nicht wie ich und viele andere erst mit DN oder Zander herum ärgern.

    Nur dass Erfolgserlebnis beim Wechsel bleibt euch dann leider vergönnt...

    Ja, so waren meine Ausführungen gemeint.


    Gehst du davon aus dass Königinnen die erst 7 Tage später bei dir Zuhause in Eiablage gehen gerne noch mal ausgeflogen wären, wenn sie gekonnt hätten?


    Hast du bei solchen Königinnen festgestellt dass ihr Sperma Vorrat nicht lange reicht?


    Wie sind da die Erfahrungen bei anderen Profis?

    Noch mal eine kurze Rückmeldung meinerseits.

    Mein blaues Drohnengitter hatte 5,15mm.

    2 Königinnen waren ja bereits bei Abholung in Eiablage.

    Weitere 10 am Montag also 2 Tage nach Abholung.

    Am Freitag (also 3 Tage vor Montag) war gutes Wetter auf der Insel.

    In den Kästen die Montag keine Eier hatten habe ich auch keine Königinnen gefunden.

    Alle Königinnen sind im Zuge der KBE in Kunstschwarmableger verarbeitet worden.

    Von den beiden die als erstes im Eiablage gingen habe ich bereits nachgezogen (Standbegattet)

    Nach der 3 Tage Regel (Begattung bis Eiablage) sollte ich sie ja alle als Inselkoniginen betrachten können.

    Zur Sicherheit sehe ich aber nur die ersten beiden als solche...

    Habe ja den Fehler gemacht dass ich Zuhause nur mit Drohnenabsperrgitter geöffnet habe und kein Königinnenabsperrgitter davor gemach habe.

    Ärgere mich darüber. Aber so ist es mit dem Lehrgeld.

    Gestern mit dem Schleudern fertig geworden.


    Sehr Linden lastig.


    Menge ist gut, komme aber durch die schlechte Frühtracht nicht auf meinen Durchschnitt der letzten 5 Jahre.


    Dann jetzt mal den Grundstock fürs nächste Frühjahr legen...

    Eine pH-Wert Einstellung des Winterfutters auf den pH-Wert vom Honig kann sinnvoll sein.


    Durch die pH-Wert Absenkung bremst man patogene Keime aus.


    Dies geht sicherlich auch über eine biologische Säuerung (durch Bakterien) wie sie auch bei der Herstellung von Bruttrunk und bei der Herstellung vieler anderer Lebensmittel genutzt wird.


    Aber diesen Prozess "blind" zu fahren, ohne eine Überwachung und Fachwissen, die im Hobbybereich nicht möglich ist, eher kontraproduktiv.


    Dann eher tech. Milchsäure, Zitronensäure oder Ascorbinsäure nehmen.


    Aber sicherlich kein muss...

    Ich plane im Zuge des Abernten in der ersten Juli Woche zu käfigen.


    Es wird am kompletten Stand gekäfigt. Daher keine Abwanderung zu Nachbarvölker.


    Meine Überlegung sie auch wie bei einigen, die hier geantwortet haben, das bei der Oxalsäurebehandlung offene Brut die jünger als 3 Tage ist, Milben noch nicht die Möglichkeit gibt sich zu verstecken und noch 2 Tage (bis zur Verdecklung) die Oxalsäure wirken kann.


    Drohnenbrut muss natürlich raus sein.


    Der Grundgedanke ist nicht die Königinnen zu schonen, da diese von 2018 sind und dann später sowieso getauscht werden sondern um wieder früher Bienenmasse zu erzeugen.


    Zudem passt es besser in meinen Zeitplan...

    Hallo,
    so wie ich das lese schmeißt Ihr da zwei Dinge durcheinander.
    1. Königin käfigen um nach 21 Tagen im Brut freien Zustand (bzw. ohne verdeckelte Brut, richtigerweise) mit Oxalsäure zu behandeln.
    2. Die Königin kann bereits nach 13 Tagen (Sicherheitshalber 14/15 Tage) wieder freigelassen werden, da die nun gelegten Eier und dann Larven zum Zeitpunkt der Oxalsäure-Behandlung noch nicht verdeckelt sind (max. 8 Tage alt, sicherheitshalber 6/7 Tage).
    Somit wird der Einbruch der Bienenmasse noch kleiner.


    Ich denke das war die Eingangsfrage und die kann mit Ja beantwortet werden.

    Ja, so war es gemeint.

    Moin zusammen,


    wenn ihr die Königin im Scalvinikäfig käfigt, lasst ihr sie 21 Tage drin?


    Würden auch 15 Tage genügen?


    Dann ist die "neue Brut" ja erst in einem Lavenalter von 3 Tagen, wenn die "alte Brut" ausgelaufen ist.


    Da sollten die "neuen" Laven ja noch klein genug sein um alle Varroen mit Oxalsäure zu erreichen, oder liege ich da falsch?

    Bäckerhefe/Bierhefe (Saccharomyces cerevisiae) ist nicht osmotolerant. Bedeutet dass sie bei hohen Zuckerkonzentrationen nicht arbeiten (gären oder atmen) kann.

    Die Zelle wird sich recht schnell autolysieren (Selbstauflösung durch den eigenen Enzymaparat) und die Nährstoffe der Zelle so recht gut bioverfügbar sein.

    Bei schlechter Durchmischung oder der Möglichkeit Wasser zu ziehen, kann das natürlich anders aussehen.

    Habe die Einheiten Samstag um 18 Uhr Zuhause aufgestellt.

    Ohne Kö. Gitter.

    Daher könnten sie theoretisch raus...


    Dann werde ich wohl zur Sicherheit nur die beiden ersten als Inselköniginnen betrachten...


    In dem Sinne noch mal die Frage:

    Wie schnell nach dem Hochzeitsflug beginnt die Kö mit der Eiablage?


    Es gibt viele Aussagen wenn man sucht.

    Eine lautet 12 Stunden

    Andere 3 bis 5 Tage

    Usw.