Beiträge von Masterbrauer

    Natronlauge besteht aus Na+ und OH- Ionen.


    Im diesen dissoziiert Zustand liegt die Natronlauge auch im Wasser vor (über Wasserstoffbrückenbindungen)


    Der wirksame Teil der Natronlauge ist das OH- Ion.


    Es ist in seinem Zustand sehr "unglücklich" und ist deshalb sehr bestrebt mit anderen Stoffen zu reagieren.


    So werden vor allem organische Stoffe wie Wachs (ähnlich wie andere Fette) verseift.


    Soda ist schon ein Abbauprodukt der Natronlauge und hat nicht mehr eine so hohe Waschkraft.


    Generell verbraucht sich die Laugen bei diesen Reaktionen, daher daran denken dass je nach Verschmutzung es nötig sein kann die Lauge nachzuschärfen.

    Danke für deine Ausführungen cpb ,


    ich habe auch einige von den Mesi im Einsatz.


    Mit Wanderdeckel habe ich auch das Problem mit dem Wasser. Denke die Kapillarkräfte ziehen dass Wasser zwischen Deckel und Zarge.


    Der Blechstülbdeckel von Holtermann passt recht gut. Seitlich recht stramm und vorne/hinten ca 10mm spiel.

    Ja, Bannwabentasche ist schon recht teuer.


    Was haltet ihr davon einen Honigraum mit 2 Honigraumwaben (mit Schied) mit Absperrgitter unter dem Brutraum zu setzten und dort die Königin die 3 Wochen brüten zu lassen und danach die beiden bebrüteten ehemaligen Honigraumwaben einzuschmelzen.


    Wildbau sollte es zu der Jahreszeit wenn oben genug Platz ist nicht geben.

    Es kostet kein zusätzliches Material.

    Ich habe im zuge des angepassten Brutraumes dieses Jahr 8 Völker auf einer Brutraumzarge 2/3 LS geführt. (Überwintert auf 2 Zargen, mitte März auf eine Zarge gesetzt und Honigraum drauf)

    Weitere 5 Völker habe ich auf 2 Zargen 2/3 geführt mit je 6 Waben pro Zarge und einem durchgängigem Schied über beide Zargen.

    War mit dem Ergebnis im vergleich zu den Jahren mit 20 Waben 2/3LS im Brutraum sehr zufrieden. (Keine Schwarmstimmung, gute Ernte)

    Jetzt sind 20 Völker durch KBE auf Dadant.

    Bin gespannt auf nächstes Jahr und weitere Vergleiche.

    Hallo zusammen,

    hat jemand Erfahrung damit Kunstschwärme zur Bildung von Begattungseinheiten kurz mit CO2 "schlafen" zu legen um die unbegatteten Königinnen zuzusetzen und den Rückflug zum Muttervolk zu verhindern? (Begattungskästchen und Bienenspender an einem Standort) Denke Kellerhaft wird ja trotzdem noch nötig sein, aber vielleicht verkürzt?


    Gruß Manuel