Beiträge von Waldseeer

    Hallo Aloha...

    also ältere Bienen die schon einmal geflogen sind, fliegen nach dem Ausflug in der Regel zum alten Platz zurück, außer du stellst die Kiste außerhalb des Flugkreises.

    Das verstellen im Winter ist daher Problematisch, weil wenn die Bienen in der Wintertraube sind, kann es bei Erschütterungen zu einen Futterabriss kommen und die Bienen verhungern.

    Wenn du unbedingt deinen Stand erneuern mußt, warum stellst die Beuten nicht einfach bei Seite, vorher die Fluglöcher schließen, jetzt kannst die alten Balken oder was auch immer ersetzen, dann stellst die Beuten wieder genau so drauf wie vorher und du hast gar kein Problem...


    Gruß Franz

    Also ich setze die neuen Honigräumen immer oben drauf, das hat den Grund, weil ganz oben der Honig eher auskühlt, bzw. nicht ganz so gut gepflegt wird, ich will ja einen guten Wassergehalt und da ist eine Lagerung näher an dem Brutnest effizienter… ich lasse mich aber gerne von besseren Argumenten überzeugen...


    Gruß Franz

    Hallo...

    Bei einem Imkerkollegen hat diesen Winter ein Baummarder zugeschlagen, er hat sich mehrere Beuten in einem Bienenhaus vorgenommen und hat einen großen Schaden angerichtet.

    Allerdings hat der Kollege auch über Wochen nicht nachgeschaut, sonst hätte er bestimmt früher agieren können.


    Gruß Franz

    Gut Franz, rechnen wir - einfach, aber diesmal etwas präziser und ohne Aufrundungen im Frühstadium des Rechenweges:


    2.000 Eier/Tag (nur in der Hochsaison) x (21 Tage + 1 Tag Reserve) = 44.000 Zellen


    6.700 Arbeiterinnenzellen/ZanderRä x 10 Rä/1,0 Za.Zarge = 67.000 Zellen, also mehr als 50% zuviel als 44.000!

    http://www.bienen-lutz.de/zand…che-doble-double-colmena/

    Danke ribes für die exakten Zahlen...


    Wenn man es aus dieser Sicht betrachtet dürfte es ja ohne weiteres funktionieren, ich werde das dieses Jahr nochmal testen, aber Zweizargig in den Winter möchte ich dann trotzdem...


    Gruß Franz

    Das Thema lautet... Zander einzargig - Humbug oder wirklich sinnvoll ?


    Es ist wie mit dem Beutensystem, es muß zu dem Mensch hinter der Kiste passen, ich imkere überwiegend Traditionell Zweizargig, habe aber auch schon Einzargig, bzw. mit Flachzargen drüber drunter, oder nur mit Flachzargen Geimkert, ich passe den Raum der Entwicklung an, am liebsten habe ich sie auf zwei Zargen, selbst mit meinen Ablegern gelingt mir das meistens.


    Mir persönlich gefällt das Zweizargige eben besser, komme damit besser zurecht... wollte ich einfach sagen.


    Gruß Franz

    Du kannst natürlich imkern, wie Du willst, aber es gibt hier keine Not, dafür falsche Argumente zu suchen.

    @ Wolfgang... ich habe nur meine Bedenken geäußert, speziell für einen Anfänger, habe dazu eine einfache Rechnung in den Raum gestellt, lass uns doch über meine vermeintlich falschen Argumente Diskutieren... anstatt Tod zu schlagen.

    Ich lerne gerne dazu.


    Gruß Franz

    Sehr interessante Beiträge!

    Und jetzt sammeln wir alle guten Ratschläge und Verfahrensregeln und machen daraus ein

    "1-zargiges Imkern für Anfänger! :)

    Genau, dass es Einzargig funktioniert will ich ja nicht ausschließen, aber für einen Anfänger ist es doch sehr schwierig.


    Rechnen wir mal...

    eine gute Kö legt ca. 2000 Eier am Tag, also in zwei Tagen dürfte eine Wabe bestiftet sein, das macht in 21 Tagen rund 10 Rähmchen voll Arbeiterbrut, ohne Drohnen, dann brauchen sie noch Pollen und etwas Futter, zudem sind die Randwaben nie ganz gefüllt, egal mit was... da komme ich locker auf 12-14 Rähmchen

    Mir ist das einfach zu viel Arbeit, bzw. für mein Gefühl keine Artgerechte Bienenhaltung dauernd zu schröpfen und Pollenbretter zu entnehmen und den Futterstand im Auge zu behalten.

    Ich imkere auf zwei Zargen und bin mit meiner Honigernte mehr als zufrieden, ein Nachteil ist natürlich die Schwarmkontrolle, aber diese Zeit ist absehbar.

    Meine Betriebsweise bleibt erst mal Zweizargig, wobei ich mit Zadant oder Zander 1,5 Liebäugele.


    Gruß Franz

    Nach Pia Aumeier ergibt eine Brutwabe ein neuer Ableger, ich hab das auch schon probiert, war aber nicht zufrieden... gelinde gesagt.

    Bin dann umgestiegen und verwerte wenn möglich meine Weiselzellen, entweder direkt einen Ableger bilden, oder ich schneide sie aus und lasse sie in einem speziellen Nicot Schutzblock schlüpfen und verwerte sie.


    Gute Kö's gibt es nur, wenn das Volk im Überfluss ist, genau nach diesem Motte handeln auch die Züchter.


    Gruß Franz

    Kann ich ihn einfach auftauen und dann rühren?

    Genau so!

    Bisschen genauer will SvenBin das glaub schon wissen...


    Also ich würde folgendermaßen vorgehen: Erst mal am noch festen Honig oben den Schaum abkratzen, dann würde ich den Honig nur antauen, also bei ca. 30-33° nicht höher, sonst wird er ganz flüssig und du mußt warten bis sich wieder Kristalle bilden, dann Rühren und noch warm abfüllen, weil er so besser ins Glas läuft.


    Gruß Franz