Beiträge von Michel_Frey

    Hi,


    also ich habe bei der Ablegerbildung eine der beschriebenen Futterwaben (ohne erkennbare Kotspritzer) dazugegeben. Heute habe ich ein Flugloch voll mit Kotspritzern vorgefunden, es ist also wieder eine Dünnpfiff-Krankheit ausgebrochen. Die Ursachen können natürlich vielfältig sein, aber mir reicht der Stichprobenumfang schon um zu entscheiden, dass ich in Zukunft keine Futterwaben mehr über den Winter behalte. Was im Herbst übrig ist wird eingeschmolzen.


    Gruß,

    Michel

    Hi,


    ich habe mit der Suche einen Haufen ähnliche Themen gefunden, aber nicht ganz dasselbe, daher dieses neue Thema. Ich habe vor einigen Jahren mal einen Ableger mit Futterwaben vom Vorjahr gefüttert. Daraufhin ist dort eine Art Dünnpfiff ausgebrochen und einige Tage (Wochen?) war das Flugbrett voll mit braunen Kotspritzern. Der Ableger hats überlebt, aber ich habe mich schuldig gefühlt. Jetzt habe ich wieder Futterwaben (Honig, kein Zuckerwasser) vom Vorjahr übrig, kann ich die an Ableger verfüttern oder riskiere ich, sie dadurch mit einer Krankheit zu infizieren?

    Die Völker waren bei der Entnahme nicht erkennbar krank, die Waben wurden nach der Entnahme einige Tage tiefgefroren und dann bei etwa 18° C im Keller gelagert.


    Gruß,

    Michel

    Wie es weiterging:


    ich habe bei den Gelegenheiten, bei denen ich ohnehin die Völker öffenen musste Futterteig (aus Puderzucker und Honig) zwischen Deckel und Oberträger der Rähmchen gedrückt. Das war bei der Oxalsäurebahndlung im Dezember und einmal Ende Januar bei der Kontrolle des Futtervorrats. Weil da aber nur 1 kg pro Volk hinpasst habe ich ergo nur 2 kg Futter pro Volk nachträglich hineingegeben. War vermutlich überflüssig.

    Jedenfalls hatten sie bei den Kontrollen im März konstant etwa 5 kg verdeckeltes Futter und jetzt blühen hier schon sehr viele Bäume und Sträucher, so dass ich vermute, dass die Gefahr des Verhungerns vorbei ist. Alle Völker haben überlebt, dieses Jahr werde ich wohl früher mit dem Füttern beginnen.


    Danke an Alle, die zu helfen versucht haben.


    Gruß,

    Michel

    Hallo zusammen,


    jetzt habe ich endlich hineingesehen. Ich schreibe meine Antwortne unten hinein.

    Folgt aus diesen Beobachtungen, was zu tun ist? Wenn da nicht größte Not (=sicherer Verlust des Volks) besteht würde ich gerne gar nichts tun und Mutter Natur machen lassen.


    Gruß,

    Michel

    Ok, ääh, vielen Dank für die vielen Antworten. Ehrlich gesagt bin ich ein wenig überrascht, dass von zu schwachen Völkern spekuliert wird, ohne dass ich dazu irgendwas geschrieben hätte. In einigen Posts werden Gegenfragen gestellt, von denen ich die wichtigsten mal zu beantworten versuche:

    -ich habe (seit 29.9.) versucht, Zuckerlösung über eine Stapelbox zu füttern

    -ich habe erst am 29.9. mit der zweiten Fütterung begonnen, weil die Leerzarge zuvor mit Verdunstern belegt war und ich mir einige Tage lang keine Zeit dafür genommen habe

    -ich habe die Völker zwei Mal varroabehandelt (60% AS im Nassenheider Verdunster begonnen am 3.8. und 7.9.)

    -die Weiselrichtigkeit habe ich am 29.9. zuletzt überprüft


    Eine klare Handlungsanweisung, der nicht ein paar Posts weiter widersprochen wurde ist hängengeblieben: Apifonda Futterteig besorgen. Das werde ich dann wohl morgen versuchen.


    Gibt es zu meinen anderen Fragen noch etwas zu sagen? Kann man einen Teil der Zuckerlösung noch für irgendwas verwenden oder schütte ich das Zeug besser weg?

    Hallo zusammen,


    ich habe bei meinen Völkern am 29.9. die zweite Futtergabe gemacht und jetzt festgestellt, dass sie davon nichts abgenommen haben. Ich habe die Futterzarge nun entnommen. Gibt es eine Fütterungs-Variante, wie die Bienen bei kühler Herbstwitterung noch Futter abnehmen? Kann ich die 20 kg Zuckerlösung, die ich entnommen habe noch für irgendwas benutzen?

    Wie würdet ihr während des Winters vorgehen, um ein Verhungern der Bienen zu vermeiden?

    Was vor der (erfolglosen) zweiten Futtergabe passiert ist:

    22.8. erste Futtergabe, 10 kg Zucker + 4 l Wasser für Völker, die zweizargig überwintern

    6.7. zweite und letzte Honigernte


    Danke+Gruß,

    Michel