Beiträge von seleno nebo

    Es soll ja auch Imker geben, die jedes Jahr die gleiche Farbe nehmen, weil sie die am Besten erkennen.

    Soll nicht nur, sondern gibt es definitiv. Oder es wird der Stift oder das Plättchen zum Zeichnen genommen, den/das man gerade so in der Unordnung findet nach dem Motto "Hauptsache gezeichnet, das Jahr schreib ich auf den Deckel". Kenne da auch so einen Kandidaten.

    In der verlassenen Beute war ein Rahmen mit 1.4.2017 beschriftet?

    Das Plättchen war grün und nicht vielleicht gelb? Schau nach wie es bei den beiden verbliebenen Völkern aussieht. Grün wäre in meinen Augen ein Frechheit gegenüber einem Anfänger. Dann würde ich die Verkäuferin versuchen ausfindig zu machen. Davon kommt dann zwar weder das Geld, noch das Volk zurück, aber man könnte sie wenigstens mal ordentlich ausschimpfen. Grün wäre (bei korrekter Zeichnung) eine dreijährige Königin, bei der leicht mal was schief gehen kann, auch ohne Varroaeinfluss.

    Das Plättchen war leuchtgrün. Als wir die Bienen bekommen haben, hat sie uns alle Königinnen gezeigt und die waren alle leuchtgrün markiert, soweit ich mich erinnern kann.

    Ich finde das klingt nach einem guten Plan!

    Mit dem Imker wirst du sie durchkriegen. Wenn das gesichert ist, dann würde ich mir über das Feintuning Gedanken machen.

    Bei uns hier ist Amitraz nur teilweise zugelassen und mE nicht so toll. Das mit dem füttern, Wandergitter und der eingelegten Zeitung kann bei euch schon Sinn machen.

    Viel Erfolg!

    Gruß Jörg

    Danke für die beruhigenden Worte.

    ameisensäure 85% hab ich schon da und wäre mir auch lieber gewesen.

    Aber es geht erstmal ums überleben.

    Werde auf jeden Fall schauen wo ich Invertzucker für Bienen kaufen kann.

    Krankheitsübertragung macht mir schon auch sorgen, aber er meint klarer Fall von Varroa. Ich möchte noch einmal Schildern wie ich es erlebt habe. Wir haben die Bienen Anfang Juli bekommen und seitdem war ich täglich öfters bei den Bienen und habe mich daran erfreut wie sie pausenlos und vollbepackt mit Pollen in die Beute krabbelten. Etwa ab August hab ich dann Hornissen beobachtet die im Halbminutentakt vor die Beute kamen und sich im gezielten Sturzflug Biene für Biene holten. Das Hornissennest ist etwa 120m entfernt in einem alten Apfelbaum gut erreichbar und beobachtbar und ich muss zugeben ich habe mich schon mit einer möglichen Entfernung auseinandergesetzt aber nachdem der Grossteil der Imker versichert, dass Hornissen kein Problem für Bienen sind, hab ich davon Abstand genommen. Dann kam Anfang September eine Schlechtwetterperiode und dabei wurde Plötzlich beim kleinen Volk kein Betrieb mehr festgestellt. beim Öffnen des Deckels konnte ich durch das Wandergitter sogar die Königin erkennen, deutlich durch den leuchtgrünen Punkt, aber keine anderen Bienen. Ich hab das Wandergitter entfernt und sie berührt. Sie ist dann wieder nach unten gekrabbelt und tote Bienen konnte ich auch keine sehen. Da waren wir natürlich schockiert, dass das so schnell gehen kann. Bei der Durchsicht der leeren Beute konnte ich auch einiges an Brut in allen(?) Stadien finden.

    Zeitungspapier hätte ich nur unbedruckt verwendet aber das mit dem Zerkleinern hört sich wirklich nicht gut an.

    Ich habe keine Erfahrungen mit Amitraz. Es könnte aber sein, dass die 64 Milben noch ein Resultat der Behandlung sind. Bei einem natürlichen Milbentotenfall von 64 M./Tag wäre es ansonsten schon quasi tot...

    Wurde das Amitraz als Streifen eingehängt oder irgendwie verdampft?

    Ganz allgemein kann man davon ausgehen, dass die Wirkung der Behandlungsmittel mindestens einen Brutzyklus lang (21 Tage) Auswirkungen auf die Fallzahlen hat. Danach sollte sich der Milbentotenfall etwa bei < 10/Tag enpendeln.


    Gruß Jörg

    Die Behandlung war vor 5 Tagen und wurde mit einer art Bunsenbrenner -Verdampfer durchgeführt. Heute war der Imker da und hat die zweite Behandlung mit Amitraz gemacht. Die sauberen Windeln sind drin und werden morgen kontrolliert. Bis die Fallrate pro Tag unter 10 Milben ist, wird die Behandlung mit Amitraz Verdampfung alle 5 Tage wiederholt.

    Der reichliche Polleneintrag ist bei beiden Völkern deutlich beobachtbar und ein gutes Zeichen, deswegen meint er ist es besser mit mit max. 1,5 kg Zucker auf 1 Liter Wasser Mischung zu Füttern.

    Für die Durchsicht hatte er leider keine Zeit, hatt sie mir aber folgendermaßen erklärt:

    Zuerst Waben aus der verlassenen Beute alle sauber putzen, dabei nur die Brut entfernen.

    Bei schönem Wetter die Durchsicht machen und dabei rotes Absperrgitter entfernen. Die gesäuberten Waben alle rein und die mit verdekeltem Honig sollen leicht aufgekratzt werden damit die Bienen es als Futter erkennen. Dabei die Speckwaben an den Rand platzieren.

    Vor dem Zumachen mit Zeitungspapier abdecken, soll im Winter besser als Plastikfolie sein.

    Wandergitter kann, muss aber nicht raus.


    Wenn von Euch niemand einen Einwand hat, würde ich das so vorbereiten und bei schönem Wetter mit Fotodokumentation durchführen.

    Heute habe ich die neuen Windeln kontrolliert. Das große Wirtschaftsvolk hatte noch 64 Milben. Beim kleinen waren nur 5 Milben. Ich hab für morgen nochmal den Imker organisieren können, für eine zweite Behandlung. Nun hoffe ich, dass wir dann die Durchsicht gemeinsam machen.

    Die Varroabehandlung war vor 5 tagen. Er hatte eine art Bunsenbrenner der ein Mittel verdampfte das sich vom namen her wie das Milzbrandzeug"anthrax" anhörte. Werde, wie schon geschrieben, das Schaubrett putzen und morgen die Milben zählen. Die Futterwabe die man sieht ist von der verlassenen Beute und wird morgen nach der Durchsicht dazugehängt. Die Beute mit dem zweiten Eingang ist das Wirtschaftsvolk das durch ein Gitter nach unten getrennt ist. Raus nehmen? Um das Volk mach ich mir wenig Sorgen. Dort werden die Wespen erfolgreich abgewehrt. Das Volk daneben hat offenbar zuwenig Wächter, ich vermute das dort nicht nur Wespen sondern auch die Nachbarn rein gehen und räubern. Das blaue ist ein Fütterer und ist nach ca. 12 Stunden oder früher schon leer. Morgen werden wir nach der Durchsicht jede Zarge wiegen.

    Hallo,


    ich würde die schönen Futterwaben von dem dritten Volk in die beiden Völker hängen wenn dort noch Platz ist. Dann Gewicht kontrollieren wie hier schon empfohlen. Varroa würde ich im Dezember mit Oxalsäure behandeln, wenn jetzt gerade erst behandelt worden ist.

    Tragen die Bienen Pollen ein? Das wäre ein gutes Zeichen für Brut. Man tut sich als Anfänger schwer mit dem Ziehen der Waben, aber mit etwas Erfahrung kann man viel am Flugloch beobachten ohne das Volk zu stören. Das ist auf jeden Fall wesensgemäß.

    Ich bin immer wieder fasziniert von der Vitalität des Biens. Nur Mut. Die Theorie könnt ihr euch im Winter aneignen und die Erfahrung kommt mit der Praxis.

    Ja es ist noch Platz und ich häng die schönen Futterwaben rein und auch die leeren, oder? Die Waben an denen Brut ist darf wegen evtl. Krankheitsübertragung nicht rein, oder? Wir werden das aber erst morgen machen da 20 grad und Sonnenschein gemeldet sind. Dann machen wir auch einen Film oder Fotos. Polleneintrag ist bei beiden Völkern deutlich zu sehen. Das Schaubrettchen für den Varroafall werde ich heute putzen und morgen zählen wie viel noch gefallen sind. Vielen Dank für die tröstenden Worte und natürlich werden wir uns weiter mit Theorie intensivst auseinandersetzen.

    Hallo,


    ich würde die schönen Futterwaben von dem dritten Volk in die beiden Völker hängen wenn dort noch Platz ist. Dann Gewicht kontrollieren wie hier schon empfohlen. Varroa würde ich im Dezember mit Oxalsäure behandeln, wenn jetzt gerade erst behandelt worden ist.

    Tragen die Bienen Pollen ein? Das wäre ein gutes Zeichen für Brut. Man tut sich als Anfänger schwer mit dem Ziehen der Waben, aber mit etwas Erfahrung kann man viel am Flugloch beobachten ohne das Volk zu stören. Das ist auf jeden Fall wesensgemäß.

    Ich bin immer wieder fasziniert von der Vitalität des Biens. Nur Mut. Die Theorie könnt ihr euch im Winter aneignen und die Erfahrung kommt mit der Praxis.

    Wenn der blaue Boden gemeint ist, ist das die Futtertränke. Werde einen kleinen Stein reinlegen damit sie wieder rauskommen. Für den wirren Bau hab ich keine Erklärung. Kann es durch hitze passiert sein? Wir hatten lange Temperaturen über 35 Grad! Ab Mittag knallt bis Abend voll die sonne drauf. Es ist ein geschützter Südhang. Wenn große Hitze im Sommer ein Problem ist, würde ich für nächstes Jahr eine Beschattung machen.

    Machst Du dich jetzt bitte noch an die Beantwortung der Fragen.

    Diese Völker haben in den letzten Wochen zu wenig Futter bekommen. Ich würde sie auf eine Zarge beschränken. Wenn es kein speziell Kroatisches Maß ist, dürfte es Zander oder Langstroth sein. Was ist das für ein komischer Zwischenboden in der rechten Beute? Hast du oben ein Wandergitter drauf liegen?

    Der rote Zwischenboden ist ein Gitter das die Königin daran hindern soll in die obere Zarge zu kommen, wurde mir bei der Lieferung gesagt. Der zweite Imker meinte ich soll diese rausnehmen. Was meint ihr? Nachher bei der Durchsicht wieder rein, oder weglassen? Oben ist wohl ein Wandergitter. Für den Transport von ca. 20 km. Kann ich das auch weglassen, bzw. soll ich es durch Plastikfolie oder Jutetuch ersetzen?

    Franz, wir haben in die lebenden Völker bisher einfach nur von oben rein geschaut. Die Rahmen sind durch Waben miteinander verbunden. Wir wollen ja auch nichts kaputt machen.
    Aktuell haben wir bewölkte 15 Grad. Ist es da jetzt überhaupt sinnvoll zu öffnen und Bilder zu machen?

    Die Bilder der Waben, die ich hier zeige, sind von dem Volk, das verschwunden ist.

    Und so sehen die Reste des verschwundenen Volkes aus.

    Hier die beiden verbliebenen Völker. Und das "Ergebnis" der Varroa-Behandlung.