Beiträge von Aloha

    Hallo,

    ich habe alle Zellen ausgebrochen und werde beobachten, wie die Entwicklung weitergeht.

    Ich hatte folgende Idee, habe sie aber bisher nicht ausgeführt, weil ich nicht weiß, ob sie praktikabel ist:

    Eines der beiden Völker mit Weiselzellen hat viel Honig, ein anderes meiner Völker beinahe keinen (obschon der Honigraum gut mit Bienen besetzt ist). Meine Idee: die beiden Honigräume mitsamt der Bienen austauschen, in der Hoffnung, dass das Wegnehmen des Honigs dem Schwarmbestreben, wenn es denn besteht, einen Riegel vorschieben würde.

    MfG
    Aloha

    Eigentlich solltest Du wöchentlich die Völker durchsehen zu dieser Jahreszeit...

    Normalerweise tue ich das; diesmal habe ich es allerdings erst nach 10 Tagen geschafft.


    Wieviele Zellen sind es? Wo sitzen sie?

    In dem Volk das nicht mehr am Drohnenrahmen baut waren es ziemlich viele, wo sie genau sitzen weiß ich nicht mehr genau; ganz unten war eine, mit der ich versucht habe, einen Ableger zu bilden.


    Wie verhalten sich die Bienen am Flugloch und beim Öffnen der Beute?

    Eigentlih ganz normal, genau wie alle anderen, nicht aggressiv.

    Wie sehen die Zellenböden aus? Wie ist der Nektar im Brutnest verteilt?

    Das kann ich jetzt von hier aus nicht sagen. Wie gesagt, bei dem einen, ohne Drohnenrahmenbau, sind alle Waben im oberen Brutraum mit Honig besetzt.



    Wenn die Völker mehrere Weiselzellen haben, sollte mal eine geöffnet werden. Was ist da drin?

    Das werde ich nachher mal tun, aber ich fürchte, ich muß mir schnell klar werden, ob ich sie ausbrechen soll/muß oder nicht.


    MfG
    Aloha

    Hallo,


    bei der Durchsicht meiner Völker habe ich in 2 Völkern Weiselzellen vorgefunden. Bei der genaueren Durchsicht dieser Völker habe ich festgestellt, dass beide keine frische Brut haben. Außerdem hat eins der beiden seit dem letzten Ausschneiden am 22.4. nicht mehr am Drohnenrahmen gebaut. In diesem waren die Weiselzellen im unteren Brutraum, im oberen keine; dort gibt es nur Honig, im Honigraum (über Absperrgitter) dagegen keinen und praktisch keine Bienen.


    Ich kann mich nicht erinnern, wann ich letztes Mal in dieser Situation war (die letzten Jahre habe ich praktisch keine Weiselzellen vorgefunden), und weiß nicht so recht, ob diese Zellen dazu dienen, eine abhanden gekommene Königin zu ersetzen, oder ob es Schwarmzellen sind. Meine Königinnen sind leider nicht gezeichnet und somit schwer auffindbar.


    Wie seht ihr das?


    Da ich geplant hatte, gestern einen Ableger zu bilden, habe ich anstelle einer Wabe mit junger Brut eine mit einer WZ dazu genommen.


    Einen schönen Sonntag

    Aloha

    Kann durchaus sein, dass die Misserfolge Erfolge gewesen wären mit 2 Brutwaben, wobei, eigentlich benötigen sie ja nur einen einzigen Stift, um eine Königin zu ziehen; die 2. Brutwabe bringt dann den Vorteil, schneller Bienennachwuchs zu haben, und da wäre eine Wabe mit möglichst viel gedeckelter Brut dann ja die bessere Wahl.

    Ich habe, wie gesagt, noch immer nur eine genommen.


    Nach der oben genannten Anleitung soll man sie 21 Tage in Ruhe lassen, also 3 Wochen. Mag sein, dass 4 oder 5 Wochen noch besser wären; ich werde dann erst nach 28 Tagen hineinschauen., und zwischndurch aber nach dem Futter sehen.

    Hallo,


    ja, ich war nicht präzise genug in meiner letzten Mail: hauptsächlich Honig zu dem ich aber noch Zuckerwasser hinzugefüttert hatte, sodass sie nicht reinen Honig enthalten.

    Ich werde einige behalten (bisher habe ich 4 schöne aussortiert, die einzuschmelzen ich nicht übers Herz gebracht habe), aber da ich nur einen einzigen Ableger geplant habe (in einem anderen Thema hier: von DN auf Dadant), sind die 4 schon zu viel.


    Wenn sie schon Honig eingebracht haben, werde ich auch noch die restlichen Futterwaben entfernen, und dann werden also nochmal welche anfallen..

    Sie (?) möchte ja einen Ableger bilden und nicht umwohnen.

    Genau, "er" ("Aloha" ist ein Ueberbleibsel einer Hawai'i-Reise) möchte am Ende des Jahres ein zusätzliches Volk in einer Dadant-Beute haben.


    Ich wollte es machen nach der Methode nach der ich schon meherere Ableger gebildet habe (aufgrund u.a. einer Anleitung von Pia Aumeier): eine Wabe mit junger Brut in einen Dadant-Rahmen befestigen, eine Mittelwand und eine Futterwabe dazu, sowie genug Bienen, zuzüglich noch flüssig Futter, das Flugloch auf die Breite von 1-2 Bienen in der Verlängerung der Brutwabe einengen und sie 3 Wochen in Ruhe lassen. Damit kann die Königin in ihrem Stammvolk bleiben und es wird eine neue in der Dadant herangezogen.


    Auf diese Weise habe ich die Anzahl meiner Völker genau verdoppelt.


    P.S.: diese Nachricht hat sich mit der von "bienenfred" überschnitten und berücksichtigt sie daher nicht.

    @"bienenfred":

    ich verstehe nicht ganz, wie deine Fragen zu verstehen sind.

    Welches Material meinst du?

    Ich will, wie gesagt, von DN augehend, einen Ableger in einer Dadant-Beute bilden.

    Welche Bienen ich habe? Damit kann ja nur die Rasse gemeint sein!? - hauptsächlich Buckfast, und einige Carnica.


    und nutze die Möglichkeiten, die u.a. die Armbrusterschule und Rases Montagsstunde bieten, auch die Arbeitsblätter vom LWG, LLH u.a. zur Ablegerbildung, Schwarmverhinderung und Kunstschwarmbildung


    Das ist mir alles unbekannt; ich werde es studieren.

    ...dann zu der ausführlichen Beschreibung von 3 möglichen Methoden von "derBien":

    Ich habe keine Segeberger Beuten. Da ich diesen Begriff aber schon oft hier gelesenb haben, ist mein Interesse geweckt und ich werde mir die mal näher ansehen.


    ad Methode 1 (würde treffen, da meine Königinnen nicht gezeichnet sind, leider, und daher schwer auffindbar):

    Ich bin nicht sicher, das richtig zu verstehen.

    Du sprichst von einer doppelzargigen Beute, also in meinem Fall die DN, in deiner Beschreibung die Segeberger. Auf den oberen Brutraum kommt ein Absperrgitter und drauf die Dadant (wie gesagt, die Segeberger kenne ich nicht, bei der DN geht das jedenfalls nicht ohne weiteres, ohne Bretter um den Unterschied der Dimensionen auszugleichen. Und in die Dadant also 6 Rahmen mit Mittelwand,

    Da die Königin dann ja nicht nach oben kommt muß ich das wohl falsch verstanden haben.


    ad Methode 2:

    schwierig, da die K. gefunden werden muß. Die wird also ihrem Stammvolk weggenommen, aber sie bleibt in Kontakt mit ihm da es unter das Absperrgitter plaziert wird und da habe ich nachher nur eine Königin aber 2 Völker, wobei das Ursprungsvolk auch keine Brut mehr hat.


    ad Methode 3:

    Genau diese Methode um DN-Waben in Dadant-Rahmen einzupassen hatte ich mir letztes Jahr ausgedacht, nur mit Draht anstatt des Kabelbinders. Aber ich kann nicht nachvollziehen dass die DN Rähmchen perfekt in die Dadant-Rahmen passen, da bleibt doch viel leerer Platz.

    Da ich alles was aus Holz ist (Bodenbrett,Zargen, Rähmchen...) selbst mache und die Mittelwände in der vereinseigenen Presse mit beliebigen Maßen gegossen werden brauche ich mich nicht unbedingt an die Norm zu halten. Jedsenfalls messen die Dadant-Rahmen (wenn man sie noch so nennen kann im Falle wo meine Maße stark davon abweichen, was ich jetzt aber nicht weiß) die ich letztes Jahr hergestellt habe innen 41 * 29 cm und die DN messen außen 39,4 * 22,5 cm, sodass unten noch 7 cm frei bleiben und auch einige an den Seiten.

    Diesen Raum hatte ich in der Mitte mit mehreren vertikalen und horizontalen Drähten bespannt und dann passende Stücke Mittelwand eingelötet.

    Und dann einen "klassischen" Ableger gebildet mit einer Wabe mit offener junger Brut, einer Mittelwabe und einer Futterwabe, sodass ich, im Gegenteil zu der beschriebenen Vorgehensweise ein Volk mehr gehabt hätte wenn es funktioniert hätte.

    Ich habe deine dritte Methode nochmal durchgelesen und erst jetzt verstanden, dass alle Waben in die Dadant eingepasst werden.


    Oder habe ich manches falsch verstanden?

    In der Tat muß ich sehr mit dem Zuckerverzehr aufpassen, und Honig enthält nun mal leider sehr viel Zucker.

    Meine Frau konsumiert aber ziemlich viel davon, besonders im Tee den sie den ganzen Tag über trinkt.

    Ich mache mir immer für mich selbst kleine Mengen Konfitüre von Beeren aus meinem Garten und süße sie falls notwendig mit einer Minimalmenge an Süßstoff.