Beiträge von Aloha

    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Inzwischen habe ich die Völker wieder kontrolliert noch andere Völker ohne Stifte und mit Weiselzellen gefunden.

    Und wenn ich mich recht entsinne, ist das nicht das erste Jahr wo ich das feststelle und immer war plötzlich wieder frische Brut da.

    MfG
    Aloha

    Hallo,


    ich bin mal wieder in einer jener Situationen in der Imkerei die ich am schlechtesten zu handeln weiß: während der letzten 7Tageskontrollen habe ich in einem Volk (ein Ableger vom letzten Jahr, ein starkes Volk) immer wieder Weiselzellen gefunden und ausgebrochen (gestern gab es sogar welche auf dem Drohnenrahmen).


    Bei der gestrigen gründlichen Kontrolle habe ich festgestellt, dass es nur mehr gedeckelte Brut gibt, weder frische Eier noch ungedeckelte Zellen mit Puppen in einem weiter fortgeschrittenen Stadium.


    Sodass ich mal wieder in der Situation bin, wo ich nicht weiß, ob das Volk ohne Königin ist oder nicht, und ob die Weiselzellen dafür bestimmt waren, zu schwärmen oder um die abhanden gekommene Königin zu ersetzen.


    Wie geht ihr in diesem Fall vor? Eine Wabe mit junger Brut aus einem anderen Volk zuhängen und die Weiselzellen nicht auszubrechen, außer es gibt bei den nächsten Kontrollen frische Eier, und also doch eine Königin? Oder erst mal abwarten und beobachten?


    Mit freundlichen Grüssen

    Aloha

    So bist Du also ein Holzfachmann.

    Als solchen betrachte ich mich nicht.


    Der Oberträger ist mit 10 mm Dünne (Stärke) doch viel zu spakelig.

    Das war bisher kein Problem.



    Quer zur Faser hobeln ist aber fachlich auch nicht der Clou.

    Da hast du Recht, und das tue ich natürlich auch nicht: ich nehme ein Brett von 4cm, so breit wie unter meine kleine (ich habe noch eine große, aber die schneidet nicht so exakt) Bandsäge passt, hoble es auf 36mm herunter, schneide es in Teile die die Länge des Seitenschenkels haben, stelle die Stücke auf die Seite und schneide sie zurecht, usw. Also nicht quer zur Faser.

    Hallo

    Vielleicht beschreibt das dein eigentliches Problem.

    1. die verklebten Seitenschenkel

    2. die Herstellung der Seitenschenkel, denn...


    Ich nehme an, daß Du Deine Rä. nicht komplett selber herstellst, sondern nur aus industriell vorgefertigten Einzelteilen zusammennagelst

    ...ich stelle alles selbst her, beginnend beim Fällen des Baumes der das Holz liefert!

    Ich habe, was die Imkerei betrifft, noch nie etwas gekauft das aus Holz gefertigt ist.


    22 mm Holzstärke: "als Abstandhalter passen Zander-Kreuzklemmen"

    Das finde ich interessant. Das werde ich mal ausprobieren


    Wäre jedoch ohne Bastelei, was nicht jedem gefällt.

    Mir schon, da die Herstellung der Seitenschenkel ziemlich schwierig ist. Seit kurzem habe ich mir eine neue Methode zugelegt: ich hoble ein möglichst breites Brett auf die Stärke der Breite der Schenkel, schneide es in der Form der Schenkel auf der Bandsäge zurecht und säge dann die einzelnen Brettchen ab. Das geht noch relativ gut.


    Im Anhang der Plan nach dem ich die Rähmchen bastele.


    MfG
    Aloha

    Ich habe noch keine Hoffmann-Rähmchen gebastelt die nicht 22mm breit waren, immer nach dem weiter oben erwähnten Plan. Allerdings hatte ich mal Dadant, die haben natürlich ein anderes Format.

    Dieses System ist, denke ich, nicht so verbreitet in Deutschland, mehr in Frankreich und Belgien.

    Kürzlich war ich bei einem Imker der 350 Dadant-Beuten hat.

    Hallo,


    vielen (verspäteten: ich war bis dato sehr mit der Planung einer komplizierten Reise beschäftigt und habe das Thema Bienen - aber nicht die Bienen selbst- etwas vernachläßigt) Dank für die Infos.


    Die Idee mit dem Zuspitzen einer Seite des Seitenschenkels finde ich schlau, aber ich befürchte, diese spitze Seite wird sich schnell abnutzen und dann stimmt der Abstand nicht mehr.


    Alle meine Rähmchen sind 22 mm breit, sodass das mit Posternägeln oder Pilzköpfen wohl nicht funktionieren wird, weil der Abstand zwischen den Waben zu klein sein wird.

    Und da muß man auch aufpassen, beim Einschlagen der Nägel, dass keine 2 Nägel aufeinander treffen.


    MfG
    Aloha

    du sprichst mir aus der Seele!.

    Allerdings ist auch jemand auf die Idee gekommen, die Hoffmannrähmchen zu erfinden; er hieß wohl Hoffmann und dem Namen nach zu urteilen muß das sich wohl ein gutes Stück nach der Steinzeit abgespielt haben.


    Aber, "de Geck an den Eck", wie man bei uns zu sagen pflegt: wie sehen diese Nägel aus und wo kriegt man die?

    Roland :

    ja, ich "imkere schon"!

    Zitat

    warum soll man nicht Dinge verwenden, die sich tausendfach bewährt haben

    warum soll man sich nicht mal Gedanken über alternative Lösungen machen?

    Für mich sind das Altbewährte die immer verklebten Hoffmannrähmchen, und die sind nun mal nicht ideal.

    Wenn die Menschheit sich immer nur auf Altbewährtes beschränkt hätte, wären wir noch in der Steinzeit!

    Ich stelle eben fest, dass mein Screenshot einer Sketchup-Zeichnung fehlt. Die Datei war zu groß.

    Ich reiche ihn nach.

    Wenn die Tatsache, dass die Waben unten hin und her schwingen können wenn man die Zarge abnimmt, ein Problem ist, könnte man z.B. an die untere Leiste einen Polsternagel in die Mitte einschlagen, um auch unten den Abstand zwischen den Waben zu wahren.

    Hallo,

    Bedenke jedoch auch, woraus deine Rähmchen sind und das Naturprodukte bei Umwelteinflüssen arbeiten, dabei aber auch so, wie man es genau nicht haben wollte.

    Das verstehe ich nicht. Es macht doch keinen Unterschied, da die Waben ja genau wie ohne diese Abstandshalter auf der ausgefrästen Auflage aufliegen, und die Halter ihre Rolle nur horizontal spielen.

    Verschieben kann man da natürlich nicht.

    MfG
    Aloha

    Hallo,

    warum nur im Honigraum? Und ich meinte metallene Abstandsschienen (meinst du das gleiche mit Rechen?).

    Wohl wegen des Nachteils, dass die Waben nicht fest sitzen, und sich nach links und rechts bewegen können wenn man die Zarge abnimmt?

    Aber das gilt ja auch für den Honigraum!


    Zu Beitrag #20:

    warum Markierungen? Der richtige Platz ist ja vorgegeben.


    MfG
    Aloha

    Hallo,

    vielen Dank für die vielen Antworten.

    Ist die einfachste Methode nicht die Abstandsschiene? Für die Selbsthersteller der Rähmchen erleichtert das die Arbeit enorm im Vergleich zur Herstellung der Seitenteile der Hoffmannrähmchen, sie sitzen immer an der richtigen Stelle, mit dem richtigen Abstand zur Nachbarwabe und sie werden nicht untereinander verkittet.

    Zu Beitrag #15:

    ich mache das auch so, mit dem Stockmeissel und es ist eine schwierige Angelegenheit, u.a. weil der Meissel zu breit ist, ich die gezogene Wabe nicht gut fixiert bekomme, um mit Kraft abzuschaben, und die Bienen immer ziemlich nervös werden. Ich versuche auch immer, die nächste, nicht gezogene Wabe zu reinigen; das geht besser weil sie festgeklebt ist und somit fest sitzt zum Reinigen, aber da werden die Bienen noch nervöser.

    MfG

    Aloha

    Hallo,

    Warum quält sich eigentlich noch irgendwer mit diesen Hoffmannseiten rum

    Ich verstehe nicht, warum du meinst, es sei mehr Quälerei als mit anderen Formaten. Kannst du das bitte näher erläutern?

    Was meinst du mit "HoffmannSEITEN"?

    Uebrigens habe ich in meinem weiter oben erwähnten Plan der Rähmchen gesehen, dass dort "Rähmchen Normalmaß-Hoffmann" steht. Dieser Name war mir bisher nicht aufgefallen.

    MfG
    Aloha