Beiträge von 14301

    Der Honig wird durch die trockene Luft entfeuchtet. Er muss also mit der Luft in Kontakt kommen und kann deshalb nicht abgedeckt werden.

    Auf die Sauberkeit und Staubfreiheit des Raumes und des Luftentfeuchters wird explizit hingewiesen.

    Hallo allerseits,


    den Honigtrockner gibt's inzwischen auch in einer Ausführung, bei der ein Heizeinsatz (Melitherm o. ä. für Behälterdurchmesser ca. 300) eingebaut werden kann. Der Heizeinsatz ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.


    Im oberen Bild sieht man die Befestigung des Heizeinsatzes in der Honigwanne. Die Achse, die Scheiben und die Antriebseinheit sind bei diesem Bild nicht eingebaut.

    Ich könnte Dir Verdampferstövchen empfehlen.

    Und was entsteht bei den >500 °C aus Oxalsäuredihydrat ?

    Ich würde erwarten Ameisensäure ! Da kannst gleich das Schwammtuch nutzen....

    Hallo,


    bei der Verdampfung von Oxalsäuredihydrat kann Ameisensäure, Wasser, und Kohlendioxyd entstehen. Allerdings habe ich bei der konkreten Anwendung noch nie erlebt, dass die Bienen und die Bienenbrut in irgendeiner Weise geschädigt wurden, wie dieses bei Ameisensäurebehandlungen sichtbar ist. Auch bei vielfacher Anwendung konnte ich bisher keinerlei Schäden an Bienen und Bienenbrut feststellen. Die Temperatur der Flamme ist ja nicht die Temperatur des Stövchens.


    Ich staune immer wieder, mit welcher Dreistigkeit substanzlose Behauptungen in den Raum gestellt werden.

    Hallo,


    Du fragst u. A. nach anderen Tipps.


    Ich könnte Dir Verdampferstövchen empfehlen.

    Anzumerken wäre, dass das zitierte Honigbuch vergriffen und nur antiquarisch zu stolzen Preisen zu beschaffen ist.


    Von Dr. Dr. Horn und Dr. Lüllmann ist inzwischen ein neues Honigbuch erschienen.


    Titel:

    Der Honig

    Imker / Analytik / Gesetz / Gesundheit


    ISBN: 978-3-9810012-8-0

    Preis: € 49,?? evtl. + Versandkosten

    Zu bestellen bei:

    immehorn@gmx.de

    Hallo,

    mein angekündigter Honigtrockner ist zu haben.



    Antriebseinheit abnehmbar, dadurch sehr gut zu reinigen.


    ca. 60 kg Honig pro Füllung.

    10 Platten a Durchmesser 400 mm

    ca 1 % Wasser in 6 -8 Stunden

    ca. 1 Umdrehung pro Minute

    Im Zuge der Schwarmvorbereitung wird die Königin um sie flugfähig zu machen "abgespeckt".

    Eventuell dauert es eine gewisse Zeit, bis sie wieder "aufgespeckt" ist und erst dann anfängt zu legen.

    Ich mache es auch so wie Friedmann ... und warte in diesem Jahr noch sehnsüchtig auf schwarmtriebige Völker ....


    Gruß, Jörg

    Hallo Jörg,


    in das Volk, von dem Du Königinnen ziehen willst, Brutwaben ohne Bienen von anderen Völkern einhängen. Dadurch schlüpfen in diesem Volk viele junge Bienen, die als Ammenbienen viel Futtersaft produzieren und damit die Schwarmlust anregen. Wenn auf den Brutwaben Weiselzellen gezogen werden, aus diesen Waben mit einer stehengelassenen Weiselzelle Ableger bilden. (Karl Pfefferle "Imkern mit dem Magazin" Kapitel: Das Ruck Zuck Kästchen in der Praxis unter b: "Die Verwertung von Schwarm- und Umweiselungszellen".

    Hallo rekmi,


    wenn Du mit Gasbetrieb leben kannst, kann ich Dir eine Gerätekombination anbieten mit zwei Wabenkästen aus Edelstahl für jeweils z. B. 25 bis 28 Zanderwaben und einem Dampftopf. Der Dampftopf erzeugt über einen Hockerkocher (10 bis 14 KW) durchgehend Dampf. Dieser wird durch handbetätigte Kugelventile in den einen oder anderen Wabenkasten geleitet. Solange der eine Kasten aus und eingeräumt wird, wird der andere bedampft. Für einen Durchgang sind 20 bis 25 Minuten erforderlich. Die Taktzeit richtet sich im wesentlich nach der Leistung des Hockerkochers. Außerdem kommt's auch noch darauf an, wie lange man den Trester austropfen lässt.


    Der Dampftopf kann von 4 l Wasser bis zu 15 l Wasser befüllt werden, nachfüllen ist im laufenden Betrieb möglich. Man kann die Wassermenge an den Bedarf anpassen. Man hat ja u. U. auch mal kleinere Mengen an Waben auszuschmelzen.

    Richtpreis ohne Hockerkocher etwa € 1300.- incl. Umsatzsteuer.


    Für den Dampftopf ist Gebrauchsmusterschutz erteilt.


    Näheres bei Interesse auf Anfrage.

    Hallo,

    ich verstehe nicht:

    Schätzung Oktober 920 Milben.

    Kontrolle vor der Winterbehandlung 0/d über 7 Tage gemessen.

    Restentmilbung Anfang Dezember brachte 8 Milben.


    Was ist mit den restlichen (912+) zwischen Oktober und Anfang Dezember passiert.

    Aus den Milbenfallzahlen bei der Träufelbehandlung allein kann nicht auf den Zustand der Völker geschlossen werden. Man müsste zusätzlich wissen, ob sie noch brüten und ob sie bei der Träufelbehandlung in der Wintertraube gessessen haben.

    • Falls sie noch umfangreich brüten, würde ich mit einer Wirksamkeit <70% rechnen. Bei 1500 gefallenen Milben wären dann noch mindestens 500 Milben im Volk. Das Volk wird vermutlich weiter brüten, bis es zugrunde geht.
    • Falls sie nicht brüten, aber nicht in der Wintertraube saßen, würde ich die Wirksamkeit nicht über 80% ansetzen. Damit verbleiben sehr viele Milben im Volk. Falls das Volk überlebt, wird es bereits in Mai/Juni zusammenbrechen und muss frühzeitig behandelt werden. Es fällt als Trachtvolk aus.
    • Falls sie gut in der Wintertraube saßen, kannst du mit einer Wirksamkeit von ca. 90% rechnen. Dennoch verbleiben zu viele Milben und das Volk wird voraussichtlich noch vor Juli zusammenbrechen. Nach der Frühtracht wird wohl keine Ernte mehr möglich sein.

    Meine Empfehlung: Verschaffe dir Gewissheit durch eine OS-Testbedampfung. Die ermöglicht dir eine Abschätzung der verbliebenen Milbenzahl und reduziert nebenbei noch die verbliebenen Stockmilben. Alles Andere ist Kaffeesatzleserei.

    Gruß Ralph

    Dieser Empfehlung schließe ich mich an

    So ein 25kg Hobbock ist doch ein prima Klärbehälter - oben einen Quetschhahn montieren, Spitzsieb mit breitem Rand auflegen, unter den Schleuder-Hahn stellen.
    Das Wachs schwimmt auf und verstopft nix.

    Ich mach's nach demselben Prinzip.


    Nur nehme ich einen 40 kg Hobbock (dazu braucht man dann für das Spitzsieb einen Ring).

    In den Ring hänge ich ein Spitzsieb fein und in dieses ein Rundsieb grob. Beide Siebe tauchen in den Honig ein, da der Hobbock über den oberen Hahn ausläuft. An der Schleuder habe ich einen 14 kg Eimer ohne Sieb, den ich wenn er voll ist in mein geschildertes Siebsystem entleere. Das Wachs schwimmt in dem Honig auf und machte bisher keine Probleme. Allerdings habe ich es noch nie mit bereits kristallisiertem Rapshonig probiert. Den 40 kg Hobbock nehme ich deshalb, weil sich darin mein Spitzsieb voll entfalten kann. Bis ca. 250 kg bisher ohne Schwierigkeiten.