Beiträge von 14301

    Hallo,


    ich habe auch aus Gewichtsgründen Halbzargen eingeführt. Allerdings vertikal geteilte. Das funktioniert gut. Ich habe eine Folie halbiert und starte zwar mit zwei Halbzargen, davon ist aber nur eine mit Rähmchen befüllt. Erst, wenn diese zu etwa dreiviertel gefüllt sind, wird die zweite Halbzarge in Betrieb genommen.


    Die Sache hat den Vorteil, dass ich bei einem Rähmchenmaß bleibe. Außerdem trocknen die Bienen den Honig leichter, da der jeweils zu ventilerende Luftraum kleiner ist.

    Das Original wäre:


    Dr. Enoch Zander

    "Die Zucht der Biene" in 5 Bänden

    erschienen um die 1940 im Ulmer Verlag Stuttgart.


    oder Zander / Böttcher

    "Haltung und Zucht der Biene" Anzahl Bände weiß ich nicht.


    lässt sich teilweise noch antiquarisch bekommen. (ca. € 50.-)


    Ich habe Band 5. Ist auch heute noch interessant.

    Der Dachs ist in der direkten Umgebung seines Baues sehr vorsichtig, in einiger Entfernung dann im Vergleich mit anderem Wild, eher vertraut. Deshalb halte ich die Bienen in direkter Nähe zu einem Dachsbau nicht mehr gefährdet, als an anderer Stelle im Streifgebiet von Meister Grimbart.

    Hallo Meapas,


    ich weiß um einige Bienenstände in Revieren, wo relativ viele Dachse vorkommen. Mir ist kein Schadensfall durch Dachse bekannt. Ich kenne Schäden durch Waschbären und Grünspechte.


    Allerdings sind Dachse neugierige Tiere, mit feinen Sinnen ausgestattet und gerne auch vegetarischer Kost zugetan.. Die Holzkistchen, mit Lockfutter für die Wildschweine (Kirrungen), die von den Jägern aufgestellt werden, werden regelmäßig auch von Dachsen geöffnet und leergefressen.


    Ich würde die Beuten relativ stabil aufstellen, so dass sie nicht so einfach vom Sockel weg oder übereinander geschoben werden können. Dann halte ich das Risiko für überschaubar.


    Sag doch dem Jagdrevierinhaber Bescheid. Wenn die Schonzeit vorbei ist, kann er ja ein wenig reduzieren. Alte Jägerregel: "Wer den Bau hat, hat den Dachs".

    Konkretes dazu hier:


    https://projekte.uni-hohenheim…load/festschrift_2004.pdf


    ab Seite 83 unter der Überschrift "Futterstrom". Hier auch die Trachtlückenfütterung mit Trockenzucker bei aufgesetztem Honigraum.


    Nach Eugen Neuhauser (Dornbirn) ist es auch wichtig, wo das Futter aufgenommen wird. Ich kenne Imker (Dadant/Buckfast) die Füttern mit einer aufgesetzten Halbzarge ein und setzen diese im frühen Frühjahr unter die Brutzarge. Das soll eine Tracht simulieren und zu einer Intensivierung des Brutgeschäftes führen. Die Information ist für mich noch neu. Ich hab's noch nicht probiert. Falls jemand Erfahrungswerte hat, würd's mich interessieren.

    500 ist der Umrechnungsfaktor von der Milbenfallzahl / Tag (natürlicher Milbenfall) zur Milbenzahl im Volk. Bei weitgehend brutfreien Völkern.

    Beispiel: 1 Milbe in 2 Tagen = 0,5 Milben pro Tag

    0,5 x500 = 250 Milben im Volk


    Das Verhältnis von Milben zu Bienen (die Befallsrate) ist eine andere Baustelle.

    Hallo zusammen,


    .......................................................

    Zuletzt gibt's noch die Teelichtverdampfer. Kostenkünstig. Aber ob das funktioniert??

    Das funktioniert

    -zuverlässig

    -kostengünstig

    -einfach

    -schnell

    -anwenderfreundlich


    Details auf meiner Webseite

    Das Problem lässt sich einfach lösen, indem man Honig auf das Refraktometer aufbringt, zuklappt und dann 10 Minuten wartet. Dann ist die Verdunstung durch die "Refraktometerklappe" aufgehoben und die Temperaturen gleichen sich an.

    Hallo,


    ich gehe davon aus, dass es sich um Temperaturunterschiede zwischen Refraktometer und Honig handelt.

    Bei allen Refraktometern, die ich kenne, wird nach einigen Minuten die Trennung der Farbbereiche, die den Wert anzeigt schärfer / schmaler. Ich warte deshalb immer einige Minuten.


    Wenn sich dein Honig und das Refraktometer im gleichen Raum befinden, bedeutet das nicht, dass beide auch dieselbe Temperatur haben. Der Honig enthält Wasser, das Wasser verdunstet und entzieht dem Honig Wärme. Landläufig als Verdunstungskälte bezeichnet. Den meisten bekannt von der kalten Badehose.

    Die Temperatur im Teelichtverdampfer ist ungesteuert, vielfach zu hoch und führt zur Zersetzung der OXS.

    Das halte ich nicht für das Problem. Auch beim Varrox ist die Temperatur ungesteuert. Gibt man die OS auf den Verdampfer, bevor man erhitzt, ist das aber kein Problem, weil eine kritische Temperatur erst erreicht wird, wenn die OS ohnehin verdampft ist.

    Die Frage ist eher, ob der Teelichtverdampfer heiß genug wird und die OS in angemessener Zeit verdampft (genauer: sublimiert).


    Wolfgang

    Der Teelichtverdampfer ist so konstruiert, dass die Verdampferpfanne so wenig Masse hat, dass die von dem Teelicht eingebrachte Energie ausreicht, ca. 2 g Oxalsäuredihydrat zu sublimieren. Das dauert etwa 10 Minuten, bis die Sublimation beginnt und ist dann nach etwa einer halben Stunde abgeschlossen. Von den 2 g kommen vermutlich weniger als die Hälfte bei den Bienen an. Der Rest bildet einen Niederschlag in der Leerzarge. Die Menge, die bei den Bienen ankommt reicht aber völlig aus.


    Deine Frage, ob der Teelichtverdampfer heiß genug wird und überhaupt funktioniert, ist durch inzwischen tausende Anwendungen die funktioniert haben, beantwortet. Inzwischen wird das Verfahren auch von Profis, die die Teelichtverdampfer in 3stelligen Stückzahlen einsetzen angewandt. Das Prinzip stammt von einem bekannten Bienenwissenschaftler. Ich habe nur das Stövchen so optimiert, dass die Energie des Teelichtes zu Sublimation ausreicht.


    Der verzögerte Start der Sublimation hat den Vorteil, dass ich den Kasten schon lange geschlossen habe bevor Oxalsäuredampf entsteht. Wenn ich gegen den Wind arbeite, komme ich nie mit Sublimat in Kontakt. Dadurch ist das Verfahren sehr anwenderfreundlich und ich brauche keine Schutzausrüstung wie bei einem Gasangriff im Krieg. Mir reichen Einmalhandschuhe. Eine Brille trage ich sowieso ständig.

    Die Temperatur im Teelichtverdampfer ist ungesteuert, vielfach zu hoch und führt zur Zersetzung der OXS. Dabei entsteht Ameisensäure, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid. Manch' einer hält die genannten Substanzen auch für die am Ende tatsächlich wirksamen Agenzien.;)


    Wie auch immer, die Dosierung muss stimmen. Und wieviel am Ende als kondensiert OXS-Staub, als AS, CO oder CO2 in der Milbe ankommt, ist aus meiner Sicht damit schon recht unübersichtlich.

    Wenn Du Wasser erhitzt um es zu verdampfen, kannst Du z. B. mit einem Gasbrenner einige hundert Grad an deinen Topfboden bringen. Das Wasser wird sich bei normalem Luftdruck kaum über 100° erwärmen lassen. Die Energie, die eingebracht wird, wenn das Wasser schon 100° hat, führt dazu, dass das Wasser verdampft. Auch der Dampf hat bei Normaldruck nicht über 100°.


    Wenn Du Oxalsäure sublimieren willst, wird Dir das nicht gelingen, wenn Du diese in einen Verdampfer mit 157° einbringst. Da verdampft lediglich der Wasseranteil des Oxalsäuredihydrats. Eine vernünftige Sublimation beginnt, wenn der Verdampfer etwa 190 Grad hat. Ich habe das getestet, indem ich Oxalsäuredihydrat in ein Gefäß einbrachte, das in Thermoöl eintauchte. Dann habe ich das Thermoöl langsam erhitzt.


    Ich gehe davon aus, dass die Oxalsäure analog zum Wasser, bei Normaldruck nicht über 157 Grad erhitzt werden kann, weil sie sich der weiteren Erwärmung durch Sublimation entzieht.