Beiträge von 14301

    Ich habe zu meiner Temperaturmessung mal eine Frage:


    Das Bienen die BN-Temperatur bewusst regeln, ist mir bekannt. Wird aber auch die Temperatur im HR aktiv gesteuert, bspw. für eine optimale Trocknung?


    Ich frage deshalb, weil ich es frappierend finde, wie konstant die Temperatur im HR gehalten wird, obwohl die Außentemperatur so erheblichen Schwankungen unterliegt.

    Ich gehe davon aus, dass bei dem starken Volk die Heizleistung, die im Brutnest aufgebracht wird, ausreicht auch den Honigraum zu heizen. Warme Luft steigt nach oben und wenn dort keine Öffnung ist, durch die sie entweichen kann staut sie sich oben. Bei schwächeren Völkern reicht einfach die Heizleistung nicht aus um den Honigraum in die Größenordnung der Brutnesttemperatur zu heizen.


    Im zeitigen Frühjahr kann man die brütenden Völker ja auch an der warmen und mit Feuchtigkeit beschlagenen Folie erkennen.

    Ich würde dem Stecher noch ein wenig Zeit geben. So wie sich ein Volk aus nicht bekannten Gründen plötzlich zum Stecher entwickelt, kann die Bösartigkeit auch wieder aufhören. Wenns dann im Mai nicht besser ist, hast du dann eher eine Königin zum Umweiseln wie jetzt.

    Hallo,


    Du kannst auch ein schwarmträges gutes Volk aus dem du nachziehen willst, zum Schwärmen treiben indem Du (schlupfreife) Brutwaben zuhängst (bienenfrei). Wenn im Volk die Anzahl der Ammenbienen ein gewisses Level übersteigt, zieht das Volk Weiselzellen. Damit kannst Du einen Schwarm provozieren oder mit der Brutwabe auf der die Weiselzelle sitzt einen Ableger bilden.


    Das hat bereits Karl Pfefferle empfohlen als Methode zur Ablegerbildung. Die Sache hat den Vorteil, dass die gute genetische Veranlagung auch bezüglich der Schwarmträgheit auf die nachgezogene Königin übergeht.

    Fakt ist doch dass es vor 30 Jahren definitiv keine Zecken auf der schwäbischen Alb gab.

    Ich bin jetzt über 50 und hatte in meiner Jugend und Kindheit keine Zecken.

    Die Zecken gehen nicht an jeden. Ich sammle sie trotz Hosenbeinen in den Socken massenhaft ein, mein Sohn kann praktisch nackig auf unserer Wiese herumhüpfen und bleibt verschont.

    vermutlich riechst Du für die Zecken attraktiver als Dein Sohn.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Haller-Organ


    (wollte jetzt nicht so ins Detail gehen)

    Nicht die Wabenfläche ist entscheidend, sondern der Luftraum im Honigraum. Ich habe bisher mit 6 Waben im Honigraum (Zander) und außen jeweils 2 doppelwabenbreiten oben mit Holz verschlossenen Holz-Futtertaschen begonnen und dann mit zunehmender Wabenfüllung die Futtertaschen gegen Mittelwände oder Leerwaben ausgetauscht. Inzwischen beginne ich mit einem vertikal geteilten Honigraum mit 5 Waben. Den zweiten Honigraum gebe ich erst frei, wenn der erste zu 2/3 gefüllt ist. So müssen die Bienen weniger Luftvolumen ventilieren und können dadurch effektiver die feuchte Honigraumluft gegen die trockenere Außenluft austauschen.


    Die Idee ist nicht von mir. Sie wird von Dr. Dr. Horn in seinen Vorträgen empfohlen.

    Das kommt in erheblichem Umfang auf den Wind an. Ich hatte in der Nähe des Standes einen ziemlich tief eingeschnittenen Bach, der am Ufer auch noch mit Bäumen und Büschen bewachsen war. Bei windigem Wetter flogen viele Bienen in der windgeschützten Zone über dem Wasser. Übrigens nicht nur die Bienen, auch andere Insekten nützen derartige Vorteile. Die Forellen wissen das zu schätzen.

    Hallo,


    ich habe auch aus Gewichtsgründen Halbzargen eingeführt. Allerdings vertikal geteilte. Das funktioniert gut. Ich habe eine Folie halbiert und starte zwar mit zwei Halbzargen, davon ist aber nur eine mit Rähmchen befüllt. Erst, wenn diese zu etwa dreiviertel gefüllt sind, wird die zweite Halbzarge in Betrieb genommen.


    Die Sache hat den Vorteil, dass ich bei einem Rähmchenmaß bleibe. Außerdem trocknen die Bienen den Honig leichter, da der jeweils zu ventilerende Luftraum kleiner ist.

    Das Original wäre:


    Dr. Enoch Zander

    "Die Zucht der Biene" in 5 Bänden

    erschienen um die 1940 im Ulmer Verlag Stuttgart.


    oder Zander / Böttcher

    "Haltung und Zucht der Biene" Anzahl Bände weiß ich nicht.


    lässt sich teilweise noch antiquarisch bekommen. (ca. € 50.-)


    Ich habe Band 5. Ist auch heute noch interessant.

    Der Dachs ist in der direkten Umgebung seines Baues sehr vorsichtig, in einiger Entfernung dann im Vergleich mit anderem Wild, eher vertraut. Deshalb halte ich die Bienen in direkter Nähe zu einem Dachsbau nicht mehr gefährdet, als an anderer Stelle im Streifgebiet von Meister Grimbart.

    Hallo Meapas,


    ich weiß um einige Bienenstände in Revieren, wo relativ viele Dachse vorkommen. Mir ist kein Schadensfall durch Dachse bekannt. Ich kenne Schäden durch Waschbären und Grünspechte.


    Allerdings sind Dachse neugierige Tiere, mit feinen Sinnen ausgestattet und gerne auch vegetarischer Kost zugetan.. Die Holzkistchen, mit Lockfutter für die Wildschweine (Kirrungen), die von den Jägern aufgestellt werden, werden regelmäßig auch von Dachsen geöffnet und leergefressen.


    Ich würde die Beuten relativ stabil aufstellen, so dass sie nicht so einfach vom Sockel weg oder übereinander geschoben werden können. Dann halte ich das Risiko für überschaubar.


    Sag doch dem Jagdrevierinhaber Bescheid. Wenn die Schonzeit vorbei ist, kann er ja ein wenig reduzieren. Alte Jägerregel: "Wer den Bau hat, hat den Dachs".

    Konkretes dazu hier:


    https://projekte.uni-hohenheim…load/festschrift_2004.pdf


    ab Seite 83 unter der Überschrift "Futterstrom". Hier auch die Trachtlückenfütterung mit Trockenzucker bei aufgesetztem Honigraum.


    Nach Eugen Neuhauser (Dornbirn) ist es auch wichtig, wo das Futter aufgenommen wird. Ich kenne Imker (Dadant/Buckfast) die Füttern mit einer aufgesetzten Halbzarge ein und setzen diese im frühen Frühjahr unter die Brutzarge. Das soll eine Tracht simulieren und zu einer Intensivierung des Brutgeschäftes führen. Die Information ist für mich noch neu. Ich hab's noch nicht probiert. Falls jemand Erfahrungswerte hat, würd's mich interessieren.