Beiträge von 14301

    Hallo Kikibee,


    Den Rehe kann man nicht so ohne weiteres den Appetit verderben. Diese lieben Tiere haben aber ein Sehvermögen, das sehr sensibel auf Bewegungen reagiert. Es könnte wenigstens ein Stück weit helfen, wenn Du auf Deinem Grundstück "Windrädchen" aufstellst. Möglichst bunt und möglichst viele. Die Rehe werden durch die Bewegungen verunsichert und suchen sich, wenn's gut läuft, weniger stressige Futterplätze aus.

    Wieviele Milben fallen denn ohne Bedampfung pro Tag (natürlicher Milbenfall)


    Wenn unter 5 (Schadschwelle im Herbst) Milben fallen, reicht es aktuell eine Bedampfung alle drei bis vier Wochen bis Dezember durchzuführen. Wenn eine Bedampfung in eine Brutfreie Zeit fällt, kannst du dir vermutlich die Winterbehandlung sparen (trotzdem kontrollieren).


    Wenn mehr als 5 Milben pro Tag fallen, würde ich eine Blockbedampfung 4 x alle 5 Tage durchziehen.


    Kannst ja mal mein Bedampfungskonzept auf meiner Webseite durchlesen. Das Bedampfungskonzept ist ja unabhängig vom Bedampfungsverfahren.

    Sofort die Windel herausziehen, damit die verdunstete Ameisensäure aus der Kiste kann und die Konzentration nicht in kastastrophale Dimensionen steigt. Den Rest dann für heute lassen wie es ist. Morgen bei Tag sieht man dann weiter und kann gegebenenfalls die Lappen herausnehmen bevor die angekündigten 30 °C erreicht sind.

    Soviel ich weiß ist für "Round Up" / Glyphosat das Patent abgelaufen. Das dürfte der Grund sein, dass niemand das Mittel verteidigt. Es gibt nichts mehr daran zu verdienen. Ich gehe davon aus, dass bereits andere Mittel mit Patentschutz und anderen Nebenwirkungen verfügbar sind. Deshalb werden wir uns hier voraussichtlich demnächst an einem anderen Herbizid und seinen Nebenwirkungen abarbeiten.

    Ich nehme 120 l Plastikmüllsäcke, stelle die Honigkübel rein und verschließe die Sache mit einem Kabelbinder. Dadurch ist zwar der Luftaustausch über den undichten Honigeimerdeckel nicht unterbunden, aber es gelangt außer der beim Befüllen eingesperrten Luftfeuchtigkeit, keine weitere mehr zu meinem Honig. Da der Plastiksack flexibel ist, kann sich das im Sack befindliche Luftvolumen bei Temperaturänderungen ausdehnen oder zusammenziehen ohne dass dadurch eine nennenswerte Druckdifferenz zwischen Außenluft und Sackluft entsteht.


    Funktioniert bisher gut und ist energiesparend. Wenn man die Plastikmüllsäcke schonend behandelt, sind sie mehrfach verwendbar.

    Hallo,


    bei vernünftiger Anwendung geeigneter Stövchen ist die Gefahr für den Anwender im Vergleich zu allen anderen Verdampfungsverfahren am geringsten.


    Man beginnt an der windabgewandten Seite des Standes und braucht zum wechseln des Teelichtes und der Neubestückung der Verdampferpfanne mit 2 Tabletten 1 bis 2 Minuten.


    Der Oxalsäuredampf beginnt nach 5 bis 10 Minuten zu entstehen und dringt erst wieder einige Minuten später aus der Beute. Da ist man bei vielen Völkern (gegen den Wind) schon aus dem Gefahrenbereich und bei wenigen Völkern auf der Heimfahrt.


    Die Beuten bleiben bis zum anderen Tag geschlossen. Wenn man diese dann öffnet, ist man zwar mit Oxalsäureniederschlägen konfrontiert, es ist aber kein Oxalsäuredampf mehr unterwegs. Bezüglich der Oxalsäureniederschläge kann man sich mit vergleichsweise geringem Aufwand und sicher schützen.


    Es gibt inzwischen Anwender, die mit Stövchen dreistellige Völkerzahlen bearbeiten.


    Dreißig Völker an einem Stand sind in einer Stunde bearbeitbar ohne ins Schwitzen zu kommen.

    Regen ist kein Problem.


    Wenn man Aussenluft bei Regen (90% rel. Luftfeuchtigkeit / 20 °C) erwärmt hat diese bei 30 °C noch etwa eine rel. Luftfeuchtigkeit von 50 % und bei 33°C eine rel. Luftfeuchtigkeit von ca. 40 %.

    Damit können die Bienen den Honig hervorragend trocknen. Wenn man trockenen Honig will, schleudert man am besten nach einigen Regentagen. Da haben die Bienen keinen oder wenig frischen Nektar eingetragen und den eingetragenen Nektar/Honig getrocknet.


    Das Problem liegt eher daran, dass schwache Völker nicht in der Lage sind, die Luft entsprechend aufzuwärmen. Ein nicht unerheblicher Faktor ist auch ein zu großer Honigraum. Große Räume erfordern mehr Energie zum Heizen als kleine.

    Ich bringe zum IFT 2020 Geschmacksmuster getrocknet und ungetrocknet mit. Dann machen wir Blindverkostung. Ich kenne das Ergebnis bereits.