Beiträge von 14301

    Der Sinn der Mittelwand ist im wesentlichen doch der, Wirrbau zu vermeiden und den Bienen eine gewisse Menge Wachs zur Verfügung zu stellen, damit der Wabenbau schneller und für die Bienen einfacher und energiesparender vonstatten geht.

    Das Wabenmuster soll dazu dienen einheitlich Arbeiterinnen oder Drohnenzellenbau, eventuell noch mit gewissen Abmessungen zu bekommen.


    Die ersten beiden Kriterien ließen sich doch auch mit einer Wachsplatte ohne Wabenprägung erfüllen. Mich würde interessieren ob das schon jemand probiert hat, und was dabei herausgekommen ist.

    Die Gärungstendenz des Honigs, egal welcher Art ist abhängig von der Zellzahl (Hefezellen). Die Zellzahl des eingebrachten Nektars ist vom Imker kaum zu beeinflussen und nur in einem Labor zu ermitteln.


    Wassergehalt / Gärungstendenz nach Dr. Dr. Horn

    Wasser kleiner 17,1% keine Gärungstendenz unabhängig von der Zellzahl

    Wasser 17,1 bis 18% keine Gärungstendenz, wenn Zellzahl kleiner 1000/g Honig

    Wasser 18,1 bis 19% keine Gärungstendenz, wenn Zellzahl kleiner 10/g Honig

    Wasser 19,1 bis 20% keine Gärungstendenz wenn Zellzahl kleiner 1/g Honig

    Wasser größer 20% permanente Gärungsgefahr.


    Die Gärungsneigung ist bei flüssigem Honig unabhängig vom Zuckerspektrum nahezu gleich.

    Bei der Kristallisation, die ja nur die Glukose und eventuell einige Mehrfachzucker betrifft, werden Wassermoleküle an die Fruktose abgegeben und der Wassergehalt in der Fruktose steigt an. Deshalb ist die Gärungsneigung bei Blütenhonigen (hoher Glukosegehalt) auch höher als bei Wald- oder Robinienhonig (hoher Fruktoseanteil).


    Wenn bei Honig Phasentrennung einsetzt ist unten die Glukose mit einem unterdurchschnittlichen Wasseranteil und oben die Fruktose mit einem überdurchschnittlichen Wasseranteil.

    Die ungleiche Wasserverteilung ist auch dadurch zu erkennen, dass die Fruktose ohne Wasser schwerer ist als die Glukose ohne Wasser. Wenn der Wasseranteil gleichmäßig verteilt wäre, müsste die Fruktose unten sein, ist sie aber nicht.

    Danke euch für die Rückmeldungen. Es handelt sich um Blütenhonig aus der Frühtracht, der bereits fein gesiebt war und im Hobock auskristallisert war, das auch schon recht fein. Das Lochblech liegt nicht überall dicht am Spitzsieb an, da der Heizkörper der Heizung etwas Ungleichgewicht rein bringt. Sieb und Heizung wurden zueinander pasend im Set erworben.


    Überall dort wo es nicht dicht anliegt (sicher 2/3 der Fläche) scheint sich aufgrund mangelnder Wärmeübertragung eine Schicht halbfester Honig zu halten, der die Siebpassage des flüssigen Honigs verhindert. Die Temperatur hatte ich zunächst auf 55°C, als ich gesehen habe dass der flüssige Honigsee in der Mitte auch nach einiger Zeit kaum abfliesst habe ich auf 40°C reduziert um Wärmeschäden zu vermeiden. Habe zunächst nur mit einer kleinen Menge getestet.


    Das Lochblech geht auch nicht ganz auf den Grund des Spitzsiebes. Der Tipp von bienenfred mit dem festbinden des Zipfels kann da schon helfen, dass sich dort kein fester Honig hält.

    Die Problematik, dass das Spitzsieb mit Kristallen verstopft, ist beim Melitherm-Seihsack genauso. Nur, dass man es beim Spitzsieb sieht und beim Melitherm nicht. Ich werde mir vor dem nächsten Melitherm Einsatz eine runde, gelochte Edelstahlscheibe produzieren, die ich zwischen Seihtuch und Heizung lege und die Sache mal testen.


    Je besser der Lochblechkegel an dem Sieb anliegt, desto besser wird die Wärme zum Sieb transportiert und desto besser schmelzen die Kristalle. Ich kenne zwei Hersteller von Spitzsieben, das ist Swienty und ich glaube Api Nord. Die Swienty Siebe sind länger (42 cm). Dadurch ergibt sich für den Lochblechkegel ein anderer Winkel als bei dem anderen Hersteller, dessen Siebe deutlich kürzer sind. Eventuell passen deshalb die Siebe nicht richtig zum Kegel.


    Ich habe sowohl Spitzsiebe, als auch ein Melitherm. Da die Spitzsiebe einfacher zu reinigen sind, nehme ich meistens diese. Man kann auch den Seihsack vom Melitherm schön falten und in ein Spitzsieb einlegen. Das funktioniert auch. Der Heizeinsatz zieht das ganze etwas aus der Mitte. Man kann diesen oben unterlegen oder anbinden, dann ists wieder schön zentriertHaltegestell_Spitzsiebe_01.jpgHaltegestell_Spitzsiebe_03.jpg.


    Das Gestell, das für die Spitzsiebe angeboten wird, ist eine wacklige Sache. Ich habe mir eine höhenverstellbare Halterung aus Edelstahl gebaut, damit kann ich das Sieb auf die Eimergröße anpassen und das Sieb liegt nicht an der Oberkante des Eimers auf. Aus dem Spalt am Eimerrand kann der Wasserdampf nach oben austreten und mein Honig trocknet um ein paar Zehntelprozent. (Diese Aufgabe übernimmt beim Melitherm der Lochblechring) Außerdem habe ich oben eine Auflage für den Eimer von dem aus ich den Honig einfülle.


    Mit einem Eimer mit Quetschhahn oben, kann ich mir zusätzlich einen kleinen Honigsumpf (Lunzer-Sieb) basteln. Dazu genügt ein 40 kg Hobbock mit zwei Kunststoff-Quetschhahnen.


    Die Wärmesteuerung bei den Spitzsiebheizungen und beim Melitherm funktionieren eher bescheiden. Der Wärmefühler wird vom Heizungsrohr erwärmt und vom Honig gekühlt. Wie der regelt, weiß nur er. Außerdem ist er ganz oben am Heizungsrohr angebracht. Wenn der Honigspiegel unterhalb des Wärmefühlers ist, misst der Fühler nur noch die Rohrtemperatur. Ich habe mir, angeregt durch einen Beitrag hier im Forum von Markus Göbel einen Steckdosenthermostat mit wasserdichtem Fühler besorgt (Inkbird ITC 308S). Den werde ich beim nächsten Einsatz in den Bereich einbringen, wo der Honig erwärmt wird und damit eine besser definierte Regelung herstellen. Die Einstellung muss ich noch herausfinden. Vielleicht kann Markus Erfahrungswerte liefern.


    Sollte jemand an der höhenverstellbaren Halterung Interesse haben, kann er sich bei mir melden.

    Ich denke dass allein schon die Parkplatzsituation in Friedrichshafen die Attraktivität erheblich steigert. Dazu kommt die wesentlich zentralere Lage. Für Besucher aus Bayern, Österreich und der Schweiz wird die Anfahrt deutlich kürzer. Für die meisten Württemberger und den Rest der Republik ists fast egal, nur die Badener Pfälzer und Saarländer habens relevant weiter.

    Hallo,


    ich nehme meine Empfehlung mit der Änderung von Dreieck auf Sternschaltung zurück. Ich würde das zwar (persönlich) probieren und dabei einige sich verändernde Parameter im Auge behalten. Die Gefahr, dass durch die Anwendung durch "Nichtelektrofachleute" Schaden entsteht, ist aber zu groß.


    Allerdings verändern sich auch bei der Anwendung eines Frequenzwandlers einige Parameter, die im Auge behalten werden müssen um Schaden zu vermeiden.


    Der Anwendungsfall ist deshalb besonders problematisch, da das Rührgerät unter Last anlaufen muss und die Anlaufsituation durch erhebliche Unterschiede bei der Konsistenz des Honigs sehr unterschiedlich sein kann.


    Erschwerend ist auch die Thixothropie, die bei den verschiedenen Honigsorten zwar unterschiedlich ist, jedoch den Anlauf des Rührers durchaus erheblich erschweren kann.

    Nachsehen, wie der Motor angeschlossen ist, wenn er in Dreieckschaltung angeschlossen ist, ändern in Sternschaltung. Bringt eine deutliche Leistungsminderung und vermutlich auch eine deutliche Drehzahlreduzierung.


    Als "Nichtelektriker" keine Experimente machen. Die Sache ist kein großer Aufwand und kann beim Fachmann keine großen Kosten verursachen.

    Hallo,


    als Leistenrahmen nutze ich die Holzrahmen für die Absperrgitter, allerdings ohne Gitter. Wer solche Rahmen hat, kann diese ohne weiteres zweckentfremden.


    Bei (Hohenheimer) Beespace oben in der Zarge 8mm und Holzrahmen 12 mm und umgedrehten Deckel mit einem Freiraum 20 mm kommen zusammengezählt 40 mm zusammen. Da passt eine 2,5 kg Packung Apifonda genau rein.

    Wer oben in der Zarge keinen Beespace hat, müsste halt evtl. 2 Absperrgitter-Rahmen übereinander verwenden.

    Ich war 2020 bei der Fachtagung der österreichischen Erwerbsimker in Graz. Dort hat die Firma


    http://www.imkereitechnik-bubestinger.at


    eine sehr ordentliche Honigpresse ausgestellt. Diese ist zwar vorzugsweise für Melezitosehonig gebaut, kann aber sicher für jeden Honig eingesetzt werden.


    Das Gerät ist ein auf Basis einer professionellen Obstpresse modifiziertes Gerät, das mit Edelstahl und Kunststoffelementen zur Verarbeitung von Honig aufgerüstet wurde.


    Eigene Erfahrung habe ich nicht, die Sache macht aber eine professionellen Eindruck. Allerdings ist es vermutlich eher für größere Mengen relevant.