Beiträge von smancke

    Hallo bee_in_hamburg


    ich hatte mal ein paar Ableger auf einem Garagendach stehen und fand das schon sehr nervig. Aktuell ist mein Standplatz auch wieder etwas vom Weg entfernt, was ähnlich unpraktisch ist. Man kann sich etwas damit behelfen, wenn man das meiste Material/Werkzeug am Platz lagert und nicht immer mit nehmen muss .. aber man muss schon oft etwas hin und her schleppen.


    Doch lass Dich davon nicht beirren, wenn Du Lust darauf hast, mach es einfach :)


    Ein Kollege von mir betreut die Bienen auf einem Rathaus-Dach:



    Die kannst Du sicher mal nach Ihren Erfahrungen fragen - sie haben ihre Kontaktdaten auf: http://www.rheinland-imker.de


    Viele Grüße

    Sebastian

    Hallo,

    ich habe mir aus einem schwächeren Volk ein Pflegevolk gebildet. Es besteht aktuell aus einer vollen Zarge DNM.

    Morgen werde ich den Zuchtstoff geben. Ziel ist es ca. Königen zu bekommen. Das Pflegevolk mit den neuen Königinnen und ggf. etwas zusätzlicher Bienenmasse vom Schröpfen der anderen Völker möchte ich dann in Ablegervölkchen aufteilen. Die meisten kommen direkt auf normales Wabenmaß, ein paar möchte ich jedoch in Begattungskästchen setzen und zum Umweisel oder Abgeben verwenden, sobald sie in Eilage sind.


    Nach dem üblichen Vorgehen, welches überall beschrieben ist werden die Weiselzellen ja ein paar Tage vor dem Schlupf verschult, schlüpfen im Pflegevolk und werden anschließend aufgeteilt. Alternativ wäre es aber doch ebenso möglich die Ableger 1-2 Tage vor dem Schlupf zu bilden und je eine verdeckelte Weiselzelle in den neuen Ableger hinein zu hängen, oder?


    Obwohl sich das sehr einfach anhört scheint das fast niemand zu machen. Welche Nachteile hat das? Reicht die Temperatur etwa nicht mehr aus, um die Zelle sicher schlüpfen zu lassen?

    Mittags haben wir die Beuten getauscht

    Wirklich die Beute oder nur die Zarge? Wo ist der bisherige Boden hin? Wichtig ist bei so einer Aktion, dass der Boden dort bleibt, wo die Flugbienen wieder hin sollen!

    Ahh, danke - daran könnte es gelegen haben. Wir hatten in der Tat die ganz Beute getauscht. (Nächstes mal bin ich schlauer).


    Insgesamt hat es aber anscheinend gut geklappt: Inzwischen ist anständiger Flugbetrieb und es wird ordentlich Pollen eingetragen.

    Mit einer kompletten Durchsicht wollte ich aber noch ein paar Tage warten um nicht unnötig zu stören.

    Hier nochmal ein kleiner Zwischenstand, wie es bei uns lief:

    Der Flugling hat nicht so wirklich funktioniert: Mittags haben wir die Beuten getauscht und die Königin hinein gesetzt. Abends war aber nur eine Hand von Bienen in der Beute.

    Wie haben dann die Königin nochmal raus genommen und eine ausreichende Menge Bienen von Hand in die Beute gefegt bzw. geschüttelt. Nach ca. einer Stunde abwarten ist dann offensichtlich eine Weiselunruhe eingetreten und wir haben die Königin unter Futterteig wieder hinzu gesetzt. Bisher sieht alles gut aus.


    Den Fehler beim Flugling könnte ich mir aus dem Zusammenspiel von folgenden Einflussparametern erklären:

    • An dem Tag war nur mittleres Flugwetter.
    • Wir hatten zunächst einen Fluglochkeil in der neuen Beute. Die alte Beute hatte das Flugloch ganz offen. Der Unterschied hat die Bienen wohl irritiert.
    • Ein paar Tage vorher mussten wie die Beuten leider auf dem Grundstück etwas versetzen (war unvermeidlich). Hierdurch waren die Bienen evtl. noch nicht ausreichend an die neue Stelle gewöhnt.

    (Evtl. hilft die Auflistung ja jemandem, nicht die selben Fehler zu machen)

    Ok, eine Frage hätte ich noch:

    Schaffen die Bienen es noch problemlos eine ganze Zarge Mittelwände auszubauen?

    Ich hatte mal gelesen, dass die Bauaktivität nach der Sommersonnenwende stark zurück gehen würde.

    Wenn das kein Problem ist, würde ich die Honigzarge dann zur Wabenerneuerung im Altvolk aufsetzen und diesem in ein paar Wochen dann den unteren Brutraum entfernen. Oder soll ich dem Ableger lieber noch Leerwaben aus dem Honigraum geben?

    Hallo Josef,


    klar, sehr gerne:

    Mein Sohn (jetzt 12 Jahre) hat sich vor zwei Jahren in das Thema Bienen eingearbeitet und einen Ableger geschenkt bekommen.

    Mit Bienen hatte ich bis dahin nie was zu tun. Ich habe ihn also erst mal einfach machen lassen und nur leicht unterstützt. Das ging natürlich nicht lange gut und wir haben im letzten Winter eines von zwei Völkern verloren (Spätsommerpflege viel zu spät angefangen).

    Darauf hin habe ich angefangen mich auch in die Materie einzuarbeiten und ein paar Bücher und diverse Monatsbetrachtungen gebüffelt. Die Sachen von Liebig/Aumeier gefallen mir aktuell am besten.


    Auf den Honigertrag dieses Jahr haben wir nicht viel Wert gelegt. Um etwas robuster wirtschaften zu können möchten wir auf vier Wirtschaftsvölker hoch gehen und immer früh im Jahr einige Ableger zur Volksverjüngung bilden. Aktuell haben wir ein Wirtschaftsvolk und zwei Jungvölker. Da das Wirtschaftsvolk sehr gut dabei ist, haben entschieden jetzt noch einen Ableger daraus zu machen und wollten dann mit vier Völkern in den Winter gehen. Bzw. wenn wir sehen, dass die stärke bei einem Ableger nicht ausreichen sollte: Vereinigen und mit dreien starken Völkern ein wintern.

    Hi wasgau immen :


    Danke für den Tipp mit dem Räubern! Da muss ich echt aufpassen.

    Die Volksstärke ist recht gut, denke schon, dass das passt. Ich würde halt gerne noch um ein Volk vergrößern. Ich habe mir gedacht, dass ich ja im Falle, dass eines der Völker im Herbst zu klein ist ja immer noch später wieder zusammen legen kann. (Die alte Weisel ist eh nicht so sanftmütig wie ich mir das wünschen würde.)


    Mein Varoa-Fall ist super niedrig (Brutableger im Mai und 2xDrohnenschnitt. Daher denke ich, dass das mit der AS-Behandlung im August auch ausreichend wirken müsste

    Ich habe als Einsteiger leider erst einen Honigraum, den ich schleudere. Damit bringt mir die HR-Variante wohl nicht genug Bienen. Daher plane die Variante mit dem Saugling und das Verstellen der Beuten.

    Hallo Rainer,


    danke, aber zu meiner Frage, was ich die zwei Tage lang am besten mit der neuen Königin, mache konnte ich bisher nirgends etwas finden.

    Sonst hätte ich keinen neuen Thread dazu aufgemacht.


    Grüße

    Ich würde gerne nächstes Wochenende Schleudern und dann aus einem Volk noch einen Ableger mit einer befruchteten Königin machen.

    Hierzu habe ich mir folgenden Plan zurecht gelegt:


    Vorgehen:

    • Die legereife Königin habe ich so bestellt, dass sie Donnerstag ankommt (dann habe ich zwei Tage Puffer, falls die Post Verzögerung hat)
    • Das Schleudern mache ich am Samstag morgen
    • Nach dem Schleudern (mittags) setze ich die Zarge mit den honigfeuchten Waben wieder übers Absperrgitter und hoffe, dass einige (Jung-)Bienen hoch wandern
    • Abends setze ich ..
      • die Brutzargen einige Meter weiter auf einen neuen Boden
      • die Honigzarge auf den alten Boden
      • (2-3 Stunden später) die Königing unter Futterteigverschluss in die Honigzarge
    • Am Sonntag sollten dann noch einige Flugbienen beim Rückweg aus dem Brut-Volk im Flugling landen
    • ca. 5 Tage später mache ich die Milchsäurebehandlung

    An folgenden Stellen bin ich mir dabei unsicher:

    1. Wenn die Königin am Donnerstag kommt: Wie lagere ich sie in der Zwischenzeit? Soll ich die einfach für die zwei Tage mit den Begleitbienen im Zusetzkäfig auf dem Wohnzimmerschrank liegen lassen? Oder wäre es besser die Weisel für die zwei Tage im Zusetzkäfig in einen Ablegerkasten zu setzen und noch eine Wabe mit offenem Honig und 500 Bienen dazu zu tun? Die Bienen aus dem Ablegerkasten würde ich bei dieser Variante dann abends mit in die Honizzarge setzen.
    2. Stören sich die zurückkehrenden Bienen am Sonntag daran, dass es eine andere Königin gibt, der verträgt sich das neue Volk direkt?
    3. In der Variante mit dem Ablegerkasten: Brauche ich dann überhaupt noch Futterteigverschluss beim Umsetzen in die Honigzarge, oder geht das dann auch schon so, da sie jetzt schon eigene Bienen mitbringt?

    Bin sehr auf eure Meinungen gespannt!


    Sebastian