Beiträge von herry_streetman

    Hallo Marion,


    Was bitte anderes sollte denn da erwartungsgemäß passieren als dass die Bienen verdeckeln und die Varroen unter die Deckel unerreichbar verschwinden plus die Behandlungschance für den optimalen Sprühzeitpunkt.


    der war meiner Berechnung nach gestern bzw. heute. Die Königin hat mutmaßlich vor 6 oder 7 Tagen mit dem Stiften begonnen. Das deckte sich ja auch soweit mit Eurer Empfehlung.


    Zitat

    Da war nicht von auszugehen.


    Das ging dann aber schnell mit dem Oxuvarkauf gestern und der anschließenden Anwendung.


    Ok ich dachte es wäre klar geworden, dass ich Euren Ratschlägen folgen würde. Und ja, für einen Plan B hatte ich gesorgt. Wg. optimalem Zeitpunkt und so ;-) Außerdem hatte ich fast damit gerechnet, dass ich so kurzfristig würde kein Verdampfungsmaterial besorgen können.


    Zitat

    Gut für die Bienen.

    Das hoffe ich sehr.. ;)


    LG

    Nur zur Ameisensäure solltest du dich in keinem Fall, für dieses Volk, zu diesem Zeitpunkt, mehr überreden lassen.

    und dieses Jahr überhaupt ganz und gar nicht mehr. Isss vorbei.

    darf ich fragen wieso? Ich habe da gestern durchaus einige Leute getroffen die ihre letzte AS Behandlung (60%, NH) noch nicht gemacht haben (und die wohl auch generell ihre letzte AS Behandlung immer erst Ende September/Anfang Oktober machen), weil der NH halt nicht so stark temperaturabhängig ist wie der Liebig.

    Und bevor das wieder jemand falsch verstehe - ich will die Aussage nicht in Frage stellen mich interessiert nur die Begründung.

    Meine Herren, hier ist ja was los.


    Vielleicht das wichtigste mal vorab: Ich habe bereits gestern besprüht. Also ist hier viel kochendes Wasser ganz um sonst verdampft ;-)


    Ich weiß den mir hier gegebenen Rat der vielen Beteiligten durchaus zu schätzen und habe mich auch bemüht das häufig zum Ausdruck zu bringen. Und lesen kann ich auch noch. Ich will jetzt hier nicht auf jeden Kommentar eingehen, finde aber einige ehrlich gesagt etwas über das Ziel hinausgeschossen. Ich bin hier jeder Frage nach bestem Wissen und Gewissen begegnet, habe Bilder gemacht, Bestand geschätzt etc.

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob die hier jetzt aufkeimende Gehässigkeit zielführend ist. Ich war stets freundlich, habe jeden ernst genommen, mich mit jedem Rat und jeder Meinung auseinandergesetzt. Dass das so schnell in Sarkasmus und Gehässigkeit umschlägt finde ich deprimierend ?( Erst Recht da beides scheinbar ausschließlich auf Annahmen beruht. Nie habe ich hier mit auch nur einem Satz erwähnt, dass ich nicht behandeln würde oder habe. Lediglich, dass ich am Montag nochmal nach Equipment zum Verdampfen schauen wollte. Und das übrigens auf Euren Rat hin, weil es hier mehrfach als die schonendste Variante gelobt wurde und ich mich daher damit beschäftigt habe.


    Dass man sich verarscht fühlt, wenn man seine Zeit opfert und am Ende nicht ernst genommen wird, kann ich verstehen - aber hier wurden halt sehr unterschiedliche Tips und Ratschläge gegeben, die sich teilweise sehr entgegen standen. Dafür muss man sich nur die Dialoge anlesen, die hier zwischendurch immer mal wieder entstanden sind. Es war also so oder so klar, dass ich hier irgendeinem lieb gemeinten Rat nicht werde folgen können und damit jemandem auf die Füße trete. Gegen Bayvarol habe ich mich idT entschieden - nicht aus dogmatischen Gründen (ich will aber auch die Diskussion nicht wieder aufmachen). Ich habe mich da intensiv mit auseinandergesetzt und bin am Ende zu dem Entschluss gekommen, dass ich der Bespüh-Variante eine ausreichend große Chance zurechne (auch nach Beobachtung der Volkentwicklung der letzten Tage), dass ich (dieses Mal!?) auf Bayvarol verzichtet habe.


    Ich hätte die Methode mit dem OS verdampfen favorisiert, das ließ sich aber in der Kürze der Zeit nicht realisieren. Ich war wie gesagt gestern beim örtlichen Imkerverein, dort hatte mit der Methode niemand Erfahrung, geschweige denn das Equipment.

    Also habe ich (wie mir hier ja mehrfach empfohlen wurde), exakt nach angegebenem Zeitplan besprüht. Und zwar außerhalb des Flugverkehrs. Und ja - ich habe es nicht direkt gestern hier reingeschrieben - aber dass dann hier direkt so ein Verriss losgeht..!? :huh:


    Auch hier;

    manche fragen so lange das gleiche bis sie hören was sie hören wollen;(

    Hm - also ich kann mich nicht entsinnen eine Frage mehrfach gestellt zu haben, deswegen versteh' ich den Kommentar nicht. Ich bin hier komplett Ergebnis-offen rein gegangen und habe mich am Ende ja auf Grund Eurer Ratschläge für eine Variante entschieden, die ich so selber gar nicht auf dem Schirm hatte. In so fern weiß ich nicht genau, was mir das sagen soll...


    Ich traue mich ja jetzt hier schon fast gar nicht mehr noch eine weitere Frage zum Thema zu stellen - ich mach's aber trotzdem mal. Ggf. ist mir gegenüber ja noch jemand milde gestimmt... ;)


    Beim Imkerverein wurde mir von mehreren Personen empfohlen die Ameisen-Langzeitbehandlung (12 Tage, 60%, NH Verdunster) einfach Ende September/Anfang Oktober noch anzuschließen. Den NH habe ich ja eh, weil ich damit eigentlich die As Behandung geplant hatte. Kann man das machen Eurer Meinung nach? Die Damen und Herren (Hobby sowie Erwerbsimker) wirkten recht sicher, dass das Volk das gut abhaben können sollte zu einem späteren Zeitpunkt...


    Allseits einen schönen Tag und erneut Danke für Eure Hilfe.

    Aloa,


    also ich hab gerade mal gesichtet. Weil es sehr windig ist im Moment hier und die Mädels auch überhaupt nicht begeistert davon waren, dass sie "oben ohne" im Wind standen (die waren echt ungewöhnlich unentspannt), habe ich nur eine schnelle, grobe Durchsicht gemacht. Es scheint als habe die Königin (die ich auch gesehen habe) ziemlich direkt nach Beginn meiner Fütterung wieder angefangen Eier zu legen, denn ich habe unverdeckelten Maden in unterschiedlichen Größen gefunden. Von ganz klein bis kurz vor Verdeckelung. Es gab auch neune Brutraum. Frische Stifte habe ich zwar nicht auf Anhieb gesehen, ich habe aber wie gesagt auch nicht alles rausgeholt. Es gibt auch wieder Futterkränze. Nur weiter ausgebaut wurde nicht. Das ist ein wenig schade, denn damit sind 3 Rahmen im Prinzip komplett unausgebaut.


    Ich habe nochmal Verständnisfragen zur Varoabehandlung. AS kommt ja wg. Gefahr auf Brutschaden nicht in Frage. Wenn ich's mach wie die Schweizer brauche ich noch was zum Verdampfen - da versuche ich morgen Abend beim örtlichen Imkerverein mal mein Glück. Ansonsten würde ich absehbar OS sprühen. Zum Mittel selber - besorge ich mit da Oxuvar 5,7%? Unabänging von Verdampfen oder Sprühen?

    Und sollte ich den Schweizer Weg wählen - soll ich dann meinen anderen Ableger überhaupt noch mit der AS quälen, oder einfach auch direkt mit OS behandeln? Da stünde ja jetzt so langsam mal die AS Behandlung an.


    Wenn OS doch schonender ist als AS - benötigt man dann in der Schweiz überhaupt noch AS? Wieso würde man dann überhaupt noch AS verwenden?


    Einen schönen Sonntag Abend.

    Also das Futter nehmen sie zwischenzeitlich gut an. Ich füttere 1L (also 1:1 auf Basis 1L Wasser). Am ersten Tag nicht angerührt, am zweiten Tag zu 75% angenommen und was ich vorgestern Abend verfüttert hatte war gestern Abend komplett weg. Habe also direkt wieder 1L nachgefüttert.


    Für mich kristallisiert sich ein wenig heraus, dass die Behandlung mit OS scheinbar der beste Weg ist. Ist verdampfen so viel effektiver? Denn einfacher zu realisieren für mich und vor allem auch erlaubt ;) ware die Variante mit Besprühen. Mit Oxuvar 5,7 nehme ich an?


    Angenommen die aktuelle Brut wäre Mitte kommender Woche komplett ausgelaufen, die Königen hätte allerdings bereits schon gestiftet - beschädige ich mit der Oxal-Sprüh Variante dann die noch unverdeckelte Brut?


    Danek und Gruß

    Aloa, na da sind ja überwiegend ermutigende Antworten. Anbei mal ein paar Bilder


    Rähmchen 1 - Futterwabe ganz am Rand (wie gesagt: ein Hauch von frischem Honig schimmerte da und ein wenig Pollen):


     


    Rähmchen 2 (auf dem zweiten Bild sieht man oben sogar die Königin:


     


    Rähmchen 3 - ist ein Rähmchen auf dem der Ableger kam. Ist ein "halbes" Rähmchen, wo sie unten angebaut haben. Habe versucht den an den Rand zu schieben um den los zu werden, aber da war immer massiv Brut drin gewesen:


     


    Rähmchen 4 (da fehlt mir irgendwie das Bild der anderen Seite...):




    Die Brut ist leider schlecht zu sehen auf den Bildern, weil die Bienen so dicht sitzen. Aber man bekommt hoffentlich eine Idee.


    Wie man sehen kann habe ich am Ende auch mal die Handschuhe angelegt, weil die Damen doch spürbar ungehalten wurden. Ich werte das mal als positives Zeichen für Agilität ;) Vor 2 Tagen hätte ich vermutlich Tango neben der offenen Beute tanzen können und es hätte nicht eine einzige Biene interessiert.


    LG

    Hallo und Danke für Eure Antworten.

    Das keine frische Brut vorhanden ist, wundert dich doch nicht wirklich, oder - bei NULL Futtervorrat ist das zu erwarten. Unter 10kg Futter (bei kleinen Ablegern weniger) gehen die garantiert in Notbetrieb und da heißt es Energie sparen, dabei wird zuerst das legen neuer Eier eingestellt.


    Ich würde, bei vorhanden genügend leeren Waben zunächst versuchen mindestens 5kg Futter rein zu bekommen, nicht dünn sondern richtig fett oder evtl. vorhandene Futterwaben zuhängen und dann beobachten ob die wieder in Brut gehen und das Ausbauen weitermachen...

    Aber bei mir ist bereits "Winteranfang" und so würde ich danach versuchen schleunigst das Winterfutter rein zu bekommen - wie das in Deiner Gegend ist musst Du selber beurteilen.

    Nein, wundert mich in der Tat nicht. Genau so hätte ich es mir jetzt auch hergeleitet. Aber ich habe es dennoch als Frage formuliert, weil ich mir natürlich da überhaupt nicht sicher bin (sein kann...).


    Von Wintereinbruch kann hier noch keine Rede sein. Gestern waren es 24 °C, heute 25°C und die nächsten Tage soll es zwar abkühlen aber wir reden laut Wetterbericht für die nächsten Tage bei Tageswerten über 15°C. Allerdings soll es regnerisch werden.



    Also ich hab Futtertaschen mit doppelter Rähmchenbreite. Die hatte ich initial zum Füttern genommen, aber die flog eben raus als die letzten beiden Rahmen reinkamen. Da passen 4,5L rein. Sollte ich lieber die nehmen?


    Der Hinweis mit der OS Verdampfung häuft sich ja nun. Allerdings ist das in DE nicht zugelassen, oder? Ich wüsste gar nicht wo ich das Equipment herbekomme. Mal beim Imkerverein fragen? Wann würdet ihr die Behandlung denn durchführen?


    Ob die bei Frühtracht jetzt knallen oder nicht ist mir ehrlich gesagt nicht so wichtig. Ich möchte die gern über den Winter bekommen. Die Honigausbeute spielt für mich keine große Rolle.

    Hallo,


    so ich habe eben mal die große Inspektion gemacht und durfte beim Öffnen des Deckels schon feststellen, dass sie zwischenzeitlich doch zum Futter gefunden haben. Die Spur die ich gestern noch gelegt hatte scheint funktioniert zu haben. Das Futter war zwar noch nicht komplett abgenommen (im Gegensatz zu meinem anderen Volk), aber so 75% von 1:1 Mischung mit ca. 750g Zucker. UNd es waren auch Bienen zu sehen die schlürften.

    Auch wirkte das Volk heute deutlich vitaler, flog auch auf nachdem ihnen die Kiste zu lange offen war. Auch habe ich die Königin gefunden, die auch einen verhältnismäßig vitalen Eindruck machte. Ebenfalls positiv überrascht hat mich die Volkstärke. Nach Liebefelder komme ich auf folgende Zahlen:


    8500 Bienen

    4000 Arbeiterzellen verdeckelt


    Allerdings gibt es natürlich auch ein "aber":

    1.) Futter: Null. Im Rähmchen ganz am Rand auf der Seite des Brutnest war ein Hauch von Honig zu sehen, aber auch frisch eingelagert also absehbar das Futter.

    2.) keinerlei frische Brut, Lediglich die verdeckelten Zellen. Ich nehme an dass die Königen aus Futtermangel aufgehört hat Eier zu legen?!

    Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass scheinbar auch so vor ca 2,5 Wochen aufgehört wurde auszubauen. Das letzte Rähmchen was ich vergangene Sonntag eingehängt habe war komplett unangetastet. Das Rähmchen was ich davor eingehängt habe (ca vor 3 Wochen) ebenfalls nur zu 20% ausgebaut.


    Bleibt die Frage ob sie ausgeraubt wurden, oder ob die Lage hier so schlecht war, dass als ich vor 3 WOchen aufgehört habe zu füttern direkt der Notstand ausgebrochen ist (zu dem Zeitpunkt war noch sichtbar Honig in der Beute. Futterkränze um die Brut und auch darüber hinaus gab es verdeckelten Honig.


    Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass das Volk zwar nur ca 5-6 der 10 Rähmchen überhaupt "bewohnt", dafür aber ganz gut durchhängt. Wie erklärt sich das?


    Ich habe jetzt erst mal Futter wieder aufgefüllt (1:1) und sonst weiter nichts getan. Wie würdet ihr vorgehen? Ich habe auch Bilder angefertigt (falls jemand meine Schätzung überprüfen möchte.. ;-)


    Danke für Eure Hilfe.

    Hui, na hier ist ja was los... :huh:


    Wie gesagt, ich werde heute am Nachmittag eine Durchsicht machen und nach bestem Wissen und Gewissen Report erstatten bzw. dokumentieren.


    Selber!

    Wer im September hektisch irgendwelche Streifen reinhängt, der hat im Juli geschlafen!


    Ja, möglich dass ich da geschlafen habe. Man kann es häufig als Anfänger mit gut gemeinten Vorsätzen nur schwer richtig machen. Ein immer wieder gebetsmühlenartig wiederholter Rat aus diversen Kanälen war "Ableger am Besten in Ruhe lassen und so wenig wie möglich stören und idealerweise nur von außen beobachten". Das habe ich halt mal 2-3 Wochen getan - war ggf. ein Fehler :( Das Flugverhalten erschien mir nicht auffällig. Gerade im Vergleich mit dem anderen vitalen Volk.

    Jetzt möchte ich halt gerne alles möglichst "richtige" tun um ggf. noch etwas zu retten.


    Über Bayvarol habe ich mittlerweile recherchiert (oder es zumindest versucht). Auffällig ist für mich erst mal, dass das eine sehr emotionale Debatte zu sein scheint, die mit viel Halbwissen geführt wird (nicht dass ich es besser wüsste!). Ich (in meiner Eigenart als Naturwissenschaftler ;)) fand es zumindest bisher enorm schwierig, sachliche, nachvollziehbar (da belegbare) Fakten zu dem Mittel zu finden.

    Was ich jetzt am ende tue weiß ich natürlich noch nicht - hängt ja so oder so auch nochmal von meinem Befund heute Abend ab. Aber in jedem Fall schon mal vielen Dank für alle Ratschläge und Hinweise bisher.. Nur "das Kreuz dran machen" mag ich noch nicht - so schnell will ich nicht aufgeben ^^ Gruß

    Volk B muss vor allem durchgesehen werden. Wie ist der Brutstatus? ist das Volk weiselrichtig? Ohne diese Informationen wüsste ich nichts dazu zu schreiben. Gut wäre auch eine Abschätzung der Volksstärke nach der Liebefelder Methode. 4 Gassen oder 8 Gassen, das hängt von der Außentemperatur ab und ist deshalb viel zu ungenau.

    Dass das Futter nicht angerührt wird, kann daran liegen, dass es in der oberen Zarge einfach zu kalt ist.

    Gruß Ralph

    Ja, das werde ich morgen tun, Heute habe ich das zeitlich leider nicht machen können. Ich werde morgen am späten Nachmittag nochmal kontrollieren ob sie zum Futter gefunden haben und dann auch versuchen die Volkstärke und den Brutstatus zu bestimmen. Es war heute eigentlich relativ warm. So 24°C und überwiegend sonnig.


    Mit Bayvarol hab' ich mich nie beschäftigt weil das alle in meiner Umgebung ablehnen. Ich bin da aber nicht so dogmatisch und werde mir mal mein eigenes Urteil bilden bzw. mich morgen mal informieren. Ich will jetzt nur die richtigen Schritte unternehmen um ggf. das Volk doch noch als eigenständige Volk zu retten. Zumal A & B ganz unterschiedlich sind (A ist überwiegend Buckfast und B überwiegend Carnica). Und die würde ich gerne getrennt voneinander "erhalten".


    [...]


    Weiterhin kannst Du mal etwas Futterteig (einen etwa handteller grossen Fladen) auf die Oebertraeger ueber das Brutnest geben. Der Nachteil Deiner "Futtereinrichtung" ist der grosse Leerraum, in dem die Schuesseln stehen. Damit ist die Waermehaltung in der Beute schwierig. Ich selbst imkere mit Dadant und habe Adam-Fuetterer. Die werden eigentlich immer gut angenommen, wobei mir die Ausfuehrung von Weber mit dem einseitigen Aufstieg bei Ablegern am besten gefaellt, weil man den in so einem Fall direkt ueber das Brutnest setzen kann.


    [...]


    Du würdest die obere Zarge dann entfernen und den Fladen im umgedrehten Deckel unterbringen?


    Schon mal vielen Dank für Eure Antworten. Weitere sind natürlich sehr willkommen.

    Hallo zusammen,

    Wie gesehen? Von oben? Beute angehoben zur Gewichtskontrolle?

    Schreib mal deine Region, in der du imkerst ins Profil.


    Ich tippe auch auf Futtermangel.


    Also ich weiß es nicht mehr exakt aber ich hatte den Rahmen vor Wochen defintiv auch in der Hand und er war schwer und voll. Aber seither hab ich halt nicht gefüttert :rolleyes:

    Geimkert wird an der Grenze zwischen Leverkusen und Langenfeld.


    also ich war um 19:00 an der Beute zum nachfüttern und hab auch die Windeln rausgeholt


    Volk A: wie erwartet. Futter leer, Reger Betrieb in der oberen Zarge (die ist leer, da steht nur das Futter drin).

    Kein Milbe in der Windel, aber dafür jede Menge orangener Pollen. Davon liegt auch ein kleiner "Teppich" schon seit Wochen unter der Beute da wo die Gassen dicht besetzt sind (also in der Hälfte zum Eingang hin). Da bei Flugbetrieb da schon sehr viel los ist hab ich mir das immer so erklärt, dass die das beim Reinkrabbeln und Gedränge am Eingang (sehr stark verengtes Flugloch aktuell) verlieren, bzw. abstreifen. Bei genauem Hinsehen habe ich so sehr winzige (vllt 1/10 einer Pollenkugel) weiße Tierchen gesehen. Die habe ich vorher noch nie gesehen, oder aber immer übersehen, weil auf dem hell-gelben Teller schlecht zu sehen. Deutlich kleiner als eine Varroa.


    Volk B: Futter komplett unangetastet, nicht eine einzige Biene in der oberen Zarge, Volk wirkt schwer lethargisch, viel weniger Bewegung, keine auffliegenden Bienen. Es gab aber Flugbetrieb heute tagsüber.

    Habe 6 Milben gezählt :huh: Das ist zwar viel, aber können die in der Konzentration schon so schnell für den Zustand des Volkes verantwortlich sein? Ich habe jetzt mal eine Spur zum Futter gelegt (das musste ich vorher nie..) und schaue ob sie es morgen dort hin geschafft haben.

    Ich habe mal ein Foto angehängt. Das Futter steht da jetzt so wie gesagt seit 24h drin :(

    Ach und es lagen noch 4 Bienenköpfe in der Windel?! Und ein paar Beine..


    Wie soll ich weiter vorgehen? Ist da noch was zu retten?



    ich hab gestern weil es schon dunkel wurde nicht mehr ausführlich reingeschaut, aber wenn ich das richtig gesehen habe gab es mindestens ein Rähmchen was ordentlich Honig hatte. Und vor 2 Wochen gab es deinfitiv noch ordentlich Honig. Eher unwahrscheinlich dass in 2 Wochen das Futter so stark ausgegangen ist dass es direkt die Volkstärke dezimiert hat. Vllt wurde das nicht ganz klar: Es macht den Eindruck als wäre das Volk spürbar geschrumpft. Ich hab allerdings keine toten Bienen um die Beute herum finden können.

    Und zumindest gab es vergangene Woche an den warmen Tagen scheinbar auch ganz ordentlichen Flugbetrieb.