Beiträge von SpectrumP

    Dabei wäre vielleicht die Frage, ob in Holz- oder Kunststoffbeuten überwintert wird ? Ich habe heute in meiner Bienen Zeitschrift gelesen, es müsse unterschieden werden - in den Segeberger Magazinen ist ein offener Boden zu empfehlen, da gut isoliert und es sonst bei geschlossenem Boden zu Schimmel kommen könnte, in Holzbeuten dagegen ist der eingelegte Schieber dann vielleicht eher besser, da weniger Zugluft.

    Ich habe am letzten Samstag meine vier Völker (3 Ableger aus dem Mai/Juni + Kunstschwarm im Juni) mit Oxalsäure beträufelt. Drei Völker sitzen auf 5-7 Wabengassen (Dadant), leider ist ein Volk bereits ziemlich schwach. Heute gefallene Milben gezählt:

    Volk1 - Ableger Mai - 6 Wabengassen - ca. 27 / 4 Tage

    Volk2 - Ableger Mai - 5 Wabengassen - ca. 153 / 4 Tage

    Volk3 - Kunstschwarm Juni - 3.5 Wabengassen - ca. 200 / 4 Tage

    Volk4 - Ableger Juni - 7 Wabengassen - ca. 115 / 4 Tage


    Die Völker wurden im brutfreien Zustand im Sommer mit Milchsäure und Ende August mit Ameisensäure (Nassenheider horizontal, 14 Tage) behandelt.

    Mein Imkerpate hat netterweise auch noch mal mit draufgeschaut und meinte, sie könnten es schaffen, aber es wäre knapp. Er schlug verschiedene Optionen vor: Wärmeschied setzten oder zusetzten zu starkem Volk. Meint ihr, dass es Volk3 über den Winter schafft oder würdet ihr sie umsetzen ?

    Auch ich habe mir die Sendung einiger Hoffnung angesehen und war am Schluß ziemlich frustriert. Trotzdem weiss ich nicht, ob ein "Superimker" hätte viel mehr rausholen können. Klar wäre manchmal eine fachkompentere Antwort gut gewesen, aber wer hat in so einer Konstellation schon so schnell die passenden Antworten und bekommt dann auch noch die Möglichkeit zu reden. Es war ziemlich durchmoderiert und irgendwie sollte meinem Gefühl nach gar keine richtige Diskussion aufkommen. Die beiden Politprofis der Agrarlobby haben mit Nullaussagen so getan, als wenn ja schon alles möglich getan wurde bzw. ja noch nicht genau untersucht ist und ich finde der Wissenschaftsjournalist hat wenigstens doch einige klare Punkte gebracht, die bei den Zuhörern, die sich wirklich interessieren immerhin ein Nachdenken auslösen könnten. Ich nehme es den Imkerkollegen nicht übel.


    Für eine echte Diskussion hätte es auch Experten aus der Bio-Landwirtschaft und Wissenschaftler gebraucht, sowie mehr Zeit, aber das will dann der ARD 21:00 Uhr Zuschauer nicht sehen.

    Da hier so viele sind, die diese Zarge nutzen, vielleicht kann ich eine Anschlußfrage stellen:


    ich bin noch Anfänger und hatte jetzt beim Aufsetzen der Nicot Futterzarge das Problem, dass so viele Bienen auf den Oberträgern der Rähmchen waren, dass direktes Aufsetzten ziemlich viele Bienen gequetscht hätte. Deshalb habe ich das Absperrgitter im Rahmen aufgesetzt und darüber erst die Futterzarge. Ist das ok oder Blödsinn ?


    Klaus (Neuling mit 4 Dadant Völkern)