Beiträge von SpectrumP

    Hallo,


    ich habe bei einem Volk die Schwarmverhinderung durch Brutdistanzierung im Dadantvolk nach Herbert Häbich gemacht. Also alle Bienen inkl. Königin in unteren leeren Brutraumabgestoßen, auf Rähmchen mit Schiffsrumpf gesetzt, sowie eine Fangwabe , darüber über Absperrgitter Honigraum, darüber Absperrgitter, Rahmen mit kleinem Flugloch und alte Zarge mit Brutwaben.

    Soweit so gut, die Zarge oben schafft gerade nach und unten wird fleissig gebaut. Allerdings habe ich ganz klar das Gewicht und die entstehende Türmhöhe unterschätzt. Die Beute steht auf einem Bock und der ganze Stapel ist wirklich schlecht zu händeln. Heute Habe ich die obere Zarge kaum abheben können, die Bienen lagern da natürlich auch noch Honig rein.


    Ich frage mich nun, ob ich da irgendwie noch rauskomme - am liebsten würde ich die obere Zarge ein paar Meter zur Seite stellen. Die neue Königin wird aber ja bei Begattung in das obere Flugloch zurückfliegen wollen. Erwarteter Schlupf wäre am nächsten Sonntag. Kann ich die obere Zarge noch versetzten oder lieber abwarten ?

    Bei mir hat es leider auch überhaupt nicht funktioniert, um 08:00 eingelegt, um 14:30 versucht abzuräumen - alles voll. Ich habe dann den Tip beherzigt, alle Bienen in einen 40kg Hobbock abzufegen, alle Waben einzeln in neue Zarge und am Schluß den Hobbock vorne abgeklopft. Dass ging gut und schnell.

    Ich dachte es mir, danke für den Hinweis. :) Die selbe Aktion steht mir ja kurzfristig noch 2 mal bevor, da füttere ich dann oder lasse die Kellerhaft gleich weg (vermutlich eher letzteres)

    Ich habe bei meinen beiden Ablegern mit Königin auch gleich auf den neuen Stellplatz verstellt und Flüglöcher gleich (klein) aufgemacht (an zwei Tagen nacheinander). Das klappte prima, neu eingeflogen und nun bleiben sie dort auch.

    Hallo,


    Für den Königinnenableger würde ich ne BW mit vorwiegend verdeckelter Brut nehmen. Dazu ne Futterwabe, wenn vorhanden ne Leerwabe (mit Wasser tränken) und ne MW. Füttern nicht vergessen, wenn möglich mit Futterteig wegen Räubereigefahr. Auch wenn die im Mai eher gering sein sollte.


    ich habe nun auch einen Königinnenableger gemacht und die Königin, Futterwabe mit etwas Leerraum (mit Wasser besprüht) Futterteig, Leerrähmchen mit Schiffsrumpf und die ansitzenden Bienen von ca. zwei-drei Dadant Bruträhmchen in eine neue Beute an neuem Platz. Anscheinend empfehlt ihr, auch noch eine schlupfreife Brutwabe mitzugeben. Meint ihr, mein Ableger ist so zu klein ?

    Ich könnte dann natürlich noch eine Brutwabe hinzuhängen.

    Da sie Naturbau machen sollen - müsste ich flüssig zufüttern ?

    Da bin ich ja froh, daß es anderen auch so geht. Ich wollte gestern eigentlich nur mal in die Honigräume schauen, aber nachdem ich dann doch mal eine Brutwabe gezogen hatte, war da auch eine fast fertige Schwarmzelle - und ich hatte am Samstag vermeintlich alles durchgeschaut und gebrochen :) .


    Also wird es wohl Zeit für Könniginnenableger. Wenn ich da nur besser meine Königinnen finden würde, bei vier Durchsichten an vier Völkern habe ich gerade einmal eine Königin entdeckt :( .

    War kurz mal bei den Bienen, anscheinend hat der Regen etwas verändert, der Löwenzahn wird nun beflogen. Nicht in Massen, aber deutlich mehr als noch gestern. Die Kirschblüten haben den Regen gar nicht gemocht.

    Also hier an meinem Stand gibt es reichlich Löwenzahn und ich kann bestätigen, dass die Bienen da zur Zeit überhaupt nicht drauf fliegen. Heute nacht hat es geregnet, ich schaue nachher mal, ob sich etwas geändert hat.

    Hier bei mir in der Nähe meines Bienenstandes war am Montag ein Rapsfeld kurz vor der Blüte, allerdings fiel mir auf, das dort sehr viele Rapsglanzkäfer auf den Blütenständen waren waren. Heute ist alles wieder grün, die Käfer sind weg. Weiss jemand, ob da wohl gespritzt wurde und ob die Blüten einen zweiten Anlauf machen ?

    Da ist man eine Woche Weg (Urlaub) und wird wieder mal mit ganz neuen Dingen überrascht:

    Einmal diese Kratzspuren:




    War das wohl ein Waschbär ?


    Dann fiel mir auch gleich noch ein: Beim Imkerkurs letzte Woche hatten wir noch darüber gesprochen, dass man die Mäusegitter auf Grund des Kälteeinbruchs vielleicht doch besser drinlässt - ich hatte meine leider schon rausgemacht und hab es vorm Urlaub nicht mehr geschafft, sie wieder reinzumachen. Ich hatte bei einem Volk noch den Bodenschieber drin und musste gleich feststellen, dass dort jemand Waben und Bienen geschrotet hatte. Hatte jedenfalls schon Angst, was mich in der Beute erwartet.


    Zum Glück sind alle einigermaßen wohlauf. Den beiden Völkern mit den Kratzspuren ist nicht passiert als die äußerlichen Spuren. Bei einem Volk hat eine Maus zugeschlagen, aber zum Glück bei den Waben hinter dem Schied.


    Mein stärkstes Volk hat den letzte Woche gegebenen Futterteig fast aufgemampft. Die anderen waren wohl zu schwach umden trockenen Futterteig anzunehmen. Dort gab es zum Glück noch genug Futterwaben. Allderdings muss ich jetzt bei dem Mausvolk mehr schauen, dort ist es knapp, ich hoffe sie nehmen den Teig jetzt an. Habe auch mal eine Wassertränke aufgestellt, vielleicht hilfts.


    Immerhin bei drei Völkern Brut vorhanden. Bei einem habe ich nur Eier gesehen, die fangen wohl jetzt erst an oder müsste da mehr sein und sie sind zu schwach ?


    Aufgeregte Grüße,

    Klaus