Beiträge von SpectrumP

    ...Bio-Zucker...Damit können wir Imker über die Nachfrage für bessere Anbaubedingungen sorgen.

    ...wenn wir nicht auf einschlägige Sonderangebote zurückgreifen (z.B. angeblicher Biozucker 1,38 EU/kg), der aus südamerikanischem Zuckerrohr gefertigt wird...

    Zum Fadenthema: Außerdem steht zu vermuten, daß auch der einheimische Biobauer alles unternehmen wird, um übermäßigen Blattlausbefall, resp. eine nenneswerte Honigtautracht seiner Biorübenkultur zu verhindern.

    Und das sei ihm im Notfall auch gestattet, Hauptsache er verwendet nicht prophylaktisch schon mal gebeizte Samen, die das Gift dauerhaft an den Boden und in der Pflanze abgeben,

    Dann war mein Entscheidung mit den HR am 20. gar nicht so falsch. Anbei mal der weitere Verlauf von der Stockwaage. Nach Gabe des HR am 20.03., habe ich am 22.03. bei Nachschauen, warum soviel Gewicht reinkommt sehr viel Futter auf allen Waben gesehen und entschieden, bereits alle Futterwaben rauszunehmen. Zu sehen als 9kg Abnahme im Diagramm. Ich hatte das Gewicht ja im Auge und hätte Futter zuhängen können, falls es knapp geworden wäre. Aber im Gegenteil, mittlerweile ist das Gewicht wie vor der Entnahme der Futterwaben. Somit sollte genug Futter vorhanden sein und hoffentlich das in die Brutwaben deponierte Futter verbrütet, bzw. im HR sein.


    Mir wäre als Imker die Beizung lieber gewesen.

    Das ist eine weit verbreitete, aber in meinen Augen nicht ganz zu Ende überlegte Meinung. Wenn ich durch Beizung eine Pflanze schützen will brauche ich ungleich mehr Wirkstoff um die Zielorganismen zu erreichen als wenn ich diese direkt (be)spritze. Zumal man mit durchdachten Ausbringmethoden die Gefahr deutlich verringern kann.

    Durch so bei der Beizung bedingte, relativ hohe Konzentrationen (oder Wirksamkeiten) werden die Böden und das Wasser stark und oft länger als angegeben verseucht. Gerade dieses Wasser ist eine mindestens genau so ernst zu nehmende Gefahr für Bestäuber wie die Abdrift beim Spritzen.

    Außerdem ist es oft eine Behandlung ohne jeglichen Bedarf. Das ist Murks.

    Die Kombination, dass die Pestizidvertriebler gleichzeitig für die Beratung der Landwirte zuständig sind, ist in allen Fällen ein grauslicher Fehler.

    Hinzu kommt noch, dass die Schadinsekten Zeit haben, Resistenzen gegen die Mittel auszubilden. Dies ist bereits bei über 20 Schadinsektenarten geschehen.

    https://www.bcp.fu-berlin.de/b…und-Verbuendete_April.pdf

    Gerade habe ich den aktuellen Infobrief der Uni Hohenheim gelesen: https://www.apis-ev.de/files/i…019/Infobrief_2019_05.pdf .

    Es geht darin um die angebliche im Internet kursierende Fehlbewertung zur LD50 Bestimmung.


    Ich war vor zwei Wochen bei einem Vortrag von Dr.Randolf Menzel in Goslar und fand den ausserordentlich informativ und kompetent.

    Er hat die LD50 Methode sehr kritisch betrachtet und anhand seiner ausgiebigen Versuche bezüglich Schädigung der Gedächnisleistung bei Bienen auch nachgewiesen, dass eine reine Sterblichkeitsbetrachtung in keiner Weise ausreicht.


    Beim Suchen im Netz hae ich jetzt noch einen 9-Punkte Plan gegen das Insektensterben gefunden, mit genau dieser Forderung zur Erweiterung der Methoden.

    Der Text dazu ist wahrscheinlich von Menzel, es gibt da mehrere Autoren. Aber interessant ist, dass der auch von der Uni Hohenheim herausgegeben wurde.

    https://www.uni-hohenheim.de/u…n_das_Insektensterben.pdf


    Mir ist daher der Text im Infobrief etwas zu einseitig.

    Bist Du Dir sicher das nicht ein anderes Volk in der Nähe jetzt wesentlich leichter ist? ;-) :-) ;-)

    Moin,


    so habe gestern mal nachgeschaut, wie es aussieht. Die Völker sind gut gefüllt mit Bienen und haben Weide gesammelt ohne Ende. Ich habe das Brutnest nur bei einem Volk angeschaut,weil ich geschockt war, dass da einfach alle Waben mit Weide und Pollen voll war und ich zuerst gar keine Brut gefunden habe. Es waren dann aber doch einige Stifte in den wenigen noch freien Zellen vorhanden. Anscheinend sind sie in den kalten windigen Tagen aus der Brut gegangen und fangen jetzt wieder neu an.

    Bei sieben angeschauten Völkern waren jedenfalls in den leeren Zellen der Futterwaben, hinter dem Schied, in allen freien Zellen vor dem Schied und im Honigraum angefangen, Nektar eingetragen.

    Ich habe somit die Futterwaben hinter dem Schied rausgenommen. Der vorhandene Nektar im Brutnest ist reichlich und sollte da auch wieder verschwinden damit Platz zum Brüten bleibt.

    Es gibt in der nächsten Woche noch mal eine Kaltphase, aber Richtung Wochenende wird es dann wieder besser, da sind genug Vorräte da.

    Das sind ja 12 kg in 2 Tagen:/

    Das ist schon arg viel. Oder hast du rundrum nur Weiden stehen?

    Vor allem am 1. Tag so schnell.

    Nicht ganz, der erste Sprung ist der Honigraum, es sind bis jetzt ca. 6-7kg. Aber man sieht auch schön die Abnahme über Nacht. Weiden gibt es bei mir schon reichlich, aber kommt da so viel ?

    Also ich bin mir gerade unschlüssig ob ich das glauben soll, daher fahre ich gleich mal hin und schaue nach dem rechten, aber meine Stockwaage zeigt eine deutliche! Zunahme seitdem ich den Honigraum vorgestern aufgsetzt habe.

    Kann von der Weide soviel kommen oder ist da Räuberei im Gange ?

    Zumindest scheint es heute so wie gestern weiterzugehen ...

    Ich meinte es so:

    Brut war auf 2 Waben angelegt. Plus 1 Futterwabe ergab es dann vor dem Schied 3 Waben. Die Bienenmasse war allerdings deutlich größer als dass sie alle vor dem Schied in diesen 2 Wabengassen hätten Platz finden können.

    Zu stark geschiedet? Ich dachte man schiedet im Spätwinter nach Brutwaben und nicht nach Bienenmasse :?:

    Mann schiedet nach der zu *erwartenden* Legeleistung der Königin - wenn man die nicht ermessen kann (kein Experte, keine Vorjahrserfahrung), schiedet man lieber konservativ.


    Wenn das Volk erst gerade anfängt zu brüten, kannst Du das doch nicht als Grenze nehmen!

    Viel los hinter dem Schied...

    Hinzu kommt, dass im deutschen Zivilrecht jeder die ihm günstigen Tatbestandsvoraussetzungen beweisen muss. Ein vermeintlich Geschädigter müsste daher den Nachweis führen, dass genau _Deine_ Biene den Schaden verursacht hat. Dem würde ich seeeeeeeehr entspannt entgegensehen.

    Hmm, die Argumentation gefällt mir nicht so. Ich möchte versichert sein, dass im Falle das irgendjemand durch meine Bienen einen Schaden erleidet, dieser auch entschädigt wird.