Beiträge von SpectrumP

    ich habe die Spättracht endlich im Eimer. Hatte auf den Dadant Beuten die Absperrgitter rausgenommen, darüber Leer Honigzarge, dann den Nikotfütterer als Bienenflucht. Nach 24h drauf war ich gestern schon zu spät dran - es war so 11 Uhr und schon sehr warm, daher viele Bienen in den Honigräumen und gab irgendwann so viele schwirrende Sucherbienen und Wespen um mich herum dass ich nach 8 HR abgebrochen habe. Heute morgen neuer Versuch um 5:30 (nicht meine Zeit, aber die Bienen sind da wohl auch noch müde :)), und ging ganz gut.

    Ich habe auch ein abgeschwärmtes Volk. Die können keine HR mehr füllen, ist doch ok, wenn sie im Brutraum einlagern für den Winter. Dann musst Du nicht so viel auffüttern. Im nächsten Jahr wird's besser.

    Und ich dachte im Süden ist die Vegetation weiter als hier bei uns in der Mitte. Habe 10 Völker auf Dadant, Linde fast verblüht. Drei Honigräume pro Volk voll, die Bienen würden auch vier HR nehmen.

    ok, ich kann sagen mein Versuch war nicht so erfolgreich. Das Wachs ist zu verklebt und wie Finerva auch schreibt, muss man wohl besser Wasser anbieten, damit sie den Honig auflösen können.


    Habe jetzt mal Waben gewässert und aufgesetzt. Mein Problem ist, dass die Ableger schon reichlich Vorräte haben.

    Stehe vor dem selben Problem und versuche es gerade so:

    Habe die entsprechenden Waben mit dem Stockmeissel abgeratzt und das mit Honig verklebte Wachs über einen Nikot Fütterer über die Honigräume der Bienen gegeben. Ich hoffe, sie tragen den Honig von dort um.

    Ich schaue nachher, ob es so geklappt hat.

    Ist Dein Raum gut geheizt? Ich würde versuchen schön warm zu machen (26-28 Grad Raumtemperatur), das hilft, dass er einigermassen fliessfähig bleibt. Auf jeden Fall noch 1 Tag stehen lassen und Abschäumen, sonst ist es imho unschön im Glas.

    Bei mir war in diesem Jahr auch nicht viel Zeit zum Rühren. Honig teilweise in den Waben kristalisiert und sehr trocken. Ich mag die Bohrmaschine nicht und rühre mit "Auf und Ab" einmal täglich. Ich habe in der Woche beruflich einfach nicht mehr Zeit.

    Wenn er im Eimer schon fest wird, rühre ich noch mal auf und er wird dann durch einen Siebkübel abgefüllt. Ich bilde mir ein durch die beiden Siebe wird noch mal gut gemischt.

    Ergebnis ist relativ fester, aber meiner Meinung nach immer noch cremiger Honig.

    Ich finde den zu sehr durchgerührten eigentlich gar nicht erstrebenswert.

    Ich habe selbst keine Erfahrung damit, auf Youtube gibt es aber ein paar Beispiele, wie man mit einer Art umgekehrtem Trichter mit der Zeit immer mehr Bienen draußen hält und bei passendem Angebot von neuer Behausung dazu bringt dort einzuziehen.

    Z. B.:

    Ich verzweifle gerade etwas an den verstopften Spitzsieben. Ich gehe vom Siebkübel in Eimer. Eimer in Abfühler und dann noch mal durch Spitzsieb ( ich glaube 0.5 oder 0.35) in den Eimer. Der Honig ist so zähflüssig und voller Pollen, das ich dauernd das Spitzsieb reinigen muss. Letztes Jahr ging die Methode eigentlich gut.

    20 % der Waben sind kristallisiert, vielleicht liegt's auch daran?

    Ich habe heute morgen die Bienenfluchten eingelegt. Waben nur teilweise verdeckelt aber einiges schon kristallisiert. Bin gespannt, ob das rausgeht.


    Der Trend geht zum Deckelwachsschmelzer ...

    Na dann berichte mal. Ich kann nur sagen, dass mein Trockner schon zu tun hat, wenn ich den ganzen Tag schleudere und dabei auch ziemlich schwitze. Es kommt da ganz schön viel Wasser zusammen.

    Ich habe keinen Vergleich mit anderen Geräten, aber die Raumfeuchte halte ich bei mir da gerade bis 55%.