Beiträge von Elbdorfbiene

    Ich benutze Zander Ableger Dreierboden. Also eine Wabe eine Mittelwand und eine Futtertasche und das dreimal in einer Zarge.

    Moin,


    Akzeptiert die Belegstelle das denn? Zwecks Kontrolle der Drohnenfreiheit werden an vielen nur EWK angenommen, und höchstens gut bekannte, erfahrene Züchter dürfen MWK aufstellen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ein skandinavischer Möbelhändler bietet Behältnisse aus Kunststoff in verschiedenen Größen, deren Deckel mit einem gut hörbaren "Schnapp" einrastet. Meine fassen 22 ganze und 22 halbe DN- Rähmchen pro Stück.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ich denke, bei passender Volksstärke und Möglichkeit zu ersten Sammelflügen kann man erweitern. Bei mir Sitz kein Volk in weniger als sieben Wabengassen in einer Segeberger.


    Meine haben seit Freitag einen halben Honigraum bekommen, und auch wenn gerade nicht gesammelt wird gibt es Zellen zu putzen und zu reparieren. Alles steht hier in den Startlöchern, und wenn es wärmer wird macht es "Puff" und wir werden von der Heftigkeit des Eintrags überrascht. Da kann es nicht schaden, das Lager bereits angeschlossen und aufnahmefähig zu haben.


    Nebenbei: honigfeuchte, luftdicht gelagerte pollenfreie Waben ziehen die Bienen in Sekunden durchs Absperrgitter (Und nein, nichts gärt schimmelt oder ist von Fraßgängen durchzogen - wie auch ;)).


    Beste Grüße


    Peter

    Hallo

    kann mir jemand sagen, wann es Zeit für das Aufsetzen des Honigraums ist?

    Der Standort ist Hambug, das Volk ist einzagig und zum Drittel besetzt. Honig/Futter gibt es nicht mehr viel. Besten Dank für eure Hilfe


    Moin,


    schau mal in die Verlinkung, da findet sich einiges. Manche haben schon aufgesetzt, ich setze morgen auf, andere wollen es erst Ende März tun.


    Wieviel Futter hat das Volk denn noch ? Bei dem vorhergesagten Wetterverlauf sollte ein einzargiges Volk jetzt noch mindestens 3-4 Kg Futter haben.


    Schau am besten morgen in das Volk, und füttere ggf. nach. Wenn es nur ein Drittel der Zarge besetzt würde ich dem Volk noch etwas Zeit mit dem Honigraum lassen.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Such dir am besten einen Paten, die Hamburger Imkervereine sind engagiert und eine echte Hilfe für Anfänger.

    Bei unerwartet starkem Eintrag würde ich aber natürlich auf jeden Fall eine Zwischenschleuderung durchführen

    Dumm ist nur, wenn sie überall was einlagern und keinen Raum wirklich fertig trocknen....

    Moin,


    Wie gesagt arbeite ich mit einem halben und einem ganzen Honigraum, und schleudere diese vor der Linde einmal aus. Darunter ist ein Brutraum Segeberger.


    Die Zwischenschleuderung ist bei mir vermutlich auch eher eine akademische Frage, da das Trachtband hier von März bis September sehr kontinuierlich ist, es aber nur von Mitte Juni bis Anfang Juli "knallt".


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich denke, die verfügbare Tracht spielt auch eine Rolle. Ich schleudere üblicherweise einmal vor der Lindenblüte, und einmal danach - eine halbe und eine ganze Segeberger Zarge reichen mir jeweils. Dabei haben wir hier keinen Raps, und die Linde ist die Massentracht - die macht in Summe 2/3 des jährlichen Honigertrags aus. Haben die Völker zur Lindenblüte frisch ausgeschleuderte Honigräume aufgesetzt kann man sich bei mir ganz gut bis zum Abschleudern entspannt neben die Völker setzen und ihnen zuschauen. So zumindest meine Erfahrung der letzten Jahre, wachsam bleibe ich natürlich trotzdem ;)


    Bei unerwartet starkem Eintrag würde ich aber natürlich auf jeden Fall eine Zwischenschleuderung durchführen, was ich tatsächlich ziemlich gut fände :)


    Beste Grüße


    Peter

    Diesen Freitag werden bei allen Völkern die Honigräume aufgesetzt. Ich freu mich, es geht wieder los (auch wenn der Wetterbericht für den Norden nach einem milden Wochenende schon wieder streckenweise Schietwetter angekündigt hat :rolleyes:).

    Ich vermute aber, dass du diesbezüglich mehr und andere Erfahrungen gemacht hast als ich oder?

    Ich hab nur nicht verstanden, warum die einen das schlecht wegstecken und die anderen das besser können. Hab da noch immer keine Erklärung für.

    Wegen der Menge an Bienen? Bei den größeren Wirschaftsvölkern ergeben die Kollateralschäden einen geringeren Prozentsatz als bei einem kleineren Ableger?

    Die Antwort darauf hätte ich auch gern. Möglicherweise sind Wirtschaftsvölker auch besser darin, die Säuredämpfe aus der Beute zu ventilieren?

    Hallo Berggeist,


    Bei Wirtschaftsvölkern kann ich nur einen geringen negativen Einfluss feststellen. Klar, Ameisensäure ist harter Tobak, Brut wird ausgeräumt, die Bienen werden gestresst.


    Ich vermute aber, dass du diesbezüglich mehr und andere Erfahrungen gemacht hast als ich oder?


    Trotzdem halte ich das Schwammtuch, gerade wegen der gut absehbaren Wirkung in Abhängigkeit vom Wetter und der verdunstenden Höchstmenge an Ameisensäure für ein gutes Verfahren zur Varroabekämpfung.


    Beste Grüße


    Peter

    Servus,


    Ableger werden bei mir brutfrei mit gesprühter Oxalsäure behandelt. Schwammtuch mit Ameisensäure stecken die nur sehr schlecht weg, und werden so schnell zu einem schwach einwinternden Volk. Thymovar kriegen bei mir im August hingegen auch Ableger, die bessere Verträglichkeit für die Bienen kann man dabei gut beobachten.


    Beste Grüße


    Peter

    (...)

    Einzargiger Brutraum heißt aber nicht zugleich einzargiges Überwintern.

    Moin,


    da will ich nicht widersprechen :)


    Mit einer Halbzarge aufgesetzt für mehr Platz hatte ich das auch einmal angedacht, habe mich dann aber auch gefragt, warum ich nicht gleich DN 1.5, Dadant, Zadant etc. verwende. Nun bleibe ich bewusst bei einer Segeberger Zarge, auch bei den sehr starken Völkern, so haben die Bienen auch noch etwas länger Ruhe vor mir.


    (...)

    Auch die Erfahrung, dass die AS-Behandlung auf einer Zarge mehr Erfolge bringt als auf zwei Zargen, lenkt ja schon in diese Richtung.

    Interessant, hast du dazu eine Quelle ?



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ein bisschen etwas möchte ich auch zur Diskussion beitragen.


    Überwinterung und Futtervorrat

    Hier ist die einzargige Führung mitunter etwas hakelig, was hauptsächlich am begrenzten Platz für Futter liegt. Meiner Erfahrung nach ist man mit 15 Kg eingelagertem Winterfutter Ende September aber gut bedient, und kann auch bei schwierigem Winter- bzw. Frühlingsverlauf aus jedem Volk Futterwaben entnehmen. Völker mit 14-15 Kg Futter musste ich in den letzten drei Wintern nicht nachfüttern. Auf zusätzlich Zargen für Winterfutter verzichte ich.


    Durchsicht, Drohnenrahmen und Honigräume.

    Ich ziehe bei einer Durchsicht den Drohnenrahmen, und zwei Brutwaben. Ist dabei alles unauffällig war es das auch schon. Mit dem Erstarken der Völker kommt es zum bereits angesprochenen "Quellen" der Bienen beim Wabenziehen - was mit etwas Fingerspitzengefühl aber kein Problem ist. Ich verwende immer nur einen Drohnenrahmen, den ich pro Volk etwa dreimal verdeckelt entnehme. Die Völker erhalten früh (um die Weidenblüte) ihren ersten Honigraum, bei mir sind das Halbzargen, danach kommen Ganzzargen. In den Honigräumen setze ich 2/3 Honigwaben, und 1/3 halbe Mittelwände ein. Nach dem Abschleudern werden ältere Honigwaben, oder solche mit viel Pollen eingeschmolzen.


    Wachs

    All mein Wachs stammt aus Drohnenwaben oder ausgebauten Honigwaben (aus halben Mittelwänden), ich kaufe keins hinzu. Die einräumige Führung ermöglicht es, jedes Volk alle zwei Jahre mit Eigenwachs einer TBE zu unterziehen.


    Abschleudern

    Mit der letzten Schleuderung werden die Honigräume abgenommen. Die Völker werden dadurch spürbar gestaucht. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt (bei mir meist Mitte Juli) die Völker schon in der Abwärtsbewegung, Platz ist genug in der Hütte.


    Varroabehandlung und Wabenhygiene

    Ich behandle mit Schwammtuch meist dreimal nach dem Abschleudern. Bei der ersten Anwendung lasse ich das Flugloch noch weit geöffnet, da ich bei der sehr vollen Kiste damit erhöhten Totenfall hatte. Im Spätsommer lege ich als zweite Behandlungsrunde nach dem ersten Füttern im August Thymovar auf. Die einzargige Führung ist hier ein echter Kostenvorteil !


    So, etwas nach Stichworten, nicht ganz sortiert. Lesbar ist es hoffentlich trotzdem :)


    Für mich ist die einräumige Führung eine Betriebsweise, mit der ich gut leben kann. Und meine Bienen scheinen auch damit klar zu kommen.


    Beste Grüße


    Peter

    Sobald das Wetter hier eine Durchsicht ermöglicht gibt's Drohnenrahmen und ersten Honigraum. Glaubt man der Prognose hat das aber noch mehr als zwei Wochen Zeit.


    Beste Grüße


    Peter