Beiträge von Elbdorfbiene

    Moin,


    Alter Thread, für mich dieses Jahr aktuell, geplant kommen meine Königinnen Mitte Juni von der Insel zurück. Mein Plan ist es, einem Kleinstvolk (eine Brutwabe, eine Mittelwand) nach neun Tagen die Zellen zu brechen, und dann die Königinnen aus den EWK einfach zuzusetzen. Die Variation hierbei: 3er Boden, also drei Königinnen mit ihren Kleinstvölkern pro Zarge, Schiede und viel Platz zwischen den Einheiten. Pro Zarge wandern zwei Königinnen dann zur Erneuerung von Wirtschaftsvölkern ab Anfang Juli (TBE und Abschleudern in einem Durchgang, dabei Umweiselung), die übrigen Waben werden zusammengeschoben, eine Königin verbleibt.


    Hat das jemand schon so gemacht?


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich habe letztes Jahr bei ungemütlichen 11 Grad und Nieselregen am Stand umgelarvt. Das Volk ist zwar sonst recht flauschig, aber bei dem Wetter wurden sie dann doch etwas kratzbürstig. Natürlich hatte ich Schleier, Handschuhe und Smoker nicht dabei.


    Funktioniert hat es aber, habe auch nur zwei Stiche abbekommen.


    Ich mache mir vielmehr gerade Gedanken ums Verschulen, das wäre bei mir diesen Freitag dran, aber bei 11 Grad tut es mir da in der Seele weh.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Die Zucht in unserem Verein hat gestern umgelarvt und schickt am 27.05. auf die Belegstelle, da sind die Königinnen also fünf Tage im EWK bevor sie fliegen können. Ich finde, das ist noch ok. Wegen des Wetters larve ich heute, sieben Tage nach Erstellung des Sammelbrutablegers, um. Eigentlich wollte ich das am Dienstag tun, auch weil es dann zum 27. für meine nur zwei Tage bis zum Beschicken sind, aber bei 12 Grad will ich auch nicht umlarven, und so passt es auch noch.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Es ist sicherlich eine Frage des Standorts und der Völkerzahl. Da ich bei mehr als sieben Wirtschaftsvölkern Probleme mit meiner Gattin bekomme passt es da ;)


    Vor der Linde läppert es hier immer eine Weile, genug Zeit zum Trocknen. Probleme mit feuchtem Honig hatte ich in meinen fünf Jahren Imkerei an meinen Standorten noch nie.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ich nehme bei der Frühtracht alle Räume weg, und gebe sie gegen die Mittagszeit wieder zurück (ich beginne - zur Freude meiner Familie- um sieben mit dem Schleudern). Hin und wieder wird auch beim Fluchten erweitert, wo es sich eben anbietet.


    murdock82 : deiner Beschreibung nach folgst du den Hinweisen von Guido Eich, aber hast du wirklich jetzt schon Bedarf an zwei ganzen Honigräumen? Mein Spitzenvolk hat den ersten gerade mal zu etwa einem Drittel voll, da hat's noch etwas Zeit mit der Erweiterung. Oder stehst du in Nähe zum Obst oder Raps?


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Kauf dir eine Kofferwaage und kenne durch wiegen die Menge Winterfutter mit der du einwinterst. Wiegen im Frühjahr hilft dann enorm, solche Situationen zu vermeiden.


    Beste Grüße


    Peter

    Hi,


    Das sind alles Fragen, die ein Imkerpate oder Kollege aus dem Verein vor Ort mit Blick ins Volk besser beantworten kann, dass Forum ist dafür nicht optimal.


    Es klingt so, als wüsstest du nicht richtig was du tust, bzw. tun sollst. Falls es so ist hole dir bitte Hilfe. Man kann auch trotz Corona wunderbar per Videokonferenz virtuell gemeinsam imkern, und zumindest in Hamburg ist es zu zweit und mit Abstand erlaubt.


    Beste Grüße


    Peter

    Nee, also für den Honigraum sind die erstmal OK.

    Durch die fehlende Mittelwand kann es aber sein, dass sie beim Schleudern leichter durchhängen und brechen. Also ganz sachte anschleudern und lieber einmal mehr wenden.


    Hans

    Moin,


    Solange die Rähmchen gedrahtet sind sollte das nicht notwendig sein, im Honigraum gebe ich regelmäßig halbe Mittelwände oder nur Anfangsstreifen für den Bautrieb. Wabenbruch hatte ich noch nie.


    Beste Grüße


    Peter

    Kommt denn aus Drohnenbrut so viel Wachs, dass sich das einschmelzen lohnt?

    Ich schneide keine Drohnen, deswegen weiß ich es nicht... :-)

    Eine voll verdeckelte Wabe Drohnenbrut im Rähmchenmaß DN gibt ca. 120g Wachs. Davon drei pro Jahr pro Volk, und es ist die halbe zweijährliche Wabenerneuerung (ich schmelze außerdem ca. ein Drittel der Honigwaben, und ersetze diese mit Anfangsstreifen, so gewinne ich genug Eigenwachs).


    Beste Grüße


    Peter

    Eine kleine Anekdote dazu:


    Letztes Jahr, ich war gerade beim Drohnenwaben einschmelzen, spielten meine Tochter und eine Freundin von ihr im Garten. Als das Einschmelzen fertig war schauten beide ganz gespannt in die Tonne. Natürlich ließ ich mich dazu hinreissen zu erzählen, dass die gegarten Drohnen essbar wären.


    Was passierte? Natürlich forderten mich dann meine liebe Frau, meine Tochter, ihre Freundin und deren Mutter dazu auf, das doch zu beweisen. Was ich auch tat. Geschmacklich ok, angebraten und etwas gewürzt sind sie bestimmt gut. Ich würde eine einfache Erdnusssauce und gegrilltes Gemüse dazu reichen.


    Jedenfalls wollten die Mädchen dann auch probieren. Während meine Tochter meinte, es schmecke "mittelgut", und keine weitere wollte, aß ihre Freundin mehrere. Die aus Singapur stammende Mutter bemerkte dann nur lakonisch "dass kommt dann wohl von meiner Seite der Familie" :huh: Alle Esser haben die Drohnen drinnen behalten und gut vertragen.


    Traut euch mal, im Thermokomposter werden sie auch von irgendjemandem gegessen! ;)


    Beste Grüße


    Peter

    sieht nach Maikrankheit (Suchfunktion oder googeln) aus. Entsteht durch Wassermangel, ist nicht ansteckend. Merkmal Pünktchen und Würstchenkot.

    Hi,


    Maikrankheit? Die entsteht doch bei einem Überangebot an Pollen und einem Mangel an Wasser. Die Farbe des Kots ist dann auch eher die des Pollens. Trotz des milden Wetters dürften Pollenangebot und Brutnestumfang noch nicht so groß sein, zumal in den meisten Gegenden Wasser gut verfügbar ist- das im Bild scheint mir eher klassische Ruhr zu sein. Für Nosema fehlt die Punktkettenform.


    Meine Meinung zum Volk: Wenn es das Frühjahr erlebt prüfe, wie stark es ist. Ein ausreichend starkes Volk kann die bekoteten Waben aus eigener Kraft reinigen. Andernfalls beginne im Frühjahr damit, die verdreckten Waben Stück für Stück gegen Mittelwände zu tauschen.


    Beste Grüße


    Peter