Beiträge von Elbdorfbiene

    Ich nehme an, du willst hier nur provozieren und trollen.


    Halb- und Ganzrähmen in einer Box? Nicht mal ein ganzes Rähmchen Brutnest ? Mitte Juni ?


    Und dann noch das Brutnest halbieren ?


    Die einzige "Hilfe" die dieses "Volk" braucht ist etwas Rauch und ein gnädiger Besen - bei den zu vermutenden Hintergründen eventuell auch eine Schwefelschnitte.

    Moin,


    Ich bin auch skeptisch, aber das Volk ist leider echt zum auflösen.


    Nun bin ich am Sonntag wie folgt vorgegangen:


    Volk verstellt


    Neue Beute mit Mittelwänden am alten Platz


    Zwei Speckwaben aus dem alten Volk eingehängt


    Altvölk ohne Königin vor die Beute gekippt


    Vom besten Volk am Stand umgelarvt


    Zuchtrahmen eingehängt



    Heute habe ich kurz kontrolliert. Zehn von 18 Näpfchen werden gepflegt, die angrenzenden Mittelwände sind im Ausbau. Eine positive Überraschung.


    Freitag bin ich sehr gespannt, da dann verschult wird. Ist das Ergebnis unbefriedigend bilde ich einen richtigen Sammelbrutableger, und gebe dem Volk eine meiner wenigen erfolgreich gezogenen Königinnen aus der ersten Serie.


    Beste Grüße


    Peter

    Hat doch genug geregnet. Warum werden sie nicht beflogen, warum honigen sie nicht? :/

    Hat es nicht, der Regen in 2019 ist nicht tief in den Boden eingedrungen, gar nicht dran zu denken, dass er das Grundwasser auffüllt. Ab 50 cm Tiefe ist der Boden zu trocken. Deshalb hat hier die Robinie nicht gehonigt. Das Gleiche befürchte ich für die Linde. Die bisherige Niederschlagsmenge für MD beträgt 180 l/qm, dass ist viel zu wenig. Dabei haben wir derzeit hohe Luftfeuchtigkeit, es müsste eigentlich honigen. VG

    180 ist wirklich sehr wenig. Hier hatten wir bisher 300, aber die Linde lässt sich noch etwas Zeit, auch wenn ich schon Pollensammlerinnen mit dicken gelben Päckchen gesehen habe.

    Moin,


    Ich setze meinen Met ohne Apfelsaft an, säuere den Ansatz mit Zitronensäure auf. Die Hefe bringe ich separat in Wallung, und gebe sie dann hinein.


    Ich verwende allerdings Trockenhefe, die flüssige ist bei Honigwein ungünstig!


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Die Zucht würde ja von den Bienen des Volkes durchgeführt werden, nicht von der schlüpfenden Brut. Das verstärken mit Bienen aus dem Honigraum über BF ist aber auch eine gute Idee, um mehr junge Bienen dazu zu holen.


    Beste Grüße


    Peter

    Liebes Forum,


    ich habe gerade zwei Dinge, die mich beschäftigen:


    - Ein Volk, mit dem ich nicht zufrieden bin, und per TBE erneuern will


    - Nach sehr schlechten Ergebnissen der Begattungsflüge habe ich nicht genug Königinnen aus meiner Vermehrung, um wie geplant Völker zu erneuern



    Meine Frage: Könnte ich nicht beide Probleme gegeneinander ausspielen, und einfach das Volk ohne Königin in eine frische Beute mit Mittelwänden und zwei Futterwaben tun, und kurz darauf einen belarvten Zuchtrahmen geben ? Genug Ammenbienen dürften ja da sein. Gleichzeitig ist das Volk so auf frischem Wabenwerk, und kriegt eine gezogene (Jung)Königin.


    Danke und beste Grüße


    Peter

    ich werfe einen Eimer voll Bienen in die Luft? WHAT?

    Dieser Faden wird immer interessanter! :)

    Dachte ich mir auch, aber mir wurde erklärt, dass


    a) Die Flugbienen den Weg zurück finden, und durch Sterzeln den jungen Bienen den Weg weisen


    b) Die flugunfähige Königin im Gras liegen bleibt, was die Suche oder ein Sieben erspart


    Es erscheint mir tatsächlich recht schlüssig, und für alle das einfachste.

    Es ist ja ein Kunstschwarm der gebildet wird

    Aber einer ohne Kellerhaft zum Zusammenwachsen der Volkseinheit - ausgehend davon, das man das Flugloch nicht dicht macht.

    Aber ich verstehe dich so, dass das grundsätzlich funktioniert.

    Und wie rase schreibt, kann man ja noch ein ASG drunter legen.

    Hi,


    so wie Uwe Eichholz es beschrieben hat mache ich es seit letztem Jahr, und werde es Ende Juni mit drei Völkern noch etwas abgewandelt tun. Für die Freiluftkunstschwarmbildung wurde mir jetzt Folgendes geraten (und so erscheint es mir auch sinnvoll):


    - Alte Beute verstellen


    - Neue Beute mit Mittelwänden und Königin hinter Futterteig an den Platz der alten Beute


    - Futtertrog aufsetzen


    - Alle Bienen der alten Beute in einen Eimer abstoßen, auf die Königin braucht man nicht zu achten. Viele Bienen fliegen jetzt schon ab, an den alten Platz zurück


    - Den bienenvollen Eimer mehrere Meter vor der neuen Beute kräftig in die Luft hieven, so dass die Bienenwolke aufsteigt, und sich zügig wieder am alten Platz einfindet


    - Etwas dünn füttern


    - Nach neun Tagen kurze Prüfung und Sprühen OS



    Mit den alten Waben und ausreichend Bienen dann entweder eine Brutscheune bilden, eine Woche auslaufen lassen, behandeln und Kunstschwarm bilden, oder gleich einschmelzen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin Ralf,


    Meiner Erfahrung nach funktioniert es gut, wenn alles komplett neu ist. Es ist ja ein Kunstschwarm der gebildet wird, und ohne Brut und alte Königin wird die neue königin gut angenommen. Die sollte dann aber direkt aus der Begattungseinheit kommen, bei einer Postkönigin wäre ich unsicher. Also auch keine Fangwabe nehmen, OS nach neun Tagen sprühen sorgt für einen perfekten Start.


    Beste Grüße


    Peter

    Hallo Mirco,


    das mit Abstand Allerwichtigste ist, dass du dir schnellstens


    - grundlegende imkerliche Kenntnisse und Fähigkeiten über einen guten Imkerkurs und Fachlektüre aneignest


    - einem Verein beitrittst um Anschluss an Imker in deiner Umgebung zu finden und die erforderlichen Versicherungen erhältst. Hier erfährst du auch, was für administrative Tätigkeiten (Anzeige Aufstellung Bienenvölker, Veterinäramt etc.) erforderlich sind


    - einen Imkerpaten suchst, der dich bei praktischen Fragen unterstützt bist du handlungssicher an den Bienen bist


    Lass' dir damit keine Zeit, denn Ableger müssen jetzt so geführt und unterstützt werden, dass sie gut einwintern.


    Bitte erlaube mir etwas Verwunderung darüber, dass die Lektüre nach Anschaffung der Bienen beginnt, das ist ein verbreiteter, aber nicht optimaler Weg. Sowohl für dich, als auch für die Bienen.


    Beste Grüße und viel Erfolg


    Peter

    Moin,


    ich darf sagen, bei deinen Bildern gruselt es mich etwas :huh: Von einer sauberen Verarbeitung des Honigs kann, wie schon geschrieben, keine Rede sein.


    Nun muss Honig natürlich nicht gesiebt, abgeschäumt und gerührt sein, aber mir fallen besonders ins Auge:


    - Der kristallisierte Honig am Rand. Ist ein totales No-Go, insbesondere wenn man den Honig online verkauft. Da der Honig keine besonders flüssige Konsistenz mehr zu haben scheint wäre es für den Inverkehrbringer sinnvoll gewesen, den Honig bis zur festen/cremigen Konsistenz zu lagern. So etwas würde ich mich nicht trauen zu verschenken.


    - Die braunen Krümel. Wachsflocken würde ich ja noch als Beigabe einer wenig intensiven Honigverarbeitung akzeptieren, aber eher honigfremde (sichtbare) Bestandteile werfen einfach kein gutes Licht auf den Honig.


    - Die zahlreichen Luftblasen im Honig und der Schaumrand zeigen sehr deutlich, dass bei der weiteren Verarbeitung und Abfüllung ins Glas sehr unsauber gearbeitet wurde. Abschäumen ist nicht zwingend notwendig, aber die große Menge eingeschlossener Luftblasen legt den Verdacht nahe, dass nachlässig gerührt wurde, und so die Luftblasen in den Honig gelangt sind.


    Auch ich würde dir empfehlen, für weitere Honigkäufe einen Imker aus deiner Umgebung aufzusuchen. Magst (darfst) du verraten, wo du diesen Honig erworben hast ?


    Beste Grüße


    Peter