Beiträge von Elbdorfbiene

    Liebes Forum,


    da ich in Hamburg schon überall Blütenansätze bzw. die weitere Entwicklung dieser schönen und verlässlichen Tracht erkennen kann, möchte ich gerne den diesjährigen Lindenthread eröffnen ! :)


    Mein prognostizierter Start für die Freie und Hansestadt: 07.06.-10.06.2019, also zumindest eine Woche später als 2018 - und immer noch ziemlich früh.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    aus dem Umland habe ich Ähnliches gehört, stellenweise wird mit Totalausfall der Frühtracht gerechnet.


    Ich hingegen bin zufrieden, die erste Ernte war in Ordnung, und vor der Linde wird die Schleuder nochmal angeworfen. Bei diesem Wetter wird erstaunlicherweise akzeptabel eingetragen, und ich rechne damit, dass ich in diesem Jahr die durchschnittliche Ernte pro Volk deutlich übertreffe.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Ich bin nicht in einer Gegend, in der 50Kg/Volk/Jahr der Maßstab sind, meine Ernten liegen typischerweise um, meist leicht über dem Hamburger Durchschnitt.

    Die Pfefferle-Böden nutze ich nur wenn ich ein Volk verstelle, in etwa 50% der Fälle wird dort unter den Rähmchen Wildbau bis zum Bodengitter angelegt. Und der ist leider maximaldoof, da Wabenziehen zum garantierten Abriss des Wildbaus führt.


    Nach dem Verstellen kommt dann ein Flachboden zum Einsatz.

    Ich probiere dieses Jahr erstmalig bei vier Völkern den einzargigen Brutraum aus. Dabei fällt mir auf, dass beim Umhängen von Honig-/Pollenwaben vom BR in den HR leider schnell mal die Königin in den HR schlupft, was zu einem gewissen Kuddelmuddel führt.


    Die Nektardusche durch das Abstoßen von Waben mit frisch eingetragenem Nektar, ist auch nicht optimal.


    Wie macht Ihr Zander-1-Zarger-Profis das, wenn ihr Waben von unten hochhängt? Das ggf. recht lange Suchen bis man die Königin gefunden hat kann ja auch nicht die Lösung sein (zumal in dem einen BR die Waben ja immer gut besetzt sind).

    Moin,


    Hab zwar kein Zander, aber aus dem Brutraum hänge ich nichts nach oben. Nie.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Bin aber auch kein Profi

    Hallo


    das entweiselte Volk könnte man auch suchen


    Gruß Uwe

    Moin Uwe,


    bei der nächsten Durchsicht in dieser Woche dürfte ich es finden, und könnte es notfalls als "Plan B" verwenden. Der Sammelbrutableger steht nun allerdings da, wo alle weiteren Schritte der Königinnenvermehrung maximal einfach sind.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Ich vergaß zu schreiben: Die Bienenfluchten haben bei allen Völkern einwandfrei funktioniert.

    Lagefortsetzung:


    Die Kontrolle gestern ergab, wie befürchtet, dass keine Nachschaffungszellen angelegt wurden, somit eine Königin in den Ableger gelangt ist. Gefunden habe ich sie allerdings nicht, so dass ich am Ende zum Äußersten gegriffen habe:


    - Brutraum vom Boden weg, Leerzarge auf den Boden gestellt


    - Waben nach Königin durchgesehen, Bienen in die Leerzarge abgestoßen


    - Absperrgitter auf Leerzarge aufgelegt, Brutraum draufgestellt


    - Nach einer Stunde Brutraum auf neuen Boden gestellt, alten Boden und Leerzarge zur Seite


    - Brutraum mit neuem Boden an alten Platz


    - Leerzarge und alten Boden nach Königin durchsucht


    Irritierenderweise habe ich auch dann die Königin nicht gefunden. Eigentlich kann ich das mittlerweile ganz gut, aber gestern scheinbar nicht.


    Der Ableger spricht nun nicht mehr auf die Klopfprobe positiv an, morgen kontrolliere ich erneut auf Nachschaffungszellen. So eine Geigelei, das hätte ich den Bienen gerne erspart. Daraus zwingend gelernte Lektion: Keine neue Königin mehr ohne Opalithplättchen !


    Beste Grüße


    Peter

    Die Ausgangsfrage hatte ich so verstanden, dass es Elbdorfbiene in erster Linie darum ging, die Königin zu finden...

    Moin,


    so ist es auch richtig. Meine Königinnnen sind, mit einer Ausnahme, alle mit Stift gezeichnet, mittlerweile also ungezeichnet (Plättchen und Leim stehen schon bereit).


    Das Zurückhängen mit der Wabe ist gut, wenn alles an einem Stand ist, so muss die Dame in den Lockenwickler zurück, und übers Flugloch einlaufen.


    Wenn!


    Noch hoffe ich ja, dass ich mir diese Gedanken garnicht machen muss.


    Danke euch für eure Beiträge! :)


    Beste Grüße


    Peter

    Liebes Forum,


    gestern habe ich für die Königinnenvermehrung einen Sammelbrutableger gebildet. Nun habe ich die Befürchtung (kein anhaltendes Brausen bei Klopfprobe - ist aber bei so vielen Bienen immer etwas schwierig zu beurteilen), dass ich eine Königin übersehen, und in den Sammelbrutableger verfrachtet habe.


    Nun habe ich mir folgendes Vorgehen überlegt:


    Morgen früh ernte ich Honig. Ich denke, dass sich hier jetzt schon zeigen dürfte, wo die Königin fehlt, da meiner Erfahrung nach bei Weisellosigkeit Bienenfluchten nur schlecht funktionieren.

    Nach der Honigernte durchsuche ich den Sammelbrutableger auf die Königin. Sollte ich im Sammelbrutableger statt der Königin Nachschaffungszellen finden freue ich mich, und alles ist gut.


    Sollte ich keine Nachschaffungszellen (oder Ansätze) finden muss ich die Königin suchen. Wenn ich sie finde wird sie gekäfigt, und in das bei der Honigernte auffällige Volk zurückgebracht.


    Ist dieses Vorgehen sinnvoll ? Wie würdet ihr in so einer Situation verfahren ? Ziel soll es sein, dass nächstes Wochenende (18/19.05.) umgelarvt wird.


    Danke und beste Grüße


    Peter

    Also soweit keine guten Erfahrungen 🤔🤔 Wollte mir da ne Königin bestellen.

    Moin,


    warum nicht bei dir im Verein / Verband ?


    -persönlich bekannter Züchter

    - lokale Belegstelle

    - netter imkerlicher Schwatz

    - andere Imkerei kennenlernen

    - Königin muss nicht 24h+ im Paket verbringen

    - bessere Planbarkeit der Verbringung ins Zielvolk

    - du kannst dich selbst von den Fähigkeiten der Königin überzeugen


    Wegen u.a. dieser Gründe finde ich Fremdbestellung von Paketköniginnen immer ziemlich suboptimal.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Alle sieben Völker mit prächtigem Brutnest auf bis zu neun Waben DNM, richtig viel Honig - aber alles ruhig. Zweiter Drohnensatz wurde geschnitten, nächste Woche wird ein Sammelbrutableger gebildet.


    Seit gestern ist es kalt, sonst hätte ich dieses Wochenende noch den einen Honigraum bei allen geleert.


    Würde mich freuen, auch diese Saison ohne Schwarm zu bleiben.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    eine Imkerkollegin hat mir vorgestern von einer ähnlichen Situation bei ihr berichtet, und ganz ähnliche Bilder geschickt hat. Ich bin in dem Fall wie Wolfgang von einer stillen Umweiselung ausgegangen, da auch dort noch stiftende Königin im Volk.

    Danke für die Gedanken hierzu.


    Hätten Sie in diesem Fall dann die Weiselzellen und Spielnäpfe gebrochen und die Nachschaffungszellen stehen gelassen?

    Nachschaffungs- und Weiselzellen in einem schließen sich aus, es wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Zellen der stillen Umweiselung handeln. Wenn die solche Zellen anlegen hat das einen guten Grund. Einfach machen lassen.

    Gibt es sonstige Anzeichen für Schwarmtriebigkeit (Verpolltes/honigtes Brutnest, glänzender Pollen, nachlassender Flug bei Trachtwetter, keine auffindbaren Stifte, ungleichmäßig ausgebauter Drohnenrahmen) ?


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    für einen Anfänger sind Ableger nicht verkehrt. Sauglinge, Kunstschwärme etc. lassen sich auch dann noch nach der Ernte bilden. Für den Anfänger hat der Brutwabenableger nämlich schon Vorteile, die am Anfang helfen:


    - Dämpfen des Schwarmtriebs


    - Reduktion des Varroadrucks in den Spendervölkern


    - Kennenlernen der Nachschaffung


    Ich schröpfe in zwei Wochen alle meine Völker um einen starken Sammelbrutableger zu bilden - der ist freilich für die gezielte Vermehrung von Königinnen. ;)


    Beste Grüße


    Peter