Beiträge von Elbdorfbiene

    Moin,


    Alles unproblematisch, die Ableger müssen voraussichtlich ab März mit Futterteig unterstützt werden. Bei frühem Trachtbeginn (wie hier 2019) würde es möglicherweise auch ohne gehen.


    Alle paar Wochen wiegen, so behältst du den Überblick.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin


    Anfang Dezember habe ich den Rest der Völker beträufelt, und mir den Milbenfall nach drei Tagen angeschaut. Alle Völker lagen dabei im unteren bis mittleren zweistelligen Bereich. Ich nehme an, dass die Milbenzahlen in den Völkern nur noch einstellig sein dürften. Milben sind somit vorerst kein Thema, nun ist Winter (ok, dem Wetter nach nicht, aber bestimmt bald!), und bis März werde ich nur noch monatlich zur Futterkontrolle wiegen.


    Beste Grüße


    Peter

    Von daher würde mich wirklich interessieren, wie man das Zerlegen der Völker in dieser Jahreszeit zügig und ruhig bewerkstelligen kann, ich schaffe es nämlich nicht!

    Polsternägel als Abstandshalter und Metallschiene als Auflage für die Rähmchen, dann können die Mädels nicht alles so stark verkitten!

    Liebe Susanna,


    einmal ganz herzlichen Dank für den Hinweis, ich habe mich in älteren Forenbeiträgen etwas schlauer gelesen und werde im kommenden Jahr im Rahmen der anstehenden TBE die Hoffmann-Seitenteile und Kunststoffschienen aus den Bruträumen verbannen. Dann bin ich auch deutlich zuversichtlicher was das Sprühen angeht!


    Beste Grüße


    Peter

    Moin Jörg,


    die letzten griffigen Abkömmlige der Promenadenmischungen mit denen ich in die Imkerei gestartet bin haben sich mit dem Ende des Sommers in die ewigen Sammelgründe verabschiedet, da ist alles sanftmütig und wabenstet. Mein "Problem" ist tatsächlich, dass die Rähmchen bombenfest miteinander verkittet sind. Im Frühjahr und natürlich im Sommer ist das kein Thema, aber womöglich ist das auch eine Kopfsache, bei der ich ohnehin nicht das Beste Gefühl dabei habe, die Bienen jetzt zu stören.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich habe meine Vier-Waben-Tangentialschleuder von Logar seit 2017 in Betrieb, und bin mit ihr sehr zufrieden.


    Mit fünf Völkern ist eine Radialschleuder vielleicht etwas überdimensioniert, eine Tangentialschleuder für vier Waben sollte vollkommen ausreichend sein.


    Was ich tatsächlich nicht so richtig nachvollziehen kann, ist der verbreitete Wunsch nach einem Motor bei einstelligen Völkerzahlen. Das Schleudern von Hand ist bei solchen Wabenzahlen weder körperlich anstrengend noch signifikant zeitaufwändiger als das motorisierte Schleudern.


    Der zeitliche Flaschenhals ist meiner Erfahrung nach eher das Entdeckeln, und ab dem vierten Volk das Doppelsieb. Für Ersteres holt man sich ein Helferlein, für Letzteres ein zweites (oder drittes, oder...) Doppelsieb ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Gestern auch bei lauen 10 Grad mit Sprühen behandelt. Alle 6 Völker aus der Brut, Behandlung ging zügig und ruhig vonstatten. Top.

    Moin,


    bislang habe ich immer geträufelt, und mich dieses Jahr mal für das Sprühen entschieden. Im Grunde eine tolle Sache.


    Was mich jetzt aber abgeschreckt hat, ist dass es eben (zumindest bei mir) nicht zügig geht, die Rähmchen sind verbaut und verkittet da ich zuletzt im September Waben gezogen habe (wenn überhaupt), die Traube sitzt gerne über mehrere Wabengassen verteilt in einer Ecke. Das Ziehen einer bienenfreien Wabe ist schon ein kleiner Akt, und die Bienen finden es auch nicht so entspannt, wenn der blöde Imker sie in ihrer Ruhe zur Seite schiebt, um mit dem Stockmeissel die Rähmchen voneinander zu lösen.


    Von daher würde mich wirklich interessieren, wie man das Zerlegen der Völker in dieser Jahreszeit zügig und ruhig bewerkstelligen kann, ich schaffe es nämlich nicht! :)


    Von daher wird jetzt nächste Woche geträufelt, und die angerührte Sprühlösung nächstes Jahr in eine robustere Sprühflasche umgeschüttet.


    Allen eine gute Winterbehandlung und beste Grüße


    Peter

    Ich habe jetzt meine Sprühbehandlung nach zwei Völkern abgebrochen.


    Erstens sind der Aufwand und die Störung am Volk immens, dass hätte ich nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Sprühen nicht gedacht.


    Außerdem ist der Griff meiner Sprühflasche beim zweiten Volk abgebrochen! :cursing:


    Die Völker sitzen jedenfalls alle eng beisammen, sind brutfrei und sehen ordentlich bis stark aus. Auch jetzt wäre Träufeln wohl gut möglich, ich warte damit jetzt noch ein oder zwei Wochen, alles (eigentlich) total entspannt.


    Nur schade, dass ich für mich feststellen musste, dass im Spätherbst/Frühwinter Sprühen keine gute Alternative zum Träufeln ist.


    Beste Grüße


    Peter

    Hallo zusammen,


    bei der einräumigen Führung im "kleinen" Brutraum ist die eigene Wachsstrecke sehr viel leichter umzusetzen.


    Im Grunde gehe ich immer so vor, dass ich am Ende einer Saison das Wachs aus Drohnenwaben, und stark verpollten Honigwaben nutze, um mir daraus Mittelwände für die neue Saison gießen zu lassen. Das sind immer so etwa 700g "neues" Wachs pro Volk.


    Die TBE führe ich nun normalerweise zweijährig durch, so dass zum einen das "neue" Wachs gut genutzt wird (der Rest geht in halbe Mittelwände oder Anfangsstreifen im Honigraum), andererseits das "alte" Wachs aus eingeschmolzenen Brutwaben in die Kerzenherstellung geht.


    Ich finde das ist ein schöner Kreislauf, der die Verwendung von Eigenwachs verbunden mit einem zweijährigen Kunstschwarm pro Volk sauber in die einräumige Betriebsführung integriert.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    zunächst einmal: Insgesamt fehlen in deinem Post alle für eine Beantwortung der Frage relevanten Information.


    Das soll mich nun aber nicht von einer Antwort abhalten ;)


    Wenn die Bienen aus der Brut gehen, im Spätherbst nicht ungewöhnlich, ist ein temporär erhöhter Milbenfall normal - erst Recht, wenn mit einem Varroizid behandelt wurde.


    Bitte beachte auch, dass das Sprühen mit Milchsäure nicht optimal ist, und seit 2017 die viel wirksamere Oxalsäure das Mittel der Wahl zum Sprühen ist. Wenn du freilich gesprüht hast - war das Volk dann noch in Brut? Dann wäre das Sprühen nur eingeschränkt wirksam gewesen.


    Jedenfalls ist es wahrscheinlich, dass das gezeigte Volk, sofern es noch in ausreichender Stärke vorhanden ist, das Frühjahr erlebt - Varroazusammenbrüche finden meist nicht mehr im November statt. Lass das Volk jetzt einfach in Ruhe, und führe die Winterbehandlung zu einem geeigneten Zeitpunkt durch.


    Beste Grüße


    Peter

    Ausserdem meldet wohl kaum ein Imker einen Ausbruch, wenn er dafür seine Völker verliert und als "Schmuddel-Imker" dasteht.

    wenn man alle 2-3 Jahre seine Proben macht, wird niemand ernsthaft von einem Schmuddel-Imker reden. Und es wird auch nur in extrem seltenen Fällen noch notwendig sein, dass man durch die Sanierung Völker verliert.

    Ich kenne die jährliche Abgabe der Futterkranzprobe als das übliche Vorgehen, wie ist es denn allgemein so bei den Forennutzern hier?

    Auch ich denke, dass war ein Varroarschaden.


    Die Schwammtuch-Methode wird vielerorts noch erklärt und gelehrt, ist meiner Erfahrung nach total unzuverlässig und unzureichend. Besser sind Langzeitverdunster.

    Sowohl Schwammtuch als auch Verdunster haben spezifische Vor- und Nachteile. Richtig angewendet ist das Schwammtuch weder unzuverlässig, noch unzureichend. Auch einen Königinnenverlust muss ich noch erleben.

    Moin,


    Linde all the way. Ob Sommer oder Winter würde ich davon abhängig machen, welche Lindenart in deiner Ecke dominant ist, und dann die andere Pflanzen.


    Achso, Gründe:


    - Linden sind ein Stück Kulturgut


    - Linden kommen mit trockenem und heißem Wetter relativ gut zurecht


    - Niemand parkt freiwillig darunter


    - Linden sind hervorragende Trachtpflanzen


    Lindenbegeisterte Grüße


    Peter