Beiträge von Elbdorfbiene

    Moin,


    Nachdem ich in den letzten vier Jahren Jahresernten von im Schnitt etwa 25 Kg pro Volk hatte bin ich dieses Jahr bei 45 Kg pro Volk, der Spitzenreiter hat 60 Kg gebracht. Ich bin äußerst zufrieden, Schlüssel hierfür waren stark auswinternde Völker, und die zügige Gabe von reichlich ausgebauten Honigwaben.


    Aber nach dem Honigjahr ist vor dem Honigjahr!


    Beste Grüße


    Peter

    Hallo,

    ich verwende in der Segeberger Beute als Absperrgitter die gespritzten Rundgitter aus Kunststoff. Das Problem: Diese Gitter werden oft sowohl an den Oberträgern des Brutraums als auch an den Unterträgern des Honigraums fest angebaut. Daher ist es nach längerer Zeit meist sehr schwierig, die unterste Honigzarge abzuheben. Mitunter zieht man bei dem Versuch die Waben des Brutraums mitsamt Auflageschienen nach oben, oft klebt das Absperrgitter nach dem Abheben an den Unterträgern des Honigraums.

    Ursache des Problems könnte sein, dass der Beespace zwischen Brut- und Honigraum durch das dicke Absperrgitter um ca. 3mm auf 7mm verkürzt wird, bei Überbau an den Oberträgern sogar um mehr. Auch bleiben diese Absperrgitter nach längerer Benutzung nicht eben, wodurch sie nicht auf dem Brutraum aufliegen, sondern in Teilen irgenwo zwischen Brut- und Honigraum liegen, was im schlechtesten Fall 2 Abstände von 3,5mm ergibt, die dann zugebaut werden.

    Kennt jemand die Lösung für dieses Problem?

    Moin,


    Exakt dasselbe Problem habe ich auch mit ASG aus Stahl. Ich kann das verbauen vermindern, indem ich regelmäßig den untersten Honigraum von der Brutzarge hebe, was aber eigentlich unnötig sein sollte.


    Würde mich auch über Erfahrungen und Hinweise freuen.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. als Anekdötchen: das Ziehen von Waben aus dem Brutraum beim Einlegen der Fluchten bescherte mir unlängst einige Dutzend Stiche, da nach vier Wochen ohne Durchsicht bei Volltracht der Verbau erheblich war - unschön!

    Er war sehr hell und ist vom Geschmack her auch recht deutlich Akazie, insofern ist der auch schon länger in den Waben.

    Moin,


    darf ich fragen, in welchem Bereich der Stand ist ? Robinie ist meiner Wahrnehmung nach nur in einigen Innenstadtlagen in Hamburg eine relevante Tracht.


    Vor einer Woche ist die Linde zu Ende gegangen, welche die milde Robinie komplett an die Wand spielt, wie schmeckst du da noch die Akazie raus ? War der Honigraum vielleicht schon voll, und hätte geschleudert werden können ?


    Zwei DD-Honigräume sind nicht viel, vor allem wenn sie seit der Robinienblüte drauf sind und seitdem gesammelt werden konnte. Ich habe einen Segeberger Brutraum (womit ich aus dem angesprochenen Kreis der Dadantimker falle ;)) und bei den Wirtschaftsvölkern seit dem Ende der Robinie zuletzt das Äquivalent von zwei Segeberger Honigräumen drauf. Auch wenn die letzten zwei Wochen vom Wetter her sehr schlecht waren, so hatten wir mit dem warmen bis heißen Juni in Hamburg doch eine sehr gute Lindentracht.


    rase hat es schon gesagt, die Volksstärke ist nicht ausreichend gewesen, was an Betriebsweise, Völkerführung und Königin liegen kann.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Gerade abgeschleudert. Die Linde hat im Schnitt pro Volk nochmal 25 Kg gebracht, dem Anschein nach dieses Jahr kaum oder sogar kein Honigtau. Der Honig ist sehr hell, schimmert fast grünlich und schmeckt klar nach Linde.


    Beste Grüße


    Peter

    So, einen habe ich noch:


    Besagtes Pflegevolk hat nochmal zwölf Larven bekommen, aus diesen wurden wieder drei angepflegt, gerade habe ich sie verschult (Ok, eine Weiselzelle habe ich in einen weisellosen Ableger gesteckt).


    Vermehrung habe ich für dieses Jahr durch, und hoffentlich durch Forum und Praxis dazugelernt.


    Danke und beste Grüße


    Peter

    Brutraumzarge, Leerzarge mit Futter, Bienenflucht, Honigräume drauf, keine Räuberei. Das ganze bitte 2 Tage vor der Ernte beginnen, damit nur wenige Bienen in den Honigräumen sind und die Ernte schnell erledigt ist.

    Moin,


    Ich darf sagen: Genial! Das 2,5 kg-Paket Futterteig ist dann nach der Ernte schon weg, und es kann ohne Verzug oder Sorge ums Futter sofort mit der Entmilbung begonnen werden, da anders als bei flüssiger Fütterung kein Wasser verdunsten muss, was die Wirksamkeit von Ameisensäure reduziert.


    Danke und beste Grüße


    Peter

    Moin,

    Die Larven müssen gut im Futtersaft schwimmen.

    Das sieht hier, bei hohen Temperaturen und Trachtsituation mau aus. Ist am Westrand von Hamburg vielleicht auch so?

    Deins hört sich aber schon nach einer nicht gebrochenen Weiselzelle an.

    Las sich für mich ebenso, daher die Empfehlung, nach der Weiselzelle zu sehen.

    zum Zeitpunkt waren die Temperaturen angenehm warm, nicht heiß, und Volltracht durch die Linde. Beim Zellen brechen habe ich alle (drei) Nachschaffungszellen auf nur einer Wabe gefunden, was ich schon etwas merkwürdig fand. Die Wabe habe ich komplett entnommen um Platz für den Zuchtrahmen zu schaffen.


    Die Waben besprühe ich dabei mit Oxalsäure, und schüttele sie dann ab um Zellen zu brechen.


    Ich versuche es jetzt noch einmal mit diesem Pflegevolk, und hoffe auf ein besseres Ergebnis.


    Beste Grüße


    Peter

    Liebes Forum,


    Ich habe am 15.06. ein neues Pflegevolk für eine zweite Königinnenvermehrung erstellt. Dieses besteht aus dem komplett mit Bienen gefüllten Brutraum eines meiner Wirtschaftsvölker, die Königin habe ich auf Mittelwänden mit den Honigräumen und den darin befindlichen Bienen belassen. Dort ist bereits alles wieder ausgebaut und voller Brut. Aus diesem Volk habe ich auch nach dem Zellen brechen umgelarvt.


    Nun war ich sehr enttäuscht, dass im Pflegevolk nur zwei Zellen angepflegt wurden, und frage mich, was der Grund sein könnte. In der Vergangenheit lag die Quote bei 50%, und ich hoffe beim Umlarven werde ich eher besser.


    Nächsten Sonntag ist Schlupf, und ich will dann nochmal umlarven, und zusätzlich Honigraumbienen in des Pflegevolk fegen.


    Liegt das schlechte Ergebnis schon am späten Zeitpunkt? Doch an meiner mangelnden Geschicklichkeit? Habe ich etwas übersehen? Haltet ihr meinen Plan für sinnvoll, oder sollte ich es für dieses Jahr gut sein lassen?


    Königinnenvermehrung ist mir dieses Jahr schon wichtiger als Honig - ironischerweise war Honig nie besser als heuer, Vermehrung hat noch viel Luft nach oben.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ich möchte mich gerne mit einer ähnlichen Frage einklinken: Nächsten Sonntag kriege ich eine Inselkönigin. Diese will ich wie folgt Einweiseln:


    Königin zum Ausfressen kommt in Beute mit Mittelwänden. Bienenfluchten und bienengefüllte Honigräume eines Wirtschaftsvolks vom selben Stand kommen drauf, am nächsten Tag wandern die nun (fast) bienenleeren Honigräume zurück, dann wird gefüttert. Flugloch ist natürlich sehr eng. Nach neun Tagen wird Oxalsäure gesprüht.


    Ist dieses Vorgehen für eine wertvolle Königin ausreichend sicher?


    Danke und beste Grüße


    Peter

    Winterlinde geht hier langsam zu Ende, Tau gab es keinen sichtbaren. Die Honigräume sind gut gefüllt, in zwei Wochen wird geschleudert. Ich rechne mit 15-20 Kg aus der letzten Ernte des Jahres. Dann beginnt die Einwinterung.