Beiträge von Elbdorfbiene

    Varroa vermehrt sich schnell. :thumbup:


    Dirk Müller zu bemühen ist allerdings der Imkerei gegenüber etwas respektlos. :thumbdown:

    Moin,


    Einfüttern ist das eine, wieviel dann für die Überwinterung wirklich eingelagert wird das andere. Sicherheit schafft hier nur wiegen der Beuten.


    Meine Völker überwintere ich mit 14 kg Futter zuverlässig, aber Futterkontrollen ab März sind eigentlich immer hilfreich, Ausreißer kann es geben, so dass ich bei einzargiger Führung etwas achtgeben muss - ein Problem das Zweizarger und Großraumbeuten nicht haben sollten.


    Beste Grüße


    Peter

    Um zum Ursprungsthema zurückzukehren: Wie sieht`s bei Euch / euren Völkern aus?


    Schöne Grüße

    Patrick

    Moin,


    Alle im Oktober eingewinterten sieben Völker waren zur Träufelung am 16.12. noch da, und sahen so gut aus, wie bislang noch nie in einem Dezember. Allen voran die, die mit TBE und Umweiselung "erneuert" wurden, die machen mir geradezu "Angst" ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    nachdem ich im letzten Jahr in den Honigräumen sehr viel Pollen hatte, und somit am Ende richtig viel Wachs, aber kaum Honigwaben, habe ich dieses Jahr mit halben Honigräumen den Anfang gemacht.


    Dieses Jahr gab es natürlich praktisch keinen Pollen in den Honigräumen, es ist alles in der Segeberger Brutraumzarge geblieben. Ungeachtet dessen werde ich nächstes Jahr wieder mit einem halben Honigraum starten, da ich ansonsten sicher wieder alle Honigwaben dank Pollen einschmelzen kann ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Ging uns ähnlich. Wir hätten noch Unmengen zukaufen können, aber auch wir werben lokal mit "Kesselheimer Gartenhonig". Witzig war vor allem, dass die Leute über den Preis (6€) überrascht waren. Sie fanden den Preis zu niedrig...

    Moin,


    da geht noch was. Habe die letzten beiden Jahre das 250g Glas für 4€, und das 500g Glas für 7€ verkauft, 0,75l Met dieses Jahr für 12€. Die (groß)städtische Kundschaft reisst es einem aus den Händen, da das lokale Produkt scheinbar einen extrem hohen Stellenwert besitzt. Mittlerweile habe ich 2/3 meiner Ernte / Produktion verkauft (75 Kg, alles über Nachbarn die einen schon kennen), ohne wirklich Energie reingesteckt zu haben.


    2019 kosten die Gläser dann 5€, bzw. 8€.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin Ralf,


    dieses Jahr habe ich zusätzlich zu den Segebergern 1.0 mit 0.5 gearbeitet, und dabei den Völkern zunächst einen "halben" Honigraum aufgesetzt. Da wir dieses Jahr nach Ostern Sommer bis Oktober hatten war's relativ egal, aber bei einem "normalen" Frühjahr erwarte ich eine schnellere Annahme, bei gleichzeitig geringerem "Volumenausdehnungsstress" im Zuge der Erweiterung.


    Nachdem der halbe Honigraum angenommen war kam dann der ganze drauf, hat gut geklappt. Da ich halbe Zargen auch für andere Dinge besser nutzen kann als ganze (z.B. zum Auflegen der Futtertröge, oder wenn im Frühjahr Teig aufgelegt werden muss) werde ich nächstes Jahr genau so weiter machen.


    Nachteilig ist dann halt, dass man zwei Beuten- und Rähmchenmaße hat, was bei einer Hobbyimkerei aber eher nachrangig sein dürfte.


    Beste Grüße


    Peter

    Kann die Analyse von ribes auch hier bestätigen. Habe vergangene Woche bei 15°C+ das erste mal reingeschaut. TBE-Brutspender haben (wieder?) Brut in allen Stadien, insbesondere viele neue Stifte und sammeln fleißig Pollen, Ableger sind brutfrei.


    Wenn vor Weihnachten keine Brutfreiheit eintritt, würdet ihr dann trotzdem behandeln (OX-Träufelbehandlung) und die verminderte Wirkung in Kauf nehmen? Der Milbenfall würde eine Behandlung rechtfertigen.

    Moin,


    es wurde gezeigt, dass im Winter auch bei kleinem Brutnest der Großteil der Milben auf den Bienen verbleibt, und somit eine Behandlung der Bienentraube per Beträufelung wirksam ist. Ich verzichte dabei auf Wabenziehen, Gemülldiagnose oder die im Norden beliebte Spökenkiekerei, und setze die Beträufelung ab drei Wochen nach dem ersten richtigen Nachtfrost, meist am frühen morgen, an.


    Dabei will ich gerne zugeben, dass die Verdampfung auch mir langsam immer attraktiver erscheint, zumal die erforderlichen Gerätschaften (zur Beutenreinigung :/) einfach im Fachhandel verfügbar sind.


    Beste Grüße


    Peter

    Hm, Thymian und Thymol wirken nur im langfristigen Einsatz, von daher sehe ich das sehr skeptisch. Meine Vermutung wäre eher, dass sie ihre Völker über das Einfangen ihrer Schwärme sanieren, und der Bericht einfach nur vom Verlangen getrieben war, eine tolle Story zu haben, und die Aussagen nicht weiter hinterfragt hat.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Bei uns im Verein hat ein ähnlicher Anbieter mal seine Produktpalette vorgestellt, eine Patenschaft für Bienen gehörte auch dazu. Das Angebot war dabei so absurd, dass man als Imker nur mit dem Kopf schütteln kann.


    Wenn eine Firma Brachfläche für Bienen nutzen will ist es meiner Ansicht nach viel sinnvoller, mit dem örtlichen Verein in Verbindung zu treten und Stellfläche anzubieten, ein Imker wird sich meist schnell finden.


    Beste Grüße


    Peter

    Ich habe vor drei Jahren vier Völker von einem Imker übernommen.
    Die haben derart gestunken, dass ich das Wachs komplett ausgetauscht habe.
    Nachdem man mir gesagt hat, das ALV vom Wachs aufgenommen wird und von da aus in den Honig diffundiert, was das Thema erledigt.
    Ich arbeite auschließlich mit Milch- , Ameisen- und Oxalsäure. Da gibt es keine Rückstandsproblematiken.
    Daher kann ich zu dem Rest nichts sagen.

    Moin,


    Der Geruch verfliegt meiner Erfahrung nach zügig, allerdings verwende ich es nur einmal im Jahr, und nehme auch nur einen Streifen (Ein Brutraum - ein echter Kostenvorteil). Und nach zwei Jahren wandern die Waben wegen TBE ohnehin in den Schmelzer.


    Was eine mögliche Beeinflussung des Geschmacks angeht haben weder meine Kunden, noch die Prüfer der Honigprämierung oder die Leute im Pollenlabor etwas daran auszusetzen gehabt.

    Moin,


    Ich verwende Thymovar zur Ergänzung der ersten Behandlung nach dem Abschleudern. Dabei bin ich die letzten beiden Jahre wie folgt vorgegangen:


    Nach dem Abschleudern kurz füttern, dann Ameisensäure. Die Behandlung ist Ende Juli abgeschlossen, dieses Jahr etwas früher.


    Dann werden die Völker zu ca. 70% aufgefüttert, bis Mitte August.


    Erst dann kommt das Thymovar. Dieses nutze ich auch bei Völkern, die eine TBE erhalten haben, hauptsächlich wegen Räuberei. Die Streifen bleiben bis Anfang September drin (mindestens drei Wochen), dann wird das restliche Futter gegeben.


    Dabei hat sich für mich herauskristallisiert, dass das Thymovar in meinem Konzept zwei Funktionen hat: Bekämpfung von Reinvasion und Anzeige des vorherigen Behandlungserfolgs. Der Varroenfall war beim Thymovar bei allen Völkern niedrig, bei den TBEs sogar einstellig. Nur bei einem Volk war ein sehr hoher Milbenfall festzustellen. Dieses Volk wurde, da es Mitte September brutfrei war, nochmal mit Oxalsäure besprüht. Das restliche Futter hat es dann zügig abgenommen, und scheint mir gut eingewintert zu sein.


    Von daher: Thymovar halte ich als Ergänzung zu TBE/AS/OS für einen wertvollen Baustein in meinem Varroakonzept.


    Als alleinige Sommerbehandlung halte ich es allerdings nur für bedingt geeignet.


    Beste Grüße

    Peter