Beiträge von Elbdorfbiene

    Bei unerwartet starkem Eintrag würde ich aber natürlich auf jeden Fall eine Zwischenschleuderung durchführen

    Dumm ist nur, wenn sie überall was einlagern und keinen Raum wirklich fertig trocknen....

    Moin,


    Wie gesagt arbeite ich mit einem halben und einem ganzen Honigraum, und schleudere diese vor der Linde einmal aus. Darunter ist ein Brutraum Segeberger.


    Die Zwischenschleuderung ist bei mir vermutlich auch eher eine akademische Frage, da das Trachtband hier von März bis September sehr kontinuierlich ist, es aber nur von Mitte Juni bis Anfang Juli "knallt".


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich denke, die verfügbare Tracht spielt auch eine Rolle. Ich schleudere üblicherweise einmal vor der Lindenblüte, und einmal danach - eine halbe und eine ganze Segeberger Zarge reichen mir jeweils. Dabei haben wir hier keinen Raps, und die Linde ist die Massentracht - die macht in Summe 2/3 des jährlichen Honigertrags aus. Haben die Völker zur Lindenblüte frisch ausgeschleuderte Honigräume aufgesetzt kann man sich bei mir ganz gut bis zum Abschleudern entspannt neben die Völker setzen und ihnen zuschauen. So zumindest meine Erfahrung der letzten Jahre, wachsam bleibe ich natürlich trotzdem ;)


    Bei unerwartet starkem Eintrag würde ich aber natürlich auf jeden Fall eine Zwischenschleuderung durchführen, was ich tatsächlich ziemlich gut fände :)


    Beste Grüße


    Peter

    Diesen Freitag werden bei allen Völkern die Honigräume aufgesetzt. Ich freu mich, es geht wieder los (auch wenn der Wetterbericht für den Norden nach einem milden Wochenende schon wieder streckenweise Schietwetter angekündigt hat :rolleyes:).

    Ich vermute aber, dass du diesbezüglich mehr und andere Erfahrungen gemacht hast als ich oder?

    Ich hab nur nicht verstanden, warum die einen das schlecht wegstecken und die anderen das besser können. Hab da noch immer keine Erklärung für.

    Wegen der Menge an Bienen? Bei den größeren Wirschaftsvölkern ergeben die Kollateralschäden einen geringeren Prozentsatz als bei einem kleineren Ableger?

    Die Antwort darauf hätte ich auch gern. Möglicherweise sind Wirtschaftsvölker auch besser darin, die Säuredämpfe aus der Beute zu ventilieren?

    Hallo Berggeist,


    Bei Wirtschaftsvölkern kann ich nur einen geringen negativen Einfluss feststellen. Klar, Ameisensäure ist harter Tobak, Brut wird ausgeräumt, die Bienen werden gestresst.


    Ich vermute aber, dass du diesbezüglich mehr und andere Erfahrungen gemacht hast als ich oder?


    Trotzdem halte ich das Schwammtuch, gerade wegen der gut absehbaren Wirkung in Abhängigkeit vom Wetter und der verdunstenden Höchstmenge an Ameisensäure für ein gutes Verfahren zur Varroabekämpfung.


    Beste Grüße


    Peter

    Servus,


    Ableger werden bei mir brutfrei mit gesprühter Oxalsäure behandelt. Schwammtuch mit Ameisensäure stecken die nur sehr schlecht weg, und werden so schnell zu einem schwach einwinternden Volk. Thymovar kriegen bei mir im August hingegen auch Ableger, die bessere Verträglichkeit für die Bienen kann man dabei gut beobachten.


    Beste Grüße


    Peter

    (...)

    Einzargiger Brutraum heißt aber nicht zugleich einzargiges Überwintern.

    Moin,


    da will ich nicht widersprechen :)


    Mit einer Halbzarge aufgesetzt für mehr Platz hatte ich das auch einmal angedacht, habe mich dann aber auch gefragt, warum ich nicht gleich DN 1.5, Dadant, Zadant etc. verwende. Nun bleibe ich bewusst bei einer Segeberger Zarge, auch bei den sehr starken Völkern, so haben die Bienen auch noch etwas länger Ruhe vor mir.


    (...)

    Auch die Erfahrung, dass die AS-Behandlung auf einer Zarge mehr Erfolge bringt als auf zwei Zargen, lenkt ja schon in diese Richtung.

    Interessant, hast du dazu eine Quelle ?



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ein bisschen etwas möchte ich auch zur Diskussion beitragen.


    Überwinterung und Futtervorrat

    Hier ist die einzargige Führung mitunter etwas hakelig, was hauptsächlich am begrenzten Platz für Futter liegt. Meiner Erfahrung nach ist man mit 15 Kg eingelagertem Winterfutter Ende September aber gut bedient, und kann auch bei schwierigem Winter- bzw. Frühlingsverlauf aus jedem Volk Futterwaben entnehmen. Völker mit 14-15 Kg Futter musste ich in den letzten drei Wintern nicht nachfüttern. Auf zusätzlich Zargen für Winterfutter verzichte ich.


    Durchsicht, Drohnenrahmen und Honigräume.

    Ich ziehe bei einer Durchsicht den Drohnenrahmen, und zwei Brutwaben. Ist dabei alles unauffällig war es das auch schon. Mit dem Erstarken der Völker kommt es zum bereits angesprochenen "Quellen" der Bienen beim Wabenziehen - was mit etwas Fingerspitzengefühl aber kein Problem ist. Ich verwende immer nur einen Drohnenrahmen, den ich pro Volk etwa dreimal verdeckelt entnehme. Die Völker erhalten früh (um die Weidenblüte) ihren ersten Honigraum, bei mir sind das Halbzargen, danach kommen Ganzzargen. In den Honigräumen setze ich 2/3 Honigwaben, und 1/3 halbe Mittelwände ein. Nach dem Abschleudern werden ältere Honigwaben, oder solche mit viel Pollen eingeschmolzen.


    Wachs

    All mein Wachs stammt aus Drohnenwaben oder ausgebauten Honigwaben (aus halben Mittelwänden), ich kaufe keins hinzu. Die einräumige Führung ermöglicht es, jedes Volk alle zwei Jahre mit Eigenwachs einer TBE zu unterziehen.


    Abschleudern

    Mit der letzten Schleuderung werden die Honigräume abgenommen. Die Völker werden dadurch spürbar gestaucht. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt (bei mir meist Mitte Juli) die Völker schon in der Abwärtsbewegung, Platz ist genug in der Hütte.


    Varroabehandlung und Wabenhygiene

    Ich behandle mit Schwammtuch meist dreimal nach dem Abschleudern. Bei der ersten Anwendung lasse ich das Flugloch noch weit geöffnet, da ich bei der sehr vollen Kiste damit erhöhten Totenfall hatte. Im Spätsommer lege ich als zweite Behandlungsrunde nach dem ersten Füttern im August Thymovar auf. Die einzargige Führung ist hier ein echter Kostenvorteil !


    So, etwas nach Stichworten, nicht ganz sortiert. Lesbar ist es hoffentlich trotzdem :)


    Für mich ist die einräumige Führung eine Betriebsweise, mit der ich gut leben kann. Und meine Bienen scheinen auch damit klar zu kommen.


    Beste Grüße


    Peter

    Sobald das Wetter hier eine Durchsicht ermöglicht gibt's Drohnenrahmen und ersten Honigraum. Glaubt man der Prognose hat das aber noch mehr als zwei Wochen Zeit.


    Beste Grüße


    Peter

    Ich glaube nicht, dass dieser frühe Blühbeginn ein Grund zur Freude sein sollte, :-((

    Moin,


    Im Norden sind das meiner Wahrnehmung nach vereinzelte Ausreißer, fast alle Weiden die ich hier sehe gehen erst in den nächsten Tagen in Blüte. Da die nächsten Tage viel Regen kommen soll und die Bienen, anders als letztes Jahr um diese Zeit, mit der Durchlenzung begonnen haben, bin ich mittlerweile vorsichtig optimistisch was das Frühjahr angeht.


    Eventuell muss irgendwann mit Honig gerechnet werden ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ohne Bayer zu sein würde ich auf das Volk mit fünf Kilo Futter achten. Fünf Kilo dürften jetzt bis etwa Ende März sicher reichen. Ob sich das Volk danach selbst versorgen kann weiß nur der Wettergott. Auch kann ein Kälteeinbruch dazu führen, dass die fünf Kilo in zwei Wochen fast verbraucht sind. Meine Empfehlung 2.5 Kg Futterteig drauf, und weiter beobachten.


    Beste Grüße


    Peter

    oder für 25€ hochwertige Königinnen aus Nachschaffzellen, je nach "Züchter"... Hatten wir doch alles schon hier. ^^

    Schönen Dank für die Erinnerung, so eine habe ich letztes Jahr bekommen. Das es sich bei meiner "F1" um die Nachschaffung einer aus den beiden zusammengesetzten EWK entnommenen Inselkönigin handelte habe ich dann erst vor Ort gesehen. Ich war dann auch zu platt um gleich wieder zu gehen. Naja, eingeweiselt ist sie nun, dieses Volk werde ich aufmerksam beobachten.


    Dieses Jahr kriege ich aus meiner eigenen Vermehrung dann hoffentlich mehr Königinnen als letztes Jahr - darum auch der Kauf aus der Not heraus.


    Beste Grüße


    Peter

    Gestern alle sieben eingewinterten Völker mit starkem Sammelflug und Pollenentrag bei strahlendem Sonnenschein. Die reinste Freude ist das.


    Vom 01.02. bis 24.02. haben die Völker alle ziemlich genau 1 kg Futter verbraucht, aber das wird jetzt kräftig anziehen. Wahnsinn, wenn jetzt nicht nochmal ein Kälterückschlag kommt ist die Durchlenzung zu Ostern abgeschlossen 8|


    Beste Grüße


    Peter

    Letztes Jahr war ich in Österreich Ski fahren, und hab gesehen, dass der ÖIB das 1kg Glas als Standard hat? Ich find's eher nicht so praktisch, zum Ende hin schaut's auch nicht mehr so gut aus.


    In Dänemark ist die Abfüllung in 450g Plastikbecher weit verbreitet - da finde ich die Gläser mit 250g bzw. 500g einfach netter.


    Beste Grüße


    Peter