Beiträge von Elbdorfbiene

    Ich habe auch am Wochenende geschleudert. Habe aus 5 Völkern (2 waren teilw. Weisellos) 65 KG Frühtracht geerntet. Schmeckt genauso lecker wie letztes Jahr. Wird wieder viel Obst drin sein, auch wenn dieses Jahr ein Rapsfeld in unmittelbarer Nähe zum Stand vorhanden ist. Wassergehalt sind 17%. Ich bin für dafür, dass das Wetter eher bescheiden war absolut zufrieden.

    Moin,


    beim Obst wäre ich mir nicht so sicher, während der Blütezeit war es durchweg kalt und nur selten mal wärmer als 12 Grad. Pollen haben sie natürlich von da geholt, aber ich würde kaum Obstanteil in unserer Frühtracht erwarten, die Honigräume füllten sich bei mir erst Ende Mai (dann aber richtig!).


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Dieses Jahr habe ich eine deutliche Überschneidung von Robinie und Linde. Die Robinie geht jetzt in Vollblüte, und die ersten Blüten der Sommerlinde öffnen sich.


    Ich bin gespannt auf den diesjährigen Ertrag der Linde, letztes Jahr war, wohl wegen Trockenheit, kaum etwas in der Sommertracht (die stattdessen zum größten Teil aus Edelkastanie bestand!), nach dem feuchten Frühjahr sieht es besser aus als 2020.


    Beste Grüße


    Peter

    Liebes Forum,


    meine große Tochter (7) entdeckt für sich die Möglichkeiten wirtschaftlichen Handelns. Nachdem ich ihrer Klasse einen Teil meiner Imkerei gezeigt habe (Bienen sind in Hamburg Teil des Lehrplans in der ersten Klasse) häufen sich die Anfragen nach Honig bei mir, nicht zuletzt, weil meine Tochter eifrig für uns wirbt.


    Nun hat die junge Dame die Idee, meinen Honig vor ihrer Schule zu verkaufen. Für mich persönlich ist das kein Problem, bzw. ich unterstütze es, und wäre auch beim Verkauf in der Nähe.


    Die Frage ist nur: Gibt es etwas (Rechtliches), was dagegen spricht? Hat jemand mit so einer Situation schon Erfahrung gemacht?



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    wenn es die perfekte Beute gäbe, dann würden alle Imker auf der Welt sie einsetzen. Alle haben sie unterschiedliche Vor- und Nachteile, und oftmals läuft es auf persönliche Präferenzen hinaus, die dann bestimmte Eigenschaften des jeweiligen Beutensystems entscheidend machen.


    Übrigens ist man mit Segebergern nicht dazu gezwungen, mit zwei Bruträumen zu imkern ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Ich kenne keinen, der von Flach- oder Halbzargen wieder zu 1.0 zurückgewechselt wäre :)

    Ich habe zwei Jahre lang mit einer Mischung aus 1.0 und 0.5 gearbeitet, dieses Jahr nutze ich die 0.5 nur noch als Aufsatz für die Futtertröge. Vom Aufwand ist es für mich einfach günstiger mit den 1.0ern, aber je weiter ich mich von meinen blutjungen 42 Lenzen entferne, umso sinnvoller mag 0.5 wieder werden.


    Ganze, deutschnormale Grüße


    Peter

    Moin,


    Seit vier Jahren lagere ich meine honigfeuchten Waben nach dem Abschleudern in großen Plastikboxen mit Deckel im Keller. Pollen entferne ich, die Waben sind natürlich unbebrütet. Ich hatte mit diesen Waben noch nie Probleme mit Gärung, Schimmel, Motten usw.


    Die letzte Tracht enthält hier immer Linde, ich hatte irgendwo gelesen, dass dies ein wichtiger Faktor ist.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin in die Runde.


    Alle zehn eingewinterten Völker sind wohlauf und wurden am 25.12. beträufelt. Kein einziges ist schwach, zwei sind enorm stark. Im Frühjahr werde ich definitiv mehrere verkaufen müssen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ein Teil der Vorvorjahresernte ist bei mir in Phasentrennung gegangen und erste Gärung hat begonnen. Diesen Honig verwende ich als Backhonig (speziell jetzt: Honigkuchen! Bei vielen Rezepten kann problemlos noch etwas vom Zucker durch weiteren Honig ersetzt werden). Schäumend gärenden Honig würde ich dafür aber nicht mehr verwenden.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ist hier genauso, augenscheinlich blüht nur noch Efeu, jedoch sind dort nur Wespen und Schwebefliegen zu finden, ab und an kommt eine Hornisse zum Naschen vorbei. Die Bienen finden scheinbar etwas Anderes.


    Beste Grüße


    Peter

    Aber: Obwohl alle Völker vor Beginn der Behandlung mit 8-10 Kilo Sirup und Futterteig aufgefüttert wurden sind sie vier Wochen später praktisch leer (Nein, es gab keine Räuberei :P). Jetzt muss im September jedes Volk noch 15 Kilo Apiinvert aufnehmen.

    Dann hast Du aber sicher volle Kisten ; alles in Brut umgesetzt, oder ?


    Darin könnten sich schon noch "Überraschungen" verbergen ;)

    Moin,


    ich würde meinen, das unerwartete Auftreten konstitutiert eine Überraschung ;)


    Aber mal im Ernst: Völker nach 3x Schwammtuch bzw. TBE+OS mit keinem nennenswerten Fall, nach zwei Wochen Fütterung dann Thymovar vier Wochen bei idealen Bedingung und dann praktisch kein Fall mehr.


    Ich lege Mitte September nochmal Schieber ein, aber dieses Jahr ist bislang echt milbenarm (und ok bis gut was den Honig angeht).


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    habe gestern das Thymovar aus den Völkern genommen. Bei keinem der Völker habe ich nach vier Wochen mehr als 10 Milben gefunden. AS und TBE+OS im Juli waren wirksam, Haken dran.


    Aber: Obwohl alle Völker vor Beginn der Behandlung mit 8-10 Kilo Sirup und Futterteig aufgefüttert wurden sind sie vier Wochen später praktisch leer (Nein, es gab keine Räuberei :P). Jetzt muss im September jedes Volk noch 15 Kilo Apiinvert aufnehmen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich verwende Thymovar zur Nachbehandlung im Spätsommer, also fast den ganzen August über. Da stimmen die Temperaturen auch, im September ist es hier nicht mehr warm genug für eine gute Wirksamkeit.


    Da es eine Nachbehandlung ist müssen die Völker bei mir bereits im Frühjahr/Frühsommer anderweitig behandelt worden sein. Dazu zähle ich:


    - Mehrmalige Applikation des AS-Schwammtuchs bei Wirtschaftsvölkern

    - Sprühen von Oxalsäure im brutfreien Zustand


    Drohnenbrut wird von April bis Juni regelmäßig entnommen.


    Ich setze Thymovar gerne ein, da es ein mildes Mittel zum Abschluss der Entmilbung ist. Auch zeigt mir nach vier Wochen der Milbenfall auf den Windeln, wo ich möglicherweise noch einmal drauf schauen muss.


    Als erste Behandlung im Sommer halte ich es aber für ungeeignet, und auch die empfohlene Verknüpfung von zwei Behandlungen mit Thymovar halte ich für nicht empfehlenswert.



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Dass der Ableger behandelt wurde ist schon mal gut. Schade nur, dass es mit Milchsäure war. Da deren Wirksamkeit viel geringer als Oxalsäure ist, ergibt sich hier meiner Meinung nach ein Dilemma : eine weitere Behandlung wäre zumindest sinnvoll, am praktischsten wäre jetzt allerdings Ameisensäure, die auf den Ableger allerdings sehr negative Auswirkungen hätte.


    Gute Alternativen wären Varromed (superteuer wenn es nur für ein Volk benötigt wird) oder ein Thymolprodukt (auch teuer, zudem braucht es noch wochenlang warmes Wetter).


    Also: per Ferndiagnose ist Hilfe kaum möglich. Ich habe Ableger auch schon nur mit MS behandelt, und sonst erst mit Träufelbehandlung im Winter. Haben sie überlebt. Sonst habe ich auch Ende August schon mit AS-Schwammtuch gearbeitet, was auch geklappt hat.


    Mein gegenwärtiges Vorgehen: OS brutfrei sprühen, Anfang August Thymovar.


    Beste Grüße


    Peter