Beiträge von Elbdorfbiene

    Hallo zusammen,


    bei der einräumigen Führung im "kleinen" Brutraum ist die eigene Wachsstrecke sehr viel leichter umzusetzen.


    Im Grunde gehe ich immer so vor, dass ich am Ende einer Saison das Wachs aus Drohnenwaben, und stark verpollten Honigwaben nutze, um mir daraus Mittelwände für die neue Saison gießen zu lassen. Das sind immer so etwa 700g "neues" Wachs pro Volk.


    Die TBE führe ich nun normalerweise zweijährig durch, so dass zum einen das "neue" Wachs gut genutzt wird (der Rest geht in halbe Mittelwände oder Anfangsstreifen im Honigraum), andererseits das "alte" Wachs aus eingeschmolzenen Brutwaben in die Kerzenherstellung geht.


    Ich finde das ist ein schöner Kreislauf, der die Verwendung von Eigenwachs verbunden mit einem zweijährigen Kunstschwarm pro Volk sauber in die einräumige Betriebsführung integriert.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    zunächst einmal: Insgesamt fehlen in deinem Post alle für eine Beantwortung der Frage relevanten Information.


    Das soll mich nun aber nicht von einer Antwort abhalten ;)


    Wenn die Bienen aus der Brut gehen, im Spätherbst nicht ungewöhnlich, ist ein temporär erhöhter Milbenfall normal - erst Recht, wenn mit einem Varroizid behandelt wurde.


    Bitte beachte auch, dass das Sprühen mit Milchsäure nicht optimal ist, und seit 2017 die viel wirksamere Oxalsäure das Mittel der Wahl zum Sprühen ist. Wenn du freilich gesprüht hast - war das Volk dann noch in Brut? Dann wäre das Sprühen nur eingeschränkt wirksam gewesen.


    Jedenfalls ist es wahrscheinlich, dass das gezeigte Volk, sofern es noch in ausreichender Stärke vorhanden ist, das Frühjahr erlebt - Varroazusammenbrüche finden meist nicht mehr im November statt. Lass das Volk jetzt einfach in Ruhe, und führe die Winterbehandlung zu einem geeigneten Zeitpunkt durch.


    Beste Grüße


    Peter

    Ausserdem meldet wohl kaum ein Imker einen Ausbruch, wenn er dafür seine Völker verliert und als "Schmuddel-Imker" dasteht.

    wenn man alle 2-3 Jahre seine Proben macht, wird niemand ernsthaft von einem Schmuddel-Imker reden. Und es wird auch nur in extrem seltenen Fällen noch notwendig sein, dass man durch die Sanierung Völker verliert.

    Ich kenne die jährliche Abgabe der Futterkranzprobe als das übliche Vorgehen, wie ist es denn allgemein so bei den Forennutzern hier?

    Auch ich denke, dass war ein Varroarschaden.


    Die Schwammtuch-Methode wird vielerorts noch erklärt und gelehrt, ist meiner Erfahrung nach total unzuverlässig und unzureichend. Besser sind Langzeitverdunster.

    Sowohl Schwammtuch als auch Verdunster haben spezifische Vor- und Nachteile. Richtig angewendet ist das Schwammtuch weder unzuverlässig, noch unzureichend. Auch einen Königinnenverlust muss ich noch erleben.

    Moin,


    Linde all the way. Ob Sommer oder Winter würde ich davon abhängig machen, welche Lindenart in deiner Ecke dominant ist, und dann die andere Pflanzen.


    Achso, Gründe:


    - Linden sind ein Stück Kulturgut


    - Linden kommen mit trockenem und heißem Wetter relativ gut zurecht


    - Niemand parkt freiwillig darunter


    - Linden sind hervorragende Trachtpflanzen


    Lindenbegeisterte Grüße


    Peter

    Bei uns bringt die Spättracht aus Buchweizen, Springkraut und Senf 5 bis 50 kg pro Volk und ein dementsprechende Durcheinander bis hin zu einem Brutstop aufgrund verhonigter Bruträume.

    Wenn das "nichts" ist, was erntet man dann bei Dir im Frühjahr?

    Moin,


    Wenn das auf mich bezogen war: Im Bundesland FHH liegt der langjährige Mittelwert für die Jahresernte bei etwa 22-25 Kg, im Frühjahr sind es etwa 40% davon. Ich bin mir aber auch recht sicher, dass in den meisten Regionen Deutschlands nach dem Abschleudern nur noch wenige Kilo eingetragen werden.


    Du scheinst bei dir ganz außerordentliche Bedingungen zu haben, so dass deine Betriebsweise sich sicherlich deutlich von meiner unterscheidet. Ungeachtet dessen: Aloha sollte herausfinden, wie relevant die Trachtquellen sind, und auch mit Blick auf tägliche Einträge und den Blühverlauf der Spättracht (so es denn eine ist) entscheiden.


    Falls ich nicht gemeint war trotzdem danke für's Lesen :)


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ich würde das auf keinen Fall machen. Insbesondere bei den ganz Kleinen darf der Abstand gerne ganz groß sein! Meine sechsjährige Tochter nehme ich mittlerweile regelmäßig zu den Völkern mit, aber unser Jüngster will direkt in die Kisten klettern, weswegen wir im Garten jetzt ein Tor zwischen den Völkern und dem Rest aufgestellt haben. Mit Schulkindern geht das schon gut, aber gerade bei einem Hort kann viel zu viel schief laufen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Je mehr ich lese umso mehr werde ich vom Saulus zum Paulus.


    Ich werde es definitiv nächstes Jahr auch einsetzen, gerade letztes Wochenende hatte ich ein Volk mit vereinzelt aufsitzenden Milben. Bei 18 Grad und Sonne hab ich noch ein Schwammtuch geschmissen, was auch scheinbar gut gewirkt hat. Aber da hätte ich mir schon eine Alternative gewünscht.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    schau dir das Feld mal an, ist das einfach nur eine mit Spätblühern bepflanzte Fläche, oder vielleicht eine richtige Trachtquelle?


    Denk' daran, dass, die Einträge jetzt nicht mehr mit denen des Frühjahrs/Sommers verglichen werden können, da die Menge an Flugbienen und Zahl an Sonnenstunden immer weiter runter geht.


    Wieg einfach, und prüfe wieviel noch zum Zielgewicht fehlt. Wenn du mit einem zweizwargigen Brutraum arbeitest hast du da einen ziemlich breiten Korridor.


    Beste Grüße


    Peter

    Was würdet ihr machen?

    Moin,


    das Volk wiegen, und dann entscheiden. Ggf. ersparst du dir die weitere Auffütterung, oder du musst tatsächlich Platz schaffen. Letzteres allerdings nur, wenn da kein Platz für eine Wintertraube mit 10000 Bienen ist, das entspricht der äquivalenten Fläche von etwa vier unbesetzten DNM-Waben.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin zusammen,


    als ich vor fünf Jahren das erste Mal eingefüttert habe habe ich nach dem Rat meiner Patin gearbeitet: "Füll einfach so lange nach, bis sie nichts mehr nehmen!" Das hat irgendwie geklappt. Das erste Jahr war sowieso wild und voll imkerlicher Desaster geprägt. Ich war jünger und dümmer als heute, und so stellte ich mir im Frühjahr garnicht die Frage nach der Futtersituation.


    So ähnlich lief es im zweiten Jahr, ich hatte zwischenzeitlich auf die einräumige Betriebsführung umgestellt, und verließ mich beim Einfüttern immerhin sogar schon auf leichtes Anheben von Hand.


    Im folgenden Frühjahr trieb mich die Lektüre des Imkerforums dann doch dazu, mir eine günstige Hebezugwaage zu erwerben. Als direkte Konsequenz habe ich alle meine Völker einer Notfütterung unterzogen.


    Seitdem arbeite ich mit Waage, was mir bei einer einräumigen Führung mit 50.000-60.000 Zellen (aka Zander oder Segeberger) einfach als notwendig erscheint. Mit zwei Zwargen verstehe ich eine Fütterung nach Gefühl sehr gut, und auch bei Großraumbeuten ist's entspannt.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin Andreas,


    Genauso wie dir geht es mir, eine Inselkönigin aus der nächstes Jahr gezüchtet werden soll, und jede Woche gibt es ein bis zwei Weiselzellen.


    Normalerweise würde ich sie machen lassen, aufgrund der geplanten Zucht mit eigenem Material breche ich aber seit August jede Woche die Zellen :|


    Ich nehme an, dass dies in der nächsten Zeit wegen der fallenden Temperaturen und kürzeren Tage eingestellt wird. Schade ist es trotzdem :(


    Beste Grüße


    Peter