Beiträge von Elbdorfbiene

    Moin,


    wenn es die perfekte Beute gäbe, dann würden alle Imker auf der Welt sie einsetzen. Alle haben sie unterschiedliche Vor- und Nachteile, und oftmals läuft es auf persönliche Präferenzen hinaus, die dann bestimmte Eigenschaften des jeweiligen Beutensystems entscheidend machen.


    Übrigens ist man mit Segebergern nicht dazu gezwungen, mit zwei Bruträumen zu imkern ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Ich kenne keinen, der von Flach- oder Halbzargen wieder zu 1.0 zurückgewechselt wäre :)

    Ich habe zwei Jahre lang mit einer Mischung aus 1.0 und 0.5 gearbeitet, dieses Jahr nutze ich die 0.5 nur noch als Aufsatz für die Futtertröge. Vom Aufwand ist es für mich einfach günstiger mit den 1.0ern, aber je weiter ich mich von meinen blutjungen 42 Lenzen entferne, umso sinnvoller mag 0.5 wieder werden.


    Ganze, deutschnormale Grüße


    Peter

    Moin,


    Seit vier Jahren lagere ich meine honigfeuchten Waben nach dem Abschleudern in großen Plastikboxen mit Deckel im Keller. Pollen entferne ich, die Waben sind natürlich unbebrütet. Ich hatte mit diesen Waben noch nie Probleme mit Gärung, Schimmel, Motten usw.


    Die letzte Tracht enthält hier immer Linde, ich hatte irgendwo gelesen, dass dies ein wichtiger Faktor ist.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin in die Runde.


    Alle zehn eingewinterten Völker sind wohlauf und wurden am 25.12. beträufelt. Kein einziges ist schwach, zwei sind enorm stark. Im Frühjahr werde ich definitiv mehrere verkaufen müssen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ein Teil der Vorvorjahresernte ist bei mir in Phasentrennung gegangen und erste Gärung hat begonnen. Diesen Honig verwende ich als Backhonig (speziell jetzt: Honigkuchen! Bei vielen Rezepten kann problemlos noch etwas vom Zucker durch weiteren Honig ersetzt werden). Schäumend gärenden Honig würde ich dafür aber nicht mehr verwenden.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ist hier genauso, augenscheinlich blüht nur noch Efeu, jedoch sind dort nur Wespen und Schwebefliegen zu finden, ab und an kommt eine Hornisse zum Naschen vorbei. Die Bienen finden scheinbar etwas Anderes.


    Beste Grüße


    Peter

    Aber: Obwohl alle Völker vor Beginn der Behandlung mit 8-10 Kilo Sirup und Futterteig aufgefüttert wurden sind sie vier Wochen später praktisch leer (Nein, es gab keine Räuberei :P). Jetzt muss im September jedes Volk noch 15 Kilo Apiinvert aufnehmen.

    Dann hast Du aber sicher volle Kisten ; alles in Brut umgesetzt, oder ?


    Darin könnten sich schon noch "Überraschungen" verbergen ;)

    Moin,


    ich würde meinen, das unerwartete Auftreten konstitutiert eine Überraschung ;)


    Aber mal im Ernst: Völker nach 3x Schwammtuch bzw. TBE+OS mit keinem nennenswerten Fall, nach zwei Wochen Fütterung dann Thymovar vier Wochen bei idealen Bedingung und dann praktisch kein Fall mehr.


    Ich lege Mitte September nochmal Schieber ein, aber dieses Jahr ist bislang echt milbenarm (und ok bis gut was den Honig angeht).


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    habe gestern das Thymovar aus den Völkern genommen. Bei keinem der Völker habe ich nach vier Wochen mehr als 10 Milben gefunden. AS und TBE+OS im Juli waren wirksam, Haken dran.


    Aber: Obwohl alle Völker vor Beginn der Behandlung mit 8-10 Kilo Sirup und Futterteig aufgefüttert wurden sind sie vier Wochen später praktisch leer (Nein, es gab keine Räuberei :P). Jetzt muss im September jedes Volk noch 15 Kilo Apiinvert aufnehmen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich verwende Thymovar zur Nachbehandlung im Spätsommer, also fast den ganzen August über. Da stimmen die Temperaturen auch, im September ist es hier nicht mehr warm genug für eine gute Wirksamkeit.


    Da es eine Nachbehandlung ist müssen die Völker bei mir bereits im Frühjahr/Frühsommer anderweitig behandelt worden sein. Dazu zähle ich:


    - Mehrmalige Applikation des AS-Schwammtuchs bei Wirtschaftsvölkern

    - Sprühen von Oxalsäure im brutfreien Zustand


    Drohnenbrut wird von April bis Juni regelmäßig entnommen.


    Ich setze Thymovar gerne ein, da es ein mildes Mittel zum Abschluss der Entmilbung ist. Auch zeigt mir nach vier Wochen der Milbenfall auf den Windeln, wo ich möglicherweise noch einmal drauf schauen muss.


    Als erste Behandlung im Sommer halte ich es aber für ungeeignet, und auch die empfohlene Verknüpfung von zwei Behandlungen mit Thymovar halte ich für nicht empfehlenswert.



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Dass der Ableger behandelt wurde ist schon mal gut. Schade nur, dass es mit Milchsäure war. Da deren Wirksamkeit viel geringer als Oxalsäure ist, ergibt sich hier meiner Meinung nach ein Dilemma : eine weitere Behandlung wäre zumindest sinnvoll, am praktischsten wäre jetzt allerdings Ameisensäure, die auf den Ableger allerdings sehr negative Auswirkungen hätte.


    Gute Alternativen wären Varromed (superteuer wenn es nur für ein Volk benötigt wird) oder ein Thymolprodukt (auch teuer, zudem braucht es noch wochenlang warmes Wetter).


    Also: per Ferndiagnose ist Hilfe kaum möglich. Ich habe Ableger auch schon nur mit MS behandelt, und sonst erst mit Träufelbehandlung im Winter. Haben sie überlebt. Sonst habe ich auch Ende August schon mit AS-Schwammtuch gearbeitet, was auch geklappt hat.


    Mein gegenwärtiges Vorgehen: OS brutfrei sprühen, Anfang August Thymovar.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    so einen Fall hatte ich letztes Jahr. Teure Inselkönigin, ich war echt gespannt.


    Nach einer Woche erste Weiselzellen, die ich dann wöchentlich gebrochen habe, schließlich hatten der Züchter und auch die Weisheit des Forums dazu geraten.


    Das habe ich dann bis Ende Oktober getan.


    Im Frühjahr ging das Spiel wieder los, da habe ich sie dann machen lassen. Zwei Wochen später ging ein kleiner Schwarm aus dem Volk ab, die teure Königin war aber nicht mehr dabei, und auch nicht im Volk. Mit der war sicherlich etwas nicht in Ordnung.


    Also: Lass sie einfach.



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    in den letzten Jahren hatte ich immer bei einer großen deutschen Einzelhandelskette 99*1 Kilo Zucker bestellt, und nochmal 50Kg einige Zeit hinterher mit ein paar Dingen, die man sonst immer so braucht. Unschlagbar günstig.


    Aufgrund der Covid-19-Pandemie verschickt besagter Händler nur noch "haushaltsübliche" Mengen, also nicht mehr als fünf Einheiten. Das ist dann doof.


    Nun habe ich dieses Jahr zum ersten Mal bei der Baywa Apiinvert bestellt. Zweieinhalb mal so teuer wie mit Zucker anrühren, aber dafür superkomfortabel: kein Zucker in der Küche unter den Füßen, kein Rühren & Warten, kaum Räubereigefahr. Die TBE-Einheiten haben auch mit dem Apiinvert für mich wahrnehmbar genauso gut gebaut wie mit 1:1-Zuckerwasser.


    Imker gönnt sich (und dem Hersteller) ja sonst nichts ;)


    Beste Grüße


    Peter

    Ich wollte meine Ableger, die im Mai mit Oxalsäure behandelt wurden. eigentlich heute/morgen mit Thymovar behandeln. Jetzt soll es aber die nächsten Tage mehrmals über 30° Grad werden.


    Soll ich jetzt noch 1-2 Wochen warten, in der Hoffnung, dass es wieder milder wird oder in Kauf nehmen, dass die Völker erhöhtem Stress ausgesetzt sind?


    Diese Abwägung fällt mir irgendwie schwer. Ich tendiere jetzt aber dazu abzuwarten.

    Moin,


    bei meinen Völkern liegt seit Sonntag das Thymovar auf. In den beiden letzten Jahren hatte ich während der Behandlung ähnliche Temperaturen wie jetzt (bis 34 Grad), von daher mache ich mir keine Sorgen.


    Thymovar ist meine Spätsommerbehandlung, die alle Völker durchlaufen. Vorher wurden aber alle Völker mit Schwammtüchern behandelt, oder brutfrei mit Oxalsäure besprüht. Das Thymol kommt dann nach der ersten Futtergabe im August rein.


    Zum Abschluss der Anwendung kann ich am Milbenfall erkennen, wo ich ggf. noch einmal drauf schauen muss, aber grundsätzlich ist die oben genannte Kombination meiner Erfahrung nach hochwirksam.


    Beste Grüße


    Peter