Beiträge von Elbdorfbiene

    Moin,


    Linde all the way. Ob Sommer oder Winter würde ich davon abhängig machen, welche Lindenart in deiner Ecke dominant ist, und dann die andere Pflanzen.


    Achso, Gründe:


    - Linden sind ein Stück Kulturgut


    - Linden kommen mit trockenem und heißem Wetter relativ gut zurecht


    - Niemand parkt freiwillig darunter


    - Linden sind hervorragende Trachtpflanzen


    Lindenbegeisterte Grüße


    Peter

    Bei uns bringt die Spättracht aus Buchweizen, Springkraut und Senf 5 bis 50 kg pro Volk und ein dementsprechende Durcheinander bis hin zu einem Brutstop aufgrund verhonigter Bruträume.

    Wenn das "nichts" ist, was erntet man dann bei Dir im Frühjahr?

    Moin,


    Wenn das auf mich bezogen war: Im Bundesland FHH liegt der langjährige Mittelwert für die Jahresernte bei etwa 22-25 Kg, im Frühjahr sind es etwa 40% davon. Ich bin mir aber auch recht sicher, dass in den meisten Regionen Deutschlands nach dem Abschleudern nur noch wenige Kilo eingetragen werden.


    Du scheinst bei dir ganz außerordentliche Bedingungen zu haben, so dass deine Betriebsweise sich sicherlich deutlich von meiner unterscheidet. Ungeachtet dessen: Aloha sollte herausfinden, wie relevant die Trachtquellen sind, und auch mit Blick auf tägliche Einträge und den Blühverlauf der Spättracht (so es denn eine ist) entscheiden.


    Falls ich nicht gemeint war trotzdem danke für's Lesen :)


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ich würde das auf keinen Fall machen. Insbesondere bei den ganz Kleinen darf der Abstand gerne ganz groß sein! Meine sechsjährige Tochter nehme ich mittlerweile regelmäßig zu den Völkern mit, aber unser Jüngster will direkt in die Kisten klettern, weswegen wir im Garten jetzt ein Tor zwischen den Völkern und dem Rest aufgestellt haben. Mit Schulkindern geht das schon gut, aber gerade bei einem Hort kann viel zu viel schief laufen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Je mehr ich lese umso mehr werde ich vom Saulus zum Paulus.


    Ich werde es definitiv nächstes Jahr auch einsetzen, gerade letztes Wochenende hatte ich ein Volk mit vereinzelt aufsitzenden Milben. Bei 18 Grad und Sonne hab ich noch ein Schwammtuch geschmissen, was auch scheinbar gut gewirkt hat. Aber da hätte ich mir schon eine Alternative gewünscht.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    schau dir das Feld mal an, ist das einfach nur eine mit Spätblühern bepflanzte Fläche, oder vielleicht eine richtige Trachtquelle?


    Denk' daran, dass, die Einträge jetzt nicht mehr mit denen des Frühjahrs/Sommers verglichen werden können, da die Menge an Flugbienen und Zahl an Sonnenstunden immer weiter runter geht.


    Wieg einfach, und prüfe wieviel noch zum Zielgewicht fehlt. Wenn du mit einem zweizwargigen Brutraum arbeitest hast du da einen ziemlich breiten Korridor.


    Beste Grüße


    Peter

    Was würdet ihr machen?

    Moin,


    das Volk wiegen, und dann entscheiden. Ggf. ersparst du dir die weitere Auffütterung, oder du musst tatsächlich Platz schaffen. Letzteres allerdings nur, wenn da kein Platz für eine Wintertraube mit 10000 Bienen ist, das entspricht der äquivalenten Fläche von etwa vier unbesetzten DNM-Waben.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin zusammen,


    als ich vor fünf Jahren das erste Mal eingefüttert habe habe ich nach dem Rat meiner Patin gearbeitet: "Füll einfach so lange nach, bis sie nichts mehr nehmen!" Das hat irgendwie geklappt. Das erste Jahr war sowieso wild und voll imkerlicher Desaster geprägt. Ich war jünger und dümmer als heute, und so stellte ich mir im Frühjahr garnicht die Frage nach der Futtersituation.


    So ähnlich lief es im zweiten Jahr, ich hatte zwischenzeitlich auf die einräumige Betriebsführung umgestellt, und verließ mich beim Einfüttern immerhin sogar schon auf leichtes Anheben von Hand.


    Im folgenden Frühjahr trieb mich die Lektüre des Imkerforums dann doch dazu, mir eine günstige Hebezugwaage zu erwerben. Als direkte Konsequenz habe ich alle meine Völker einer Notfütterung unterzogen.


    Seitdem arbeite ich mit Waage, was mir bei einer einräumigen Führung mit 50.000-60.000 Zellen (aka Zander oder Segeberger) einfach als notwendig erscheint. Mit zwei Zwargen verstehe ich eine Fütterung nach Gefühl sehr gut, und auch bei Großraumbeuten ist's entspannt.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin Andreas,


    Genauso wie dir geht es mir, eine Inselkönigin aus der nächstes Jahr gezüchtet werden soll, und jede Woche gibt es ein bis zwei Weiselzellen.


    Normalerweise würde ich sie machen lassen, aufgrund der geplanten Zucht mit eigenem Material breche ich aber seit August jede Woche die Zellen :|


    Ich nehme an, dass dies in der nächsten Zeit wegen der fallenden Temperaturen und kürzeren Tage eingestellt wird. Schade ist es trotzdem :(


    Beste Grüße


    Peter

    Welche Veränderung am Etikett kann ich vornehmen, damit ich und meine Kunden diese beiden so unterschiedlichen Lindenhonige unterscheiden können?

    Moin,


    idealerweise machst du eine Pollenanalyse, die muss auch nicht viel kosten (30-40€, bei Interesse gerne PN). Dann könntest du ggf. den stärkeren sogar als Linden(blüten)honig anbieten, den anderen als Sommertracht mit Linde.


    Beste Grüße


    Peter

    Anfang September habe ich aus den Völkern die Thymovarstreifen entnommen. Kein Volk hatte nach drei Wochen mehr als 80 Milben auf den Schiebern (bis auf eines, dort purzelten knapp 200- hier wird nochmal kontrolliert).


    Behandelt wurden die Völker davor mit Schwammtuch (Wirtschaftsvölker), oder brutfrei mit gesprühter Oxalsäure (Ableger, Sauglinge). Dieses Jahr gab es keine TBE, dafür nächstes Jahr bei allen. Das wird interessant.



    Beste (hoffentlich!) entmilbte Grüße


    Peter

    Moin,


    rall0r Sehr interessant! meine vorherige Aussage will ich kassieren, und Varromed nächstes Jahr testweise an einigen Völkern an Stelle des Schwammtuches im Sommer einsetzen (meine Spätsommerbehandlung mit Thymovar an allen Völkern behalte ich aus verschiedenen Gründen bei).


    Gibt es eine empfehlenswerte Bezugsquelle?


    Beste Grüße


    Peter

    Servus,


    für die Spätsommerbehandlung werden 3-5 Anwendungen empfohlen. Ab 30 TBI können (sollen?) auch mehr als die 45ml pro Anwendung verwendet werden. Mit mehr als 3 Völkern pro Flasche würde ich nicht rechnen. Aber am Ende geht's ja auch um (noch nicht zahlreiche) Erfahrungswerte, und die können mich womöglich widerlegen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    ich sehe bei dem Mittel folgende Vor- und Nachteile


    + Wetterunabhängig

    + Gute Wirksamkeit

    + Gute Bienenverträglichkeit


    - Aufwand nicht wirklich geringer als Schwammtuch oder Dispenser

    - Hoher (!) Preis

    - Imkerverträglichkeit auch nur mittelgut


    Das Mittel könnte somit für die Sommerbehandlung bei ungünstigen Wetterbedingungen als Alternative zur Ameisensäure eingesetzt werden. TBE und Oxalsäure sind meiner Einschätzung nach aber nach wie vor das überlegene Verfahren.


    Wird Varromed nur in der Sommerbehandlung eingesetzt dann reicht eine Flasche für etwa zwei Völker. Beim derzeit günstigsten Internetpreis von etwa 28€ für die Flasche sind das also schonmal 14€ pro Volk. Auch vom Kostengesichtspunkt ist Varromed also der TBE nicht überlegen.


    Sollte sich am Preis nicht noch wesentlich etwas ändern fällt es mir schwer, hier ein wirklich alternatives Varroizid zu erkennen. Oder habe ich etwas übersehen?



    Beste Grüße


    Peter