Beiträge von Elbdorfbiene

    So, und einen letzten habe ich noch: Scheinbar habe ich doch keine Königin übersehen, denn die geschröpften Völker waren/sind allesamt weiselrichtig. Somit kann ich mir nur noch vorstellen, dass zum Zeitpunkt der Erstellung keine Larven im richtigen Alter im Volk waren, wohl aber Stifte, die aber natürlich nach zwei Tagen noch nicht umgearbeitet waren.


    Und einen allerletzten: Ich konnte gestern im SBA 10 Weiselzellen verschulen, 50% Annahmerate - nicht toll, aber auch nicht schlecht.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Genau wie oben beschrieben. Zusätzlich vielleicht noch die Traube mit Wasser besprühen, in einen Eimer schütten/fegen, dann den eigentlichen Brutraum auf den Boden stellen, ein paar Mittelwände herausnehmen, Eimer in die Lücke entleeren, Mittelwände einsetzen, Deckel zu. Dann erstmal auf die Hände setzen.


    Vorher kannst du ja mal schauen, ob sie unter dem Bodengitter gebaut haben. Sollte da schon Brut sein würde ich sie entfernen.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    wenn Tracht genutzt wird würde ich grundsätzlich kein Varroazid einsetzen.


    Eine Alternative wäre der Einsatz einer Fangwabe: Hierzu idealerweise einen Drohnenrahmen mit offener Brut in die Völker geben, und diesen vor Schlupf der ersten Drohnen entfernen.


    Dies macht eine Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe allerdings nicht unnötig!


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    beim Lesen des Threads komme ich mir dieses Jahr wie in einer Parallelwelt vor, denn hier ertrinken die Völker für meine Verhältnisse im Honig ! Nachdem ich vor zwei Wochen die zuerst aufgesetzten Halbzargen geschleudert, und pro Volk im Schnitt 8 Kg Honig geerntet habe, MUSS ich dieses Wochenende die folgend aufgesetzten Ganzzargen schleudern, geschätzt jeweils mindestens 15 Kg pro Volk. Die Halbzargen sind auch bereits wieder angetragen, und können vor der Linde ein zweites Mal geschleudert werden.

    Relativierend habe ich natürlich zwei Problemkandidaten, aber der Rest überrascht mich wirklich.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin Eva,


    der Ton ist hier mitunter etwas rau, aber ein besseres Forum zur Imkerei kenne ich nicht. Bleib ruhig angemeldet, hin und wieder ist auch sicherlich ganz hilfreich Fragen zu stellen (und sei es nur per persönlicher Nachricht). Der Informationsgehalt ist natürlich auch für den Gastleser hoch. Und für ein Internetforum sind wir hier nun wirklich ein Streichelzoo ;)


    Holz ist im Norden nicht so einfach, ich kenne im Verein aber auch einige die damit arbeiten und keine Probleme haben. Ich habe meine Holzbeutenteile von meiner Imkerpatin übernommen, fand es aber ganz gut, die beiden Materialien mehrere Jahre lang parallel zu nutzen (und es noch zu tun).


    Nochmal zum Winter: Bedenke, dass gesunde Bienenvölker im Spätherbst ihr Brutgeschäft beenden, und erst im Spätwinter wieder damit anfangen. In der Zwischenzeit wird kaum Futter benötigt. Solange wiege ich die Völker auch nur monatlich, aber ab Mitte Februar schon zweimal im Monat. Hier irgendwo im Forum wurde auch die recht genaue Daumenregel zum Verbrauch im Winter gepostet:


    Oktober-Januar jeweils 1 Kg

    Februar 2 Kg

    März 4 Kg

    April 4 Kg


    Das alles bei ungünstigem Wetter. Meine Erfahrung stimmt damit recht gut überein. Für einzargig geführte Völker.


    Einen guten Einstieg in die Imkerei und beste Grüße


    Peter

    Moin Eva,


    die Frage ob Holz oder Styropor ist eine Grundsatzfrage in der Imkerei. Man kann mit beiden Beutenmaterialien erfolgreich imkern. Im Allgemeinen sind Hartschaumbeuten in Norddeutschland oder auch Skandinavien weit verbreitet, im Süden setzt man eher auf Holz. Den Grund dafür sehe ich bei mir ganz gut: Sofern ich nicht alle 2-3 Jahre Beutenteile abschleife und neu öle fallen sie mir recht zügig auseinander, dass ist ein Aufwand den ich mit den Styro-Segebergern nicht habe. Da steht höchstens alle 5-6 Jahre ein neuer Anstrich an.

    Dann ist da noch die Sache mit dem Gewicht. Eine Holzzarge wiegt mehr als das doppelte einer Hartschaumzarge.

    Schließlich ist meine Erfahrung, dass die Völker in Styroporbeuten zur Auswinterung mehr Futter haben, eine höchst subjektive Einschätzung von mir ist auch, dass Völker in diesen Beuten etwas stärker aus dem Winter kommen.


    Die Überwinterung mit offenem Boden ist eine recht übliche Sache, Wärmeprobleme gibt es nicht. Das liegt auch daran, dass die Bienen sich im Winter kompakt zusammenziehen, und die Traube die meiste Zeit nur schwach heizen. Ich überwintere meine Völker auf 14-15Kg Futter, und in den Monaten Oktober bis Januar wird meist nicht mehr als ein Kg Futter pro Monat verbraucht. Der eigentliche Verbrauch beginnt mit dem Start des Brutgeschäftes so ab Februar.


    Da du von Honigverbrauch im Winter schreibst: Meine Völker haben im Wintervorrat nur den Honig, den sie nach der Abschleuderung im Juli sammeln, das sind geschätzt so 3-4 Kg. Das restliche Winterfutter gebe ich in Form von Zuckerwasser.


    Beste Grüße


    Peter

    Eine Frage also an euch erfahrene Imker: Ich habe ein paar Artikel aus den Jahren 1847 aufwärts gefunden zu den ungünstigen klimatischen Verhältnissen in Holzbeuten, Probleme mit Feuchtigkeit und Kälte, wie sie heute ja auch noch da sind (ein Freund hat eine Einraumbeute von Mellifera, die war letzten Herbst extrem feucht obwohl sie trocken und aufgebockt steht und Styroporbeuten, die sind trotz der Isolierung feucht und schimmeln in den Ecken ein wenig).

    Moin,


    ich habe Holz- und Styroporbeuten.


    Besagte Probleme sind mir fremd. Überwintert wird mit offenem Boden.


    Meiner Wahrnehmung nach überwintern die Bienen an meinen Standorten in Hartschaumbeuten besser, auch aus anderen Gründen nutze ich die Holzteile nur noch, bis sie auseinanderfallen (bei der ersten ist es dieses Jahr soweit).


    Beste Grüße


    Peter

    Liebes Forum,


    da ich in Hamburg schon überall Blütenansätze bzw. die weitere Entwicklung dieser schönen und verlässlichen Tracht erkennen kann, möchte ich gerne den diesjährigen Lindenthread eröffnen ! :)


    Mein prognostizierter Start für die Freie und Hansestadt: 07.06.-10.06.2019, also zumindest eine Woche später als 2018 - und immer noch ziemlich früh.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    aus dem Umland habe ich Ähnliches gehört, stellenweise wird mit Totalausfall der Frühtracht gerechnet.


    Ich hingegen bin zufrieden, die erste Ernte war in Ordnung, und vor der Linde wird die Schleuder nochmal angeworfen. Bei diesem Wetter wird erstaunlicherweise akzeptabel eingetragen, und ich rechne damit, dass ich in diesem Jahr die durchschnittliche Ernte pro Volk deutlich übertreffe.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Ich bin nicht in einer Gegend, in der 50Kg/Volk/Jahr der Maßstab sind, meine Ernten liegen typischerweise um, meist leicht über dem Hamburger Durchschnitt.

    Die Pfefferle-Böden nutze ich nur wenn ich ein Volk verstelle, in etwa 50% der Fälle wird dort unter den Rähmchen Wildbau bis zum Bodengitter angelegt. Und der ist leider maximaldoof, da Wabenziehen zum garantierten Abriss des Wildbaus führt.


    Nach dem Verstellen kommt dann ein Flachboden zum Einsatz.

    Ich probiere dieses Jahr erstmalig bei vier Völkern den einzargigen Brutraum aus. Dabei fällt mir auf, dass beim Umhängen von Honig-/Pollenwaben vom BR in den HR leider schnell mal die Königin in den HR schlupft, was zu einem gewissen Kuddelmuddel führt.


    Die Nektardusche durch das Abstoßen von Waben mit frisch eingetragenem Nektar, ist auch nicht optimal.


    Wie macht Ihr Zander-1-Zarger-Profis das, wenn ihr Waben von unten hochhängt? Das ggf. recht lange Suchen bis man die Königin gefunden hat kann ja auch nicht die Lösung sein (zumal in dem einen BR die Waben ja immer gut besetzt sind).

    Moin,


    Hab zwar kein Zander, aber aus dem Brutraum hänge ich nichts nach oben. Nie.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Bin aber auch kein Profi

    Hallo


    das entweiselte Volk könnte man auch suchen


    Gruß Uwe

    Moin Uwe,


    bei der nächsten Durchsicht in dieser Woche dürfte ich es finden, und könnte es notfalls als "Plan B" verwenden. Der Sammelbrutableger steht nun allerdings da, wo alle weiteren Schritte der Königinnenvermehrung maximal einfach sind.


    Beste Grüße


    Peter


    P.S. Ich vergaß zu schreiben: Die Bienenfluchten haben bei allen Völkern einwandfrei funktioniert.