Beiträge von Elbdorfbiene

    Nee, also für den Honigraum sind die erstmal OK.

    Durch die fehlende Mittelwand kann es aber sein, dass sie beim Schleudern leichter durchhängen und brechen. Also ganz sachte anschleudern und lieber einmal mehr wenden.


    Hans

    Moin,


    Solange die Rähmchen gedrahtet sind sollte das nicht notwendig sein, im Honigraum gebe ich regelmäßig halbe Mittelwände oder nur Anfangsstreifen für den Bautrieb. Wabenbruch hatte ich noch nie.


    Beste Grüße


    Peter

    Kommt denn aus Drohnenbrut so viel Wachs, dass sich das einschmelzen lohnt?

    Ich schneide keine Drohnen, deswegen weiß ich es nicht... :-)

    Eine voll verdeckelte Wabe Drohnenbrut im Rähmchenmaß DN gibt ca. 120g Wachs. Davon drei pro Jahr pro Volk, und es ist die halbe zweijährliche Wabenerneuerung (ich schmelze außerdem ca. ein Drittel der Honigwaben, und ersetze diese mit Anfangsstreifen, so gewinne ich genug Eigenwachs).


    Beste Grüße


    Peter

    Eine kleine Anekdote dazu:


    Letztes Jahr, ich war gerade beim Drohnenwaben einschmelzen, spielten meine Tochter und eine Freundin von ihr im Garten. Als das Einschmelzen fertig war schauten beide ganz gespannt in die Tonne. Natürlich ließ ich mich dazu hinreissen zu erzählen, dass die gegarten Drohnen essbar wären.


    Was passierte? Natürlich forderten mich dann meine liebe Frau, meine Tochter, ihre Freundin und deren Mutter dazu auf, das doch zu beweisen. Was ich auch tat. Geschmacklich ok, angebraten und etwas gewürzt sind sie bestimmt gut. Ich würde eine einfache Erdnusssauce und gegrilltes Gemüse dazu reichen.


    Jedenfalls wollten die Mädchen dann auch probieren. Während meine Tochter meinte, es schmecke "mittelgut", und keine weitere wollte, aß ihre Freundin mehrere. Die aus Singapur stammende Mutter bemerkte dann nur lakonisch "dass kommt dann wohl von meiner Seite der Familie" :huh: Alle Esser haben die Drohnen drinnen behalten und gut vertragen.


    Traut euch mal, im Thermokomposter werden sie auch von irgendjemandem gegessen! ;)


    Beste Grüße


    Peter

    sieht nach Maikrankheit (Suchfunktion oder googeln) aus. Entsteht durch Wassermangel, ist nicht ansteckend. Merkmal Pünktchen und Würstchenkot.

    Hi,


    Maikrankheit? Die entsteht doch bei einem Überangebot an Pollen und einem Mangel an Wasser. Die Farbe des Kots ist dann auch eher die des Pollens. Trotz des milden Wetters dürften Pollenangebot und Brutnestumfang noch nicht so groß sein, zumal in den meisten Gegenden Wasser gut verfügbar ist- das im Bild scheint mir eher klassische Ruhr zu sein. Für Nosema fehlt die Punktkettenform.


    Meine Meinung zum Volk: Wenn es das Frühjahr erlebt prüfe, wie stark es ist. Ein ausreichend starkes Volk kann die bekoteten Waben aus eigener Kraft reinigen. Andernfalls beginne im Frühjahr damit, die verdreckten Waben Stück für Stück gegen Mittelwände zu tauschen.


    Beste Grüße


    Peter

    Acht von acht noch am Leben, bei zweien sind nur noch fünf Kilo Futter in der Hütte, dort wird nach dem Sturm Futterteig gegeben.


    Der Rest ist vom Verbrauch, trotz langem Herbst, voll im Normalbereich, also neun bis elf Kilo Futter Stand gestern.

    Moin,


    Bei mir ist der Futterverbrauch, trotz des langen Herbstes, noch normal, allerdings dürfte es hier bald auch losgehen. Futterteig steht bei Bedarf in ausreichender Menge zur Verfügung.


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ich habe heute wieder Met angesetzt, 5Kg Honig mit 9,5l Wasser, Zitronensäure, Nährsalze, rehydrierte Reinzuchttrockenhefe (Portwein).


    Bereits vier Stunden nach dem Ansetzen ist die Gärung im Gärspund zu beobachten, spätestens übermorgen wird es im Keller wohl überall nach jungem Wein riechen - meine Königin ist schon begeistert 8o


    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    Ernsthaft, Futterwaben schleudern? Oder hast du mit Honig gefüttert?


    Ich würde sie entsorgen. Bei der Gelegenheit solltest du dir eine Kofferwaage besorgen, dann überfütterst du auch nicht.


    Kannst du bitte einmal beschreiben, was du seit dem Ende des Einfütterns an den Bienen gemacht hast?

    Ja das wird es wahrscheinlich sein. Übersäuert. 2-3 so kleine Päckchen Zitronensäure hab ich rein für den Geschmack und es schmeckt wie eine Mischung aus Zitronenlimo und Federweißer. Schon sehr lecker aber es befördert Dich umgehend auf die Toilette 😂



    Optional kann ich auch noch Kaltstart Hefe nehmen

    Moin,


    Für 4,5 Kg Honig nehme ich je nach Honig 20g-25g Zitronensäure. Wieviel ist bei dir ein Päckchen?


    Malaga ist schon gut, aber wirklich:Trockenreinzucht schlägt flüssig.


    Wenn's jetzt übersäuert ist würde ich es wegschütten, und neu ansetzen. Aber bitte nach bewährtem Rezept, es klingt etwas sehr Freihand was du machst.


    Beste Grüße und gutes Gelingen


    Peter

    Hi,


    Bernhard Grübel hatte es hier im Forum sehr gut beschrieben. Auch kann ich dir Stücklers "Met - Honigwein" ans Herz legen, denn die Zusammenhänge sollte man beim Winzern, genau wie beim Imkern, verstanden haben ;)


    Bist du nach einem bewährten Verfahren vorgegangen? Schon allein der Gärstarter ist, meiner Erfahrung nach, suboptimal, da mit einer Flüssighefe keine so guten Resultate mit Met erzielt werden. Viel besser ist da z.B. eine rehydrierte Reinzuchthefe, die fängt nach 20 Minuten sehr zügig mit der Gärung an, auch wenn 4,5 Kg Honig in 9l Wasser sind.


    Beste Grüße


    Peter

    Hi,


    meine grundsätzliche Meinung zum öffentlichen Entgelt: Im Vergleich zu vielen Unternehmen sind die Gehaltsbänder einfach viel zu niedrig. Besonders deutlich zeigt sich das in technischen Bereichen. Allerdings basieren die Entgeltgruppen auf den Laufbahngruppen der Beamten (A-Gruppen), und die hängen praktisch immer am Bildungsweg. Besonders verheerend ist dabei beispielsweise das nebeneinander von Beamten und Angestellten, wo schnell Unterschiede im Nettogehalt von mehreren hundert Euro im Monat, bei gleicher Tätigkeit, entstehen. Besonders deutlich zeigt sich das in der Lehrerschaft.


    Diese Stelle im Tread ist sogar bereits dem gehobenen Dienst zuzuordnen, so dass die Anforderungen neben der Ausbildung aus Sicht des Arbeitgebers sogar angemessen sind.


    Wie immer bei Lohn und Gehalt ist es aber auch eine Frage der Region, und der Branche. Landwirtschaft & Friends sind leider (noch) keine Tätigkeitsfelder zum reich werden. Lukrativer dürften da natürlich Bayer & Co sein.



    Beste Grüße


    Peter

    Moin,


    es gibt wohl den einen Berufs- oder Nebenerwerbsimker, der sich so ein zweites Standbein schafft (gut, dann normalerweise mit 50%-Stellen).


    Das Anforderungsprofil ist durchaus typisch für Stellen im öffentlichen Dienst, da wird entlang des die Entgeltgruppe bestimmenden Bildungsweges gerne alles mit angeflanscht, was irgendwie gebraucht werden könnte.


    Im konkreten Fall, sowie vielen anderen Stellenausschreibungen im öffentlichen Bereich, frage ich mich, wie hoch der durchschnittliche Erfüllungsgrad der Anforderungen bei den erfolgreichen Bewerbern letztendlich ist. Ich wäre nicht verwundert, wenn er niedrig ist.



    Beste Grüße


    Peter