Beiträge von C.S.

    Ich glaube nicht, dass es daran lag. Wenn wenigstens eine Wabe mit offener Brut unten war, gibt es keinen Grund für die Bienen, diese und die Königin unter dem Absperrgitter zurückzulassen. Und die Königinnenableger liefen ja schon einen kompletten Brutsatz.

    Vielleicht wirklich zweimal Pech. Hast du bei dem Sammler, wo gar nichts war, geschaut, ob die Königin vielleicht hochgewandert ist?

    Eine Frage und eine Anregung zum Füttern:


    Glaubt ihr, es macht einen Unterschied, ob das Futter in der Futtertasche dicht am Geschehen ist oder über den Nicot Fütterer von oben kommt, wenn bei der Endpflege mehrere Honigräume drauf sind?


    Ich nehme eine möglichst frische Pollenwabe, steche ca. einen Quadratdezimeter mit dem Stockmeißel aus, zerreibe das in eine Schüssel, gebe etwas Wasser dazu und gieße die Brühe durch ein Sieb. Dann mische ich ordentlich Honig rein. Das Pollen-Honig-Wasser-Gemisch ist richtig trüb. Nach Jungels fange ich gerne zwei Tage vor dem Umlarven an zu füttern, und zwar sowohl Anbrüter als auch Zuchtvolk.

    Ich habe normalerweise eine äußerst unempfindliche Haut; ich denke, das Handschuhtragen ist zwar lästig (und ich habe den Propolisgeruch an den Fingern immer geliebt!), und auch die taktile Sensibilität wird mir fehlen, aber wenn es denn sein muss, muss ich mich schützen, ganz klar. Ich habe auch inzwischen den Verdacht, dass die bisher von mir verwendeten Arbeitshandschuhe am Unterarmbereich, jenseits des Handgelenks, nicht so dicht sind wie ich dachte. Also das wird sich noch einpegeln müssen mit den richtigen Handschuhen oder auch einer Art Manschetten.


    Dass Allergien oft ziemlich erratisch sein können, weiß ich auch vom Heuschnupfen; da habe ich beispielsweise für mich herausgefunden, dass es wesentlich einfacher ist, durch die Birkensaison zu kommen, wenn ich bestimmte Lebensmittel weglasse, Weizen, Chili, Knoblauch beispielsweise. Einige Histaminika haben bei mir ihre Wirkkraft verloren, aber dieses Jahr hatte ich bis auf das typische Augenjucken bei den ganz frühen Bäumen praktisch keine Probleme. Und ich denke, bei Allergien läuft vieles sehr individuell ab.


    Das mit der Hitze kann ich bestätigen, das lindert den Juckreiz ungemein. Eine Kortisonsalbe bringt es irgendwie nur so mäßig bei mir. Ein Imkerkollege, den es letztes Jahr erwischt hat, meinte Bepanthen und Pflaster drauf.

    Am Anfang fragst du, ob du vielleicht zu nachlässig mit den Handschuhen bist und wenn die Leute dann "ja, bist du" schreiben, willst du nicht mehr über Handschuhe reden?

    Lieber JaKi,


    natürlich will ich über Handschuhe reden, z.B. welche Leute mit Propolisallergie für sich tauglich empfunden haben. Auch habe ich in meinem Eingangspost schon angedeutet, dass ich mir meines Fehlers bewusst bin, evtl. nicht konsequent genug mit der Problemvermeidung umzugehen.


    Wenn jetzt beispielsweise jemand berichtete, er oder sie fahre seit Jahren gut damit, bis zu dem Ellbogen reichende Nitrilhandschuhe aus dem und dem Laborversand unter die stabilen Arbeitshandschuhe anzuziehen, dann wäre das ein Beitrag, der mir weiterhülfe.


    Ich war jahrelang hier stiller Mitleser, bevor ich auch ab und an etwas geschrieben habe. Deshalb sind mir die hier üblichen Dynamiken sehr bewusst, dass bei der kleinsten zugegebenen Schwäche oder Ungenauigkeit die Besserwisserfraktion sofort um die Ecke kommt und hackt und bohrt. Und, dass vor allem Anfänger, die dies nicht gewohnt sind, sich dann schnell aus dem Forum zurückziehen. Ja, ich weiß um die Wichtigkeit, Anfänger auf ihre Fehler hinzuweisen, dass oft genug guter Rat nicht goutiert wird, und ich weiß, dass vor dem geballten Imkerforumswissen eine gewisse Demut angebracht ist. Ich frage mich aber, ob du es nötig hast, nach diesen Mustern zu agieren: Erst rückfragen, dann den oberschlauen Kommentar loswerden, und wenn dann der Hinweis kommt, dass mir das natürlich klar ist und ich darüber hinaus diskutieren will, die Keule auspacken: Na du schlägst ja den Rat der Erfahrenen in den Wind, du willst gar nicht über Handschuhe reden.


    Wenn du wirklich eigene Erfahrungen mit dem Umgang mit Propolisallergien hast, dann teile sie doch gerne.


    Sorry, wenn das jetzt mindestens ebenso maßregelnd rüberkommt. Aber ich finde es schon manchmal wichtig, sich über die Gesprächsdynamiken hier klar zu werden, und wenn es auch einige Kandidaten hier geben mag, welche nicht aus diesen Mustern herauskommen - du brauchst dir das nicht abzuschauen, der vermeintliche Distinktionsgewinn ist am Ende für viele, die das lesen, keiner.

    Liebe Leute,

    für mich ist die Sache ganz klar eine Propolisallergie. Ich sehe keinerlei Veranlassung, daran zu zweifeln oder irgendwelche Analysen zu starten.

    Die Ratschläge, konsequent Handschuhe zu tragen, mögen gut gemeint sein, und natürlich werde ich auch einen Weg finden müssen, das Imkern mit dem Handicap Propolisallergie machen zu können.

    Dennoch geht es mir hier weniger um die offenstichtlichen Ratschläge, sondern um konkrete Tips und eigene Erfahrungen. hornet: Das macht Hoffnung, dass es auch wieder verschwinden kann. Aueren: Auch, dass man es schafft, 30 Jahre trotz übler Allergie zu Imkern, macht Hoffnung, danke. Meine Handfläche sieht sehr ähnlich aus wie dein zweites Bild.

    Ich bin mir sicher, dass es eine Propolisallergie ist, da mir vor ein paar Wochen ein Fläschchen Propolistinktur in der Hosentasche ausgelaufen ist und ich danach einen total juckenden Ausschlag auf dem Bein hatte. Ab da habe ich nicht mehr versucht, meine rissigen Hände mit der Tinktur zu behandeln...

    Natürlich versuche ich, soweit es geht, Handschuhe anzuziehen beim Arbeiten an den Bienen. Aber manchmal, wenn Königinnen zu zeichnen sind oder so, zieh ich sie auch schnell mal aus. Außerdem fass ich die Handschuhe oder den Stockmeißel auch mal an. Und beim Schleudern oder mal beim Zargentragen hatte ich jetzt auch keine Handschuhe an.


    Wie gesagt, es ist ein neues Thema für mich, und mich interessiert, wie andere ihren Umgang damit gefunden haben. Diejenigen, welche wegen der Probleme kapituliert haben und die Imkerei an den Nagel gehängt, werde ich hier wohl kaum erreichen.

    Mich hat's erwischt; seit Wochen habe ich juckende Stellen zwischen den Fingern und an den Unterarmen und offene Risse mitten auf dem linken Handteller. Aufhören ist keine Option, sondern eigentlich will ich die Imkerei eher vergrößern.


    Wie bekommt ihr das Imkern mit Propolisallergie hin? Was hilft euch? Welche Schutzmaßnahmen, welche Handschuhe habt ihr? Bin ich einfach nicht konsequent genug, dass der Scheiß nicht weggeht? Gibt es eine Hoffnung auf Spontanremission? Gibt es Überlegungen oder gar Erfahrungen, sich eine Hyposensibilisierung selbst zu basteln?

    Tu die Futterwaben wieder raus. Sonst tanken sie evtl. nur nochmal auf und ziehen weiter. Lieber ne Bannwabe rein, also eine mit offener Brut, dann weißt du auch schnell, ob die Königin bei dem Trubel nicht verloren ging. Die kann auch später wieder zurück. Ich würde auch mehr Leerwaben geben und ordentlich dünn füttern. HR dann, wenn ausgebaut ist.

    Schön ist es, ein Rezept zu haben, noch besser, man versteht es...


    Ich schätze mal, die 5cm sind deshalb so gewählt, weil einerseits die Zellen genügend Platz haben, um groß zu werden, andererseits zu wenig Platz da ist zum Verbau. Habe auch schonmal ein Zuchträhmchen gesehen, bei dem der Platz so genau bemessen war, dass es vor Verbau schützen sollte.


    Wenn das Volk aber wirklich in Schwarmstimmung ist und ich es nicht drauf ankommen lassen will, also die Zellen früher rausnehme - dann ist der genaue Abstand doch nicht mehr so wichtig, oder?


    Warum ein schwarmtriebiges Volk wegen Zellen im Honigraum nicht schwärmen sollte, ist mir schleierhaft, wie Jungels das mit Schwarmkontrolle alle zwei Ansätze macht, auch - es sei denn, er nutzt es nur zum Anpflegen und macht die Endpflege woanders. So in etwa habe ich das vor, will aber die gute Versorgungslage etwas länger ausnutzen als nur für das reine Anblasen.


    Hier hatte ich das schonmal beschrieben samt einer eventuellen Ungenauigkeit, die für mich nicht abschließend geklärt ist. Also ich zumindest werde die Zellen schon vor der Verdeckelung umhängen, frage mich noch nsch dem Zeitpunkt.