Beiträge von Vivajohn

    Eigenartig...

    Die Bestiftung der Zellen schreit förmlich nach Afterweiseln...

    Auf dem ersten Bilder sieht man auf der linken Seite allerdings Arbeiterinnenbrut...

    Und du selbst sagst ja auch, dass Arbeiterinnenbrut vorhanden ist.

    Das kann nur von einer Königin stammen!

    Item vielleicht doch eher weiselrichtig, aber die Kö taugt nichts? Das wäre mal eher mein Verdacht!

    Ich fahre mit dieser Methode recht gut.

    Es ist schnell, einfach und man stört oder tötet keine Bienen.

    Man muss da unterschiedliche Behandlungsmodelle betrachten:

    Arbeitet man sowieso immer mit 2 Behandlungen im Sommer, so wie es beispielsweise das CH-Ausbildungsmodell vorgibt und propagiert, reicht die Auszählung der Milben auf der Unterlage völlig aus.


    Arbeitet man nach dem Schema der "schadschwellenorientierten Behandlung", reicht es nicht mehr...



    mfg Vivajohn

    Der Artikel ist echt toll geschrieben...

    Er macht zwar interessante Erklärungsversuche zu über den Blütenbesuch und suggeriert dabei natürlich die Beeinflussung von "elektrischen Feldern" durch Handystrahlung...

    ... Das ist aber bei vernünftiger, näherer Betrachtung Schwachsinn.

    Ein Potentialunterschied zwischen Biene und Blüte bleibt ein Potentialunterschied... Völlig egal ob der sonst wirkenden Handystrahlung. Mit 5G verändert sich zwar die genutzten Frequenzen, viel mehr ist das aber nicht. Das nun bei den geänderten Frequenzen (die übrigens teilweise vor 5G bereits in Betrieb waren) sich etwas wesentliches ändert, ist nicht zu erwarten.


    Der Artikel hat aber einen klaren Charakter:

    Was viele heute nicht verstehen, ist die Macht von sogenannten "Think Tanks" oder Denkfabriken. Solche Denkfabriken streuen gezielt Informationen, auch über Bot-News-Netzwerke, wo dann Artikel schnell durchs Web wandern und durch zig Nachrichtenportale automatisch (wieder-)veröffentlicht werden. Das macht Meinungsbildung. Insbesondere politische Parteien oder freischaffende Denkfabriken im Industrieauftrag vollführen solche Aktionen. Man kann das immer wieder beobachten. Zunehmend wird leider mehr und mehr die Meinungsbildung innerhalb eines Landes durch andere Staaten. "Freie" Medien sind in der Hinsicht nun mal nicht grundsätzlich vorteilhaft.

    Was einem an der 5G-Kritik stutzig machen sollte, ist, dass beispielsweise ausgerechnet Russland hierzulande ein wahrnehmbares Interesse daran hat, einen 5G-Ausbau zu verzögern. Mehr und mehr verkommt der öffentlich politische und wissenschaftliche Diskurs zu einem Wahnwitz der immer angespannteren, globalen Wirtschaftssituation.

    Weil ich mich da fest Fahre wo du nicht hin kommst

    Und was soll das heissen? :/


    Bei 2en von denen hab ich schon mehr als einmal über die Schulter schauen können. Gleichzeitig überschneidet sich das auch mit der Wahrnehmung sonst. Fortbildungstechnisch aktive Leute, die mit genug Elan und Medienkompetenz dabei sind, haben selten Verluste an die Varroa... Selten ist nicht nie... Bei jenen Hobbyimker pendeln sich die Verluste bei um die 10% herum ein. Deshalb erscheinen mir die aber die Zahlen jener Berufsimker ebenfalls glaubwürdig... Weil vom zum Beruf hats noch mal einiges an Luft nach oben zur Verbesserung.

    Wenn es nur einige betreffen würde, aber immer wieder kommt es zu vermehrten Verlusten auch bei Berufsimkern. Also nicht pauschalisieren!

    Aus meiner Wahrnehmung:

    Ich kenne mittlerweile 3 berufsmässige Imker (will heissen mit einem Völkerbestand von deutlich über 100). Alle 3 haben Winterverluste von höchstens 2-3%. Regelmässig. Die Varroa stellt bei keinem ein grösseres Problem mehr dar.

    Würde ich wohl in so etwa machen:


    -Schweizerkasten umstellen an neuen Ort (hoffentlich ca. 3 km weg?).

    -Einfliegen lassen.

    -Danach offener Kunstschwarm. Das heisst einräuchern, CH-Kasten wegparken, neu Beute mit Mittelwänden hinstellen.

    - Waben aus dem CH-Kasten entnehmen und Bienen in neue Kiste abschütteln und abfegen.

    - Brutwaben einschmelzen und Honigwaben verfüttern.

    - 3 Tage danach mit Oxalsäure behandeln.


    Beim Umbau auf gesunde Brut achten!!! Besteht der Verdacht auf Faul- oder Sauerbrut, ist die Aktion abzubrechen und der Bieneninspektor hinzuzuziehen.



    Dann noch am Rande:

    Bienenhäuser sind in der Schweiz in aller Regel baubewilligungspflichtig. Das heisst, sie dienen dem Zweck der Bienenbehausung. Werden keine Bienen mehr darin gehalten, verlieren sie in der Regel ihre bewilligungspflichtige Bestimmung und müssten eigentlich zurück gebaut werden. So manch einer fiel hier in der Schweiz auf die Schnauze, in dem er anfing, andere Verwendungen für sein Bienenhaus zu suchen. Nur so als Tipp für die dortige "Mieterin"...


    mfg Vivajohn

    Erstens 34,5 einstellen!

    Hmm.. okay.. also einfach bei RCOM-Geräten, oder ganz generell? Aber ja, nützt mir nichts, wenn ich nicht ansatzweise in die Nähe komme... Die Kalibrierung kommt nicht mit, wenn der so weit davon gedriftet ist.



    Dann, das Ding geht kaputt wenn du mit vollem Wassertank damit rumspazierst, das Wasser kann innen überlaufen und die Elektronik schädigen

    Nicht, wenn man sich an den Tipp in der Bedienungsanleitung hält und sowieso nur destilliertes Wasser verwendet. ;) Aber ja, das war sowieso nicht das Problem...



    Momentan nutze ich einen "günstigen" Hühnerbrüter meines Vaters. Der ist nicht so toll was das Handling mit der Luftfeuchte angeht, aber es reicht. Vorübergehend sowieso. Auch die Temperaturregelung ist "nicht das Gelbe vom Ei" an dem, manchmal fällt er einfach mal 0,2-0,3 bis er sich wieder fängt.

    Aber ja, ich hoffe der Temperatursensor des RCOM kommt irgendwann mal...

    Vorletztes Jahr hatte ich Stockkarten. Mangels Beachtung habe ich das letztes Jahr nicht mehr gemacht. Anfang Jahr habe ich nun wieder einen Ruck genommen und jedem Volk eine Stockkarte unter den Deckel gelegt. Da steht zur Zeit die Königin (respektive deren Herkunft) drauf, wann ich Baurahmen gab und wann ich aufgesetzt habe... Mehr hats nicht drauf geschafft.


    Aber eigentlich ist sowieso immer (noch) alles in meinem Kopf.... Ich glaube, ich werde die Stockkarte in Zukunft einfach hauptsächlich zur gesicherten Bestimmung der Königin und Herkunft beibehalten. Den Rest erledige ich mit einem Kalenderchen. Varroabehandlungen und Völkerübersicht (Auswinterung, Zuwachs, Verlust und Einwinterung) muss hier in der Schweiz sowieso nochmal separat dokumentiert werden.

    vielleicht bin ich einfach nur zu "blöd" aber wo genau habt Ihr den Rcom 70 resp. den 90 erstanden (bei mir zeigt es leider nur A*zon)?


    Wie zufrieden seid Ihr mit den beiden Geräten?

    Hi

    Ist etwas schwieriger aus der Schweiz. Habe keine gefunden, der in die CH liefert.

    Ich habe mir deshalb das Modell RCOM Reptile Pro 90 gekauft, dazu noch eine Universalhorde.

    Das gibts in einem Inkubatoren-Geschäft aus der Schweiz.


    Bin aber nicht gerade glücklich damit. Temperatur konnte nicht ansatzweise bei 35 °C gehalten. War eher so um die 31 °C. Hab das bemängelt. Ersatzsensor ist seit ca. 3 Wochen überfällig.

    Hmm... naja...

    Hier mussten Völker bis vor kurzem gefüttert werden. Und jetzt kommt bei uns die Zwischentracht, da muss man auch immer aufpassen.

    Deshalb: Bei Futtermangel in der Zwischentracht hat sich Futterteig bewährt. Dieser wird kaum eingelagert. Alternativ kann man flüssig füttern, dann müssen aber die Honigräume runter und hierzulande gilt dann eine Absetzfrist von 2 Wochen. Also die Honigräume dürfen erst wieder 2 Wochen nach Ende der Fütterung aufgesetzt werden.


    Also je nach Trachtlage, Standort und Situation ist auch bei Wirtschaftsvölkern füttern angesagt.

    Handelt es sich hier um einen Ableger oder Jungvolk, so ist füttern sowieso nicht verkehrt.

    Also bei uns hier bin ich auch der Hoffnung...

    Die klimatische Abfolge der Monate würde bis jetzt darauf hindeuten, wenn dann das Wetter zur entsprechenden Zeit auch noch passen wird. Obwohl wir letztes Jahr eigentlich schon ein Rekordjahr hatten.

    Meine Völker haben nun die letzten 2-3 Wochen verbraucht, was sie bisher eingetragen haben. Nun denke ich nicht, dass noch viel kommt. Also gibts wohl nichts zum Schleudern aus der Frühtracht. Bleibt zu hoffen, dass der Wald im Juli kommt.


    Dafür hab ich nun Schwarmtrieb ohne Ende... :rolleyes:

    Aber ja, will ja sowieso noch einiges an Völkern ausbauen, dafür habe ich jetzt ja Möglichkeit!:thumbup:


    Ein Volk hatte ich letzten Mittwoch zur Kontrolle ausgelassen, da ich es am Wochenende sowieso als Starter nach Jos Guth verwenden wollte. Als ich es dann am Sonntag auseinander nahm, kamen um die 12 Zellen zum Vorschein, grösstenteils verdeckelt. Hier noch vom Drohnenrahmen:



    Bei einem anderen Volk hatte ich wohl mal Tomaten auf den Augen und zu viel Glück.

    Hatte auch verdeckelte Zellen entdeckt, die Kö noch gesehen und habe dann die Zellen gebrochen. Als dann da so eine neben mir auf dem Deckel des Nachbarvolks lag, hab ich bemerkt, dass es darin schon krabbelt. Wäre wohl nicht mehr lange gegangen. Tat mir irgendwie Leid, das erst so spät bemerkt zu haben... :(

    Nichts mit rumtrödeln und warten und Differentialdiagnose...


    ... beide Völker sind deutlich über der Schadschwelle und gehören sofort behandelt bei so einer Fallzahl. Bei diesen Milbenmengen denke ich auch in Richtung KS-Verfahren, wies rase beschreibt, da die Brut aller Wahrscheinlichkeit sowieso total vermilbt und geschädigt ist.