Beiträge von Vivajohn

    Traurige Geschichte...


    Ist denn da jetzt klar, dass es sich um Brandstiftung handelt? Im Artikel scheint man sich der Sache ja (noch) nicht so sicher...


    Kann mich erinnern, vor 2 oder 3 Jahren ist bei mir in der Nähe auch ein Bienenhaus abgebrannt. Konnte dann schliesslich auf eine Gruppe Jugendlicher zurückgeführt werden, welche einfach Freude hatten, mit Feuer rumzuspielen...


    mfg Vivajohn

    Dass 0,13 mg/g und 130 mg/kg dasselbe sind, ist mir bewusst. Aber anhand der Ausformulierung von beemax muss man davon ausgehen, dass der Vergleich so nicht gemeint war. Denn 130 mg/kg sind keinesfalls "unterhalb der natürlichen im Honig vorkommenden Grössenordnung". Je nach Honig ist es eben drüber. Und das ist ja die Menge, welche zu dem "natürlich vorkommenden" noch obendrauf kommt.

    Also in diesem "worst-case-szenario" ist das eben genau nicht wirklich so toll... Also ja, der Honig wird immernoch "unbedenklich" konsumierbar sein. Aber streng genommen eben (messbar) verändert und deshalb eigentlich nicht mehr "Honig".


    So ist eben auch diese "0 Tage Absetzfrist" anzuschauen. Sprühen und gleich wieder aufsetzen dürfte wahrlich kaum ne gute Idee sein.

    Aber so ne Woche nach Behandlung dürfte wohl kaum noch all zu viel oben im Honigraum ankommen.

    Es ist nervend, wenn hier Gramm und Kilogramm und dann noch Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Milligramm pro Gramm als Rückstand bunt gewürfelt werden.
    beemax (Reiner) ist dafür das absolut kompetente Forumsmitglied.

    Er hat es, soweit ich das beurteilen kann, selbst durcheinander gebracht...

    Er war rechnungstechnisch bei 0,13 mg pro g und vergleicht diese mit einer Tabelle, welche in mg/kg angegeben ist.

    Moniaqua hat recht, bei diesem "worst-case-szenario" landet man am Ende bei 130 mg/kg. Je nach Honig wäre das nachher immerhin doppelt so viel, als er natürlicherweise haben sollte.

    Aber wie auch angemerkt: 2g werden nach dieser Zeitspanne niemals nicht im Honig landen.

    Aus meiner Erfahrung:


    Wenn der Schwarm so lange dort sitzen bleibt (auch aufgezwungen), wird er dort bauen und sich niederlassen...

    Je früher man ihn wegnimmt, desto besser. Schlechtes Wetter hin, schlechtes Wetter her... Sitzen sie erstmal auf ausgebauten Waben, wirds einfach mühsam... Für den Imker, als auch natürlich für den Schwarm.


    mfg Vivajohn

    Beim Imkern läuft benennungstechnisch nicht alles nach Duden. Ich weiss ja nicht, wie das sonst wo ist, aber hier ist "Bienenernte" ein umgänglicher Begriff in der Zucht.


    Ich tue das mit einem Feglingskasten. Vorgehen ist wie folgt:


    • Feglingskasten öffnen und positionieren. Das Absperrgitter muss von der Sonne beschienen werden, dass die Dunkelheit suchenden Jungbienen nach innen genötigt werden.
    • Beute öffnen, Königin lokalisieren und zur Seite legen (Ich stell die gesamte Wabe mit Kö zur Seite).
    • Dann nach und nach von diversen Brutwaben die Bienen vor das Absperrgitter des Feglingskastens abstossen. Ich benutze keinen Besen, sondern schüttle nur mit 1-3 kräftigen Stössen ab. So das halt noch genug Bienen auf den Waben übrig bleiben.
    • Vorgehen wiederholen, bis genug Bienen im Kasten vorhanden sind.


    Um den Prozess zu unterstützen, kommen bei mir (sofern ich daran denke) Tote oder umzuweiselnde Königinnen in den Tiefkühler. So eine kann man dann zur Biennernte hervornehmen und in einem Käfig in den Feglingskasten hängen. So eine tote Tiefkühlkönigin hat immer noch genügend Pheromone, um die Jungbienen besser in den Feglingskasten hinein zu locken.


    mfg Vivajohn

    Ich bin bei mir von der Krokuspflanzerei etwas enttäuscht. Ich hatte im Herbst 2018 rund 1'000 Stück gepflanzt. Soweit, so gut. Im Frühling 2019 ist auch alles hübsch erblüht. Doch nun stell ich zum zweiten Male fest, dass die Krokusse bei uns genau zur Saalweidenblüte blühen. Dementsprechend werden die Krokusse nahezu gänzlich ignoriert. Selbst direkt neben den Beuten findet man keine Bienen an den Krokussen. Bei den Saalweiden kriegt man dafür das Gefühl, als ob sie demnächst abheben, so wie die Brummen!


    mfg Vivajohn

    Warum sollte ich?

    Weil du das scheinbar von mir verlangst, um mich zu überzeugen. Man sollte von anderen nichts verlangen, wozu man selbst nicht bereit ist.


    Man könnte auch argumentieren, dann müsste man halt mal einige Quellen angeben, welche den grossflächigen Schäden in Frankreich durch die VV konkret beziffern und erklären. Schliesslich sehen Wildbienenexperten die Sache scheinbar anders...

    Angeblich wird im Internet vieles übertrieben, man sehe keine größeren Gefahren für unsere Bienen. VG

    Je mehr ich über die Thematik lese und nachdenke, desto mehr ist, so vermute ich, auch was dran...

    Selbst im Ursprungsgebiet der VV wird munter mit Rassen der europäischen Honigbiene geimkert und das teilweise so erfolgreich, dass diese im richtig wirtschaftlichen Zweig deutlich beliebter ist. Und von dort hört man kaum Probleme... Auch in den gegenwärtig in Europa befallenen Gebieten fliesst der Honig zumindest munter weiter...


    Demgegenüber stehen halt bisher "nur" ein paar Videos auf YT, bei welchen man den Ursprung nicht kennt und vor allem auch nicht, wie die Situation dort so zustande kam... Sowie einige Aussagen...

    Jede AGIN hat eine Priorität zugewiesen: AGIN-D Asiatische Hornisse (Schweiz) - Vergleichend dazu hatte sich Mallorca quasi "AGIN-A" als Ziel gesetzt. (Die Eliminierung der Vespa Velutina)

    Aber ich nehme an Prio D ist Prio D, weil es 2017 einfach noch keine Sichtungen in der Schweiz gab. Man kann nicht Bekämpfen, was nicht da ist. Darum steht da dahinter auch (vorläufig)


    In der Schweiz ist am Ende die Bekämpfung übrigens Sache der Kantone. Da wirds gegebenenfalls also 26 verschieden effiziente Strategien geben.

    Eine TBE zwei Wochen vor Trachtende: Steigert die Erträge und holt die Milben raus
    Wäre eine Möglichkeit.

    Ich bin da echt auch langsam ein wenig skeptisch... Eine TBE würde ich bei Waldtracht nicht mehr machen wollen. Einfach, weil das Trachtende nicht absehbar ist. Das kann pünktlich Ende Juli sein, oder aber erst im September...

    ATM denke ich für den Fall von Waldtrachten, als Alternative zur Ameisensäure, über das Bannwabenverfahren nach...

    Gerade nach Betriebs-/ Bildungskonzept von Bienen Schweiz, findet ja eine zweite AS Behandlung im September dann sowieso immer statt.

    können dann aber Bienen den Dialekt lernen oder warum fliegen - die Dunklen zur Carnica, Buckfast zur Dunklen und jede dieser Varianten frei auswechselbar!?!

    Gab hier woanders auch schon mal die Diskussion:

    Vermutlich wird von uns die Tanzsprache der Bienen völlig überbewertet. Vermutlich wird der Tanz gar nie so ausführlich analysiert, wie er getanzt wird.

    Analyse kostet Zeit und ist für beispielsweise die Massentracht völlig unnötig.