Beiträge von RoWa Bielitz

    Moin Oli,


    danke für den Hinweis! Die Anordnung der Waben hatte ich schon korrigiert, hatte den Beitrag von Florian auch noch mal mit dem Buch von Meister Gerdes abgeglichen, mir selbst auf die Finger gehauen X/und flugs Abhilfe geschaffen.

    Ja, Rapsschläge gibt es ums Dorf herum einige und direkt vor unserem Grundstück steht eine Lindenallee mit 8 Winterlinden, an der nächsten Kreuzung folgen nochmal ca. 6-8 Sommerlinden.

    Danke für eure Antworten, da werden wir wohl noch bissl einkaufen gehen... :-)

    Moin,


    für dieses Jahr spielt es bei uns zwar noch keine Rolle, da wir erstmal unsere 3 Ableger aufbauen und erst im nächsten Jahr Honig ernten wollen, aber da der Winter schneller da und wieder vorbei ist, bevor man Blaubeerpfannkuchen sagen kann, schon mal jetzt die Frage zur Vorbereitung auf die erste "richtige" Saison:

    Wie viele Honigräume sollte man pro Volk vorhalten?

    Bei unseren 3 Dadant-Beuten waren jeweils 2 Honigzargen dabei - reicht das für ein durchschnittliches Jahr oder sollte man besser über Winter noch Zargen dazu kaufen bzw. bauen?

    Heute das Flugloch noch mal etwas erweitert.

    Nachdem ich gestern 2 fast-tote Drohnen (bzw. eigentlich fast schlupfreife Drohnenbrut, wie es aussah) fand, war ich etwas besorgt und da ich sowieso mal wieder reinschauen und gleich die Milchsäurebehandlung durchführen wollte, stand also eine Durchsicht an. Dabei stellte ich fest, dass die Mädels fleißig die erste Mittelwand ausgebaut hatten und alle Wabengassen voll besetzt waren. Bis auf 2-3 Zellen war auch keine verdeckelte Brut aus dem alten Volk mehr vorhanden und wir haben uns riesig gefreut, als wir sahen dass unsere frische Königin mit dem Stiften angefangen hat. ^^ Außer neuem 1:1 Flüssigfutter haben wir also gleich noch eine neue MW spendiert. Und wie gesagt das Flugloch noch etwas weiter aufgezogen.

    Heute haben wir dann weiter beobachtet, wie hin und wieder Drohnen aus der Beute gezerrt werden, diesmal keine Brut sondern fertige, lebendige. Ich interpretiere das also als den Beginn unserer ersten Drohnenschlacht. Anscheinend sind die Mädels mit ihrer Chefin ganz zufrieden und/oder sie schaffen Platz für frische Arbeiterinnenbrut. Da das Volk außerdem äußerst vital wirkt, fleißig am Sammeln ist und außerdem bei der Durchsicht gestern völlig entspannt war, nehme ich mal an es ist alles in Butter und normal?

    Moin Tobias,


    bei meinen Beuten würde eine Plexiglasplatte den Beespace eben doch negativ beeinflussen bzw. ihn komplett vernichten, da wie gesagt meine Rähmchen oberkantenbündig mit der Beutenoberkante hängen. Die Platte würde direkt auf dem Oberträger aufliegen, d.h. die Bienen würden oben gar nicht mehr drüber krabbeln können. :/

    Moin moin,


    mal wieder die Frage eines blutigen Anfängers: Imkert ihr mit oder ohne Abdeckfolie? Wo sind die Vor- und Nachteile?

    Ich habe zu meinen Dadant-Beuten bisher keine Abdeckfolie. (Das liegt aber momentan daran, dass die gute Frau im Imkereibedarf keine mehr da hatte und vergessen hatte, sie für mich zu bestellen, als ich die Beuten abgeholt habe.) Daher nun erstmal ohne und ich habe mir so meine Gedanken dazu gemacht: Vorteil der Folie ist sicherlich, dass man keinen Wildbau am Innendeckel hat.

    ABER: Wird nicht durch die Folie das Prinzip "beespace" ad absurdum geführt?? Bei meinen Beuten ist die Oberkante der Rähmchen bündig mit der Oberkante der Beute, der Deckel liegt nur am Rand plan auf, die Deckelplatte ist um eben die 8 mm beespace nach oben hin eingelassen, so dass über den Rähmchen entsprechend Platz ist. Den würde man ja mit der Folie ja quasi eliminieren. :/

    Rein gefühlsmäßig wirkt das für mich ohne Folie schlüssig und ich sage mir: sollte man wirklich mal Wildbau am Deckel haben, kann man den ja abschaben... Aber das ist nur die Theorie meines jugendlichen Anfänger-Leichtsinns :S, wenn es - außer Umsatz für die Mineralölindustrie - noch weitere Vorteile der Folie gibt und sie Sinn macht, lasse ich mich gern eines Besseren belehren.

    Mahlzeit. Unsere Bienen wohl auch nicht - seit der Verengung sieht man eindeutig, wie fast permanent 2-3 Wächterbienen am Flugloch stehen und jeden Ankömmling erstmal überprüfen. Das war so bei 48 cm Breite ja quasi unmöglich.

    Ich warte auch jeden Tag darauf, dass die Linden vor unserem Grundstück endlich anfangen zu blühen, dann brauchen die Mädels aus unserem frischen Ableger nur "aus der Haustür zu fallen" und sind im Lindenraffenland. Aber so weit wie auf Waldfrau's Foto sind unsere hier im kalten Norden leider noch nicht, alle Knospen noch fest verschlossen, vermute das wird frühestens zum Wochenende was. Mehr Sonne, bitte!!! 8)

    Danke Drobi für die Antwort. Ich habe anscheinend instinktiv einen Mittelweg gewählt bzw. mich an Swissmix orientiert, das Flugloch ist bei mir jetzt 80 mm breit bei voller Höhe (22 mm). Werde das jetzt erstmal so lassen und die Damen ein paar Tage beobachten. Spannend zu sehen übrigens wie sofort nach dem Einschieben der Verengung sich die erste ankommende Biene in die veränderte Öffnung stellte und zu sterzeln begann - sie hatte nicht mal Zeit ihren Pollen abzuladen. :-) In der Theorie 100mal gelesen, aber das dann live in aller Ruhe zu beobachten, macht schon Spaß. Ja ja, der Anfänger beginnt zu schwärmen... ;-p

    So, haben uns eine neue Fluglochverengung zurechtgesägt und 1 Liter 1:1 Zuckerlösung gegeben. Danke für die Tips, mal schauen wie's weiter geht. Die Waben hab ich noch nicht umgehängt, dafür war's mir zu windig heute. Ab morgen soll das Wetter wieder schöner werden.

    Zusammen mit der siebenjährigen Tochter: Sehr schön! Viel Spass beim Einstieg und viel Erfolg! :)

    Vielen Dank! :)

    Ja, ich bin total stolz auf meine Große. Als ich anfing, mich für die Bienen zu interessieren, war sie sofort mit Begeisterung dabei. Zuerst dachte ich, es wäre vielleicht ein Strohfeuer - ist ja bei Kindern manchmal so. ;) Aber es riss nicht ab und als bei mir die Entscheidung gereift war, den Gedanken wirklich in die Tat umzusetzen, bin ich mit ihr zu einem Bienenhof in der Nähe gefahren, habe der Imkerin von unserem Vorhaben erzählt und gefragt, ob sie uns mal mit zu den Bienen nehmen kann. Ich wollte ja sehen, ob meine Tochter auch noch so begeistert ist, wenn die Mädels direkt um sie herum summen. Gestochen wurde sie vor ca. 2 Jahren schon einmal, von daher weiß sie zumindest, dass das passieren kann. Sie ist dort dann völlig ohne Angst und Vorbehalte ran gegangen und förmlich in die geöffnete Beute herein gekrochen, ich selbst konnte kaum noch etwas sehen. ^^ Daher freue ich mich total über unser gemeinsames, neues Hobby. Wir werden sicherlich Fehler machen, aus denen wir aber hoffentlich viel lernen werden.