Beiträge von RoWa Bielitz

    Mein Pfefferle ist heute auch angekommen, samt Prospekt des hauseigenen Museums. Beim Blick in letzteres stellte ich fest, dass das ja tatsächlich gleich um die Ecke von der Schwiegerverwandtschaft ist! ^^ Ist für uns zwar so ziemlich die genau entgegengesetzte Ecke der Republik, aber im nächsten Jahr ist eh ein Besuch bei der Sippe geplant, da werden wir das Museum mit Sicherheit besuchen. :)

    Hallo Bienen Freund, mit dem Dr. meinte ich eigentlich Dr. L mit seinem einfach imkern. Was weder im Zander noch im Pfefferle steht,ist eine vernünftige Varroar Behandlung. Dort bekommt Dr. L einen Pluspunkt.

    Bis bald

    Marcus

    Sicher weil das zu deren Zeiten noch nicht SO das Problem war. Carl Benz hat sich auch nicht zu Dreipunktgurten oder ABS geäußert, ein Genie war er trotzdem. ;)

    Darf ich mal fragen, woher die plötzliche Renaissance von Pfefferle herkommt?


    Hier im Faden, weiter oben, war der Pfefferle eine Empfehlung, wen man lesen kann/sollte, wenn man den eigenen Horizont erweitern möchte.

    Das und bei mir zusätzlich die Situation: Gerdes, Immenreiner usw. zum dritten Mal durch und Seeleys Bienendemokratie kurz vor durchgelesen - ich stehe also in Kürze vor der Wahl, Orwell's 1984 in englisch oder erst noch ein Imkerbuch anzufangen. Bsssssssss... ;)

    wenn es Dir mit Varroatoleranzzucht wirklich ernst sein sollte

    Hallo Franz,


    soweit, selbst in die Zucht einzusteigen, bin ich noch lange, lange nicht. Ich bin froh, dass ich bisher so halbwegs durchsehe und meine Mädels hoffentlich auch gut durch den zweiten Winter bringe.

    Aber interessant ist das Thema natürlich und ich sauge gerne Infos in dieser und jener Richtung auf, um mir mittelfristig eine Marschrichtung festzulegen. Ob die tatsächlich mal in Richtung Toleranzzucht geht, sei dahin gestellt, dazu muss ich die Damen wohl noch ein paar Jährchen studieren. :)

    Stände, auf denen seit zig Jahren nicht behandelt wird, gibt es demnach in D und außerhalb D's nicht.

    Ich unterstelle mal, das war als (wenn auch rhetorische) Frage gemeint und als "Frischling im zweiten Jahr" kann ich darauf antworten: Ich weiß es nicht! Und das geht hier sicher noch Anderen so.

    Darum wäre es toll, wenn du mal deine Erfahrungen schilderst, statt immer nur Brocken zu streuen! Gibt es sie? Hast du welche? Wenn ja: Wie sind deine Erfahrungen? Wieviele Verluste hast du? Wir wirkt es sich auf Attribute wie Sanftmut usw. aus?

    Erzähl doch mal!!

    So romantisch und erstrebenswert die Vorstellung ist, dass die Natur das allein regelt und man die Bienen unbehandelt schwärmen lassen kann - durch die angesprochene und unkontrollierte Mehrfachpaarung gingen dann auch (bewusst gezüchtete) Eigenschaften verloren wie Wabenstetigkeit und v.a. Sanftmut. Stichwort afrikanisierte Honigbiene - hat mit Varroa afaik kein Problem, ist aber eher "un-sanftmütig". ;)

    Dann haben wir kein Problem mehr mit der Varroa-Toleranz sondern eher eins mit der Bienen-Toleranz... Ist die Gesellschaft so weit? Toleranz ist für einige heutzutage schon schwer zu buchstabieren...

    Ich bin dieses Jahr in meine erste Honigsaison mit 3 HR pro Volk gestartet, 12er Dadant mit 10er Rechen im HR. Und ich kann sagen: das ist verdammt eng bzw. zu wenig bei guter Tracht. Ich hatte Glück, dass ich drei Komplettbeuten inkl. HR gekauft hatte, in die ich dieses Jahr Ableger/Kunstschwärme gesetzt habe und daher die HR für die noch nicht brauchte und auf die WV setzen konnte, sonst hätte ich wohl jedes zweite Wochenende schleudern dürfen. Die angesprochenen 4-5 finde ich auch realistisch, zu Spitzenzeiten (Sommertracht) hatte ich 5 HR auf einem Volk.

    Ich hatte leider - da erste Saison - noch nicht den Luxus, ausgebaute HR-Waben in Reserve zu haben und konnte daher nicht die vollen HR runter und im selben Zuge leere aufsetzen, das wäre das Nonplusultra. So isses halt immer büschn Gegeigel...

    Plan für's nächste Jahr: Zur Frühtracht mehr MW ausbauen lassen und spätestens zur Ernte der Sommertracht dann beim Einsetzen der Bienenflucht am Tag vor dem Schleudern direkt 2 frische HR unter die Bienenflucht setzen.


    Fazit: Lieber haben als brauchen, lieber ne HR-Zarge zu viel als eine zu wenig. :)

    (Und für Sparfüchse: Dadant HR-Zargen mit ihren 148 mm Bauhöhe wären ne super Verwertungsmöglichkeit für Reste von 19,5/146er Rauspund. ;))

    Wenn du einmal mit MS angefangen hast, würde ich das auch weiter durchziehen und noch 1-2x sprühen, jeweils mit 7 Tagen Abstand. Wobei die Milben in den paar Brutzellen in diesem Fall wohl eher eine sekundäre Rolle spielen - wenn da jetzt wirklich 1.000 Milben gefallen sind, frage ich mich ob da überhaupt noch was zu retten ist oder ob schon ein Kreuz an die Kiste gehört... :(