Beiträge von RoWa Bielitz

    Erstmal danke für die zahlreichen Antworten!

    Genau DAMIT es NICHT erst zum "Krakenthema" wird, will ich ja von Anfang an die Trennung zu Küche und Wohnbereich. Warum man damit nun ein oder zwei Jahre warten soll, wenn der Platz nun mal verfügbar ist, leuchtet mir noch nicht wirklich ein. Warum? Um zu sehen, ob die Imkerei ein Strohfeuer ist?? Das kann ich schon mal ausschließen.

    Du schreibst, dass ungenutzte Raum verfügbar ist; schon mal gut. Aber so ein Umbau inkl. Wasserver- und Entsorgung kostet ja erheblich Geld....

    Das hält sich zum Glück in Grenzen. Die Wasserleitung zur Scheune geht sowieso da durch, es fehlt quasi nur ein Abzweig. Abfluss ist aus auch in unmittelbarer Nähe vorhanden. Und die meisten Arbeiten kann ich selbst erledigen, es beschränkt sich also fast ausschließlich auf's Material.


    Bei der Kombi Imker-/Kreativraum wird's aber wohl tatsächlich auf die Raumspartreppe nach oben hinaus laufen - die holde Weisel hat bereits Bedenken angemeldet, v.a. auch wegen dem nötigen, hier auch schon erwähnten Zuschneidetisch. Zudem wird der Raum sicherlich im Winter auch Lager werden, da ist die Trennung wohl sinnvoll.

    Moin moin,


    nachdem unsere 3 Ableger aus dem letzten Jahr es offenbar allesamt unbeschadet durch den Winter geschafft haben :) , bereiten meine Nachwuchsimkerin und ich uns nun auf die erste Saison mit Honigernte usw. vor. Daher stellte sich nun die Frage nach einem geeigneten Raum für Arbeiten wie Entdeckeln, Schleudern, Abfüllen usw.. Sicher könnte man das alles provisorisch in der Küche machen und Platz für die Gerätschaften im Carportschuppen wäre auch genug, da ich aber a) die liebe Regier... ähm Ehefrau ;) nicht zu stark in "ihrer" Küche strapazieren will und b) das Glück habe, über quasi ungenutzten Platz zu verfügen, schwebt mir gerade eine andere Idee vor: Wir haben im Haus eine nicht als solche genutzte Garage mit ca. 15 m² (Länge 5 m, Breite ca. 3 m). Über dieser befindet sich ein bisher als Baustofflager genutzter ehemaliger Heuboden. Meine Idee ist es, die Garage zum "Imkerraum" umzubauen. Garagentor würde rausfliegen, die Öffnung geschlossen und mit einer Nebeneingangstür versehen werden.

    Meine Frage dabei: wieviel Platz braucht man aus eurer Erfahrung für einen solchen Raum? Fließend Wasser würde ich dort auch noch hinlegen, so dass man quasi völlig unabhängig von Küche usw. wäre.

    Die "Spinnerei" geht noch weiter: Mein Frauchen ist ziemlich kreativ und arbeitet viel mit Nähmaschinen (der Trend geht zur Zweitnähmaschine... :huh:), diversen Modelliermassen usw. usf. und ich wollte ihr eigentlich dafür auch irgendwann mal eine separate Räumlichkeit schaffen.

    Reichen meine 15 m² für beide Vorhaben aus oder wird das zu eng? Durch den Heuboden oben drüber hätte ich die Möglichkeit, diesen per Raumspartreppe von der "Imkergarage" aus zugänglich zu machen (momentaner Zugang nur von der Scheune aus über eine Bauleiter), was natürlich Aufwand und Finanzbedarf signifikant erhöhen würde.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Reichen meine 15 m² eurer Meinung nach für einen halbwegs komfortablen Imkerraum, eventuell sogar für einen zusätzlichen Handarbeitstresen für die Weisel des Hauses und woran sollte ich bei der Planung/Einrichtung des Raumes noch denken?

    Ich würde diesen Schwarm einmal seperat stellen , und die Varroabehandlung dem Bien anpassen und dabei auf eine Abweichung zu meinen anderen Völker achten !!!

    Genau das ist auch meine Idee bei dem Ganzen! :thumbup:


    Warum dann wieder so geistreiche/abwertende Kommentare wie von manne sein müssen... Gehört hier wohl dazu. Was fasziniert andere Leute daran, an einem Gummiseil von ner 40 m hohen Brücke zu springen? Oder ein Modell vom Eifelturm aus Streichhölzern zu bauen? Oder ... ? Ich weiß es nicht - aber ich lasse sie einfach machen.

    Hallo ROWA,

    ... allso keine Chance sie da noch heraus zu bekommen .

    Die Bienen sterben fast jedes Jahr ab, und im darauffolgendem Jahr ziehen wieder welche ein .

    Nächstes Jahr möchte ich es dort mit dem " russischem Spross" u. einer Schwarmlockbeute mochmal probieren .

    Moin Bertl,

    nein, wieder heraus bekommen hab ich auch nicht geplant. Ich wollte versuchen, einen abgehenden Schwarm zu "erwischen". Allerdings habe ich genau die Befürchtung, dass es eben NICHT das selbe, überlebende Volk ist, was dort nun über 3 Jahre beobachtet wurde sondern - wie in deinem Fall - jedes Jahr ein neues ist. Das werde ich aber versuchen, über den Winter zu beobachten.

    Den "russischen Spross" kannte ich noch nicht. Sieht interessant aus und das, was ich so mal quer gelesen habe, klingt ja vielversprechend. Viel Erfolg dabei! :-)

    Moin moin,


    gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit unserem Pastor, welcher zwar kein Imker, jedoch den Bienen sehr zugetan ist: Er erzählte mir, dass es auf dem Friedhof im Nachbardorf in einem hohlen Baum ein Bienenvolk gibt, welches dort wohl seit etwa drei Jahren existiert bzw. jetzt in den dritten Winter geht und dort ohne jegliches Zutun eines Imkers herumsummt. Ich war gestern kurz vor Ort und habe die Mädels mal begutachtet - es sind definitiv Honigbienen (vermutlich also ehemaliger Schwarm eines örtlichen Imkers).

    Gesetzt den Fall, es ist tatsächlich seit diesen 3 Jahren ein und das selbe Volk (und nicht in jedem Jahr ein neuer Schwarm, weil der alte vorher hops gegangen ist, was wohl nicht ganz unwahrscheinlich wäre?), könnte man wohl davon ausgehen, dass diese Mädels relativ robust unterwegs sind bzw. gewisse VSH-Tendenzen entwickelt haben?


    Ich habe jedenfalls vor, im nächsten Jahr dort einen Schwarmfangkasten zu platzieren und bei hoffentlich erfolgreichem Einzug in selbigen das Völkchen aufzubauen und mal zu studieren, gerade hinsichtlich Varroa. Dabei würde ich sie nicht an meinen heimischen Stand stellen (um meine Völker nicht mit irgendwelchen eventuellen, noch unbekannten Gebrechen der "Wildlinge" zu belasten) sondern etwa 2 km entfernt von meinem Stand sowie ca. 3-4 km von der jetzigen Baumhöhle. Neue Wohnung würde eine 12er Dadantbeute werden, als Starthilfe habe ich mir Rähmchen mit Anfangsstreifen, ohne MW überlegt.


    Mir ist bewusst, dass - sollte es wirklich seit 3 Jahren das selbe Volk sein - die Königin im nächsten Jahr vermutlich ihrem Lebensabend entgegen sieht. Jedoch würde ich hier voerst nicht regulierend eingreifen und das Umweiseln den Damen selbst überlassen.


    Frage zum Fangkasten: Die Geometrie, Fluglochgröße, Höhe über dem Erdboden usw. würde ich nach Seeley richten, gibt es eurer Erfahrung nach einen "idealen" Abstand des Kastens zur alten Behausung?

    Welche zusätzlichen Hinweise/Ratschläge für dieses Unterfangen und/oder zu meinen o.g. Plänen hättet ihr eventuell noch?


    (Von einer Diskussion bzgl. der gewählten Beute/Betriebsweise bitte ich abzusehen ;) . Mir ist bewusst, dass es "naturnähere" Beutentypen gibt, die sich dem Einen oder Anderen bei einem solchen Vorhaben vielleicht aufdrängen, aber allein aus Gründen der Kompatibilität mit meinem bisherigen Equipment werde ich die 12er Dadant wählen.)


    Bin gespannt auf eure Tips und v.a. auf das nächste Jahr, sollte der Schwarmfang wirklich klappen.


    Jetzt mal ohne Scheiß, die Idee ist gut. Warum kommst Du damit erst jetzt, meine Etiketten sind gerade gedruckt. Jetzt muß ich mir das fürs nächste Jahr merken.

    ^^ Dann kannst du das Glas nächstes Jahr gleich noch um 1 Euro teurer machen. Meine Provision! 8o

    Ich würde noch etwas zu den Futtertaschen sagen:

    Die sind genrell gut, aber die doppeledicken können bei kleinen Ablegern etwas groß sein. Ich habe normale und dicke. In den normalen steht das Futter (Flüssigkeitsspiegel) weiter oben, das ist gut und sie kühlen vielleicht nicht so sehr aus.

    Ansonsten ist direkt von oben füttern natürlich toll, Adamfütterer, Spundloch-Eimer usw.


    Gruß Jörg

    Zu den Futtertaschen muss ich sagen, dass ich als ich im Juni mit den Bienen angefangen habe, mir diese in Videos und Beschreibungen auch zugesagt haben. Hatte mir dann die breiten (2 Wabenstärken) zugelegt und damit meine Ableger gefüttert. Mittlerweile habe ich auch zu Adamfütterern gewechselt - die Gründe dafür wurden ja hier auch schon genannt: Man muss nicht dauernd die Beute komplett öffnen und die Bienen stören; gerade wenn die hier jetzt so zahlenmäßig gebeutelt sind und man abends (Fütterzeit!) bei vielleicht schon lauen Temperaturen aufmacht, ist das wärmetechnisch wohl nicht so prickelnd. Mit ertrinkenden Bienen in den Taschen hatte ich dank gut konzeptionierter Aufstiegshilfe von der Bergwiesenimkerei keine Probleme - wohl aber mit Schimmel! Wenn man die 1:1 Lösung, die hier ja erstmal ratsam ist, in zu großer Menge gibt, fängt die irgendwann an zu schimmeln. Ergo kleinere Mengen und dadurch wieder öfter die Beute aufreißen... Die Fütterung von oben finde ich mittlerweile wesentlich eleganter und schonender für die Mädels.

    Also mein Frauchen hat nun auch mal aus dem heimischen Edeka die Preise mitgebracht: Dort gibt es tatsächlich eine immense Auswahl an Honig, war mir überhaupt nicht bewusst. =O Das geht vom preiswertesten Gut&Günstig "Imker-Honig" im 500 g Glas für 2,49 € 8|, gleiches in der 500 g Quetschflasche für 2,99 € über "Fairtrade Imker-Honig" für 3,99 € / 500 g, diverse Dreyer Honige für 4,99 € im 500 g Glas bis hin zum "Wabenquell Gebirgsblütenhonig" für 6,99 € / 500 g. Dazwischen noch etliche Sorten unterschiedlicher Marken in verschiedenen Gebindegrößen und Behältnissen. Alles in einem Regal. Zusätzlich gibt es einen Extra-Stand an völlig anderer Stelle, allerdings dadurch wirklich besser zu sehen, an dem der Honig von einem lokalen Imker für 4,50 € für's 500 g - Glas angeboten wird. Da die Dreyer-Fraktion im o.g. Regal die größte Masse ausmacht, wird sich hier wohl "bewusst" (jedoch ungerechtfertigt) unterhalb der 4,99 € Grenze positioniert?

    Dass es soooo viele Sorten in einem einzigen Markt gibt, hätte ich gar nicht gedacht. Hier wäre weniger vielleicht mehr - eine Billigsorte für die Kunden, die etwas mehr auf's Geld achten müssen muss man als Markt sicherlich anbieten, dazu vielleicht ein "Markenhonig" in verschiedenen Sorten und dann den vom heimischen Imker als "Top-Produkt"?