Beiträge von RoWa Bielitz

    Bei uns sitzen die Käferchen auch in den Lindenblüten. Allerdings (noch?) nicht übermächtig zahlreich, da bleibt wohl für die Damen noch genug übrig.

    Übrigens für mich als Neu-Imker tatsächlich ziemlich spannend - diese Zusammenhänge von gespritztem Raps und RG-Käfern in den Lindenblüten hätte ich vorher nie bemerkt. Die Bienen machen schon was mit einem... Früher hab ich mich auch über die ganzen Löwenzahnblüten im Rasen geärgert und am Besten jede Woche gemäht, heute tut mir jede Kleeblüte leid die ich niedermähe, warte dann damit lieber und habe meiner Frau Verbot erteilt, die Ligusterhecke zu schneiden, bevor sie nicht ausgeblüht hat... :D

    Was sicher in jedem Fall ratsam ist, ist das Flugloch nicht zu groß zu halten, damit das Volk es angemessen bewachen kann. Habe ich auch hier im Forum in einem anderen Fred "gelernt" bzw. empfohlen bekommen. Bei meinem ersten Ableger war es deutlich zu sehen: nachdem ich das Flugloch auf anfangs ca. 8 cm Breite verengt hatte, sah man sofort dass sich Wächterbienen am Ausgang postieren und bei jedem Ankömmling "Gesichtskontrolle" machen, das ist bei der kleinen Bienenmasse eines Ablegers am Flugloch mit voller Beutenbreite kaum bis gar nicht machbar. Mittlerweile habe ich es aufgrund der inzwischen größeren Bienenmasse auf ca. 2/3 der Breite der vorhandenen Waben aufgezogen.

    Moin. Bin auch noch Anfänger mit 3 Ablegern. Dass die Toten heraus getragen werden, würde ich erstmal als normal betrachten, wenn's keine Massen sind. Die Arbeiterinnen werden ja nur ca. 40 Tage alt, da sterben täglich welche und alle schaffens halt nicht mehr nach draußen. Ob's Drohnen sind ist eindeutig an der Größe und den Augen zu erkennen. Mein erster Ableger entledigt sich schon seiner Drohnen, seit die Königin angefangen hat zu stiften. Die Mädels schaffen halt Platz für frische Arbeiterinnenbrut und Futter für den Winter. :-)

    Hast du mal rein geschaut? Ich habe mal wo gelesen wenn's Räuberei ist, erkennt man das auch an "zerfetzten" Waben und Deckeln. (Bitte nicht hauen wenn das so nicht stimmt.)

    Moin Oli,


    danke für den Hinweis! Die Anordnung der Waben hatte ich schon korrigiert, hatte den Beitrag von Florian auch noch mal mit dem Buch von Meister Gerdes abgeglichen, mir selbst auf die Finger gehauen X/und flugs Abhilfe geschaffen.

    Ja, Rapsschläge gibt es ums Dorf herum einige und direkt vor unserem Grundstück steht eine Lindenallee mit 8 Winterlinden, an der nächsten Kreuzung folgen nochmal ca. 6-8 Sommerlinden.

    Danke für eure Antworten, da werden wir wohl noch bissl einkaufen gehen... :-)

    Moin,


    für dieses Jahr spielt es bei uns zwar noch keine Rolle, da wir erstmal unsere 3 Ableger aufbauen und erst im nächsten Jahr Honig ernten wollen, aber da der Winter schneller da und wieder vorbei ist, bevor man Blaubeerpfannkuchen sagen kann, schon mal jetzt die Frage zur Vorbereitung auf die erste "richtige" Saison:

    Wie viele Honigräume sollte man pro Volk vorhalten?

    Bei unseren 3 Dadant-Beuten waren jeweils 2 Honigzargen dabei - reicht das für ein durchschnittliches Jahr oder sollte man besser über Winter noch Zargen dazu kaufen bzw. bauen?

    Heute das Flugloch noch mal etwas erweitert.

    Nachdem ich gestern 2 fast-tote Drohnen (bzw. eigentlich fast schlupfreife Drohnenbrut, wie es aussah) fand, war ich etwas besorgt und da ich sowieso mal wieder reinschauen und gleich die Milchsäurebehandlung durchführen wollte, stand also eine Durchsicht an. Dabei stellte ich fest, dass die Mädels fleißig die erste Mittelwand ausgebaut hatten und alle Wabengassen voll besetzt waren. Bis auf 2-3 Zellen war auch keine verdeckelte Brut aus dem alten Volk mehr vorhanden und wir haben uns riesig gefreut, als wir sahen dass unsere frische Königin mit dem Stiften angefangen hat. ^^ Außer neuem 1:1 Flüssigfutter haben wir also gleich noch eine neue MW spendiert. Und wie gesagt das Flugloch noch etwas weiter aufgezogen.

    Heute haben wir dann weiter beobachtet, wie hin und wieder Drohnen aus der Beute gezerrt werden, diesmal keine Brut sondern fertige, lebendige. Ich interpretiere das also als den Beginn unserer ersten Drohnenschlacht. Anscheinend sind die Mädels mit ihrer Chefin ganz zufrieden und/oder sie schaffen Platz für frische Arbeiterinnenbrut. Da das Volk außerdem äußerst vital wirkt, fleißig am Sammeln ist und außerdem bei der Durchsicht gestern völlig entspannt war, nehme ich mal an es ist alles in Butter und normal?

    Moin Tobias,


    bei meinen Beuten würde eine Plexiglasplatte den Beespace eben doch negativ beeinflussen bzw. ihn komplett vernichten, da wie gesagt meine Rähmchen oberkantenbündig mit der Beutenoberkante hängen. Die Platte würde direkt auf dem Oberträger aufliegen, d.h. die Bienen würden oben gar nicht mehr drüber krabbeln können. :/