Beiträge von RoWa Bielitz

    Mit 20 meinte ich nicht die Breite sondern schon die Höhe des OT, aber zwischen den Seitenteilen. Außen an den Ohren sind's 10 mm, da solltest mit 11 mm Fräsung gut klar kommen. Ich würd eventuell aber lieber etwas tiefer fräsen und davor als eigentliche Auflage einen Edelstahlstreifen auf Oberkante 11 mm Tiefe setzen, Holz auf Holz verkleben dir die Damen sonst vermutlich arg mit Propolis. :-)

    Nur woran erkenne ich wann ich erweitern muss. Und an welcher Stelle, also wo würdest du das neue Rähmchen setzen?

    Erweitern musst/solltest du, wenn deine Wabengassen voll besetzt und die vorhandenen Waben so ziemlich vollständig ausgebaut sind, sprich die Mädels neuen Platz brauchen. Erweiterung sollte nach Werner Gerdes initial an zweiter, danach jeweils an dritter Stelle erfolgen, steht in dem Link etwas weiter unten angerissen, genauer in seinem Buch. So habe ich's "gelernt" und praktiziere es als Neuling nun seit diesem Jahr. Hintergrund der Position ist, dass die neue MW primär für Brut angenommen wird, die FW/PW bleibt am Rand.

    Aber wenn ich im Netz sehe wie auch große Imkernamen mit einem Magazin arbeiten, wird mir komisch.

    ...

    Ich bin Anfänger, aber es kommt mir komisch vor.

    Dann guck dir lieber NICHT an, wie in industrieller Imkerei mit den Bienen umgegangen wird, z.B. zu sehen in der Dokumentation "More than honey". Wenn man das dort sieht, wird einem wirklich anders, von daher kann ich deine Gedanken nachvollziehen. Was allerdings dort und auch in vieler andere Literatur auch rüber kommt ist, dass unsere hiesigen Bienen(rassen) heutzutage leider kaum bzw. gar nicht ohne ein Zutun der Imker überleben könnten. Sie würden an Monokulturen, PSM, Varroamilben, fehlenden Nistmöglichkeiten usw. usf. zugrunde gehen. Das ist leider der Ist-Zustand, mit denen die Bienen und Imker momentan umgehen müssen. Womit ich nicht den Umgang der Mega-Imkereien wie in dem o.g. Film rechtfertigen möchte! Ich will nur sagen, wir können nicht ohne die Bienen - die Bienen aber auch nicht ohne uns. Und gerade als Anfänger - wie ich selbst auch einer bin - kann man da viele Fehler machen, die man aber z.T. durch eine Anfänger-geeignete Betriebsweise vermeiden kann. Ich selbst hatte, als ich angefangen hatte mich in der Theorie mit der Imkerei zu beschäftigen, auch von der Bienenkiste gelesen und dachte (ganz romantisch): das isses! Nach eingehender Recherche habe ich mich dann aber auch für die Magazinhaltung entschieden, da ich glaube, dass die Kiste gerade für den Anfänger (und damit immer auch für die Bienen) nicht wirklich geeignet ist.

    Beim Ableger 1 ist das Maximum mit 4 Dadantwaben noch lange nicht erreicht. Hier dürften bis

    mitte Oktober noch wenigstens 4 weitere Dadantwaben nötig sein, da die Ableger noch weiter wachsen werden.

    Hallo derbocholter und danke für deine Antwort!

    Also im Ableger 1 sind es jetzt insgesamt 8 Waben, nicht 4. Ich habe den Ableger mit 4 Waben bekommen und mittlerweile nach und nach 4 dazu gegeben.


    Ok, dann werde ich am letzten Tag vor dem Urlaub noch mal rein schauen und die Beuten mit jeweils mind. 2 oder eben mehr neuen Mittelwänden ausstatten, je nach besetzten Gassen und Ausbaustatus. Das aus einer geschlüpften Waben flächenmäßig 3 weitere besetzt werden, hatte ich so noch gar nicht verinnerlicht, also das Verhältnis. Gut zu wissen. :-)


    Hallo Berggeist , vielen Dank für deine Antwort! Muss ich den Futterteig denn "anweichen" oder verdünnen? Habe so eine 20 kg Großpackung, noch ein "Fehlkauf" von meinem ersten Einkauf beim Imkereibedarf, der ist als ganzer Klotz in Folie eingepackt. Wenn ich davon kleinere Portionen abteile, hatte ich angedacht, diese in Einfriertüten abzupacken und diese mit einem Schlitz nach unten auf die Rähmchen zu legen...

    brumli Ja, so ist das wohl, nach allem was ich gelesen habe - der Drohn ist der Callboy des Bienenvolkes und seine Bestimmung ist einzig und allein das Begatten der Königin. Womit er ganz und gar nicht nutzlos ist, denn ohne ihn gäbe es keine eierlegende Königin und somit keine Fortpflanzung des Volkes (was war zuerst - der Drohn oder das Ei?? :-) ). Der Vergleich von ribes mit der Disco ist treffend - die Jungs treffen sich in Gruppen an sogenannten Drohnensammelplätzen (an der Bar) irgendwo im Revier und spähen nach der nächsten Königin (= "flotten Biene"...) die auf ihrem Hochzeitsflug vorbei kommt. Kommen sie dann "zum Schuss", würden die Menschen das wohl als den schönsten Tod auf Erden bezeichnen ;-) (hier unterscheidet sich das Leben des Drohns glücklicherweise von dem des normalen discobesuchenden Menschendrohns...) - klappt's nicht, geht's nach Hause zu Mama und den lieben Schwesterlein und das Spiel beginnt tags drauf von Neuem.

    Moin. In knapp zwei Wochen fliegen wir für ebenso zwei Wochen in den Urlaub. Nun meine Überlegung: wie sorge ich am besten für meine 3 Ableger vor?

    Die Ableger sind unterschiedlich stark: dem ersten von Anfang Juni habe ich inzwischen bereits 4 Mittelwände (Dadant) zugegeben, der hat also sein Maximum ziemlich erreicht und hat Brut in allen Stadien. Der schwächste hat erst seit ca. einer Woche Stifte, der dritte liegt irgendwo dazwischen.

    Bisher habe ich Zuckerlösung 1:1 in 1-2 kg Portionen über Futtertasche gefüttert. Da mir das Zeug aber nicht schimmeln soll, wollte ich die nicht einfach vor dem Urlaub mit 7 Kilo vollknallen. Habe mir jetzt Adamfütterer bestellt. Nun die Frage: kann bzw. sollte ich für die Urlaubszeit lieber mit Futterteig füttern? Wenn ja, muss ich den verdünnen oder einfach pur rein stellen?


    Meine zweite Frage gilt den Mittelwänden: ist es sinnvoll, bei den schwächeren Ablegern vor dem Urlaub gleich pauschal 2 MW zuzugeben? (Ich gebe die MW immer an Pos. 3 gemäß Gerdes.) Damit die Mädels nicht in ihrem Bautrieb begrenzt werden. Oder bekommen sie dann evtl. ein Temperaturproblem bzw. wirken 2 unbebaute MW vielleicht auch wie ein Schied und die Damen kommen nicht mehr an die FW?


    MS Behandlung ist übrigens bei allen Ablegern erfolgt, AS will ich nach dem Urlaub in Angriff nehmen.


    Bin gespannt auf eure Tips und Meinungen!

    Bei uns ist erstaunlicherweise noch Ruhe. Hin und wieder mal eine einzelne, die an den Holzgartenmöbeln rum knabbert, aber ansonsten kein Vergleich zum letzten Jahr (klopf auf Holz). Letztes Jahr um diese Zeit war's schon arg.

    Eine passende Zwischenfrage: was tun gegen angeschwollene Stiche. Vielleicht gibts mehr Tipps als "aushalten"

    Hoffe es ist hier nicht OT aber gegen juckende Stiche hat sich bei uns ein elektronischer Stichheiler bewährt, und zwar der hier.

    Ist etwas gewöhnungsbedürftig, da er die Stichstelle für 6 Sekunden (bei Kindern kann man auch 3 wählen) auf über 50 Grad erhitzt, was schon deutlich spürbar ist. Der Erfolg lässt das aber verschmerzen - kein Jucken mehr, zumindest nach Mückenstichen. Da meine Mädels mich bisher noch nicht gestochen haben, kann ich nicht mit Sicherheit sagen ob's auch bei Bienen hilft aber ich denke das Prinzip ist das selbe: Gift/Speichel von Mücken oder Bienen, welches das Jucken verursacht, ist ein Eiweiß und wird durch die hohe Temperatur denaturiert. Warum's dann nicht mehr juckt, dazu fehlt mir die chemische Theorie ^^, Fakt ist: es funktioniert.